Hallo,
vorweg: es kann alles (un)mögliche sein... ;D
Was mir auffällt:
1. Heizleitungen sind unnötig nahe an Schaltung verlegt, auch Litze vom Trafo - ja ja, verdrillt is scho...
(Was natürlich auch daran liegt, dass ihr die Röhren gegenüber meiner Version um 180° gedreht habt)
2. Der 2k2 Sieb-R ist genau auf dem Verbindungsstück 47R - 47µ Ladeelko angezapft - und da pulst das Leben! ;D
Den Rest des Layouts habe ich mir nicht angeschaut, ich hab ne Hellgrauschwäche. ;D
Gruß, Bernd
G3 - Das "Crowd Development Project"
-
-
Zitat von Haddock;321100
Guten Abend,
@ Team Dimehead,
nix konstruktives... einfach nur Hammer mit dieser Frontplatte! Dickes Lob.:D
Gruss
UrsHi,
danke. Design hab ich eigentlich nur mal auf die Schnelle gemacht - irgendwas muss aber mit den Poti-Löchern schiefgegangen sein, ne wahr, Dirk?

Ist übrigens gar nicht teuer und aufwendig gemacht, sonder "nur" mit klarer Keramikfolie, die auf einem so glatten Gehäuse leider gar nicht sooooo gut hält. Geht aber. Nur Kratzen ist nicht so gut.Gruß
Helge -
Hallo Ihr Schlechtwetter-Löter,
Zitat von dirk;321072http://%22http//img.dimehead.de/CIMG4486.jpg%22
Natürlich kommt immer irgendwie das große Aber: Der Amp brummt ziemlich, wenn Master nicht voll oder min. zu 3/4 aufgedreht ist - und das unabhängig von der Verstärkung der Vorstufe.
Aber die Maschine dadrunter läuft nicht gerade???;D;D;D
Sieht ja schon mal obertoll aus!!! Klasse!
Zum Brummen.
Zwei Ansätze fallen mir da spontan ein:
1. Den Ladeelko mal versuchsweise verdoppeln also 47+47µ
2. Der PI könnte etwas unsymetrisch sein, weil Rk1 mit 4k sich schon negativ auswirken könnte. Rk2 mal von 56k auf bis zu 51k verringern.
Daran glaube ich aber nicht wirklich.
Naja und die Arie mit dem Schaschlikspieß kennt ihr ja selber.
Erst mal weiter viel Spaß und
Gruß
Peter -
Haben grad mal etwas drin rumgestochert ;D So wie es aussieht, stört die HV AC Leitung die ungeschirmte Gitterleitung vom PI.
-
So mal die eine Gitterleitung geschirmt, ist etwas besser geworden.
Durch 47uF parallel wird es eher noch etwas lauter. Nach dem Abschalten der Netzspannung ist das Brummen sofort weg.
Gruß
Dirk -
Haben die Potis/Schalter kontakt zur Masse über die Frontplatte? Wahrscheinlich von der Rückseite her.
Mal einen Draht direkt an den Minuspol des 1. Ladeelkos löten und ein paar Massepunkte abklappern. Auch mal versuchsweise andere Röhren verwenden. Dann die Fehlerstelle einkreisen, also das Signal aus den Vorstufenröhren auskoppeln und auf eine andere Endstufe o.ä. geben.Gruß, Bernd
-
Hi Bernd,
die Potigehäuse haben alle Masse Kontakt.
Das merkwürde ist halt, je weiter ich des Master aufdrehe, desto leiser wird der Amp. Bei Master auf maximum ist er komplett still in Sachen Brummen.
Unabhängig von der Vorstufe.http://forum.musikding.de/cpg/albums/use…riante1_v07.pdf vermutte mal das es was damit zutun hat, dass das Poti selbst nicht auf Masse liegt, sondern 45V.
Werde es wohl morgen mal testweise umstricken.
Gruß
Dirk -
Hi,
die Art des Potis ist okay, das klingt nach einer schlechten Masse.
Da wird wohl irgendwo ein dicker Strom über Masse fliessen, wo eine "kritische Stelle" dranhängt. Z.b. Ladestrom eines Elkos über die gleiche Massestrecke wie der Strom durch V1 o.ä..Grüße,
Swen -
Hallo Dirk,
also bei uns nimmt das Restbrummen nur mit der Lautstärke zu wie zu erwarten, der Master direkt ändert nichts am Brummern. Wenn es beim Aufdrehen des Masters zunimmt, vermute ich auch ein Problem mit der Masseführung, ähnliche Effekte hatten einige A15 Erbauer auch, wenn sie den Massebus nicht wie vorgegeben realisiert hatten...
Gruß,
Martin -
Das brummen nimmt ja ab, wenn ich den Master aufdrehe

An der V1 liegt es nicht. Den Preamp auf Masse legen ändert nichts an dem Effekt.
-
Zitat von dirk;321225
Das brummen nimmt ja ab, wenn ich den Master aufdrehe

Ja, grade deshalb, ist der Schluss, dass die Störspannung über Masse kommt recht wahrscheinlich
-
Zitat von dirk;321225
An der V1 liegt es nicht. Den Preamp auf Masse legen ändert nichts an dem Effekt.
Also liegt der Hund in der Endstufe begraben. Also Preamp an Pin 2 von V2a von der Endstufe abtrennen und ein (Sinus)Signal einspeisen, Masseführung überprüfen, Potibrumm- und Regelprobleme haben eigentlich immer was mit Masseführung zu tun, vorausgesetzt, die Verdrahtung ist richtig. Aber das setze ich hier mal vorraus.
Ich hatte allerdings auch schon mal einen Netzteilelko, der gesponnen hatte und ähnliche Effekte verursachte. Aber ruhig auch mal andere Röhren verwenden.Gruß, Bernd
-
So hier mal 2 Scope Fotos. Signal an der Box abgegriffen.. Ist nun nicht so wirklich viel Brummen, jedoch bei einer Box mit hohen Wirkungsgrad zu hören.
Preamp "Ausgang" ist auf Masse gelegt. Bei Master auf Max ist es wie gesagt nicht hörbar.
Es ist 100hz Brummen mit Oberwellen, vorallem bei Master auf Min hmmmm
//EDIT Röhren sind schonmal durchgetauscht...
-
Variante 1 Version 0.8
Hallo zusammen,
ich habe noch mal getestet, insbesondere habe ich die Kathodenwiderstände von V1a (Booststufe) und V2b (Pufferstufe) verändert. Letztendlich bin ich aber fast wieder bei den Ausgangswerten angekommen, nur an V2B sind es jetzt 1k statt 820R. Bei der Gelegenheit habe ich auch C18 vergrößert (etwas mehr Höhenanhebung bei runtergedrehtem Master).
Schaltplan wie immer in der Galerie, Link ist im Statusthread.
Gruß,
Martin -
Hallo,
wie ist eigentlich der Status der anderen bzw des Projektes?
Alle Versionen mal dem Martin/eBernd zum Vergleich schicken?
Gruß
Dirk -
Hallo,
Meiner ist im Prinzip komplett fertig aufgebaut, nur stimmt noch irgendwas nicht, ich denke in der Eingangsstufe - es kommt schlicht noch kein Signal durch. Spannungen sind alle OK, er brummt schon (50Hz), in normalem/erträglichen Rahmen und abhängig von der Gainpotistellung, also scheint die Endstufe auf jeden Fall schon mal zu laufen.
Werde den Rest aber die Tage bestimmt auch noch zum Laufen bekommen.Dabei habe ich, speziell an der von mir bearbeiteten Variante, einige massive Kritikpunkte, nach denen ich sogar die Variante 2 im Speziellen für geradezu gescheitert halte:
- Meiner Meinung nach geht der Verstärker in der Form komplett an der /Käufer/-Zielgruppe vorbei. Wer "Einsteiger" ist, baut keinen Zweikanaler mit fünf Potis, getrennter Klangregelung je Kanal und einer PP-Endstufe zusammen. Oder andersherum, wer in der Lage ist, diese Kiste zum Laufen zu bekommen, sucht zumindest nicht nach einem "Einsteigerprojekt" und wird den Verstärker mit dieser Bezeichnung erst einmal uninteressant finden. Das Argument der deutlich beengten Platzverhältnisse lasse ich mal außen vor, da darüber meines Wissens schon diskutiert wurde. Das Ding war nicht mein erster Amp und ich hab schon viel frickeliges gebaut (EchoBase auf Vero, z.B.), und lasst mich ehrlich sein, am Schluss hat das Gewurstel mit tausend Leitungen, einer an sich viel zu kleinen Lötleiste und das ganze auf engstem Raum nur noch genervt.
- Auch die /Musiker/-Zielgruppe ist nicht wirklich klar. Mit 2-3 Watt geht er, auch wenn er dafür wohl wirklich laut ist, auf kaum eine ernstzunehmende Bühne. Ich bin wirklich kein Leistungsfreak - im Gegenteil, aber spätestens wenn ich die Location nicht kenne, wäre mit das schlicht zu viel Risiko, selbst wenns theoretisch reichen /könnte/. Und alle anderen weiteren Anwendungen, Recording, Practice, Bedroom etc. machen das Zweikanal-Prinzip schlicht überflüssig bis störend - zumal es sowieso nicht fußschaltbar ist!
Mein wichtigster Punkt: Der Amp muss deutlich einfacher werden und je ein Tonestack pro Kanal geht gar nicht! Lösungsvorschläge:
- Der radikalste Vorschlag wäre, einen reinen Einkanaler zu bauen, das generelle Gainniveau im Vergleich zum bisherigen Zerrkanal abzusenken (z.B. zwei normale Gainstufen, Kathodenfolger, Tonestack, PI, Endrohre) und den so abzustimmen, dass auch vernünftige Cleansettings drin sind. Mit ist bewusst, dass der Amp dem G2 rein vom Funktionsumfang dann sehr ähnlich wäre, aber der war ja mW auch erfolgreich? Und durch "echten" PP statt SelfSplit ist der ja trotzdem ein gewaltiger Fortschritt.
- Weniger radikal wäre: Die Kanalumschaltung deutlich vereinfachen, ein Tonestack global für den ganzen Amp - wird ja auch schon bei Variante 1 berücksichtigt - die hat, finde ich, deutlich mehr Potential...
- Oder, als Kompromiss: Wir probieren tatsächlich noch ein Stereopoti aus, um das Gainniveau an zwei Stellen zu senken. So bekämen wir trotz eines reinen Einkanaler-Prinzips eine maximale Flexibilität.
Ich weiß jetzt nicht, wie ich dann, direkt nach der endgültigen Fertigstellung (die versteht sich von selbst) weiter machen soll, da es in meinen Augen nicht wirklich Sinn ergibt, an dem Konzept so noch weiter zu optimieren.
Wie seht ihr, und vor allem du, Bernd als Tester für die selbe Variante, das?Schöne Grüße,
Raph -
Hallo,
Raph, ich bin da im Großen und Ganzen bei dir.
Während der Planung hatte ich das schon befürchtet und beim Aufbau hat sich das gezeigt, dass soviel "Zeug" nicht Anfängerkomptibel in einem so kleinen Gehäuse ist.
Für mein Dafürhalten, sollte man sich auf einen Kanal beschränken, der aber eine recht weite "Range" von clean bis ... hat und dann kann man die 5W Leistung auch prima nutzen.
Ich sage nichtmal, dass der Amp klanglich schlecht ist, nur ist das einfach kein "Einsteigerkit".
Die Verführung der vielen Optionen und Sounds verstehe ich, aber da muss man nochmal drüber nachdenken, ob das dem eigentlichen Gedanken gerecht wird oder ob man dann nicht lieber die Philosophie des Kits umstellt.Grüße,
Swen -
Hallo,
Zitat von Bierschinken;322809Raph, ich bin da im Großen und Ganzen bei dir.
Das beruhigt mich schon mal, dass ich damit nicht alleine bin...
Zitat von Bierschinken;322809Für mein Dafürhalten, sollte man sich auf einen Kanal beschränken, der aber eine recht weite "Range" von clean bis ... hat und dann kann man die 5W Leistung auch prima nutzen.
ist glaube ich wirklich am besten. Einen der geplanten Leadchannels nehmen und so abstimmen, dass er bei wenig Gain auch noch wirklich gut klingt - ist imo der einfachste und beste Weg...
Zitat von Bierschinken;322809Die Verführung der vielen Optionen und Sounds verstehe ich, [...]
...ich offen gestanden nicht einmal das! Unsere Zielgruppe möchte in der Regel kein Spielzeug, sondern einfach ein solides Gerät, das schlicht, das was es beherrschen sollte, auch wirklich gut beherrscht.
Die, die auf 157 Optionen Wert legen, sind idR auch nicht mit der geringen Ausgangsleistung zufrieden...Grüße,
Raph -
Das finde ich alles sehr nachvollziehbar, hatte mich bei der allgemeinen Begeisterung bloß bisher nicht getraut, den Einwand eher zu bringen.
Es wäre allerdings schade, wenn der komplexe zweikanalige Entwurf einfach beerdigt wird, der sieht nämlich sehr interessant aus. Ist halt eher was für Leute mit etwas Erfahrung. Ich halte übrigens einen Zweikanäler gerade für Recordingzwecke für sehr sinnvoll, da man viel einfacher "noch mal eben" an einer Aufnahme etwas nachbessern kann, wenn der fragliche Kanal noch exakt so eingestellt ist. Bei einem Einkanäler muss man für jeden Einzelsound schrauben, und wenn man dann eine frühere Einstellung exakt reproduzieren muss, geht das Gesuche los.
Ergo: Es wäre schön, wenn aus dem zweikanaligen Ansatz zumindest eine gute Dokumentation zum Nachbau hervorgeht, noch schöner wäre es, wenn es ein eigenständiger Bausatz wird. Als erste Maßnahme für die weitere Planung könnte man den Preisrahmen etwas erhöhen, es sollte dann ja auch ein gewisser Abstand zum einkanaligen Einsteigermodell gegeben sein.mfg, Immo
-
Hallo,
ein paar Anmerkungen von mir.
Für die Aufbaufreundlichkeit - gerade auch für Einsteiger - ist ein größeres Chassis geplant (Hammond 1444-16: 254 x 152 x 51 mm). Es hat damit (ungefähr) die Frontabmessungen eines Champ.
Das ermöglicht dann auch den Aufbau (zumindestens der Variante 1a) auf einer durchgehenden Lötösenleiste.
Wir sind bei Rev 0.8 angelangt, die nur noch einen Gain- und einen Masterregler (plus die bewährte one knob tone control und Fat-Schalter) enthält. Um die große Soundbandbreite von clean bis ordentlich Zerre zu erhalten, wird mit dem (Pseudo-)Kanalumschalter statt eines weiteren Gain- oder Drive-Potis eine feste Absenkung ins Spiel gebracht.
Durch den Masterregler sind auch Zerrsounds bei "Schlafzimmer-Pegel" möglich, wobei man nie außer acht lassen sollte, dass bestimmte Sounds nur bei bestimmten (Mindest-)Lautstärken - physiologisch bedingt - wirklich authentisch sind. Siehe dazu auch die Diskussionen um die Loudness im Hifi-Bereich.
Gruß, Bernd -
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!