Der Phaser Zener Frage

  • Moin Leute

    Da es ja schon mehrere Threads gab, wo die 5,1 V Zener Diode Schuld am 'nicht phasen' war:
    Was spricht dagegen, den Zener Strom zu erhöhen, in dem R21 verkleinert wird, um damit die Diode in den richtigen Arbeitsbereich und Vref in den gewünschten Bereich zu bringen?

    Bei meinem Phaser Bausatz habe auch ich nur 3,8V als Vref, durch Vorschalten einer 1N4001 bin ich auf 4,3V gekommen. Mein Phaser funktioniert auch (auch mit 3,8V ???), es ist eher eine theoretische Frage.

    Dieter

  • spricht nichts dagegen! probiers doch aus, doch deine schaltung wird dann wohl auch nicht besser laufen, wenn sie jetz doch schon sehr gut funktioniert :)

    wenn es dich beruhigt, kannst du gern einen strom einstellen, der sich der arbeitsgerade der z-diode doch besser nähert :)

    dass man einen niedrigeren aber trotzdem funktionstüchtigeren strom wählt ist bedingt durch die bauteiltoleranzen, damit man ganz sicher nichts mit grenzwertigen Größen von Bauteilen abschießt.

    "Akustisch werden nichtlineare Verzerrungen als Signalverzerrung im umgangssprachlichen Sinn empfunden, eventuell als Klirren oder Scheppern."

  • Hallo,

    die Idee ist nur eingeschränkt brauchbar. Solange es sich um eine 1,3 W-Zenerdiode handelt (Anschlußdrähte so dick wie bei einer 1N400X, ca. Ø 1 mm).

    1.3 W / 5,1 V = 0,255 A.

    Selbst wenn du nur 1/10 des Stroms, also 25 mA durchschickst, ist das schon erheblich - gemessen am Gesamtverbrauch des Phasers.

    Dann wäre es besser eine 0,5 W -Zenerdiode zu nehmen und den Strom evtl. nur etwas zu erhöhen.

    Wer seinen Phaser über Batterie betreibt, sollte aber besser bei dem geringen Strom bleiben und höhere Zener-Spannungen verwenden bzw. Si-Dioden dazu in Reihe schalten.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Moin
    Danke für die Antworten.
    Es beruhigt mich, dass ausser der Stromstärke nichts dagegen spricht.
    Ich hab's natürlich heute auch ausprobiert, und bin mit R21 bis 470 Ohm runter gegangen. Damit habe 4,8V aber eben auch ca 10 mA Strom. Und ganz die 1,3 Watt wollte ich da jetzt nicht verbraten :rolleyes:.
    Klanglich scheint es doch ein bischen zu ändern. Die FETs sind ja als veränderbare Widerstände geschaltet und bestimmen damit die Grenzfrequenz der Phasingstufen. Die FETs haben doch bestimmt mit etwas anderen Spannungen auch andere Kennlinien ... Aber in das Thema knie ich mich jetzt nicht rein.

    Ich werd also mit anderen ZDioden rumprobieren. Die Reihenschaltung mit SiDiode hatte ich ja probiert, funktioniert natürlich, sieht aber irgendwie doof aus auf dem Platinchen.

    Gruß, Dieter

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