Re:Tycobrahe Octavia
Zitat von analogguruAlles anzeigenobs jetzt Liebeston ist, die nicht einmal layouten können, oder Vollerton oder GroßerWeg (BigMuffPi-Kopie) ist ziemlich egal...das ist meines erachtens Beschiss, was da abgeht...
Ich mein... ok.... ich hab auch schon überlegt, TS-5, TS-7, TS-9, TS-10, TS-9DX und STL und vielleicht nocht den volldrive2 dazu in einer Box für EUR 250,-- oder so...
(ja, das geht...Habe sogar 10 Malaysia-Chips)Aber da kriegt man dann auch was dafür...
Von den Rangebastlern will ich ja gar nicht reden.....
Wo der Transistor nicht einmal richtig paßt....
Im Original ist es nämlich ein OC44 im Plastikgehäuse....Oder den Vox Tonebender ohne den SFT363E....(Hey, ich habe davon 30 Stück !)...das ist nicht Vintage....
FuzzFakes mit irgendwelchem Germanium-Schrott der dann noch verkehrt eingelötet ist....
Enstufenzerre braucht man keine....das ist größter Schwachsinn...Ich hab da Stunden und Tage dait verbracht dem Jim Marshall das zu beweisen....die haben Vorstufe transistor und Endstufe Röhre gebaut....krank....
Das was den Röhrenklang bei der Endstufe ausmacht, ist nur der Ausgangstrafo....Leistungsanpassung=> Dämpfungsfaktor ist 1...Der Lautsprecher macht was er will und schwingt auf der Resonanzfrequenz wie eine Trommel...siehe AC30....
nimm eine (brauchbare) Mos-FET Endstufe häng einen 8 Ohm/50W -100W Widerstand in Serie und es klingt genauso...
Es geht auch mit einem kleinen Widerstand und einer Rückführung in der Gegenkopplung wie es dann im Valvestate realisiert worden ist....abgesehen davon, dass die Darlington Endstufe ein Mist ist....Die (Übernahme-)Verzerrungen der Röhrenendstufen sind 7. 9. 11. etc. Harmonische die erst relevant werden, wenn der Amp klippt, die hörst dann gar nicht...
analogguru
Hi,
Wenn der Klang eines Röhrenamp dann nur am Ausgansübertrager festgemacht ist, müsste doch ein Transenamp über nen AÜ auch so klingen wie Röhre über gleichen AÜ?
Das müsste doch jeden Amphersteller sofort reich machen!! (aber ich stells mir wahrscheinlich zu einfach vor ??? )
Ich hab über Fender Röhrencombos, Marshall Reissue Plexi und andere gespielt. Hab längere Zeit einen Valvestate 80v gespielt
und einen JCM900 intensiv getestet (der JCM war der grausamste
Amp aller Zeiten für mich)
Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber mein einkanal Röhrenteil klingt und spielt sich irgendwie genial besser, als die
anderen (leider oder eher GottSeiDank) ist es kein original belassener Amp (war mal ein ca. 1982er Fender DualShowmanReverb, den ein unbekannter Vorbesitzer vollenz eigensthandverdrahtet hat)
Keiner weiss wohin, bzw. auf welche Schaltung, aber das ist
für mich röhriger Klang - wie das Teil reagiert, wie es sich beim
hochdrehen des Gainreglers in seinen einzelnen Stufen des
Zerrverhaltens zeigt - hab ich weder von irgendeinem Pedal, einer Simulation, noch eines Transenamps gehört.
Liegt das Geheimnis bei den Amps echt rein in der Vorstufe?
Was mir übrigens noch eingefallen ist zum Thema Marketing:
Die Leute suchen nach dem Sound Ihrer Vorbilder...
Warum kauft jemand ein Arbiter Fuzz (ggf. um Jimi auf den Tone zu fühlen - auch wenn man wissen müsste, das RogerM für Jimi die Schaltung ggf. angepasst hat)
Oder der TS-9 oder TS-808 StevieRayVaughn hat ihn benutzt, das ist Grund genug die Teile schön saftig im Preis steigen zu lassen!!
Die Leute wollen ja schliesslich seinen Tone
AC/DC ? Was spielt Angus auf der Bühne?? (wirklich nur die beiden alten JTM45 mit den 4x12er Rotzbuden? darum kaufen sich die
Leute die ReissueModelle (auch wenn heute anders aufgebaut, oder?)
Dabei gerät die Realität, was ich mir da kaufe für die meisten oft ins Hintertreffen.
cu
Oliver ![]()