Stereoanlage als Gitarrenverstärker benutzbar?

  • Hallo,
    ich wohne seit geraumer Zeit in einer kleineren Studentenbude und habe so dermaßen viel Platz hier, dass ich meine Gitarrenverstärker nicht mitnehmen möchte, bevor ich sie vor lauter Platz nicht mehr finde... :rolleyes:

    Aus o.g. Gründen würde mich interessieren, ob man durch irgendwelche kleineren Geräte, Vorverstärker oder sowas, auch eine normale Musikanlage als Tonausgabegerät für die Gitarrensounds benutzen könnte. Es gibt ja bspw. die Fußeffektgeräte, da weiß ich allerdings nicht, ob man diese auch an einen normalen Stereoreceiver anschließen kann. Noch ein größeres Elektrogerät würde hier nämlich wirklich nicht reinpassen, es ist schon so immer ein Abenteuer, wenn ich mal Besuch bekomme...:eek:

  • Du solltest den Klang eines Amps und eines Lautsprechers simulieren, dann geht das ganz ordentlich, zum Üben reicht es allemal.
    Nachbaubar ist zB der Sansamp, oder man nimmt einen Zerrer, der klanglich einem Amp nahekommt, wie die ganzen JFET-basierten Teile von runoffgroove.com, oder auch von Catalinbread (Dirty Little Secret=Marshall, Formula 5= Fender Tweed, CB30=Vox...).
    Dahinter kommt dann eine Cab Sim, wie zB Condor von runoffgroove.
    Man kann dann einfach das Monosignal auf beide Stereoseiten der Hifi-Anlage geben, oder man gönnt sich dazu ein Reverb oder auch Choruspedal mit Stereoausgang, das sorgt nochmal schön für Räumlichkeit. Mein Geheimtip (nicht so geheim...) ist da Behringers Klon des alten Boss Dimension D Chorus, die analoge Version.

    Die einfachste Lösung wäre ein Vox Amplug, an dem man an den Kopfhörerausgang ein Adapterkabel ranhängt. Zum Üben ist das auch allemal gut genug, evtl sogar die billige Variante von Harley Benton.

    Gebrauchte PODs kosten auch nicht die Welt.

  • Der Verstärker ist nicht das Problem. Mit einigen ordentlichen Effekten bekommt man da anständig Sound raus.

    Dein Problem sind die HIFI Boxen, die bei etwas mehr Lautstärke schnell die Grätsche machen. Gerade HIFI Tieftöner sind weich aufgehängt. Da man mit der Gitarre auch mal gerne verzerrt spielt, merkt man nicht, wenn man die in die Übersteuerung fährt und ruckzuck kommt die Spule vorne rausgeflogen (bildlich gesprochen :D)

    Ich bin zum Üben zu Hause auf ein billig geschossenen Behringer V-Amp + Kopfhörer umgestiegen. Klingt ausreichend gut und es klappt auch mit den Nachbarn

  • Der Student von Welt stöpselt seinen iRig in den PC.
    Wenn ich aber ehrlich bin ist das nix. Combo-Lunchbox mit kleinem 6,5er Jensen und dazu irgendwatt kleines: Rubytube .. wobei, nee 386er würd ich nicht mehr anfassen. Aber warum nicht irgendwas kleines zB. mit nem TDA2003. Standardbeschaltung laut Datenblatt und davor nen AMZ Mini Booster, ggf noch nen OD-Clipping dazu, fertig ist die Laube.
    Das Ding passt in jede Ecke. Ich denke mal inkl. Holz und Speaker liegt man so bei um 40 Eur (oder man dimensioniert auf 8 Zoll und spart 12 Eur indem man den Brot und Butter Tubetown-Speaker nimmt)

  • Hi,

    ich empfehle - nicht zum ersten Mal - für Dudeln über die heimische Stereoanlage oder auch recording die Vox Amplug Modelle. Kosten wenig, klingen gut und haben eine sehr gute Speakersimu. Man sollte sie nur auf Stromversorgung per Netzteil umfummeln, die Batterien sind aus Freude am guten Sound schnell leergesaugt. Und bei den vielen Modellen dürfte für jeden Geschmack was dabei sein.

    ne schöne Jrooß, Mathias

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