Mich würde mal intressieren, was beim sogenannten Soft Clipping tatsächlich passiert. Also man schaltet ja Dioden (antiparallel) in den Rückkopplungsweg eines invertierenden Verstärkers. Aber was passiert da genau mit dem Eingangssignal?
Also erstmal ohne Dioden:
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Der Operationsverstärker reagiert so, dass am Punkt S das Potential gegenüber der Masse etwa 0 ist. Bei einer am invertierenden Eingang eintreffenden positiven Halbwelle eines Sinussignals wird der Verstärker also eine negative Halbwelle erzeugen mit etwas größerer Amplitude, da diese ja durch den Widerstand im Rückkopplungsweg abgeschwächt wird. Beide Signale treffen im Punkt S aufeinander und löschen sich aus. Soweit richtig?
Allerdings vernachlässigt man hierbei ja schon, das das Eingangssignal auch über den Widerstand im Rückkopplungsweg zum Ausgang gelangt..???
Mit Dioden versteh ich allerdings noch weniger, der Verstärker erzeugt erstmal wieder ne stärker ausgelenkte negative Halbwelle, nach den Dioden bleibt nur die Sinus-"Kappe" übrig, die auf die positive Halbwelle trifft.
Die positive Halbwelle wird also abgeflacht...aber am Punkt S soll doch das Potential gleich 0 sein? Also da blick ich leider nicht mehr durch..wär schön wenn mir das jemand erklären könnte.. Vielen Dank!
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