True Bypass box verschlechtert Ton.

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Die Verstärkung eines nichtinv. OPAmps (Version B des Buffers) errchnet man auf eine folgende Weise:
    V = 1 + R4/R3.
    Man nimmt für R4 z.B. 10k und je nach gewünschten Verstärkung errechnet man den R3.
    Mit R2 definiert man die Eingangsimpedanz der Schaltung und C1 + R1 diennen als HF-Entstörung.

    Als OPAmp kann man da jeden beliebigen einstzen.
    Soll es wenig rauschen nimmt man den guten, alten und preiswerten NE553x.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Hi Tümmüh,

    Symetrische Versorgung heisst immer +/- Ub. Oder Spannungsteiler mit virtueller Masse, wie du es aus Effekten kennst.

    In dem Falle der Schaltung mit einfach OPV z.Bsp. NE5534A
    +9V an Pin 7, Masse 4.

    Oder man nimmt z.B. TLC 271 der braucht bloss eine Betriebsspannung zw. 3 und 18V.

    Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Hi Chris,

    der Buffer ist ja mal interessant, auch wenn ich Buffer nicht mag... :)

    Die Schaltung benötigt doch nur 1/2 eines OP Amp, oder?

    könnte man mit nem Dual OP Ein und Ausgangsbuffer realisieren?

    Ich denke da an eine Art Effektebrett Ein-/Ausgang, also
    die Gitarre kommt an, geht in ein Kästchen, geht durch Eingangsbuffer, dann von dort durch die ganze Effektkette und
    dann zum Kästchen zurück, nochmal durch nen Buffer und dann zum
    Amp.

    Alle Verluste innerhalb der Effektereihe wären damit doch nahezu ausgeglichen, oder? Eventuell die Variante B, sodass man den Ausgangsbuffer bei Verlust durch die Effektkette mit nem Trimpot leicht in Richtung Verstärkung trimmen kann?

    cu
    Oliver

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Hi Oli

    Zitat

    Die Schaltung benötigt doch nur 1/2 eines OP Amp, oder?

    Richtig

    Zitat

    könnte man mit nem Dual OP Ein und Ausgangsbuffer realisieren?

    Ja klar :)

    Die Verstärkung des Ausgangsbuffers könntest Du in kleinen Rahmen. z.B. zw V=1 und V=2 regelbar machen.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    @ chrisguitar ich glaub wir haben ein problem mit dem begriff "signal verändern", für mich wird das signal geändert, wenn sich das was aus dem lautsprecher kommt ändert :)

    wieso hat die kapazität des kabels keinen einfluss auf das signal?? hast du schonmal einen tonabnehmer ohne lastkapazität gehört (die extrem hohe resonanzfrequenz wäre für übersteuerung ungeeignet)?

    die kapazität des kabels oder der impedanzwandlerschaltung nimmt meiner meinung nach gehörigen einfluss
    - es ändert sich die wicklungskapazität des ta da sich die kabelkapazität dazu addiert, dadurch ändert sich die resonanzfrequenz des ta
    - die resonanzüberhöhung ändert sich durch andere ohmsche belastung...

    rauschen? hat man sachen wie "statische schwankungen des elektronenstromes", "schroteffekt", und "Funkeleffekt" in den griff bekommen und ich habs nicht gemerkt (oder nicht verstanden)??? ich weiß dass es zum großteil nicht kaum hörbar ist es ist aber da...

    dynamik unbeeinflusst??? die dynamik eines passiven ta ist nicht bestimmbar - weil kein eigenrauschen verhanden..., elektronische schaltung verhältnis zwischen rauschspannung und grösster abgebbarer ausgangsspannung (abhängig von versorgungsspannung) typische impedanzwandlerschaltung hat einen dynamikumfang von ca 90dB, ich weiß dass das sehr viel ist, die dynamik wird aber begrenzt
    ohne buffer wird der dynamikbereich (bei ausgeschalteten effekten) nur durch die schwingunsamplitude der gitarrensaite und einer eventuellen sättigung der tonabnehmer spule begrenzt (oder lieg ich da falsch)

    natürlich kann man mit impedanzwandlerschaltungen das verhalten des kabels immitieren (lastkondensator am eingang)

    ich möchte auch keine grundsatzdiskussion über impedanzwandler anfangen (dazu hab ich auch zuwenig ahnung)...

    mfg rené

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    René

    Zitat

    wieso hat die kapazität des kabels keinen einfluss auf das signal?? hast du schonmal einen tonabnehmer ohne lastkapazität gehört (die extrem hohe resonanzfrequenz wäre für übersteuerung ungeeignet)?

    Ja wohl. Hab ich gehört ;) Hört sich schrecklich an. ;D
    Von daher wird in meiner "gepufferten" Gitarre die Lastkapazität durch einen Kondensator noch vor dem Puffer nachgebildet.
    Der Vorteil liegt auf der Hand. Unabhängig vom verwendeten Kabel und seiner Länge hab ich immer das gleiche "virtuele Kabel" dran. Da bin ich der Herr der Lage ;) U.U. könnte ich sogar 20m Klingeldraht anschliessen, ohne dass sich an dem Sound der Klampfe was ändert. ;D

    Zitat

    die kapazität des kabels oder der impedanzwandlerschaltung nimmt meiner meinung nach gehörigen einfluss
    - es ändert sich die wicklungskapazität des ta da sich die kabelkapazität dazu addiert, dadurch ändert sich die resonanzfrequenz des ta ....

    Fast. ;)
    Die Wicklungskapazität der Spule eines TA's liegt, je nach Pickuptyp, in ein Paar pF-Bereich, und ist spätestens beim Anschliessen eines gewöhnlichen Gitarrenkabels zu vernachlässigen.

    Die Resonanzüberhöhung entsteht dabei nicht allein durch die Kapazität. Das ganze System setzt sich nämlich aus einer Parallelschaltung der Induktivität des TA's der Kapazität des Kabels und schliesslich der Impedanz der Spule, die aber in Reihe liegt. Dabei ensteht ein Tiefpassfilter zweiter Ordnung, mit einer mehr oder weniger starken (abhängig von der Ohmschen Belastung) Resonanzüberhöhung auf der Eckfrequenz. Je höher die Kapazität des Kabels, desto tiefer liegt die Resonanzfrequenz, ist ja klar.

    Zitat

    - die resonanzüberhöhung ändert sich durch andere ohmsche belastung..

    Das stimmt.

    Zitat

    rauschen? hat man sachen wie "statische schwankungen des elektronenstromes", "schroteffekt", und "Funkeleffekt" in den griff bekommen und ich habs nicht gemerkt (oder nicht verstanden)??? ich weiß dass es zum großteil nicht kaum hörbar ist es ist aber da...

    Wird ein Leiter von einem Strom durchflossen, so ist die daraus resultierende Elektronenbewegung, nie ganz gleichmässig.
    Abhängig vom Leitermateria lgibt es minimale, scheinbar zufällige Unregelmässigkeiten die sich im Rauschen bemerkbar machen. Ja, sogar in einem Kupferdraht (ohne Puffer ;) ) entsteht Rauschen. Alles physikalische Erscheinungen, die wir kaum ändern können.

    Zitat

    impedanzwandlerschaltung hat einen dynamikumfang von ca 90dB,

    Wie kommst Du gerade auf 90dB ?

    Zitat

    ...ohne buffer wird der dynamikbereich (bei ausgeschalteten effekten) nur durch die schwingunsamplitude der gitarrensaite und einer eventuellen sättigung der tonabnehmer spule begrenzt (oder lieg ich da falsch)

    Ja ok, wenn Du also Deine E-Gitarre ausschliesslich rein akustisch spielst (also ohne Effekte, Vorstufe, Endstufe und Lautsprecher), dann hast Du natürlich keine Probleme mit der Dynamikbeeinflussung, die durch elektronische Schaltungen zwangsläufug verursacht wird. ;D ;)

    Abgesehen davon, auch eine E-Gitarre hat eine, bedingt durch Elektrik und Mechanik, eingeschränkte Dynamische Eigenschaften.

    Aber Buffer hin oder her, spätestens in der ersten Stufe einer Stompbox, einer Vorstufe, oder eines Amps wird das Signal der E-Gitarre elektronisch gepuffert. Da geht kein Weg dran vorbei. Und bevor unser langgeübtes Gitarrensolo auf der CD landet, muss es hunderte von Buffer und Dynamikkiller überqueren... ;)


    Aber letzendlich ist alles Geschmackssache. Der eine mag es pur, und der andere kann nie genug Buffer haben...
    Erlaubt ist ja alles. :)

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    ... in diesem Sinne: Her mit den Buffern ;)

    Sagmal, Chris, wie genau hast Du die Lastkapazität noch vor dem Puffer nachgebildet? Einfach nen Kondensator in Reihe vor den Puffer? In welchem Größenbereich sollte man da experimentieren?

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    hallo,

    bin zwar nich gefragt aber antworte trotzdem mal... wenn ich was falsches sag kann mich der chris ja verbessern ;)

    der kondensator kommt direkt in reihe an den eingang...

    bei der größe wäre die kapazität des kabels ein anhaltspunkt...

    mfg

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Jeder ist gefragt der mir ne Antwort geben kann ;D Dankeschön.

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Hi

    Tschuldigung, aber das ist nicht korrekt. ;)
    Der Kondensator kommt nicht in Reihe, sonder parallel angeschlossen.
    Und zwar, ich schliesse den nicht am Ausgang (Potischleifer), also wo normallerweise das Kabel hängt, sonder immer an den Rechtsanschlag des Volumepotis.
    Daraus ergibt sich ein nächster Vorteil (denn ich vorher vergessen zu erwähnen habe ;) :( Trotz der Kapazitiven Last kein Höhen klau beim Zurückdrehen des Potis.
    Falls jemand doch den Höhenklau bevorzugt, kann den Kondensator natürlich am Potischleifer anschliessen.

    Die grösse des Kondensators hab ich ganz einfach ermittelt. Ich habe nämlich damals die Kapazität meines Lieblingskabel nachgemessen und einen in etwa vergleichsbaren Kondensatorwert hab ich dann verwendet. :)

    Es lässt sich aber sagen, das die Kap. eines durchschnittlichen Gitarrenkabels ca. 80-100pF pro Meter beträgt. Spielt man gewöhnlich über einen 6m Kabel, dann nimmt man einen C mit ca 470 - 680pF. Hier hat man jedoch ein freies Feld zum Experimentieren.
    Der Buffer wird dann zw. Potischleifer und Ausgangsbuchse angeschlossen.

    Und noch was. Wenn schon ein Buffer, dann gehört er direkt in das Instrument eingebaut. Denn in einem Kästchen, erst hinter einem Kabel bringt er die o.g. Vorteile nicht.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Ähm, soll ich mir das dann so vorstellen:
    [Blockierte Grafik: http://www.rockinger.com/PublishedFiles…p/gfx/ws109.jpg]

    sorry, bin ein Bilder-Mensch und schnall die Beschreibung von sowas oft nich ;D

    Dass der Buffer direkt ins Instrument gehört is klar. Da gabs mal n schönes SMD-Layout fällt mir gerade ein ... verdammt, wo war das noch gleich ... *kruschtel* *such* aaaaah *tadaaaa* das war hier:
    http://www.jl-aka-karahara.net/homepage/frame…et%20preamp.htm

    Naja, oder ich setz einfach Deine Schaltung möglichst klein um .... wäre das denn ein großer Klangunterschied?

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Nein Tümmüh, auf dem Bild ist abgebildet, wie man einen Kondensator zum Kompensieren des Höhenklaus anschliesst.

    Der Kondensator, der die kap. Last nachbilden soll, müsste zw. Rechtsanschlag und Masse geschaltet werden.

    Den Buffer von der Seite hab ich hier auch schon gesehen.
    Es ist aber ein Verstärker. Eigentlich auch ein Buffer, jedoch, bedingt durch den Transistor in Emiterschaltung, mit einer etwas höheren Ausgangsimpedanz.
    Es ist natürlich auch nicht schlecht, dem Gitarrensignal gleich ein Bissschen Verstärkung auf den Weg zu geben, aber für mich persöhnlich soll der Gitarrenpegel am Ausgang 1:1 bleiben.
    Aber auch hier gilt -> Geschgmackssache. ;)

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Ah, okay, dangeschön :)

    Wegen dem Buffer/Verstärker/... werd ich wohl einfach mal beide aufbauen, is ja keine riesen Verrenkung ;D und dann ausprobieren was gefällt. Wie immer bei der Klampfe also ;)

    Nochmal danke für die Hilfe!

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    hmm ich hätte hier ein beispiel für eine schaltung, bei der der buffer noch vor die potis gehängt wird und bei dieser ist der kondensator direkt in reihe vor den eingang der schaltung gehängt... das soll den vorteil haben, dass kein höhenverlust beim zurückdrehen des volumenpotis entsteht, kann aber auch sein dass ich da jetzt irgendwie alles durcheinander bring...

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    René

    Zitat

    kann aber auch sein dass ich da jetzt irgendwie alles durcheinander bring...

    Ich fürchte, das ist leider so ;)
    Am fast jedem (Vor-)Verstärkereingang hängt i.d.R. ein Kondensator in Reihe, um eventuele Gleichspannungsanteile zu entkoppeln.
    Das hat mit Höhenkompensation nix zu tun. Sei denn, der Kondensator hängt am Poti, so wie auf dem Bild oben, das Tümmüh gepostet hat. Oder der Reihenkondensator bildet zusammen mit der nachfolgenden Eingangsimpedanz einen Hochpass mit einer fg im Hörbaren Frequenzbereich.

    Ein Buffer lässt sich natürlich auch VOR dem Volumepoti anschliessen, jedoch, um die gewonnene Vorteile nicht wieder gleich zu verlieren, sollte das Volumepoti gegen ein niederohmigeres (z.B. 10k) getauscht werden. Sonst hat man den Salat wieder. Wenn auch nur zur Hälfte ;)
    Ausserdem, um den gewohnten Klang der PU's beizubehalten, sollte noch vor dem Buffer parallel ein entspr. Widerstand, der die Last des fehlenden Potis erstzt, geschaltet werden.
    Von dieser Konfiguration wird man aber kaum Vorteile ziehen können.

    Von daher baue ich einen Buffer immer zw. Vol-Poti und Ausgangsbuchse ein :)

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    hallo,

    ich wollte damit nicht aussagen, dass der kondensator zum kompensieren des höhenverlustes da ist, sondern dass dieser die lastkapazität nachbildet...
    das der paralell hängt stimmt natürlich auch, hatte einen schweren tag und hab das ein bisschen durcheinander geworfen... 8)

    mit dem widerstand hast du natürlich recht...

    hatte zufällig einen schaltplan in der hand der den impedanzwandlers in einem emg pu nachbilden soll in ... (ob der schaltplan richtig ist weiß ich nicht, er funktioniert aber recht gut) der widerstand wurde absichtlich weggelassen um die resonanzüberhöhung zu steigern...

    den kleineren widerstand des potis hatte ich nicht beachtet (ist hier z.b. 25kOhm; mir ging es ja um den eingang und das poti hängt hier am ausgang :) )

    was nun besser ist, ob vor oder nach dem lautstärke poti weiß ich nicht... vor dem lautstärke regler hat man halt den vorteil den pu von äusseren kapazitiven und ohmschen (eben den potis) lasten abzukoppeln und hier freie hand zum "zurecht-biegen" zu haben...

    mfg René

    p.s. passt das eigentlich noch zum thema des theads? :)

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Hi René

    Zitat

    hatte zufällig einen schaltplan in der hand der den impedanzwandlers in einem emg pu nachbilden soll in ... (ob der schaltplan richtig ist weiß ich nicht, er funktioniert aber recht gut) der widerstand wurde absichtlich weggelassen um die resonanzüberhöhung zu steigern...

    Es gibt ja die sog. aktiven Pickups. Die haben den Buffer im Gehäuse eingebaut. Bei solchen PUs wird als Vol Regler meist 10-47k empfohlen.
    Da diese Dinger oft vergossen sind, hat man keinen Zugang zu der Spule und somit lässt sich die Resonanzspitze auf "natürliche" Weise schlecht verbiegen.

    Zitat

    was nun besser ist, ob vor oder nach dem lautstärke poti weiß ich nicht... vor dem lautstärke regler hat man halt den vorteil den pu von äusseren kapazitiven und ohmschen (eben den potis) lasten abzukoppeln und hier freie hand zum "zurecht-biegen" zu haben...

    Das stimmt natürlich. Bei dieser Verschaltung kann man nach eigenem Geschmack die Position und vor allem die Höhe der Resonanzspitze im weiten Bereich seber definieren.
    Nachteilig ist nur, dass man dabei das Volumepoti tauschen müsste. Dadurch lässt sich nur schwer eine Bypassumschaltung realisieren. Ausserdem leidet die Ausgangsimpedanz etwas drunter.

    Einen kleinen Vorteil (ausser der leichteren Manipulation der Res.Spitze) hat der Buffer vor dem Poti aber dennoch.
    Da hier kein regelbarer Widerstand (Poti) vorhanden ist, wird der i.d.R. sehr hochohmige Eingang des Buffers immer mit der gleichen, vergleichsweise sehr niedrigen PU-Impedanz belastet.
    Dadurch wird das Rauschverhalten der Bufferschaltung auf dem minimalsten Wert gehalten. :)

    Übrigens, ich hatte auch schon mal nen Buffer in der Gitarre vor dem poti drin gehabt. Als Volume Poti hatte ich ein selbst umgebautes Dualpoti, wobei eine Sektion 10k (für aktivbetrieb) und die andere 500k (für passivbetrieb) hatte. Das ganze konnte ich dann mit einem 4PDT (!) Schalter auf Bypass schalten (inkl. Batt on/off).
    Dazu gabs noch mit einem weiteren Schalter zuschaltbare aktive High/Low Regelung und noch n'bisschen Schnickschnack.
    Ist aber schon länger her. Da war ich noch jung und wild ;D
    Mittlerweile brauch ich das nicht mehr; nur ein neutraler Buffer ist geblieben. ;)

    Zitat

    p.s. passt das eigentlich noch zum thema des theads?

    Nö ;D

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    hallo,
    das mit der bypass schaltung hört sich ja ganz interessant an, hab die o.g. schaltung mal bei nem kumpel in die billig-klampfe eingebaut weil die pu's total lasch und matt geklungen haben... das ganze hat in gewissem rahmen auch recht gut funktioniert (o.k. was ich von sowas halte weißt du ja ;) ) der hatte nur immer angst die batterie würde ihm irgendwann im falschem monent leer werden... :)
    was mich an der sache nur abschreckt ist das dual poti (bei ner strat z.b. liesse sich stattdessen das 2. tone poti nehmen...) und der 4pdt (wo bekommt man sowas?)...

    mfg
    rené

  • Re:True Bypass box verschlechtert Ton.

    Hallo René

    Zitat

    was mich an der sache nur abschreckt ist das dual poti (bei ner strat z.b. liesse sich stattdessen das 2. tone poti nehmen...) und der 4pdt (wo bekommt man sowas?)...

    Als 4PDT Schalter hab ich damals Schiebeschalter genommen. Ich habe sogar 5 Stück davon in das Schlagbrett einer Strat eingebaut. Ja ich weiss... das war Schwachsinn. Mittlerweile bin ich nicht mehr so bescheuert. ;D
    Es gibt aber kleine 4PDT in Kippschalter Ausführung.
    Das Poti mit den 2 versch. Widerstandsebenen hab ich aus zwei normalen Stereopotis zusammengebaut.

    Die Batterie ist tatsächlich ein kleines Problem ;) Aber wenn man einen stromsparrenden Buffer mit nem FET, oder nem Low Current IC baut, dann hält die Batterie auch lange.
    Meine Schaltungen nehmen etwa 0,5mA. Somit hält eine 9V Bat. ca. 1000 Stunden.

    Zitat

    ...o.k. was ich von sowas halte weißt du ja....

    Ja, ich weiss ;D

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

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