Problem mit ENGL Fireball

  • "EDIT:
    Ich hab mir mal n Schaltplan vom Firball besorgt... Wenn ich den richtig gelesen hab, dann müsste doch V2 meine Zerr-Röhre sein oder? :O"

    Auch wenn es Dir nicht weiterhilft. In dem angehängten Schaltplan sind mindestens vier Fehler eingebaut. Der Plan dient eher als Fehlersuchspiel. Fraglich ob der grundsätzliche Aufbau überhaupt stimmt?
    Also ab zum Techniker mit dem Ding.

    Gruß
    Pima

  • Zitat von eBernd;308907

    würdest du mir das bitte schriftlich geben, nach wieviel Stunden genau welche Restspannung noch vorhanden ist und welche Spannung für mich ungefährlich ist?

    Bernd, natürlich misst man noch einmal nach! :p Aber dem Amp vorher Zeit zum Entladen zu geben ist trotzdem ratsam, da sich dann schon einige Spannung verflüchtigt hat und man schon ein gutes Stück sicherer arbeitet :)
    Es gab schon Leute, die haben den Amp ausgemacht, ganz vorschriftsgemäß ausgesteckt, wollten das Multimeter ansetzen und haben sich dabei gut die Finger verbraten.
    Selbst ich alter Hase warte nach dem Abschalten immer ein wenig, bevor ich meine Finger in den Amp stecke.

  • Mir deucht ich hätte mal von jemandem, der jemand kennt und der einen Cousin hat der Ahnung von sowas hat gehört, man soll irgendwas mit den großen schwarzen oder manchmal auch blauen Blechdingern in der Nähe des Trafos machen. Es fiel noch das Wort Widerstand. Aber genaueres wusste der auch nicht. ;D

    Gruß, Bernd

  • Hallo,

    ich warte nicht (worauf? wie lange?),

    sondern benutze

    das

    ... und messe am Ladeelko nach!

    Ich erinnere mich gerade daran, wie ein Kollege von mir mal einen Folienkondensator von einem Labortisch (es war nicht seiner) aufnahm und dermaßen einen geschossen bekam, daß er sich die Hand durch die unkontrollierte Schleuderbewegung an einem Laborschrank verletzte.

    Der Kondensator mußte da schon seit Stunden geladen rumgelegen haben - so ganz wurde das nie geklärt (X-files ;))

    Aber ich bin auch der Meinung, daß der Amp zu einem Techniker gehört...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Solch einen 'kleinen' Helfer besitze ich auch, allerdings ist der bei mir nicht wirklich transportabel.
    Der Widerstand war Restware und wiegt mit Kühlrippen geschätzte 10kg ;D Da ich ihn aber sowieso nie transportiere sondern immer an der gleichen Stelle hinterm Monitor liegen habe ist das unwichtig.

    Allerdings habe ich das Reparieren und Warten von Amps bei einem wirklich alten Hasen gelernt, und bei ihm war es eben Programm nach dem Abschalten einfach einmal eine halbe Minute zu warten, auch wenn man danach die Entladevorrichtung ansetzt. Seine Begründung war, dass in dieser halben Minute schon so einige Spannungen ein Stück runter gehen und man so eben etwas ungefährlicher arbeitet. Entladen hat er danach trotzdem.
    Habe ich so übernommen, deswegen ist das einfach so :)

    Dieser kleine Helfer ist natürlich ein prima Tipp für Ampbastler. Und Bernd, ich schätze deine Ratschläge durchaus, also nicht in den falschen Hals bekommen :)
    Mit 2W-Widerständen hast du dieses kleine Ding gebaut? Meiner kann glaube ich 150 Watt ab ;D Aber wie gesagt, er war Restbestand.

  • Hallo,

    ich habe in dem verlinkten Thread mir die Rechnerei gespart. Aber ich habe gerechnet. Und wenn die Entladeeinrichtung nicht (versehentlich) beim Wiedereinschalten des Amps angeklemmt bleibt, reicht die, selbst wenn ich im Halbminutentakt damit Cs entladen würde, steigt die Temperatur noch nicht mal um 10 °C an...

    Ich hatte vorher auch so was "dickes" (Keramikwiderstand) mit Strippen an jedem Anschluß. Aber das Sch...teil hat durch sein Gewicht und dadurch daß die Strippen "immer irgendwie zu kurz waren" mehr Ärger gemacht als Hilfe geboten.

    Aber wie machst du das denn bei Inbetriebnahme/Reparatur (ich messe alle Anoden- und Kathodenspannungen und noch ein paar andere)?
    Entlädst du die Cs vor jedem Umklemmen der Meßstrippen?

    Das wären bei einem 5-Röhren-Amp (2 Endpentoden und 3 Doppeltrioden) ja locker mehr als 20 x Ausschalten, Stecker raus, Warten, Entladen...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Zitat von eBernd;308980


    Ich erinnere mich gerade daran,[...]


    Das lässt mich an meinen Physiklehrer erinnern, der nen Folienkondensator an der HV-Schiene auf 8kV geladen hatte, ihn liegen gelassen hatte und am Ende der Stunde wegräumen wollte...*PAFF* :D Hat der Geflucht :D

    Crank it!

  • Das Problem mit den Strippen habe ich nicht, da ich mir einfach die zwei Anschlüsse als Bananenbuchsen auf ein Panel an meine Werkbank gelegt habe, dort liegen auch noch diverse andere Bananenbuchsen und andere Anschlüsse (Labornetzteil, Multimeter, Osziloskop, Audioprobe,...) So muss ich nur noch die Strippen einstecken.

    Beim Messen entlade ich nicht unbedingt bei jedem Umklemmen der Messstrippen, meist schalte ich kurz aus und warte eben einen Moment bevor ich umklemme.
    Ganz entladen tue ich meist nur dann, wenn ich wirklich mit den Fingern an die Bauteile muss.

    Habe so schöne und auch sehr lange Messspitzen, bei denen der Kontakt vorne erst heraus kommt wenn man hinten drauf drückt. Damit kann man sich relativ gefahrlos im Amp bewegen (aufpassen sollte man natürlich trotzdem immer).
    Ich messe immer erst das Netzteil durch, und dann eben Heizungen, Anoden, Kathoden und alles was eben nötig ist. Dabei messe ich lieber zwischendurch einmal öfter, als nacher ewig nach einem Fehler zu suchen.

  • Hallo,

    Zitat

    sehr lange Messspitzen, bei denen der Kontakt vorne erst heraus kommt wenn man hinten drauf drückt.

    die interessieren mich...

    Link? Pfoto? Quelle?

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo,

    danke, sowas habe ich auch (Nr. 1 auf dem Bild).

    Nachteile:
    - schwer wegen der Steckbuchse für 4 mm Stecker
    - meine reißt den "Schnabel" soweit auf, daß man damit schnell mal einen Kurzschluß an einer Rö-Fassung produziert.

    Also, ich suche was langes, leichtes (zum Anlöten von Meßleitung) mit kurzen Greifern. Und auch isoliert bis min. 500 V DC.

    Gruß, Bernd

  • Meine geht kaum auf vorne, was bei dickeren Bauteilanschlüssen manchmal etwas frickelig ist. Da halte ich es dann meistens einfach nur dran und werfe mal einen schnellen Blick aufs Display.
    Allerdings verschwinden die Greifer beim Einfahren völlig im Röhrchen, ist also dann sogar isoliert.

    Wenn du noch einmal schön lange findest, ich bin auch interessiert :) Hatte bisher leider nocht nichts das Glück etwas anständiges zu entdecken.

  • Hallo,

    um es (für Jesse) mal wieder aufs Gleis zu bringen:
    In einem themenverwandten Nachbarforum las ich, daß Amps besagter Marke schon mal gern was mit den Relais haben sollen...

    Wo wir alle(?) doch so gerne vermuten - weil wissen tut weh und macht Arbeit.
    ;D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Ja, ok, wir schweifen ab, hast Recht Bernd ;D Aber jetzt hat er auch ein wenig über Entlademethoden und Messgeräte gelernt ;)

    Was wurde denn bisher am Amp gemacht? Jesse, hast du schon etwas unternommen oder probiert? Relaisprobleme könnten die nicht funktionierende LED erklären, falls diese auch darüber läuft.

  • Hallöchen =)

    Ja ich habe tatsächlich was gelernt!
    Naja unternommen habe ich direkt noch nichts... Hab nur noch mal die Röhren "optisch" gecheckt und die (laut Schaltplan) V2 ausgewechselt und immer noch das gleiche Problem.

    Ich werde den Amp einem Techniker bringen, weil ich mich selbst nicht in der Lage sehe die Relais-Spannung zu messen geschweige denn das Teil auf seine Funktionstüchtigkeit zu untersuchen...

    Aber das wirft natürlich noch n paar andere Fragen auf :D
    (Ich weiß ich hör nich auf mit den Fragen haha)

    Kennt jemand von euch zufälligerweise einen zuverlässigen und bezahlbarenTechniker in Berlin wo ich eventuell auch bei der Reparatur dabei sein könnt um was zu lernen?

    Und gehen wir mal davon aus es ist wirklich das Relais... Wie könnte der defekt verursacht worden sein? Ist es nur Verschleiß oder vielleicht doch durch unsachgemäße Handhabung passiert?

    Liebe Grüße =)

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