Danke Bernd für die Gedanken. ![]()
Irgendwie hatte ich diese Lötöse übersehen und nicht auf Masse gelegt.
Kurzer erster Eindruck; clean sehr geil! - Macht nen sehr dynamischen und vor allem satten Sound.
Grüße,
Swen
Danke Bernd für die Gedanken. ![]()
Irgendwie hatte ich diese Lötöse übersehen und nicht auf Masse gelegt.
Kurzer erster Eindruck; clean sehr geil! - Macht nen sehr dynamischen und vor allem satten Sound.
Grüße,
Swen
Hallo,
so, Eindrücke:
Cleankanal; super!
Der Amp kann clean, es klingt nicht pappig, mit der richtigen Kombination der Cks kann man den Amp sehr schön rund oder etwas drahtiger haben.
Die Klangregelung funktioniert super und der "Breakup" ist sehr(!) schön.
Der Umschalter für die Cks muss allerdings überarbeitet werden, bei mir gibt es Umschaltgeräusche. Ich bin dafür den kleineren Ck parallel zu Rk liegen zu lassen und den größeren C mittels einem Widerstand, der etwa 10 mal so groß ist wie Rk, in Serie, parallel zu legen und dann mittels Schalter den Widerstand kurzzuschliessen.
Ausserdem müssen die Werte etwas angepasst werden glaube ich.
Statt 47µ kann man da getrost 22µ (ist physisch kleiner) und statt des 680n würde ich zu etwas größerem tendieren, so 820n wäre top. 1µ ist mir meist schon wieder zu wollig.
Klangregelung funktioniert super, einzig empfinde ich das "Dumpfpotenzial" für zu groß. Statt des 4n7 einen 3n3 nehmen und es passt.
Die Arbeitspunkte gefallen mir mit den 3k3 an den Kathoden(steht 4k im Plan, ich hatte 3k3 im Paket und einfach ausprobiert).
V1 könnte man noch etwas runtersetzen (wie im Plan, hat bei mir auch 3k3), dann könnte man die schöner Boosten, aber das klingt so schon ganz gut.
Den Cleantrimmer hab ich übrigens sehr weit zu. Da könnte man auch nen 470k Festwiderstand nehmen. Damit hat der Clean auch wirkliche Cleanreserven und fängt nicht sofort das Crunchen an.
Mein C12 hat übrigens 10n. Dürfte man kaum hören. Finde ich aber gut.
Gebiast habe ich mit 470Ω Gesamtwiderstand für eine Kathodenspannung von 11,6V bei etwa 255V Ua.
So läuft das Ding mit etwa 6,5W Verlustleistung.
Der Symmetriertrimmer der Heizung zeigt zwar Wirkung, aber in Mittelstellung ists akustisch ideal. Ich denke, wenn es bei den anderen ähnlich ist, man kann hierrauf verzichten und 2 feste Widerstände einbauen oder noch besser, eine Mittelanzapfung der Heizwicklung vorsehen.
Das Nebengeräuschverhalten ist auch super.
220R - 47µ - 4k7 - 47µ -
Als Siebkette habe ich keinerlei wahrnehmbaren Brumm.
Ich denke, größere Elkos sind hier nicht notwendig.
Beim Zerrkanal habe ich das Problem, dass das Ding schwingt.
Ich kriegs auch im Moment nicht weg.
Es ist abhängig von den Stellungen aller Regler im Kanal und der beiden Trimmer.
Ich fürchte grade, dass es ein Übersprechen am Umschalter ist, das Auftritt wenn man höhere Pegel hat.
Nehme ich Gain und die Trimmer zurück, schwingt es nicht, dann ist der Kanal aber auch quasi clean.
Soweit ich das Beurteilen kann, bringt der Kanal ohnehin nicht viel Verzerrung. Also das angedachte Ziel - heavy Brett - scheint mir so verfehlt.
Auch die Klangregelung funktioniert hier nicht so gut, da müsste man wohl auf ein anderes Konzept zurückgreifen. Denn in Richtung "Bright" wirds ruck zuck dünn und grätzig und in Richtung "Warm" wirds ganz schnell dumpf. Der Sweetspot ist daher sehr klein und die Regelung eher fragwürdig. Ich denke fast, dass für den Zerrkanal eine einfache Tonblende, also im weiteren Sinne ein normaler Tiefpass effizienter wäre.
So, das sind meine bisweiligen Eindrücke.
Grüße,
Swen
Hallo Swen,
das liest sich schon mal gut.
Im Zerrmodus ist die Schaltung gar nicht so gutmütig - zumal du ja das Signal zu mehr Potis hin und zurück schickst, als wir in der Variante 1. Das bedeutet Layout optimieren.
Bei deinen genauen Modifikationsangaben muß ich eingestehen, dass mir nicht ganz klar ist, nach welchem Ursprungsplan du baust. Ist das der von Peter (letzte Version?) oder was?
Gruß, Bernd
Hallo Bernd,
ich baue aktuell nach dem Plan "G3_Var2_V5.0kor_Schem.GIF".
Falls nicht klar, Plan hängt an.
Ich muss mal schauen in wie fern das Layout umstrickbar ist, ohne den gesamten Aufbau neu machen zu müssen.
Grüße,
Swen
Hallo Swen,
frisch aus dem Urlaub zurück muß ich erst mal den Temperaturschock verkraften.:(
So, Deine Testergebnisse lesen sich ja schon mal sehr gut.
Das mit den 22µ als Kathoden-C hatte ich ja einige Posts vorher auch schon geschrieben.
Die C-Umschaltung knackt bei mir im J5 ähnlichen Aufbau allerdings nicht.
Ob man das während des Spielens umschalten muß bleibt eine Frage.
Ich hatte das früher mal mit AQY gemacht. Weil ich es aber nur wenig verwendet habe, hatte ich wieder auf Schalter zurückgebaut.
Für konzertante Intros mit voluminösem Klangspecktrum fand ich es sehr gut.
Wenn Du etwas besseres raustüftelst - nur zu!
Zum Zerrkanal:
Wie Bernd schon schrieb ist ab dort schluß mit gutmütig!
Wenn Schaschlickspieße und Biegespiele nichts bringen dann:
- Klangregelung ablöten
- An S2b Clean-Master ablöten
Je nach Ergebniss Leitungen geschirmt ausführen, auch wenn das etwas Höhen klauen könnte. Kann man mit nem Brightcap etwas wieder angleichen.
Die Klangreglung mit reinem Höhencut könnte wirklich günstiger sein und an dieser Stelle besser Dienst tuen.
Aber dazu testen "wir" ja.
Um dem Kanal, wenn sonst alles fuktioniert, besser aufs Brett zu helfen;D sollte der Rk vergrößert werden. Die 4k waren erst mal Startoption.
Wieder sieht man deutlich, daß die Berechnung einer Schaltung nur den Weg aufzeigt, der fertige Amp aber nur durch die Kleinarbeit des erfahrenen Entwicklers seine Seele erhält.
Weiter viel Spaß und
Gruß
Peter, dem es hier doch noch sehr frisch ist.
Ergebnisse des G3 "Shootout"
Hallo G3 Freunde,
letztes Wochenende war es soweit - Bernd (eBernd), Swen (Bierschinken) und ich konnten drei Varianten des G3 gegeneinander in Bernds Keller testen (jeweils an einem 1x12" Celestion V30). Es war sehr interessant zu hören, wie sich kleine und größere Unterschiede im Konzept und den Bauteilwerten klanglich auswirken, und es hat sich wieer bestätigt, dass es ernorm hilfreich ist, verschiedene Varianten direkt im A/B Vergleich zu hören, das "klangliche Erinnerungsvermögen" ist im Allgemeinen doch sehr beschränkt ![]()
Nun zu den Ergebnissen:
1) Variante 1a von Bernd und mir (siehe Statusthread, Schaltplan V0.8 )
- Klangregelung im Clean "Kanal" wirksamer als bei v1b
- Fat deutlich wirksamer als bei v1b
- Zerrkanal etwas "topfig" verglichen mit v1b und v2
- Bei Linksanschlag des Höhenreglers zu dumpf
- Brummt mehr als v2
2) Variante 1b von Dirk (Schaltplan wird in den nächsten Tagen von mir im Statusthread veröffentlicht)
- Clean ziemlich leise / etwas "belegter" Klang
- Zerrkanal besser als v1a und v2, mehr Höhen als v1a
- Klangregelung OK, aber nicht sehr effektiv
3) Variante 2 von Rockopa, gebaut/angepasst von Swen (Überarbeiteter Schaltplan wird in den nächsten Tagen von mir im Statusthread veröffentlicht)
- Fat hat zuwenig Wirkung
- Durch Rk von 3k3 im Clean- und Zerrkanal erstaunlich wenig Gain (trotz 6N2P) im Vergleich zu v1a/v1b
- Mehr Bässe im Zerrkanal als v1a
- Bei Linksanschlag des Höhenreglers zu dumpf
Wie geht's nun weiter? Ich werde alle drei Verstärker ausmessen (insbesondere Frequenzgang) und versuchen, die Version 1a anzupassen, damit der Boost Modus so gut klingt wie bei Version 1b und der Clean so ausgewogen wie bei Version 2. Ich halte euch auf dem Laufenden...
Gruß,
Martin
Hallo Martin,
danke für deinen Bericht! Verrätst du uns noch ob Singlecoils oder Humbucker oder „sowohl als auch” testen durfte?
Gruß Klaus
Sowohl als auch, wir haben mit einer Fender Stratocaster und einer Gibson Les Paul getestet.
Gruß,
Martin
Ich war ja mit bei Dirks Version dabei - konnte leider nicht an mehreren Speakern testen, aber den Eindruck einer ineffektiven Klangregelung hatte ich jetzt nicht. Die Frage ist doch eher die: Sind alle Einstellungsmöglichkeiten musikalisch sinnvoll und klingend? Keine ätzenden, grätzigen Höhen und/oder matschende Wummerbässe einstellen zu können, ist sicher vor dem Hintergrund des Wirkungsspektrum sicherlich nicht sonderlich effektiv, aber musikalisch gesehen, doch eher sinnvoll, oder?
Schaltpläne
So, alle drei Schaltpläne der "Probanden" sind jetzt im Statusthread verlinkt.
Fuzz Aldryn: Alle Eindrücke sind relativ und subjektiv, ich werde die Klangregelung aber eh nochmal genauer testen...
Gruß,
Martin
Kleine Korrektur zu meiner Version:
R3 hat 3k3 und C5 war zum Testzeitpunkt nicht drin.
(C5 ist damit wahrscheinlich ein Grund für wenig Gain und "viel Bass")
Grüße,
Swen
Hallo Swen,
meinst du C5 oder C6, der bei deiner Version fehlte?
Gruß,
Martin
Morgen Martin,
C5 ist einseitig abgeknippt, C6 ist drin.
Grüße,
Swen
OK, Schaltplan ist aktualisiert und hochgeladen, siehe Statusthread.
Gruß,
Martin
Ah, zu spät...;D
Fehlt an der Anode von V1b nicht eine Koppel-C? Da liegt doch sonst Gleichspannung über T4-P5.
Gruß, Bernd
Ja!
C17, 22n aus Variante 2/V0.5kor fehlt!
Genau deswegen hatte ich den Plan korrigiert.
Danach hat Swen ja auch gebaut.
Gruß
Peter
Ok, OK ihr habt ja recht, ist korrigiert.
Gruß,
Martin
Shootout - weitere Ergebnisse und Mods
Hallo zusammen,
ich habe gestern den größten Teil des Tages mit weiteren Tests (z.B. Aufnahme der Frequenzgänge) verbracht und eine Anzahl von Änderungen an V1a und V1b durchgeführt. Ich werde heute Abend Ergebnisse und Daten (auch neue Schaltpläne) posten, vorab nur eine Frage zum v1b (Dirk): Habe ich den Entladewiderstand für die Filter-Elkos nur nicht gefunden oder gibt es bei eurer Variante keinen?
Gruß,
Martin
Hallo zusammen,
nach einigen weiteren Tests/Hörproben und Änderungen hier meine erste Zusammenfassung in Stichworten:
- Die Dreibandklangregelung in V1b klaut zwar 'ne Menge Gain, ist aber deutlich flexibler als die "Höhenblende" in V1a und V2
- Der V1a ist deutlich zu mittig, der V2 schon besser, aber am ausgewogensten klingt für mich V1b
- Eine Klangregelung "hinten" ist für einen guten verzerrten Sound (aus der Vorstufe) unabdingbar (keine neue Erkenntnis, nur mal wieder durch die Praxis bestätigt :-))
Damit gab es (nach einigen Änderungen am V1a, die aber das Bild nicht grundsätzlich änderten) für mich nur zwei Optionen: Neuen V1a mit Einknopfklangregelung "hinten" bauen oder V1b als Basis verwenden, ich habe mich für letzteres entschieden. Ihr findet im Statusthread den aktuellen Schaltplan, ich habe am V1b (bis jetzt) folgendes geändert:
- R27 eingefügt => im "Dirt" Kanal klingt er m.E. besser, wenn das Signal etwas abgeschwächt wird zwischen V1a und V1b (ob C18 wirklich notwendig ist, muss ich noch mal in Ruhe checken)
- R14 verkleinert auf 220k (etwas mehr Höhen, habe ich beim V1a auch gemacht)
- R28 verkleinert von 2M2 auf 470k (laut Datenblatt soll Rg maximal 500k sein, sonst droht Arbeitspunktverschiebung wegen der Spannungsabfalls)
- Entladewiderstand R26 hinzugefügt (470k, damit nicht zuviel zusätzlicher Strom gezogen wird)
- C16 hinzugefügt, wird über den "Kanalschalter" im Cleankanal dazugeschaltet (gibt etwas fetteren Cleansound)
Was ich noch machen muss:
- Frequenzgang messen, ob die Verkleinerung von R28 den Frequenzgang bzw. Tonestack beeinflusst (höhere Belastung)
- Hörtest, ob C18 wirklich notwendig ist
Nochmal vielen Dank an alle Mitstreiter und ein Wort zu deinem Aufbau, Dirk: Sieht sehr gut aus, ist übersichtlich und spart Platz, aber zum Ändern von Bauteilen ist das ein Riesensch.... ![]()
Gruß,
Martin
Hallo zusammen,
hier die neuesten Erkenntnisse zur Variante 1b.
Im Anhang findet ihr die beiden Frequenzschriebe, der erste zeigt die Frequenzgänge der "Original" G3:
Eingangssignal 0,1V RMS
V2 Swen
Clean, alle Regler auf 50% (Grenze zur Verzerrung)
Schwarz = FAT
Blau = FAT aus
V1b Dirk
Rot = Clean, alle Regler auf 50%, MV 100%
V1a Martin
Clean, alle Regler auf 50%, MV auf 1:30 (Grenze zur Verzerrung)
Grün = FAT
Pink = FAT aus
Der zweite Frequenzschrieb zeigt die Variante 1b mit meinen Änderungen gegenüber Dirks "Originalschaltung":
Eingangssignal 0,1V RMS
Clean, alle Regler auf 50%, MV 100%
Schwarz = Original
Blau = Zusätzlich 10uF parallel zu C5
Rot = wie Blau + 470k vor P1
Grün = Dirt, alle Regler auf 50%
Ich habe den 120pF wieder rausgeschmissen und den "Fat" Kondensator nach C5 verlegt und auf 10uF verkleinert, so wirkt er m.E. am besten. Meinen Gitterableitwiderstand (470k) habe ich wieder rausgenommen, allerdings habe ich Dirks Gitterableitwiderstand immer noch nicht gefunden (ist der Widerstand vielleicht unter der Platine?). Gemessen habe ich 1M, der Widerstand muss also irgendwo sein
Den neuen Schaltplan findet ihr im Statusthread verlinkt.
Gruß,
Martin
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