• Ja aber es käme ja theoretisch eh nur noch der Amp, und der mag so wie es scheint lieber was hochohmiges? Wobei ich mir da gerade die Frage stelle ob die Widerstände die ja dann in Summe alle irgendwie parallel hängen nicht auch wieder Murks sind...ist gerade definitiv zu früh für mich :rolleyes:

  • Warum nimmst Du nicht einen Operationsverstärker. In Summe wesentlich weniger Aufwand als die ganzen Transen. Als E-Techniker solltest Du eigentlich einen Tietze-Schenk besitzen. Da steht doch alles drin....:rolleyes:

    Und andere haben das Problem ja auch schon so gelöst:
    http://www.generalguitargadgets.com/projects/15-bo…i-mixer-project

    Es ist auch völlig klar, das dein Coron so klingt, wie er klingt. Der ist ja rein Passiv. Damit die gegenseitige Beeinflussung gering ist, ist er offensichtlich relativ hochohmig aufgebaut. Das wiederum in Verbindung mit den Kabelkapazitäten führt zu "mumpfigen" Sound. Wenn man es niederohmiger wie Du in deinem Eigenbau macht, dann gibt es halt eine gegenseitige Beeinflussung aber weniger "mumpf".

  • Danke für den Link, was ich aber noch nicht verstanden habe ist, warum nun bei dieser Bauart sich die Gitarrenpotis untereinander nicht beeinflussen, denn meine Massen hängen ja immernoch zusammen und meine Hots ja ebenfalls...

    Einen Tietze Schenk hab ich nicht, hab ich auch ehrlich gesagt nicht gebraucht, da wir nicht so viel Elektronik und die dazugehörige Berechnung hatten. Deshalb möchte ich ja jetzt ein klein wenig nachholen ;) Und von den ganzen angehäuften Büchern war es doch so: das was man gerade wissen wollte, stand in dem Buch drin welches man nicht hatte ;D

  • Das mit der Beeinflussung hat nix mit den Massen zu tun. Die erfolgt im Signalweg durch den Kurzschluss Richtung Masse durch den Gitarren Lautstärke-Pot.

    Bei dem Mini-Mixer erfolgt die Zusammenführung der Signalleitung aus niederohmigen Quellen mit kurzem Leitungsweg. Deshalb keine Beeinflussung und auch kein "Mumpf"

    Mit den Büchern gebe ich Dir im allgemeinen Recht, der Tietze ist aber definitiv ein gutes Nachschlagewerk und ich nehme ihn auch nach 20 Jahren und trotz Internet immer wieder in die Hand. Wer ihn nicht kaufen will, es gibt ja Google Books...... http://%22http//books.google.…henk&f=false%22

  • Ah gut, hätten wir das auch ;D

    Vom Aufwand her würde ich mal sagen nehmen sich beide nicht so viel, wenn man sich die Platine ätzt ist man bei der OPV-Geschichte sicherlich schnell am Ziel, und den Spaß auf eine Lochrasterplatine auflöten macht sicher auch nur bedingt Freude. Insofern denke ich mal ists fast egal...

    wie ist das nun eigentlich mit dem Ausgangswiderstand bei den Transistoren? Eigentlich brauche ich ja nur alle Outs auf die Output-Buchse führen und der Buchse dann den Widerstand verpassen? Anders wäre es ja etwas sinnfrei ;D

    Dann muss ich ja nur noch schauen für welche Lösung ich mich entscheide, ich werd wohl nicht drumherum kommen den Spaß nochmal neu zu bauen aber erstmal gibts ne neue Klampfe zu bauen :D

    Danke an alle ;)

  • Der Ausgangswiderstand deiner Schaltung hat mit dem 2,2M Widerstand eigentlich nichts zu tun... Der ist vom verwendeten Transistor (und unter Umständen dem Source-Widerstand) abhängig, siehe z.B. hier. Die Ausgangsimpedanz ist von dem Widerstand unabhängig immer gleich hoch- oder niederohmig. Du solltest vielleicht auch das passende Symbol verwenden, du hast einen Bipolartransistor gezeichnet statt einem JFET wie als Typ angegeben.

    Was der Widerstand macht ist deine untere Grenzfrequenz mitbestimmen, in Zusammenarbeit mit dem Ausgangskondensator und der Eingangsimpedanz der folgenden Schaltung.


    Gruß, Volker

  • So meine lieben Leute es ist ein bisschen Zeit ins Land gezogen ;D ich hab mich für die 4-Buffer entschieden, funktioniert auch soweit aber an den Potis verzweifel ich gerade :) wenn ich eine Fahne auf Masse lege dann beeinflussen die sich ja wieder untereinander weil alle Potis die selbe Masse haben, also wie muss ich denn nun die Potis richtig verlöten wenn ich jeden Eingang einzeln regeln möchte??? ???

  • Also momentan: Von Hot Buchse an äußere Potifahne, zum Schleifer wieder raus. Die andere Potifahne liegt auf Masse.
    Zwischen den ersten beiden ist nch ein Kondensator zwischengelötet der die Höhendämpfung etwas eliminieren soll.

    Mein Problem ist jetzt: Dreh ich ein Poti runter, beeinflusst es die Lautstärke von allen Eingängen und ich kann mir nicht erklären warum :confused:

  • Das heisst Gitarre -> Puffer und dann alle Ausgänge der Puffer über die Potis zusammengeschaltet?

    Welche Werte haben denn die Potis? Sind die >1kOhm wundert es mich nicht.

    Es würde wirklich helfen, wenn Du einen vollständigen Schaltplan posten würdest, nicht nur Teilskizzen. Dann müsste ich nicht raten. Meine Hellseherischen Fähigkeiten sind leider nicht so gut ausgeprägt.

  • He he das dachte ich mir ;D

    Also Schaltungstechnisch sind die 4 Buffer parallel. hinten laufen alle Ausgänge zusammen auf die eine Out-Klinkenbuchse.
    Vorn kommen nach der Klinkenbuchse gleich die Potis, dann gehen die Eingänge einzeln auf die Buffer.
    Hab mal hier eine kleine Skizze gemacht (ich denke doch man erkennt es, dioe Buffer hängen natürlich auch alle mit an der Masse dran, hab ich jetzt mal der Einfachheit halber weg gelassen):

    [Blockierte Grafik: http://s14.directupload.net/images/120103/3ciukcds.jpg]

    Mein problem ist jetzt die Belegung der offenen Potifahne. Denn wenn ich die auf Masse lege wie es beim Volume-Poti zu 99% üblich ist, dann blende ich mt einem Poti ja alle Eingänge aus :eek:
    Ach ja, zwischen 'in' und 'out' am Poti hab ich noch einen Kondensator gelötet aber der ist ja nur für den erhalt der Höhen zuständig.

    Da dort Gitarren am Eingang hängen hab ich mich für 500kOhm-Potis entschieden :o

  • Hm, lass mich raten, du hast an den Buffern keine Ausgangskondensatoren bzw. Widerstände zum entkoppeln dran?

    Ich habe dir mal ein Beispiel angehängt, wie ich das machen würde.

    EDIT: Im Nobels MIX41c ham die das auch so gemacht, allerdings mit größeren Werten (1µF Kondensator und 22kOhm Widerstände)

    _.-=: MFG :=-._

  • Hmmm, ich habe ja insofern eigentlich nur den Buffer aus dem Bausatz 'geklont' ;D Heiß´t ich bastel da hinten je einen Kondensator und Widerstand dran und dann läuft das? Das wäre ja zu toll um wahr zu sein :rolleyes:

  • Du meinst das, was im Shop als "Das Lineal" betitelt ist? Dort wäre ja schon ein Kondensator im Ausgang vorgesehen. Dann müssten die Ausgänge nur über die 10k-Widerstände zusammengeführt werden. Oder meinst du einen anderen Buffer? Dann wäre es schön, wenn du uns mal den Schaltplan dazu zeigst :)

    _.-=: MFG :=-._

    Make a joyful noise unto the LORD, all ye lands.
    Serve the LORD with gladness: come before his presence with singing.

  • - der Buffer hat ja schon einen Kondensator am Ausgang. Also einen 10kOhm in Reihe und dann zusammenschalten und gut ist

    Zitat

    Mein problem ist jetzt die Belegung der offenen Potifahne. Denn wenn ich die auf Masse lege wie es beim Volume-Poti zu 99% üblich ist, dann blende ich mt einem Poti ja alle Eingänge aus :eek:

    - das ist doch Käse, wieso sollen sich die Eingangspotis denn gegenseitig beeinflussen? Die sind doch herrlich voneinander über die Buffer entkoppelt. Natürlich muss an den freien Lug noch Masse dran. Sonst bringt der Poti ja nix.

  • Hast du denn auch alle Massen miteinander verbunden? nicht dass der Eingangsteil in der Luft hängt, dann kann es auch zum Beschriebenen Phänomen kommen.

    Kannst du evtl. mal ein Foto von deinem Aufbau machen?

    _.-=: MFG :=-._

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  • Jap die sind alle miteinander verbunden, sind sie ja schon durch die Gehäusemasse selbst, sonst würde ja garnix raus kommen wenn die Massen am Eingang nicht dran hängen oder? Und die Bufferplatine braucht ja nur eine angeschlossene Masse so wie ich das seh :confused:

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