Bauch etwas Starthilfe beim "Green Big Muff"

  • Ich glaube als Erstlingswerk, bau ich mal so eine Big Muff. Am besten handverdrahtet oauf einer Prototypenplatine. Dann kann ich immernoch drin rumlöten.

    [Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/vb/picture.php?albumid=107&pictureid=395]

    Ist diese Schematik brauchbar?

    Und ich hätte noch paar kleine Fragen:

    Rote Kreise: Dieses Symbol ist mir unbekannt. Ich würde ja sagen das es ein Kondesator mit 0.1 uF ist.

    Blaue Kreise: Welche Transitoren würdet ihr empfehlen? Germanium?

    Grüne Kreise: Welche Dioden würdet ihr empfehlen? Germanium?

    Danke schon mal für eure hilfe.

  • Kondensator mit 0.1 uf stimmt
    der bigmuff hat silizium transistroen und silizium diodn
    also 2n5088 und 1n914

    zb
    kannst auch herum experimentieren

  • das könnte interessant sein:
    BM Versionen
    BM Mods
    ansonsten such mal nach dem "Duncan Tonestack Calculater", damit kannste das Tonestack(der teil mit dem Hoch-/Tiefpass-filter) simulieren...

    Was glauben sie was hier los wär, wenn alle wüssten was hier los ist?

  • hi

    ich hab mir den grünen muf fbestellt kam auch heute an

    aber ich glaube ich hab mich da n bichen übernommen

    die bausätze

    das plus und den treb booster von musikding hab ich erfolgreich zusammen gebaut (anhand der beschreibung (fertiges bild war das auch wie lego mit löten)

    aber der grüne hat ja fast doppelt soviel teile und kein foto

    hat jemand ein foto von der uk elektronic fertig bestückten platine für mich bitte???

    kann jemand helfen?

  • @B-guitar: Die 0,1µF Koppelkondensatoren sind recht klein dimensioniert, damit kommt recht wenig Bassanteil durch. Andere kommerzielle Varianten haben bis 1µF, das ist mir wiederum für Gitarre viel zu basslastig und matschig. Für mich ist 0,22µF ein guter Kompromiss. Hinter dem Toneregler sitzt übrigens noch ein Koppelkondensator, der muss dann auch entsprechend geändert werden.

    Als Transen haben sich die 2n5088 bewährt, 2n5089 genauso, rauscht evtl etwas weniger. Sehr wichtig ist der Typ hier nicht, auch die VErstärkung wird ja durch die Schaltung vorgegeben. Ich hab die 5088 mal gegen bc239c getauscht, was noch minimal besser klang, kann aber Zufall sein.

    Das Tonestack beim BM ist so eine Sache. Ich finde es nur in Stellungen zwischen 12 und 15 Uhr wirklich sinnvoll.
    Es gibt viele Möglichkeiten, da Abhilfe zu schaffen:

    1) Mit Bypassschalter gewinnt man eine sehr gute Soundvariante hinzu:
    http://www.muzique.com/lab/tbypass.htm

    2) Man kann durch andere Bauteilwerte statt dem typischen Mittenloch auch eine recht lineare Wiedergabe erreichen bzw sogar eine Mittenanhebung, siehe Pläne zum "Large Beaver" auf buidyourownclone.com, Stellung 4 ist auch dort der Bypass. Das ist mit jedem gängigen Layout machbar, da man die zusätzlichen Teile am Drehschalter verlöten kann --> man kann es also auch später nachrüsten.
    Diesen Schalter hab ich in meinem BM und er ist echt genial.

    3) Auch sehr flexibel und viel einfacher aufzubauen ist eine Variante mit sog. "James Tonestack", also mit Bass- und Treblereglern. Ich hab sie selbst noch nicht aufgebaut, das Layout ist aber verifiziert:
    [Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/cpg/albums/userpics/23524/EHX_BM_James_Muff_rb11.jpg]

    Die Dioden stellt man sowieso senkrecht, man kriegt dann leicht zwei Beinchen in ein Loch. Das Layout ist halt extra klein gemacht, damit es quer in ein B-Gehäuse passt, Anordnung der Potis etc dann so, wie beim Ze(h)ndrive-Bausatz von uk-electronic.de (nehme ich immer als Bohrschablone). Achtung: Die Kondensatoren sollten längere Beine haben, zB Panasonic SMF, Xicon Greenies etc, da die Abstände sich nicht überall an das 5mm Rastermaß halten. Die 470pF sind Keramik.
    Wenn ich mein BM mit Drehschalter nicht schon hätte, würde ich vermutlich diese Variante vorziehen!

    4) Auch für das normale Tonestack gibt es viele Mods:
    http://www.muzique.com/lab/dtone.htm
    http://www.muzique.com/lab/atone.htm

    Schön bei allen BM´s ist noch ein kleiner Treble-Bleed-Cap, zB ein 1nF, der Pins zwei und drei des Sustainpotis verbindet, dann klingt es obenrum etwas offener.


    Mein Favorit ist die Customversion von The Edge/U2: 2n5088 Transen, 0,22µF Koppelkondensatoren, der 1nF Treble-Bleed-Cap, Tonestack-Bypass (oder besser der Drehschalter), an Q2 und Q3 die Kollektorwiderstände von 12k (laut Plan oben) auf 22k vergrößern, die Emitterwiderstände von 390 auf 470 Ohm. Dann die Kiste mit 12V betreiben.

    mfg, Immo

  • Der Layoutplan in der ANleitung sollte mehr helfen, als ein Foto.

    Wenn es darum geht, nochmal die Bauteilwerte zu überprüfen, lern lieber, wie man die Codes der Kondensatoren und die Ringe der Widerstände interpretiert. Siehe elektronik-kompendium.de, oder lad dir "Electronic Assistant 2000" runter...

    mfg, Immo

  • so ich habs anscheint geschafft nix ist übrig geblieben danke für den tipp mit dem porgramm

    ich weiß nicht irgend wie sidn meien augen zu schlecht für den kram
    habs den per sortier verfahren endschieden und alle abgeglichen abgeglichen

    sauber wie möglich gelötet etc
    morgen komtm die bohrung dran und die verkabelung ich hoffe es spingt an

  • Wenn man bei den Farben der Widerstände unsicher ist, muss man sie eben nachmessen. Ist eh keine schlechte Idee...

  • Also entweder kauft du dir eine Widerstanduhr (gibt es soetwas im Shop?) oder du druckst dir einfach mal eine Liste der Farben aus. Hängt auch bei mir in der Werkstatt, wenn ich mir mal nicht ganz sicher bin.

  • Zitat von atomiclove;308686

    Also entweder kauft du dir eine Widerstanduhr (gibt es soetwas im Shop?) oder du druckst dir einfach mal eine Liste der Farben aus. Hängt auch bei mir in der Werkstatt, wenn ich mir mal nicht ganz sicher bin.

    gibt sogar rechner im internet oder gratis-apps im appstore!

  • Zitat von miaumiaumiau;308687

    gibt sogar rechner im internet oder gratis-apps im appstore!


    Ist zwar ne aussterbende Rasse (ich gehör auch nicht mehr dazu), aber es gibt auch Leute, die haben keinen Laptop und kein i-Phone, sondern die haben noch einen Tower-PC. Und wenn die Bastelecke in nem anderen Raum ist, müsste man bei der Lösung wegen jedem Widerstand hin- und herrennen.

    In dem Falle ist eine Widerstandsuhr doch noch praktisch; und ja, die gibt es im Shop: Widerstandsuhr

  • Ich fand das Symbol für die Kondesatoren nr eigenartig mit dem Bogen.

    So ich bestelle mir mal die Elemante und löte das ding zusamnen.

    9v reicht mir erstmal da habe ich die entsprechenden Netzteile da.

    Und Transitoren und Dioden werden Germanium. (muß ja was dren sein das wenn die schon teurer sind)

    Am Tonestack bastel ich mal erst dran rum wenn das Ding funzt.

    mawa_1976: So kleine Helferlei sind spitze. Guter Tip! Da brauch man nicht erst lange PC und Programm hochfahren, sondern man hat gleich zur Hand.

  • Zitat von B-King;308796

    ...muß ja was dren sein das wenn die schon teurer sind)...

    Schlechtes Auswahlkriterium, denn
    1) der Preis kann auch so hoch sein, weil die keiner will und daher nur noch wenige produziert werden
    2) einfach die Materialien teurer sind.
    Das hätte beides keinen Einfluß auf Deine Auswahl.


    Gerade bei solchen Bauteilen kommt es doch sehr auf den speziellen Verwendungszweck an, welcher besser ist. Vielleicht ist für Dich ja sogar der billigere des bessere??


    Bestell doch beide und probier es aus?!?

  • Mojoblödsinn. Mit Germaniumtransen treibst du dir bloß massiv das Rauschen hoch und handelst dir Probleme ein, weil sie temperaturempfindlich sind. 2n5089 ist eine sehr gute Wahl oder auch bc549c, das sind beides ziemlich rauscharme Typen.
    Ge-Dioden ist Geschmackssache. Es zerrt dann halt etwas satter, aber hat sich schon mal jemand drüber beschwert, dass ein BM zu wenig Gain hat?

  • Hinzu kommt noch,

    daß (gut) funktionierende Schaltungen, in denen man einfach Si gegen Ge getauscht hat, Glückssache sind.

    Denn Ge-Transistoren haben nun mal eine deutlich andere Vbe und ß (hfe) bzw B. Da landet dann der Arbeitspunkt des Transistors - bei gleichen Widerstandswerten - ganz woanders...

    Zudem werden bei Si zu 90% (sach ich mal so) npn-T eingesetzt, bei Ge-T ist aber die Verfügbarkeit von npn nur 10% (sach ich auch mal so) gegenüber pnp-T.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Ah also sind das Kondesatoren die eine bestimmte richtung haben!?

    Gut dann Germanium Transen raus aber bei den Dioden klingt es interessant.

    Gibt es ein expliziten unterschied zwischen 2n5089 und bc549c?

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!