Roadtauglichkeit(serweiterung) BP1Mk1

  • Moin zusammen,

    normalerweise gehen wir mit einem Bassverstärker auf die Bühne, aber jetzt zur bevorstehenden närrischen Zeit wird das den Rahmen alleine schon von der Aufbauzeit sprengen. Daher haben wir uns den BP1Mk1 Bausatz bestellt.

    Da ich jetzt selber schon seit geraumer Zeit live den A15MK2 ohne technische Schwierigkeiten spiele, gehe ich auch davon aus, dass der BP1Mk1 ebenfalls hart im nehmen ist.

    Die Anforderungen an das Gerät sind ca. 100 Gigs im Jahr ohne anstehende technische Wartung. Was wären u.U. noch sinnvolle Modifikationen damit der BP1Mk1 im Rack nicht irgendwann einen Hitzetod oder irgendwas in der Art stirbt?

  • Hallo,

    roadtauglich ist m. E. sowas durch einen stabilen mechanischen und elektrischen Aufbau - der wird ja in der Session mehr geschleppt und gewuchtet als gespielt. ;D

    Der Preamp selbst hat eine Gesamtverlustleistung von um die 10 W.
    Da ist es mehr die Frage zwischen welche anderen heiße Purschen er im Rack gepackt wird...;)
    Aber ein ordentlicher Lüftungsschlitz (= Abstand zwischen den 19"-Einschüben) schadet nie.

    Für Konkreters müßte man den genauen Rackaufbau kennen (hermetisch, Zwangskühlung, etc.)

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Jo ... da hast Du allerdings rescht :) ... der Preamp wird schon für unsere Handlanger so robust wie es eben nur geht zusammengebaut ... ich kenne ja unsere groben Burschen ;)

    Wir werden den Preamp wahrscheinlich spack setzten müssen, da auch einfach kein Platz mehr im Rack oder im Stagerack ist. Ich werde aber dafür sorgen, dass ein kürzerer Kumpane wie unser dbx Kompressor oder oder unsere Funken darüber kommen, damit die Lüftungschlitze über den Röhren frei liegen. Das es einer aktiven Zusatzlüftung bedarf versuche ich zu vorab vermeiden. Wenn es nicht anders geht muss ich mir halt was einfallen lassen ...

    In der Session gibts halt immer das Problem von Schwitzwasser durch den ständigen Wechsel am Tag zwischen draußen (kalt) und drinnen (mollig warm) ... aber wenn die Platinentechnik das aushält, dann wohl definitiv auch der Bausatz!

    Wie heiß in etwa werden die beiden Vorstufenröhren? Bei 10 Watt verlustleistung sollte sich das doch in Grenzen halten?

  • Hallo! :) Gibt es denn keine Antwort auf meine Frage wie heiß die beiden Röhren werden?

    Dann noch eine andere Frage ... der Bausatz wird doch ohne Bodenplatte geliefert? Brauche ich die beim Einbau in ein Rack zwingend? Wenn ja ... wo bekomme ich denn eine passende Platte her? Gibts da was fertiges oder kann ich mir irgendwie da selber helfen? Baumarkt oder doch besser lokaler Blech Dealer? :)

  • Hallo,

    das kann ich dir sagen warum. Weil wir nicht wissen, wie du die Röhren ins Gehäuse und das Gehäuse ins Rack einbauen wirst.

    Bei mir sind z. Zt. mehrere ECC83/12AX7 als Vorstufenröhren auf dem offenen Experimentierbrett und die kann ich nach stundenlangem Betrieb immer noch anfassen. Eine ECC82, die bis an die Grenze gebiased ist, kann ich schon nach 5 Minuten nicht mehr anfassen...

    Bodenblech: Tube Town hat die Originale. Wenn du selbst Alu sägen kannst, tuts auch der Baumarkt, wenn nicht ein Blechdealer mit Plattenschere, der kann sogar billiger sein, wenn er nach Gewicht abrechnet.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • OK ... ähm ... also ich baue prinzipiell nach Bauplan. Um eine gute Roadtauglichkeit zu erreichen benutze ich bez. der Fixage der Bauteile nutze ich einen Spezialkleber aus der Automobilbranche, der eigentlich als Scheibenkleber konzipiert wurde. Der bleibt selbst bei Temperaturen um 90°C noch flexibel und härtet nie komplett ein.

    Kann Dir gerade nicht folgen ... ist das Bauformbedingt, dass die ECC82 heißer werden, oder war das nur auf das Biassing bezogen? Kann ich generell beide Röhrentypen verwenden? wo liegen die klanglichen Unterschiede ... grob gesagt :)

    Mir fällt gerade ein ... das ich einen Bekannen habe der für mich maschinell Alubauteile anfertigen kann ... Jetzt müsste ich nur noch wissen um welchen Hammond Gehäusetypen es sich handelt. :)

  • Liebe Leute,
    wenn ihr wirklich über den BP1Mk1 sprecht, dann verstehe ich euer Problem bzgl. Gehäuse nicht. Der BP1Mk1 hat ein 19" Gehäuse (wie man auch im Shop leicht sehen kann ;-)), da gibt es mechanisch NICHTS mehr zu tun. Das Gehäuse ist aus stabilem Stahlblech und absolut roadtauglich. Die beiden Lüftungsschlitze müssen unbedingt freiliegen und die Rückseite des Racks sollte ebenfalls offen sein oder Lüftungsöffnungen haben. Dann ist Wärme kein Thema.
    Gruß,
    Martin

  • Hallo,

    ein ECC82 kann mehr Verlustleistung ab als eine ECC83 und ist - in meinem Fall - auch bis an die Belastungsgrenze gebiased. Normale Vorstufen werden meist so gebiased, dass sie weit unter der Verlustgrenze "herumdümpeln" - halt Vorstufe...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Zitat von MAD;321420

    ... wenn ihr wirklich über den BP1Mk1 sprecht, dann verstehe ich euer Problem bzgl. Gehäuse nicht. Der BP1Mk1 hat ein 19" Gehäuse (wie man auch im Shop leicht sehen kann ;-)), da gibt es mechanisch NICHTS mehr zu tun. Das Gehäuse ist aus stabilem Stahlblech und absolut roadtauglich. Die beiden Lüftungsschlitze müssen unbedingt freiliegen und die Rückseite des Racks sollte ebenfalls offen sein oder Lüftungsöffnungen haben. Dann ist Wärme kein Thema.

    Hi Mad und danke für Deine Antwort ... Wenn ich nicht glauben würde, dass der BP1Mk1 für unsere Zwecke funktiniert ... dannn hätte ich auch nicht gekauft! ;)

    Ich mache halt Musik in einer sehr speziallen Niesche ... hier herrschen kürzenste Aufbauzeiten im Idealfall zwischen 60 und 90 Sekunden. Und das halt auch teilweise mehrfach am Tag! Die Anforderung an das Gerät sind auch dementsprechend höhrer und da wir kein Redundanzsystem haben werden/können ist es auch zwingend erforderlich, dass das Gerät auch verlässlich funktioniert.
    Wir haben die Pflicht auf der Bühne ein funktioniererder Dienstleister zu sein ... nicht nur musikalisch, sondern auch technisch!

    Geräte wie den http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Baes…-BAS0000719-000 zu kaufen ist ja keine Kunst ... wir wollen aber das es auch vernünftig klingt und auch preislich im Ramen bleibt.

    Um welchen Gehäusetypen (Größenangabe besser technisches Datenblatt) handelt es sich denn nun genau?

    Zitat von eBernd;321422

    ... ein ECC82 kann mehr Verlustleistung ab als eine ECC83 und ist - in meinem Fall - auch bis an die Belastungsgrenze gebiased. Normale Vorstufen werden meist so gebiased, dass sie weit unter der Verlustgrenze "herumdümpeln" - halt Vorstufe`...

    Also kann ich davon ausgehen, dass der Baustz mit ECC83 Röhren bestückt ist die entsprechend gebiast auch nicht so heiß werden? :)

  • Moin,

    ich tu mir immer was schwer mit den Kondensatoren ... daher schaut doch mal bitte über die Bilder und sagt mir inwieweit sich da vielleicht ein Fehler eingeschlichen hat :)

    Auf den Bildern die Beschreibung der Kondensatoren laut Plan ... und hier die tatsächliche Beschriftung der Kondensatoren:

    C2 & C14: 150 M .047uF 630VDC
    C4: 220 5% 500V SM
    C5 & C13: 150 M .1uF 5% 630V 0804
    C9: 150 M .22 uF 630V
    C10: 150 M .001 uF 630 V
    C11: 47 5% 500V SM
    C12 & C16: 100 5% 500V SM
    C17: CBB22 684 J 630V
    C26: CBB22 104 J 630V

    Danke vorab für die Hilfe :)

  • Danke ... ich hatte Heute früh den Eintrag korrigiert, da ich versehentlich 2 Kommastellen in der Zahl angegeben habe. Jetzt war ich mir nicht mehr sicher und habe es auf das erste Komma reduziert.

    Ich kann mich aber noch wage an den Kondensator erinnern, da er als einziger sehr schlecht lesbar war. Jetzt wo ich noch mal drüber nachgedacht habe meine ich, dass auf dem Kondensator das folgende steht:

    .0022 µF

    Was die Art der kondensatoren anbetrifft bin ich natürlich auf die Lieferung durch das MusikDing angewiesen. Zumindest ist die Anzahl der Kondensatoren aufgegangen ... aber unsicher bin ich mir trotzdem :)

  • OK ... das hatte ich mir auch so gedacht :)

    Die Anleitung vom BP1Mk1 ist immerhin seit 2006 unverändert ... daher liegt es wohl nahe, dass Heute für div. Bauteile auch Ersatztypen ausgeliefert werden ;)

    Bez. des Aufdrucks von C9 werde ich nach der Arbeit direkt mal nachsehen und sicherstellen das es sich auch tatsächlich um einen .0022µF Kandidaten handelt :)

    Danke nochmal für die Hilfe!

  • Nur noch mal zur Vollständigkeit ... Jo auf dem Kondensator steht tatsächlich .0022µF. Demnach sollte also alles korrekt verlötet sein.
    Die Frontblende ist nun auch komplett verlötet ... Morgen gehts dann mit ausgeschlafenem Kopf an dir Kontrolle des gesamten Preamps und den ersten Testlauf. Bin echt mal gespannt wie der Preamp so klingt :)

  • Hallo zusammen,

    mein Preamp ist fertig und tönt auch schon vor sich hin. Alerdings musste ich noch ein paar Modifikationen durchführen ... zb. die Signalleitung am High/Low Schalter abschirmen und noch viel wichtiger war der Austausch der Sicherung, da der Amp im Einschaltmoment fast 300mA produziert und alle beiden mitgelieferten Sicherungen durchgebraten hat.

    Leider zischelt / knackt der Amp durchgehend (nicht laut aber durchaus nervig hörbar!) ... woran könnte das liegen?

  • Hallo,
    erster Verdächtiger sind da immer (wenn ich deine Beschreibung richtig deute) die Röhrenfassungen. Sind die Fassungen oder die Röhrenpins oxidiert oder haben sonstwie nicht richtig Kontakt? Das kann Prasseln und Knacken verursachen, schließ das doch erstmal aus. Danach check mal die Lötstellen direkt an den Fassungen, ist da eine kalte Lötstelle drunter? Kommen die Nebengeräusche direkt nach dem Einschalten, nachdem du den Preamp länger aus hattest oder erst nach einiger Zeit?
    Gruß,
    Martin

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