Hi,
also normalerweise funktioniert ja ein Transistor nur mit Gleichspannung, um Wechselstrom zu verstärken muss man ja erstmal ne Gleichspannung dazu addieren damit das Signal positiv bleibt. Koppelkondensatoren um die Schaltung rum usw.
Dann hab ich mir heute mal die Schaltung von nem Fuzz Face angesehen, und da fehlt diese Schaltungskomponente irgendwie völlig.
Ich hab mich hier mal über die Funktionsweise schlau gemacht, allerdings versteh ich gerade den Teil wo es um die Wechselspannugn geht nicht:
"The voltage swing in the other direction, when the input is trying to turn the first transistor off, is not as constrained as the swing towards saturation. Fuzz Faces naturally tend to bias with only about half a volt on the collector of the first transistor, so there is a lot of room upwards. The input stage will first hit mushy saturation on one polarity of signal and then if driven hard enough, hit cutoff on the other polarity. The Fuzz Face has asymetrical clipping designed into it!"
Sobald die Basisspannung unter einen bestimmten Wert geht (0,4V sag ich jetz mal) verstärkt der Transistor ja gar nicht mehr. Also das wäre dann schon eine sehr starke Form von asymmetrischer Verzerrung..das kann ja wohl nicht stimmen. Und bei negativer Spannung an der Basis ist der Emitter-Collector Widerstand ja erst recht extrem hoch.
Das wäre meine erste Frage, und die nächste ist ob ich folgendes richtig verstanden habe:
Der erste Transistor ist "ganz normal" mit einer Emitter-Schaltung beschaltet, also Eingangssignal an Basis, am Kollektor die Betriebsspannung und das Ausgangssignal und der Emitter ist geerdet.
In der Erklärung von geofex steht, dass der zweite Transistor als Emitter-Folger (also in einer Kollektor-Schaltung) arbeitet.
Das verwirrt mich doch ziemlich, weil beim Emitter-Folger das Ausgangssignal ja normalerweise am Emitter abgegriffen wird...siehe hier.
Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn mir jemand das mit der Wechselspannung, und auch den Widerspruch mit der Kollektorschaltung erklären könnte.
Dankeschön!