hallo@all
wie bekomme ich eine stabile 12 v gleichspannung aus einer 12 v wechselspannung ohne das sie einbricht bei einer stossbelastung bis 1000mA??
nehme ich einen brückengleichrichter , baue ich ne grätzschaltung ?
was würdet ihr machen ?
gruss jens???
gleichrichterschaltung
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Brückengleichrichter mit großzügig dimensioniertem Glättkondensator, dahinter ein Festspannungsregler. Wäre so meine Standartmethode.
Allerdings 1A? dann müsstest du gucken, welcher Spannungsregler das ab kann. Kühlkörper wäre sicherlich nicht schlecht.
___________________________________________________________________________Ergänzung:
Ein 78S12 müsste gehen, mit Kühlkörper. Der spuckt dir 12V aus und hat einen Maximalstrom vom 2A.Fiel mir gerade noch ein, die habe ich ja auch in meinem Netzteil fürs Board drin.
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Hallo,
Ein Brückengleichrichter ist eine Graetzschaltung ...
12 V DC aus 12 V AC kann knapp werden, evtl. muß du dir den Gleichrichter aus Schottkydioden zusammensetzen und/oder einen Low Drop Spgsregler nehmen.
Wie lang oder kurz ist den die Stoßbelastung (ms, s, min)?
Für 1 A DC Dauerstrom müßte der Trafo ca. 1,5 A haben - das darf man auch nicht vergessen.
Bei Stoßbelastung kann weniger reichen, dann sollt der Lade-C aber größer werden.
Gruß, Bernd -
gleichrichtung
hy danke schon mal für die ehrlichen antworten eurer seits
das netzteil macht im leerlauf 17,8 v wechselspannung
glaub ich benötigen tu ich 12 v gleichspannung die strommstossbelastung ist nicht höher als 250mA und dauert so ein zwei minuten .
meine sorge ist nun das die spannung einbricht unter 12 V und die elektronik dadurch nicht sauber arbeiten kann -
Pack mal eine Gleichrichterschaltung und Last dran, dann siehst du ja was du noch an Spannung hast. Danach kannst du dann entscheiden, welcher Spannungsregler rein soll.
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Noch eine Frage dazu!
Da hätte ich noch mal eine ergänzende Frage dazu, weil das gerade so angesprochen wurde.
Kann ich mit 12VAC in einen Spannungsregler reingehen und bekomme stabile 12VDC am Ausgang wieder raus? Ich dachte immer so 2-3V schluckt der Regler an sich, weshalb man dann eher so mit 15V reingehen sollte, zu mindestens beim 7812.
Ist das beim LM317 auch so, oder geht mir da nichts verloren.
Oder hab ich mir das insgesamt einfach falsch gemerkt? -
Hallo,
davon war hier eben die Rede, wenn auch nicht ausdrücklich.
Du gehst nicht mit 12VAC in den Spannungsregler; damit kann er nichts anfangen.
Sondern Du gehst vom 12VAC Trafoausgang in einen ..., ... dann noch mit ... und ... und diese ge...te Spannung gibst Du dann auf den Eingang des Spannungsreglers.
Auflösung für den Lückentext aus diesem Dokument: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204301.htm + weiterführende Links.
Und ja: Auch ein LM317 benötigt nach der Faustformel 3V Für die Regelung.
Gruß
Ulrich -
"Lückentext" ;D
Was im Text aber nicht steht, wieso man aus 12VAC, 12VDC machen kann, obwohl der Regler ca.3V braucht. (zumindest hab ich es auf die Schnelle nicht gefunden)
- 12VAC kommen aus dem Traffo.
- Diese fließen duch den Brückengleichrichter mit 4 Dioden. An jeder Diode hat man 0,7V Spannungsabfall. (bei Schottky Dioden sind es etwas weniger) Eine Halbwelle pro Zweig also 1,4V die man wegrechnen muß.
- Bei einer Brückengleichrichtung mit einem Kondensator als Siebung, erhöt sich die DC Spannung am Ausgang um das 1,41 fache.
- Am Festspannungsregler fallen dann wieder ca. 3V ab. (bei Low Drop Typen etwas weniger)Rechnet man dann alles zusammen...
12V -1,4V = 10,6V x 1,41 =14,9V - 3V = 11,9V
Ist aber alles von vielen Faktoren abhängig.
[COLOR="Gray"]Wieso hab ich, wenn ich hier schreibe, immer das Gefühl das es wer anderer doch wieder besser weis....[/COLOR]
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Hallo,
dein Gefühl hat recht:
;D
Wenn man bei Trafos z. B. 12 V AC sagt, meint man damit den Effektivwert (RMS) der Spannung, die Amplitude (also der höchste Wert der Schwingung) ist um Wurzel(2) = 1,414... größer.
Dieser Amplitudenwert ist auch der Wert auf den sich der Kondesator des Netzteils auflädt - natürlich abzüglich 2x Diodenflußspannung von je 0,7 V = 1,4 V (Bei dicken Strömen können das auch schonmal 2x 1 V = 2 V sein).
Daraus gibt sich aber eine andere Reihenfolge der Berechnung, Spannungsverlust über dem Regler hier auch mit 3 V angenommen:
12 V · 1,414 -1,4 V - 3 V = 12,57 V.
Sollte das Netz aber z. B. 10% Unterspannung haben - was gar nicht so ungewöhnlich ist - dann kommen aus dem Trafo nur 12 V · 0,9 = 10,8 V raus. Das wären dann aber nur noch
10,8 · 1,414 -1,4 V - 3 V = 10,87 V hinter dem Regler

Gruß, Bernd -
A ha, na wenigstens ist das Ergebnis mit der anderen Reihenfolge etwas erfreulicher.
[COLOR="Gray"]Leider sagt mir mein Gefühl auch, je mehr Blödsinn das ich schreibe, desto mehr lerne ich.[/COLOR]
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Danke, für die Antworten.
Das zwischen Trafo und Spannungsregler noch ein Gleichrichter kommt war klar, hatte ich nur dumm formuliert. ;D
Hab hier ein Buch mit einer Audio-Schaltungssammlung von Elektor, bei dem mich immer gewundert hat, dass sekundärseitig am Trafo 12VAC herauskamen und nach Gleichrichter und Spannungsregler immer noch 12VDC aus dem Netzteil kommen, laut Plan.
Das mit dem Effektivwert hatte ich auch noch auf dem Schirm, aber das sich der Kondensator mit dem Spitzenwert auflädt und sich das dadurch, usw. (Lückentext)
Es gibt noch genug zu lernen.
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