Danke, es ist immer unbefriedigend, wenn alles funktioniert und man nicht erfährt, was Sache war...
Gruß,
Martin
Probleme mit FS1Mk1 Fußschaltoption (lautes Brummen!)
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Hier die erste Nachricht:
ZitatKein Wunder, dass der brummt wie Teufel. Die BIAS-Spannung beträgt nur noch -7,2VDC und sollte eigentlich auf -21VDC liegen. Das heisst:Gitter 1 viieel zu positiv und die Röhre wird weit über Pmax belastet. (Pmax = maximale Verlustleistung, die die Röhre abkann)
Wahrscheinlich sind beide Endröhren jetzt fratze. Heute Abend werde ich Ursachenforschung betreiben.
Das hängt aber auf jeden Fall unmittelbar mit der Erweiterung zusammen.
Naja ... blöd ist das schon, aber zumindest ein kleiner Lichtblick
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Der Verstärker läuft wieder. Die Ursache(n) weswegen der Amp nicht korrekt funktioniert hat war:
1. Eine kalte Lötstelle für eine Masseverbindung.
2. Ein viel zu hoher Ruhestrom für die Endröhren wegen des blöden BIAS Potis.
Einen Widerstand und einen Kondensator musste auch augetauscht werden. 2 neue Röhren sind auch schon bestellt.
Genauere Informationen erhalte ich noch ... -
Amp wieder heile und funktioniert bestens... Heute auf Probe werde ich die neuen Endstufenröhren mal ein wenig fordern!
So ... folgende Fehler wurden eliminiert:- Durch den Einbau der Fußschalteroption ist an der ursrünglichen Spannungsversorgungsplatine unterseitig ein Kabel versehentlich ausgelötet worden. Dies führte zu Defekten von diversen Kondensatoren und Widerständen auf der Spannungsversorgungsplatine.
- Das Brummen kam von der Heizung, die an einer Selle (Schraube vom Sokel) so spack anlag, das Masse an die Heizung gekommen ist. Daher das durchgehende brummen.
- Wie bereits erwähnt hatte ich die Endstufenröhren versehendltich gegrillt. Die Anodenbleche müssen hell geleuchtet haben ... da die TAD Röhren aber schwarz eingefärbt sind habe ich das nicht gesehen. Sonst würden die Röhren sicher noch leben! Das Bios Poti tut zwar seinen Dienst, ist aber bedingt durch die nach außen geführte BIAS-Regelung und das qualitativ schlechte Omeg-Poti IMHo ein Konstruktionsfehler! Selbst wenn man vorsichtig an oder in die nähe des Poti tipt, so wird der Wert unmittelbar verändert. Durch Vibrationen beim Einbau ins Chassi sind also Werteveränderungen vorprogrammiert! Das Problem wurde mit einem neuen stabileren Poti gelöst. Die Achse wurde auf höhe der fixierenden Mutter abgeschnitten und nachträglich mit einem schlitz versehen um das Poti nach wie vor außen regeln zu können.
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Danke für das Update. Nochmal für's Protokoll: Wenn dein Poti sich quasi "von alleine" verstellt, ist das eine Poti in deinem Amp leider Schrott, ein grundsätzlicher Konstruktionsfehler ist das IMHO nicht. Mein A15Mk1/Mk2 ist jahrelang unterwegs gewesen und ist öfters unsanft behandelt worden (z.B. mehrmals Musikmesse FFM), die Bias-Werte waren immer noch wie am ersten Tag, deshalb habe ich nie ein Problem gesehen (und auch bis heute nur einmal berichtet bekommen ;-)). Wie schon geschrieben, werde ich in der nächsten Version der Dokumentation aber deutlich drauf hinweisen, die Achse zu kürzen und keine Potiknopf draufzumachen.
Gruß,
Martin -
OK ... mit der Definition kann ich leben

Gut, das Wort Konstruktionsfehler ist hart und kratzt denke ich mal an der Ehre des Schöpfers des Amps! :eek: Sorry, wenn das hart rübergekommen ist ... aber man sollte vll. eine geäußerte Kritik gegen über dem Amp auch mit Abstand beäugen und nicht allzu persönlich nehmen. Letztendlich dient die Kritik zur zukünftigen Verbesseung des Produktes
Verbesserungsvorschläge (egal mit welcher Häufigkeit geäußert) resultieren auch nun mal auf reellen Erfahrungen und werden sich nicht aus den Fingern gesogen!
Sagen wir es mal so, dass es wenig Sinn man ein nach außen geführtes Poti zu verbauen, wenn man den Amp eh öffnen muss um ggf. am Bias Regler zu schrauben. Eine nach innen geführte Lösung ist u.U. vll. die praktischere und auch sicherere Lösung.
Wenn dafür der Kostenaufwand in der Produktion nicht zu hoch ist, könnte man mal überlegen das für die zukünftige Version des A15MK3 zu ändern. Ansonsten ist ein expliziter Hinweis mit Fotobeispiel - gerade auch für nicht so erfahrene DIY'ler - schon ein sehr guter Anfang
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