Re:Bauprojekt Stromgitarre
Hei.
Unter Werkstattbedingenugen heißt z. B. ein tockener, mäßig beheizter Raum, also keine Scheune, kein Unterstand, kein Wohnzimmer, kein feuchter Keller. Im Idealfall tatsächlich die Werkstatt oder der Dachboden auf dem das Zeug weiterverarbeitet wird.
Das gibt Dir ein Wenig Sicherheit. Denn "abgelagertes" oder "altes" Holz sagt allein nicht viel aus. Wenn es in einem feuchten Schuppen gelegen hat, hat es vielleicht nicht zum Schimmeln gereicht, aber das Zeug kann immer noch so nass sein, als wäre es vor ein paar Wochen geschlagen worden.
Man muß da aber wirklich in Monaten denken, nicht in Wochen oder ein paar Tagen.
Bei einer Lapsteel ist das nicht ganz so kritisch, weil es eigentlich nur um ein Brett geht - ist jetzt nicht abwertend gemeint - aber gewisse kleinere Verwerfungen im Holz, die jeden Hals unbespielbar machen, haben bei einer Lapsteel keine Konsequenzen.
Du kannst auch einen Test fahren: Säge z.B. von der Bohle, die Du verarbeiten möchtest seitlich einen Streifen von ca. 5 Millimetern ab, falls das Rohformat das abgibt. Wenn Du ein freundliches, dünnes aber gerades Scheibchen Holz erhältst, ist alles OK. Wenn das Teil einen Flitzebogen macht, wars nasses Zeug. Wenn das der Fall ist; ein halbes Jahr liegen lassen und dann nochmal ein Scheibchen schneiden.
Ciao
Wolfgang