Probleme mit dem Dirty little secret

  • Zitat von roseblood11;301011

    Watt heisst das nu wieder?

    Lötstellen finde ich gar nicht sooo grottig.



    Dass die Koordinaten der Cuts des Layouts teilweise nicht mit denen der Platine übereinstimmen . Schaltung funktioniert trotzdem , ist nur etwas nervig beim schnellen Überprüfen . Bei Lötstelle Kathode C8 sehe ich z.B. ein halbes Lötauge durchscheinen , mag aber an mir oder am Foto liegen . Der Post war auch eher ein Anreiz , die Platine nochmal genau zu überprüfen .

    Zitat von I like Grunge;300992

    jep im bypass kommts durch und der Volume und der Tone poti, die ja miteinander verbunden sind sind schonmal krackle Ok, wie Zvex so schön sagt.



    Heisst das , bei angeschaltetem Effekt reagieren die Potis , also es kommt wat raus ??? Oder die reagieren im Bypass ? Hast Du die 2N5457 JFets verwendet , oder andere welche vielleicht um 180 Grad verdrehte GSD-Belegung haben ?

    "There will be SOUND!" ( Roadie,1980 )

  • Zitat von I like Grunge;301087

    Die Potis kratzen wenn der Effekt nicht im bypass ist, im Bypass funktioniert alles wie es soll.

    Hi David,

    mich wundert gerade, dass du schreibst, dass deine Potis kratzen. Meine tun das nämlich nicht (hab das Ding gerade fertiggestellt).

    Ich habe zwar das Madbean-Layout genommen, aber das Layout hat ja keine Auswirkung auf die Funktionsweise bzw. Eigenarten der Potis, der Schaltplan bleibt ja gleich. Von daher sollten deine eigentlich auch nicht kratzen...

    Ich würde es auch erstmal auf einen Fehler beim Offboard-Wiring schieben. Oder vielleicht was anderes, hast du schon alle Widerstände und Kondensatoren auf ihre korrekten Werte hin überprüft?

    EDIT: So ganz hast du dich aber nicht an das Layout gehalten, oder? Ich sehe da links auf deiner Platine schonmal einen Widerstand, der im Layout gar nicht auftaucht (bei R2). Und einige Bauteile sind nach rechts verschoben (siehe z.B. Q3 und R6, sind im Layout übereinander, bei dir nicht).

    Gruß
    Felix

  • Zitat von digitalpig;301286



    So ganz hast du dich aber nicht an das Layout gehalten, oder? Ich sehe da links auf deiner Platine schonmal einen Widerstand, der im Layout gar nicht auftaucht (bei R2). Und einige Bauteile sind nach rechts verschoben (siehe z.B. Q3 und R6, sind im Layout übereinander, bei dir nicht).

    Gruß
    Felix



    Hi Felix !
    Ich denke mal , er hat aus Platzgründen das Layout etwas verändert ( bei R5 störte wohl der Elko C8 ) , hab mir auch nen Wolf geguckt beim Überprüfen der Cuts . Richtig geplant läuft die Schaltung , nur halt nervig beim Vergleichen wenn mans nicht weiss !
    Hast Recht , sieht so aus , als ob David einen Widerstand mehr verbaut hat , in Reihe mit R2 , vielleicht weil er einen 47 K nicht zur Hand hatte , bei richtigem Wert ok , ansonsten vielleicht der Haken da es der Gate-Widerstand des Q1 ist .

    Daaavid , sag mal was , hier machen sich Leute Gedanken über Dein Layout !!

    LG Carsten

    "There will be SOUND!" ( Roadie,1980 )

  • Hi
    jep bei den beiden widerständen handelt es sich um einen 8,2K und einen 39K. Sprich ich bekomm 47 raus, was das ziel war. der war hier im shop nicht mehr lieferbar also hab ich einfach mir nen widerstand gebaut.

    ansonsten hab ich en paar Rs und Cs (die ich übrigens alle auf richtige werte überprüft habe) versetzt damit es etwas besser passt. Überprüfen kann ichs im mom leider nicht, da mir der Kopf grad in ganz anderen gelegenheiten raucht und ich da einfach net mehr den überblick hab, das muss wohl leider warten bis der genze heckmeck ein ende findet.

    Ich werd dann auch messen und die messpunkte hier posten etc.

    schönes Wochenende
    david



  • Ok , in der Ruhe liegt die Kraft . Aber lass Dir trotzdem nochmal gesagt sein , dass es bei Deiner ungenauen Fehlerbeschreibung ziemlich unmöglich ist Dir zu helfen . Es hat den Anschein , dass Du zwar in der Lage bist , einen Effekt anhand eines Layouts aufs Board zu bringen ( sogar mit geringen Modifikationen , was schon mal ok ist ) , aber nicht verstehst , was die Bauteile in der Schaltung ( wenigstens grob ) für eine Funktion haben . Nimm beizeiten den Effekt doch mal zum Anlass zu lernen , den Weg des Gitarrensignals anhand des Layouts ( bzw. Schaltplans ) zu verfolgen , ist bei Zerrern gar nicht so schwer ( wie z.B. im Gegensatz zu Modulationseffekten ) . Grob gesagt gibts eigentlich nur 3 Wege : Spannungsweg ( Betriebsspannung / Bias ) , Gitarrensignalweg und Ground ( Masse ) . Feedback bei Opamps oder Transistoren verwirren manchmal etwas , gerade bei Layouts ohne Schaltplan , aber da muss man durch . Das DLS ist am Anfang sogar etwas zu schwer , der Schaltplan des Range ist einfacher zu durchschauen ! Dann verstehen wie Audioprobe funktioniert , bei Fragen wird Dich sicherlich jemand im Forum unterstützen . Aber sich auf die Raterei der Forumsmitglieder zu verlassen , wird Dir sicher auf Dauer nicht weiterhelfen !

    LG Carsten

    "There will be SOUND!" ( Roadie,1980 )

  • Ein Effekt hatte ich, bei dem ich wusste wie die schaltung funktioniert, mein Big Muff. EIngansbuffer, Gainstage1, Gainsage2, Ausgangsbuffer. Da wusste ich dann auch ungefähr wo der Fehler lag und konnte ihn selber beheben (zumindest beim 2. Big Muff das ich gebaut hab). heute funzelts einwandfrei und kommt heute auch unter live beschuss. Das DLS find ich etwas kompliziert, nen Range is da wohl echt etwas einfacher. Aber Ground und Spannungsfluss dürften kein Problem darstellen, im grunde genommen fliesst es ja eh von Batteriepol + zu Ground -. Bei manchen FX anders rum, aber der hat neg. Ground. Werd mich die tage mal bemühen, mach aber besser keine hektik draus, dann wird das eh nichts. Ich sehs ja auch ein, dass es auf dauer net so dolle is, und bemüh mich einfach in Zukunft die Audioprobe zu erlernen, wär schon cool das zu können.

  • Dirty Little Secret - wie lüfte ich das Geheimnis?

    Hallo,
    hab mir grade das DLS nach dem Layout von Harald Sabro gebaut, aber leider kommt überhaupt nix raus. wenn ich an den Potis drehe, rauscht es dezent, die scheinen also zu greifen, sonst tut sich aber nichts. Nach einigem hinundher hab ich mal versucht, das Signal mit Prüfschnüren zu verfolgen, aber schon am ersten Transistor endet die Reise. Das Signal geht bis zum Gate wie es soll. An Source krieg ich praktisch das gleiche noch mal, am Gate ist Stille. Dementsprechend ist an Q2 und Q3 auch nichts mehr zu hören. Hat jemand eine Idee?

  • Bitte schön. Hier noch das layout:
    http://www.sabrotone.com/wp-content/upl…ttle-Secret.gif
    Um die Platine später in ein kleines Gehäuse zu bekommen, hab ich die Teile etwas enger gelötet als auf dem layout, große Änderungen hab ich aber keine vorgenommen. Der Jumper von b7 nach l7 ist bei mir ein Kabel auf der Unterseite der Platine, die beiden kleinen Jumper hab ich ebenfalls auf der Unterseite mit den Beinchen von C6 und R9 verlötet. Die größte Veränderung ist vermutlich C5, den hab ich ganz nach links gerückt, das wars aber auch schon.

  • Und schon mal ein kleines update! Mittlerweile bekomme ich am drain von Q1 auch ein Signal, dementsprechend natürlich auch am gate von Q2 und an source von Q3. Wenn ich den Volume-Regler ganz aufdrehe, kommt am amp auch schon was an, allerdings noch kaum hörbar... na ja, weiter gehts.

  • So, mittlerweile gehts. Klanglich bin ich aber eher unterrascht als überrascht, auf youtube hat das Ding deutlich mehr gain und kommt voller und runder daher als bei mir. Meins klingt (fast) genauso wie der Peppermill von runoffgroove, hat allerdings 5x so viele Bauteile. Aber der Test am aufgerissenen Marshall steht noch aus, von daher will ich mal nich vorschnell urteilen sondern freu mich erst mal, dass die Kiste jetzt läuft.

  • Zitat von Preston Pulp;326831

    So, mittlerweile gehts. Klanglich bin ich aber eher unterrascht als überrascht, auf youtube hat das Ding deutlich mehr gain und kommt voller und runder daher als bei mir. Meins klingt (fast) genauso wie der Peppermill von runoffgroove, hat allerdings 5x so viele Bauteile. Aber der Test am aufgerissenen Marshall steht noch aus, von daher will ich mal nich vorschnell urteilen sondern freu mich erst mal, dass die Kiste jetzt läuft.

    Mir gings genauso,bei DER Anzahl an Bauteilen , hab ich irgendwie was anderes erwartet , zumindestens mehr Flexibilität . Ich habs anfangs auf meine Baukunst geschoben , vielleicht benutzte ich das Teil auch nur falsch ?
    Bei einem aufgerissenem Marshall denk ich sollte aber eher der Marshall klingen und nicht das Pedal . Good luck !

    LG Carsten

    "There will be SOUND!" ( Roadie,1980 )

  • Hey Carsten,
    ich hab grade schon die erste Verbesserung gefunden! Mich hat nämlich die ganze Zeit gestört, dass das ganze besser klingt, wenn ich das Signal vor der Klangregelung abgreife, also hab ich jetzt kurzerhand mal den 200k-Widerling kurz vor Ende einfach rausgeschmissen! Jetzt hat das ganze deutlich mehr Schmack und klingt etwas offener. Dann hab ich den 33nF-Cap am Tone-Poti durch nen 22nF-Mallory ersetzt (den hatte ich ursprünglich mal in ner Paula als Tone-Cap) und siehe da, das macht auch Sinn. Der regelbare Bereich wird zwar deutlich kleiner, aber meiner Meinung nach effektiver. So wie vorher hab ich da keinen Nutzen drin gesehen, wann dreht man schon mal am Effekt alles auf Mumpf? Ist natürlich alles Geschmacksache, aber ich kanns nur empfehlen!

  • Mit der alten Version des DLS wurden manche nicht recht warm...
    Ich sehe es nicht so sehr als Stand-alone Verzerrer, dafür hat es wirklich zu wenig Gain und ist zu wenig auf die Mitten fokussiert, sprich zu wenig durchsetzungsfähig. Das kann der Thor von ROG eher besser, aber auch das aktuelle DLS.
    Sehr gut macht sich die alte Version dagegen vor kleinen Transistoramps oder völlig clean eingestellten Amps mit ganz anderem Charakter, zB Fender, Vox. Die verwandelt es wirklich ziemlich authentisch in einen angezerrten Marshall. Und da es sehr gut mit anderen Zerrern davor harmoniert, kann man es für diese Anwendung wirklich ziemlich uneingeschränkt empfehlen. Wieso aber jemand ein Pedal mit dem typischen Marshall Voicing nimmt, um einen angezerrten Marshall weiter anzublasen, erschließt sich mir nun gar nicht, das kann eigentlich nicht viel werden.
    Es gab doch vom ersten DLS noch eine überarbeitete Version, bei der man per Minischalter im Inneren (oder Jumper?) einen Kondensator umschalten konnte (ist auf FSB auch beschrieben). Das lohnt sich auf jeden Fall, denn das Pedal kriegt dadurch deutlich mehr Biss.

  • Den Thor hab ich auch schon gebaut und finde ihn super. Ich hab mich erst gefragt, wozu ich ihn überhaupt bauen soll, schließlich hab ich ja schon einen Marshall, was soll das also. Das Ergebnis hat mich aber so umgehauen, dass ich direkt mal noch über alle möglichen anderen FET-Verzerrer hergefallen bin. Mir gings ja nicht darum, mit meinem Marshall einen Marshall-Sound hinzukriegen, sondern darum, einen Verzerrer zu finden, der aus der Kiste einfach noch was rausholt ohne den Grundsound kaputt zu machen. Bis dahin war der Tubescreamer mein Treter der Wahl, aber ein bischen mehr Gain darfs halt sein.
    Welcher Effekt jetzt den Marshall am besten simuliert war mir egal, ich versteh sowieso nicht, wie man die alle vergleichen soll. Thor und Box of Rock zum Beispiel haben meiner Meinung nach nicht viel gemein, dafür klingt der Eighteen von runoffgroove fast genauso wie die BOR, nur eben ohne Poti-Rauschen. Und der simuliert ja den Marshall 18. Der BSIAB soll ja auch ein Mini-Marshall sein, aber der klingt zB überhaupt nicht wie mein Amp. Is wohl alles eher Voodoo.
    Wie auch immer, ein alter Super Lead mit nem Thor davor klingt exzellent, vor nem Vox AC30 macht sich der Thor aber auch gut. Is eben auch Voodoo.

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