Brummsiebung der Anodenspannung

  • Hallo allerseits ;

    bin auf der Suche nach einer Möglichkeit die Anodenspannung zu Sieben .
    Dachte da an sowas : http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/lnpowsup.htm

    Also etwas mit Leistungs-Transistoren oder so . Halt für Hochvolt .

    Habe aber im Netz eigentl. nichts wirklich passendes gefunden , Kann mich aber irgendwie dran erinnern das ich sowas ähnliches Hier mal gesehen habe . Kann mich aber auch täuschen .:)

    MFG

  • ahh Super !!!
    Besten Dank !
    Jetzt bin ich aber trotzdem noch unsicher da :
    1.: benötige eine Regelung bis ca. 380 V und mal ca. 250mA
    2.: ob überhaupt was mit LängsRegler oder dann doch irgendwas mit Gyrator

    ich benötige eine Schaltung mit der ich eine relativ saubere Versorgungs-Spannung bekomme , besser als C-L-C bzw. C-R-C .

    Bierschinken : Was hast Du in deinen Amp eingebaut ???

  • Hi,

    besser als ist relativ.
    Du kommst mit der Längstranse jedenfalls deutlich Aufwandsärmer hin und erreichst womöglich bessere Siebung bei geringerem Spannungsverlust als bei den üblichen CLC-Siebungen.

    Zitat

    Bierschinken : Was hast Du in deinen Amp eingebaut ???


    Wie hab ich die Frage zu verstehen?
    In einem meiner Amps werkelt hinter den Anoden, also für Ug2 und dUa des Preamps, ein IRF840 als Längs-Mos-FET, das funktioniert astrein.

    Grüße,
    Swen

    Crank it!

  • Salü,

    Zitat von morgul_lord;301945


    1.: benötige eine Regelung bis ca. 380 V und mal ca. 250mA


    Du meinst wahrscheinlich eher eine Stabilisierung mit Z-Dioden und Längs-MosFet oder?;)
    Ich denke eine Regelung ist für einen Röhrenverstärker leichter overkill.
    Für die Wahl des MosFets muss du nicht nur den gewünschten Strom wissen, sondern auch den zu erwartenten Spannungsabfall (also Spannung hinter dem Gleichrichter minus den 380V) über den MosFet. Dann guckst du dass du schön im safe operating area bleibst, wie es weiter unten im Thread beschrieben ist.
    mfg sven

  • Hallo nochmal ;

    bin jetzt echt am zweifeln welche der beiden Schaltungen eher geeignet wäre :

    reine Gyrator-schaltung um einfach die Spule zu ersetzen
    http://www.loetstelle.net/projekte/gyrator/gyrator.php

    oder eher

    das mit Referenz-spannung
    http://www.loetstelle.net/projekte/mosfetpsv2/mosfetpsv2.php

    würde dann aber eher den IRFBC 40 nehmen da ich ja 360V und ca. 250mA brauche .

    Um die Sache jetzt mal näher zu beschreiben : Ich bin am Planen eines Amps mit SE KT88 und möchte da eine " relativ " optimale und vor allem Brumm- und Ripple- Freie Versorgungs-spannung realisieren .

    MFG Oliver

  • Hi,

    warum nicht beides?

    Den Gyrator vor die anode um nicht zuviel Spannung zu verbraten und dann Screens und Preamp mit ner gut abgesenkten Spannung über die "Regelung" speisen. Dann ist der Ripple auch sicher, minimalst :)

    Grüße,
    Swen

    Crank it!

  • Salü,
    Wenn es dir auf eine saubere Versorgungsspannung ankommt, würde ich dir aus dem Bauch heraus eher zum Gyrator raten.
    Bei der Stabilisierung kann es sein, dass du das Rauschen der Z-Dioden auf den Versorgungsspannung hast (hat mir auf jedenfall mal ein netter Herr beim Röhrenstammtisch erklärt). Gegen das Rauschen hilft zwar glaub ich ein kleiner C parallel zu den Z-Dioden, aber ich weiß nicht wie gut.
    Aber bei den paar Bauteilen kannst du ja auch einfach beides Aufbauen und ausprobieren was besser ist.
    mfg sven

    Edit: TO220-Gehäuse find ich kritisch für solche Anwendungen. Ich würde dir zum IRFP460 raten, da ist der Pin-Abstand größer. http://redlum.xohp.pagesperso-orange.fr/electronics/data/IRFP460.pdf

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