Der Range v.2 - Treblebooster

  • Guten Abend allerseits.

    Heute habe ich mein zweites DIY-Projekt beendet, den oben genannten Booster. Der Sound, den das Teil hervorbringt, passt schon zu dem Namen "Treblebooster", ich kann schön laut machen am Poti und übertrieben viel Höhen habe ich auch.

    Höre ich mir Youtube-Präsentationen an, dann kommt das mit dem Sound so hin, aber zwei Fragen ergeben sich nun doch noch, sorry :p

    1. Mit dem drei Wege Schalter kann ich zwischen den Eingangskondensatoren schalten, genannt werde die drei Wege "treble", "full" und "classic". Soundmäßig gibt es allerdings keinen Unterschied, außer dass der "treble"-Kanal, den ich auf die mittlere Schalterstellung gelegt habe, deutlich leiser ist, als die anderen beiden. Warum nur?

    2. So richtig entfalten kann sich so ein Treblebooster wohl am Besten an einem Röhrenamp, dessen Endstufenröhren am Limit fahren. Ich benutze ihn allerdings hinter einem Verzerrer, und das tut dem Sound gar nicht gut. Vor dem Zerrer klingt noch schlimmer. Dabei brauche ich doch nur etwas, was mich in den Solos per Fußdruck in den Vordergrund bringt (oha, Musikerboard, ick hör Dir trapsen). Irgendwelche Kommentare/Ratschläge?

    Schönen Dank,

    Sascha

  • Der Treblebooster ist eben ein Treblebooster, er boostet Treble ;) Hauptsächlich kann man ihn nutzen, um zu solieren oder einem sehr tief eingestellten Overdrive wieder Höhen zu verleihen.
    Wenn du deinen Overdrive anheben willst, dann bleiben dir mehrere Möglichkeiten:
    - zweites Gainpoti rein, und einen Fußschalter um zwischen den beiden Potis umzuschalten (nur sinnvoll, wenn der Overdrive sehr viel Gain hat)
    - einen Booster (linear) vor den Overdrive, das verhilft zu mehr Gain
    - einen Booster (linear) hinter den Overdrive, das helbt das Level an

  • Hi,

    der Bausatz ist schon sehr "treblig". Noch dünner als das Original muss eigentlich nicht sein. Setz mal in die Mitte (C2) 4n7 oder 5n6, das ist ungefähr der Wert des Originals (der hatte 5nF). C1 dann 15n oder 10n, C3 etwa 47n oder 56n.
    Dann hat du in Mittelstellung etwa den Originalsound, dazu einen fullrange Boost (denn bei Werten um 50nF schneidet man nahezu keine Bässe mehr weg), und einen Sound etwa in der Mitte.
    Das sind ungefähr die Werte, die Keeley in seinem Java-Boost verbaut (der hat 6n8 in der Mitte, dazu 10 und 47nf)

    mfg, Immo

  • Spielen tu ich auch noch. Aber sonst gerade nicht viel. Und diese Lautstärke-Geschichte? Kann das en den Kondensatoren liegen, weil die zu viel wegnehmen, oder habe ich was falsch gemacht?

  • Das Ding boostet eigentlich nicht Treble, sondern am Anfang wird mehr oder weniger Bass abgeschnitten und dann geboostet, was übrig bleibt. Logisch, dass es dann etwas dünner und leiser wirkt in der Treble-Stellung. Wie gesagt, ich halte die für nicht praxistauglich. Ich benutze 4n7 schon fast nie, meist die Keeley-Mittelstellung.

    mfg, Immo

  • Gut. Dann werde ich mir morgen noch ein paar Plastikvierecke bei Klaus bestellen und mich dann nochmal ransetzen.

    Aber jetzt ab ins Bett.

    Gute Nacht und Danke nochmal ...

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