• hallo,

    vielleicht hatte jemand von euch auch schon mal dieses problem und kann mir
    mit rat zur seite stehen.

    wir proben in einem ca. 25 qm großen keller. schlagzeug, bass und 2 gitarren.
    ich spiele über einen engl 620 und eine kitty hawk endstufe (anbei ein foto,
    kann mir irgendjemand etwas über diese entstufe berichten? ich weiß nähmlich
    nur so viel, wie vorne drauf steht). als box habe ich eine selbstgebaute 2x 12" mit
    celestion g12m-70 lautsprechern. mit meinem sound bin ich sehr zufrieden!!!!

    jetzt zum problem, mein bandkollege spielt einen transistoramp von crate mit 65 watt.
    ohne band hört sich sein sound meines erachtens schrecklich an, irgendwie nasal quitschig
    leblos. darin bestätigte unser basser mich auch schon. aber im bandgefüge muß ich
    immer wieder staunen!!!
    sobald die band dabei ist, hört sich das ganze richtig gut, bissig und durchsetzungsfähig an.

    ich dagegen habe da meine probleme. mein sound ist dagegen recht zahm und eher im
    hintergund. mit meinen soundeinstellungen kann ich mich höchstens lauter machen und
    alles niederbraten. das möchte ich aber nicht. wir versuchen eigentlich so leise wie möglich
    zu spielen. gebe ich mehr höhen und mitten dazu, vielleicht auch etwas bass weg, hört man
    mich zwar aber dann klinge ich recht schrill und mein schöner satter sound ist dahin.
    bemerkung: ich spiele hauptsächlich ohne effekte.

    vielleicht sollte ich noch was zu unseren songs sagen! wir spielen selbstgebrauten
    gitarrenrock, überwiegend im verzerrten bereich.

    kann sein, daß ich mich besonders blöde anstelle, meinen amp einzustellen. ich bilde mir
    auch ein, daß wenn ich die abgebildete marshall enstufe spiele habe ich nicht solch ein
    problem im bandgefüge, im keller. aber bei einem direkten vergleich kitty - marshall ist nicht schwer rauszuhören welche mir besser gefällt.

    über jeden tipp und rat bin ich sehr dankbar!

    Gruß
    Christian

  • Re:soundprobleme!!

    Hallo Christian

    Das ist es eben. Saftige fette Gitarrensouns, die sich alleine toll anhören haben kein Chance sich im Bandgefüge durchzusetzten.
    Entweder wird so ein Sound von anderen verdeckt, oder wenn mans lauter macht, wird man die anderen Instrumente (besonders andere Gitarren und Gesang) voll in den Hintergrund schissen.

    Von daher macht es dein Kollege genaurichtig. Er hat mit seinem "dünnen" Gitarrensound die besten Voraussetztungen sich in der Band gut durchzusetzten.

    Jeder in der Band sollte sich mit seinem Grundsound und Spielweise in einem eigenen Register (Frequenzbereich) bewegen und sollte möglichst vermeiden, mit den anderen zu grob zu kollidieren. Die Instrumente sollten sich schliesslich ergänzen und nicht verdecken.
    Erst die Summe aller Instrumentensounds sollte den fetten und breiten Band-Sound erzeugen. Das ist es, worauf es ankommt.
    Hier ist der "soundmässiger" Alleingang i.d.R kein Vorteil für die Band.

    Besonders schlimm sind hier unerfahrene Keyboarder, die mit ihren ultracoolen Wohnzimmer-Soundflächen eines Synthy sogar das Schlagzeug inkl Bass wegpusten können. Und vom Gesang keine Rede.

    Klingt mit sicherheit klischeehaft, aber weniger ist hier auf jeden Fall mehr ;)
    Und den entgültigen Sound der eigenen Anlage/Effekte sollte man nie im Wohnzimmer, oder alleine im Proberaum einstellen/betrachten.
    Das sollte man immer zusammen mit der Band tun.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

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