• Hallöchen erstmal.

    Ich hab jetzt der Preamp soweit zusammengebaut (und auch alles doppelt und dreifach kontrolliert). Mein Problem ist, dass irgendwie nur Rauschen aus dem Ding rauskommt. Stecke ich ein Kabel an den Eingang und tipp die Spitze mit dem Finger an, kommt wie bei meinen anderen Amps ein leises Knistern raus. Klopfe ich ein wenig am Gehäuse rum, kommt auch das Klopfen am Ausgang an (Ich nehm mal an, das kommt von den Röhren). Ein Bass jedoch kann keinen Ton rausbringen.

    An welcher Stelle sollte ich am besten mit der Fehlersuche beginnen?

    Gruss
    -Chris

    [SIZE=1]Fachbegriffe der Informatik, Punkt 364
    Strom: Geruch nach Zersetzungsprodukten von durch thermische Einwirkung zerstörten Polymeren[/SIZE]

  • Hallo Chris,
    willkommen im Forum!
    Wenn alle Spannungen stimmen und du so keinen Fehler findest (z.B. in der Mute-Schaltung!) , kannst du mit einer Art "Audio-Probe" den Signalweg nachvollziehen. Dazu eine Kugelschreiberhülle (o.ä., Hauptsache nichtleitend) mit einem Kondensator (10-100nF 630V) an der Spitze als "DC-Bremse" verdrahten, dann ein Sinal an den Eingang (z.B. MP3-Player) legen und die Audio-Probe an einen Verstärker/Endstufe anschließen. Wenn du jetzt den Signalweg "abtastest", hörst du, wo noch ein Signal ist, und wo keins mehr.
    Gruß,
    Martin

  • Das klingt "spannend" ;) Ich werd ausprobieren. Danke für den Tip.

    Gruss
    -Chris

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  • So, et basst ;) Gestern hab ich einen vernünftigen Ton rausbekommen, nachdem ich eine kalte Lötstelle an einem Röhrensockel gefunden hab.

    Jetzt zeigt der Amp nur das seltsame Verhalten, dass er beim Ausschalten die Sicherung killt. Ich werd mir noch mal das Netzteil anschauen müssen.

    Gruss
    -Chris

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  • Nun ists geschafft. Da war noch ein kleiner Bug auf dem Netzeil. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Platine das Lot nicht so gerne annimmt. Da hätte ich mir besseres Material gewünscht (Das die Bohrungen teilweise zu klein waren lass ich mal aussen vor).

    Aber trotz allem killt der Amp bei ca. einem von 10 Schaltvorgängen die Sicherung. Ich bin hier auf ein wenig mehr als 230V, also denke ich mal, dass es daran liegt. Mit 0,25A statt der angegebenen 0,2A sollte ich doch eigentlich nichts verkehrt machen können oder?

    Gruss
    -Chris

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  • wichtig ist dabei, dass du Träge Sicherungen benutzt und keine Flinken, wenn du doch aus irgendeinem grund flinke benutzen magst, musst du mit der amperezahl hoch. 0,25 T sollte ausreichen.

    EDIT: Auf dem normalen Stromnetz sind immer Schwankungen von bis zu 10% des normalwerts ( 230 V ), also is alles zwischen 207 V und 253 V völlig normal. Der Amp ist auch so dimensioniert, dass er auf der Sekundärseite das auch ab kann.

    "Akustisch werden nichtlineare Verzerrungen als Signalverzerrung im umgangssprachlichen Sinn empfunden, eventuell als Klirren oder Scheppern."

  • Ein Problem hab ich noch. Die Bass- und die Mittenregelung macht bei mir irgendwie garnichts. Die Trebble-Regelung funktioniert prächtig. Ich hab ein Signal vom MP3-Player angelegt und hatte das Signal auch am Bass- und Mitten-Regler anliegen. Habt ihr irgend eine Idee, wo ich noch nachschauen kann?

    Gruss
    -Chris

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  • Ich schäme mich ja direkt, das zu sagen, aber ich hatte ein paar Kondensatoren in der Klangregelung verwechselt. Jetzt passt alles wunderbar.

    Gruss
    -Chris

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  • Zwei Anregungen hätt ich noch zum Bausatz. Zum einen sollte man die Potigehäuse auf Masse legen (und das natürlich auch in die Anleitung schreiben), zum anderen würde ich um aktuellere Bilder in der Anleitung bitten. Wenn auf den Bildern Axial-Kondensatoren zu sehen sind, im Bausatz dagegen Glimmer geliefert werden, ist der Aufbau nicht so gut zu überprüfen.

    Gruss
    -Chris

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  • Ich häng das mal gleich in den Thread hier rein, da es ja auch irgendwie dazugehört.

    Ich hab jetzt 0,25A Sicherungen drin (natürlich träge), aber der Effekt, dass die Sicherung in unregelmässigen Abständen gekillt wird hab ich immer noch. Manchmal hab ich 10-15 Schaltzyklen bis das passiert, mal passierts beim ersten Schalten.

    Da ich so langsam den Einschaltstrom im Verdacht habe, hier die Frage, ob es möglich ist, eine Einschaltstrombegrenzung reinzusetzen.

    Gruss
    -Chris

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  • Hallo!

    Hab meinem BP1MK1 auch fertig gestellt und selbiges Problem.
    Bekomme einfach keinen Ton heraus.
    Ich habe schon alles mehrfach kontrolliert und sogar den Muteschalter überbrückt, aber es kommt einfach nichts ausser Rauschen.
    Die "Audio-Probe" hab ich auch schon angewendet. Nach dem Eingang höre ich noch die angeschlossene Musik und hinter R2 nur noch Rauschen. Das Rauschen wird auch durch die Röhren verstärkt. Bass und Treble Boost funktionieren auch, da dass Rauschen dort ebenfalls lauter wird.
    Meine Spannungen liegne alle im Toleranzbereich zwischen 5 und 10 Prozent (z.B.: hinter R8 laut Plan 216 V DC -- gemessen 236 V DC).
    Woran könnte es noch liegen?!?!?

    Mfg Waldi

  • Hallo,

    Zitat

    Nach dem Eingang höre ich noch die angeschlossene Musik und hinter R2 nur noch Rauschen.


    Wenn das unabhängig von der Stellung von SW1 (Empfindlichkeit) ist, ist entweder R2 hochohmig (was eine kalte Lötstelle ebenfalls "simuliert") , oder es besteht ein (dauerhafter) Kurzschluß von Pin2 V1b nach Masse...

    Beides kann man (im spannungslosen Zustand!) messen...

    ... bis auf die gaaanz seltenen Fälle, wo eine Röhre nur im heißen Zustand einen Schluß Gitter-Kathode fabriziert. Hier wäre ein versuchsweises (Aus-)Tauschen der Röhre einen Versuch wert - leider enthält der BP1 aber zwei ungleiche Röhren...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • So jetzt funktioniert es.
    Ist mir ja schon ein bißchen peinlich. Du hattest übrigens Recht mit der Röhre. Im heißen Zustand hat sie wirklich einen Schluß fabriziert.
    Ich hätte aber schon vorher mal die Röhre tauschen können, da ich sicherheitshalber von beiden jeweils 2 gekauft hatte.
    Trotzdem vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Mfg Waldi

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