M15 MK1 "Plexi Look" funzt nicht, HILFE

  • Zitat von MAD;297872

    Du kannst C5 und C9 natürlich auch getrennt entfernen und jeweils hören, was es bringt.
    Gruß,
    Martin

    Hab C5 und C9 entfernt (einen nach dem andern) und hab tatsächlich mehr Höhen vor allem im leisen bis mittel lauten Betrieb erhalten.

    Trotzdem, wenn ich aufreiße muss ich die Bässe rausdrehen und Höhen voll rein sonst blästs mir die Frisur vom Kopf :eek:
    Meine damit wirklich schiebende, matschige Bässe ohne wirklichen Druck.
    Wie so ein Luftballon den man aufbläst und einfach los lässt.

    Der Sound an sich wäre supergeil, wenn er halt bei Lautstärke nur nicht so undifferenziert Basslastig wäre.

    Gibt´s denn gar keine Tipps :confused:

  • Zitat von leutsch;297891

    Hab C5 und C9 entfernt (einen nach dem andern) und hab tatsächlich mehr Höhen vor allem im leisen bis mittel lauten Betrieb erhalten.

    Trotzdem, wenn ich aufreiße muss ich die Bässe rausdrehen und Höhen voll rein sonst blästs mir die Frisur vom Kopf :eek:
    Meine damit wirklich schiebende, matschige Bässe ohne wirklichen Druck.
    Wie so ein Luftballon den man aufbläst und einfach los lässt.

    Der Sound an sich wäre supergeil, wenn er halt bei Lautstärke nur nicht so undifferenziert Basslastig wäre.

    Gibt´s denn gar keine Tipps :confused:

    hi,

    ich kann bei dir, und das meine ich jetzt wirklich nicht böse, nach dem verfolgen dieses threads aufbaufehler halt nicht ausschließen.
    ich hab selbst, wie oben schon geschrieben, einen amp nach diesem konzept, also EL84 Gegentakt, eine vorstufe ähnlich dem ersten kanal des M15, afaik sogar die gleichen trafos verbaut, und das ding hat eigentlich schon genug höhen, wobei ich auch zu 80% strats und teles dran habe...

    naja, ich hab keine spezielle idee, wo du besonders nachschauen solltest, aber bist du dir wirklich bei dem aufbau, der verdrahtung und den bauteilwerten sicher?

    naja, und das traue ich mich kaum zu sagen: 15W sind laut. aber richtig tight, definiert und gleichzeitig fett bei höchsten lautstärken (wie weit gehst du denn?) und ordentlich gain geht dann halt nicht mehr. ab 150km/h fährt dein kleinlaster auch nicht mehr so präzise um die haarnadelkurve...

    und noch was: was für speaker verwendest du? ich hab schon einige boxen an meinem gehabt und war jedes mal aufs neue überrascht, was da für unterschiede sein können... und klar hat meine Mesa etwas mehr "eier" als das abmessungsgleiche DIY-Pendant mit nem eminence Guitar legend, während die klarer, durchsetzungsfähiger ist...

  • Servus,

    hab mal die Fotos angesehen und noch folgende Vorschläge:

    1. Leider ist die Eingangsbuchse weit von V1 entfernt und Du benutzt abgeschirmte Leitung aber bitte leg die nicht quer durch den Amp sondern am besten rechtwinklig

    2. Leitungen zum OT verdrillen

    3. Haben die Potigehäuse sauber Masse? Falls nicht mach einen Massebus (Draht über alle Potis und dann zu Sternmasse)

    4. Bei geschirmten Leitungen immer so verfahren daß das Signal Masse mitbringt, sprich es wird an der Quelle auf Masse gelegt. Wie siehts denn mit Masse im Amp im generellen aus, Hast Du Sternmasse gewählt?

    Gruß
    Stefan

    PS: Falls Du den überflüssigen OT loswerden willst meld dich mal...

    Ain't no tube, ain't no sound...

  • Zitat von raphrav;297893

    hi,

    ich kann bei dir, und das meine ich jetzt wirklich nicht böse, nach dem verfolgen dieses threads aufbaufehler halt nicht ausschließen.
    ich hab selbst, wie oben schon geschrieben, einen amp nach diesem konzept, also EL84 Gegentakt, eine vorstufe ähnlich dem ersten kanal des M15, afaik sogar die gleichen trafos verbaut, und das ding hat eigentlich schon genug höhen, wobei ich auch zu 80% strats und teles dran habe...

    naja, ich hab keine spezielle idee, wo du besonders nachschauen solltest, aber bist du dir wirklich bei dem aufbau, der verdrahtung und den bauteilwerten sicher?

    naja, und das traue ich mich kaum zu sagen: 15W sind laut. aber richtig tight, definiert und gleichzeitig fett bei höchsten lautstärken (wie weit gehst du denn?) und ordentlich gain geht dann halt nicht mehr. ab 150km/h fährt dein kleinlaster auch nicht mehr so präzise um die haarnadelkurve...

    und noch was: was für speaker verwendest du? ich hab schon einige boxen an meinem gehabt und war jedes mal aufs neue überrascht, was da für unterschiede sein können... und klar hat meine Mesa etwas mehr "eier" als das abmessungsgleiche DIY-Pendant mit nem eminence Guitar legend, während die klarer, durchsetzungsfähiger ist...

    Ich verstehe deine Bedenken zu meinem Aufbau, nach dem Chaos zu Anfang. :rolleyes:
    Aber bedenke dass die ganzen Fehler Anfangs auf einen fast lächerlichen Fehler bei der Verdrahtung der Klinkenbuchsen zurückgingen, welche nicht im Plan beschrieben waren.
    Bei meinem Brumm Problem habe ich mich auch nur an die Bauanleitung gehalten und nachdem ich die Masseabschirmung von V4, V5 entfernt habe war das Brummen weg.
    Du hast natürlich Recht, es kann irgendwo ein Aufbaufehlerchen drin stecken, aber ich hab wirklich alles sehr gewissenhaft gemacht und auch mittlerweilen den Aufbau mehrfach geprüft. Allerdings zum prüfen der Bauteile selbst fehlt mir einfach das Knowhow.

    Mit Aufreissen meine ich Master so auf 50 -60 %. Ab da gehts los mit dem Gebläse :) (Volume bzw. Gain dabei voll offen)
    Momentan hängt der Amp an dem Speaker von dem JTM 30 (auf Bild unten drunter). Dies ist ein Celestion Heritage und ist eher Bass-arm.
    Hab dem M15 auch schon an meine 4x12er Marshall gehängt da ist es noch viel extremer.
    Der JTM 30 ist ja jetzt auch kein Leistungs-Monster, aber wie bei jedem Marshall den ich bisher hatte (und das waren einige) wird der Sound erst bei Lautstärke richtig lecker (Britische Einstellung - Potis alle auf Anschlag;D)
    Natürlich weiß ich dass ich mit dem M15 keinen Marshall vor mir stehen habe. Ich finds halt nur schade, weil der Sound des M15 wirklich marshallig und sehr gut ist. Und wie gesagt wenn ich dieses letzte Problemchen noch optimieren kann dann ist das Teil einfach nur noch der Hammer ;D
    Ich danke dir für deine Rückmeldung.
    Grüße

  • zu 1.: Werde ich ausprobieren

    zu 2.: Meinst du bestimmte Leitungen miteinander, oder alle Zuleitungen inkl. Masseleitung komplett?

    zu 3.: Diese Idee wollte ich, nachdem ich das gestern nach stundenlanger I-Net Recherche auch irgendwo gelesen habe, mal als nächstes ausprobieren.

    zu 4.: Sternmasse habe ich gewählt, abgeschirmte Leitungen bringen ihre Masse von der Quelle mit (und versiegen dann am Leitungsende :)).

    zu PS: Den OT möcht ich doch erst mal behalten, da ich sozusgen ein bisschen Blut geleckt habe und noch nicht weiß ob ich nicht irgendwann mal Lust auf ein neues Projekt habe, aber Danke für dein Angebot :D

    (Bezüglich der hell aufleuchtenden End-Röhre beim Einschalten habe ich übrigens mittlerweilen auch irgendwo gelesen dass dies unproblematisch sei und nicht für den Defekt der Röhre spricht.)

    Halt euch auf dem laufenden - Danke und Grüße,
    Klaus

  • Hallo Klaus,

    ich habe beim Dsign C5 und C9 eingefügt, weil mir der Amp zu höhenlasstig ("kratzig") war, daher kann ich kaum glauben, dass es dir ohne die Kondensatoren immer noch viel zu dumpf ist. Wenn ich mal davon ausgehe, dass deine Ohren Ok sind würde ich auch auf einen Schaltungsfehler tippen. Schau zur Vorsicht (noch mal) nach, ob du keine Bauteile verwechselt hast...
    Gruß,
    Martin

  • Zitat von MAD;297909

    Hallo Klaus,

    ich habe beim Dsign C5 und C9 eingefügt, weil mir der Amp zu höhenlasstig ("kratzig") war, daher kann ich kaum glauben, dass es dir ohne die Kondensatoren immer noch viel zu dumpf ist. Wenn ich mal davon ausgehe, dass deine Ohren Ok sind würde ich auch auf einen Schaltungsfehler tippen. Schau zur Vorsicht (noch mal) nach, ob du keine Bauteile verwechselt hast...
    Gruß,
    Martin



    Werde mich noch mal dran machen und im Rahmen meiner Möglichkeiten versuchen die einzelnen Bauteile zu prüfen.
    Hatte mit meiner Anfrage halt die Hoffnung man kann die Suche anhand der Symptomatik etwas eingrenzen.

    Nochmal bezüglich Sound. Wie gesagt im leisen bis mittleren Bereich ist der Sound sehr gut und auch klar und würde mir völlig genügen.
    Nur mit zunehmender Lautstärke fangen die Bässe immer mehr das blasen an. Es ist auch nur der 2. Kanal betroffen. Darum dacht ich halt irgendeiner sagt mir: Klausi, kein Problem, da musst du nur ..." (Wunschgedanke ;D)

    Bei manchen Marshalls ist`s genau umgedreht - die werden mit zunehmender Lautstärke immer greller.

    Naja. Jedenfalls nicht falsch verstehen - bin wirklich begeistert von dem Bausatz und danke allen die sich vielleicht mit mir den Kopf zerbrechen :confused:

    Und entschuldigt meinen permanenten Vergleich mit Marshall, aber ich spiel die Dinger halt seit fast 25 Jahren und liebe diesen Sound.
    Insofern bitte diese Vergleiche als Kompliment verstehen. Der M 15 hat wirklich eine Klangfarbe die in meine bevorzugte Richtung geht.
    Und das Bassgebläse krieg schon auch noch hin. :D

    Danke und Grüße

  • Servus,

    beim OT mein ich daß Du die Zuleitung von den Endröhren zum OT miteinander verzwirbelst, das verhindert oft Störeinstrahlungen auf der Primärseite. Wegen des Bassanteils spiel mal mit R15 am ToneStack, vllt reicht es wenn Du da auf 100k gehst. Ansonsten sind die beiden Koppelkondensatoren zu den Endröhren (C15/C16) eine gute Bassbremse, hier mal von .022 auf 0.01µ reduzieren oder R12 mal für mehr Biss mit nem .022µF überbrüceken...

    cu
    Stefan

    Ain't no tube, ain't no sound...

  • Zitat von leutsch;297904

    Ich verstehe deine Bedenken zu meinem Aufbau, nach dem Chaos zu Anfang. :rolleyes:

    gut.

    Zitat von leutsch;297904


    Aber bedenke dass die ganzen Fehler Anfangs auf einen fast lächerlichen Fehler bei der Verdrahtung der Klinkenbuchsen zurückgingen, welche nicht im Plan beschrieben waren.

    ok, anderes beispiel, nämlich ich selbst: ich hab einen amp dieser größenordnung und kategorie auch schon gebaut. und es war nicht mein erster. und der lief btw. sogar auf anhieb. und dennoch hab ich kurz darauf, beim aufbau einer (wesentlich trivialeren) echo base, einen nachmittag lang den fehler darin gesucht, und was war? ich hab ne drahtbrücke vergessen gehabt. was ich damit sagen will: so einen fehler kann jeder machen. und ich hacke nicht auf deinem ersten fehler rum, sondern sehe mich dadurch lediglich in meinem verdacht, dass der fehler (und es gibt einen, dein amp verhält sich nicht normal) an einem aufbau liegen könnte, bestätigt.

    Zitat von leutsch;297904

    Du hast natürlich Recht, es kann irgendwo ein Aufbaufehlerchen drin stecken, aber ich hab wirklich alles sehr gewissenhaft gemacht und auch mittlerweilen den Aufbau mehrfach geprüft. Allerdings zum prüfen der Bauteile selbst fehlt mir einfach das Knowhow.

    ich hab meine echo base damals sicher auch 20 mal gewissenhaft geprüft...
    und bauteile in der funktion überprüfen hat keiner gesagt. ein kondensator funktioniert oder er ist tot, viel dazwischen gibt es nicht, bei nem widerstand im prinzip auch.
    dass der 1. Kanal wohl funktioniert, schließt trafos, netzteil sowie die komplette endstufe eigentlich aus. so, also vorstufe 2. kanal checken. so schwer? jedes bauteil auf korrekte verdrahtung, korrekten wert, korrekte position. so hart es klingen mag...

  • Wieder mal Danke für eure Rückmeldungen.
    Werde den gut gemeinten Rat von Raphrav befolgen und noch mal alles durchmessen bevor ich Modifikationen vornehme (Muss ja erst mal ein funktionierender Ist-Zustand hergestellt werden).

    Eine Sache ist mir gestern noch eingefallen. Ich hab bei meinen Überprüfungen noch gar nicht die Potis berücksichtigt (hab ich einfach nicht dran gedacht)
    Könnte es nicht sein dass hier das Problem liegt?
    Jedenfalls hab ich gestern mal versucht die zu messen. Weiß aber nicht ob man das im eingebauten Zustand überhaupt kann! (Gepasst haben die Werte jedenfalls bei manchen nicht)

    Gemessen habe ich immer linke Öhse gegen rechte Öhse, einmal mit Poti voll aufgederht, einmal zugedreht

    Hier mal die Werte :

    VR1 (Tone) offen --> 530 K, zugedreht --> 282 K
    VR2 (Volume I) offen --> 82 K, zugedreht --> 280 K
    VR3 (Volume II,Gain)) offen --> 513 K, zugedreht --> 960 K
    VR4 (Höhen) offen --> 221 K, zugedreht --> 250 K
    VR5 (Bass) offen --> 545 K, zugedreht --> 0 K
    VR6 (Mitten) offen --> 26 K, zugedreht --> 26 K
    VR7 (Master) offen --> 541 K, zugedreht --> 25 K

    Hier mal die Soll-Werte laut Bauplan:

    VR1 (Tone) 470 K log
    VR2 (Volume I) 470 K log
    VR3 (Volume II,Gain)) 1 M log
    VR4 (Höhen) 220 K lin
    VR5 (Bass) 1 M log
    VR6 (Mitten) 26 K lin
    VR7 (Master) 1 M log

    Wie gesagt bin mir nicht sicher ob ein Messen im eingebauten Zusatand möglich ist. Kann mir auch nicht vorstellen dass ich die Dinger einfach auf gut Glück ins Gehäuse gesetzt hab (ist schon ne Zeit lang her)

    Vielleicht könnt ihr mir hierzu nen Hinweiß geben bevor ich mich weiter ins "lustige Bauteile prüfen" stürze.

    Danke und Grüße,
    Klaus

  • So auf den ersten Blick gefallen mir die Werte von Bass und Master nicht... hab jetzt leider den Schaltplan vom M15 nicht hier aber es ist seltsam daß hier nur 500k gemessen werden. Vernünftige Ergebnisse wirst Du wohl nur nach Abklemmen des Potis rausbekommen... ausserdem sind Regelcharakteristik von VR1 und VR 5/7 spiegelverkehrt?

    Stefan

    Ain't no tube, ain't no sound...

  • Zum Durchmessen entweder jeweils den linken oder den rechten Anschluss des Potis "freilöten" (was einfacher ist), den Schleifer ganz auf die jeweils andere Seite drehen und dann zwischen den jeweils äußeren Anschlüssen messen. Oder willst du messen, ob sie rihtig verschaltet sind? Das habe ich co noch nie gemacht, da es "per Auge" (für mich) einfacher zu sehen ist, ob die Schaltung ok ist.
    Gruß,
    Martin

  • Zitat von MAD;297988

    Zum Durchmessen entweder jeweils den linken oder den rechten Anschluss des Potis "freilöten" (was einfacher ist), den Schleifer ganz auf die jeweils andere Seite drehen und dann zwischen den jeweils äußeren Anschlüssen messen. Oder willst du messen, ob sie rihtig verschaltet sind? Das habe ich co noch nie gemacht, da es "per Auge" (für mich) einfacher zu sehen ist, ob die Schaltung ok ist.
    Gruß,
    Martin


    Ne, wollte schon die Poti Werte prüfen, die Schaltung ist ok.
    Werd am WE mal die Kabel ablöten und messen.
    Danke und Grüße.

  • Also,
    habe noch mal Bauteil für Bauteil auf Funktion und Einbau, und die Widerstände auf ihre Werte geprüft. (Bei den Kondensatoren hab ich keine Ahnung wie ich die Werte prüfen kann)

    Die Potis waren alle korrekt von ihren Werten und der Schaltung.

    Bei der reinen Funktionsprüfung aller anderen Teile war auch alles in Ordnung (soll heißen es ging was durch)

    Die Schaltung selbst war (immer noch) richtig aufgebaut.

    Bei den Werten der Widerstände war exakt ein Wiederstand unkorrekt.
    R10 hat 500 K statt 1M (wie er sollte)! Handelt sich wohl um einen Produktionsfehler - alle anderen baugleichen Widerstände haben den Soll-Wert.
    Soweit ich den Schaltplan deuten kann hängt dieser Widerstand auf jeden Fall mit im "Problemkanal".

    Da ich den Widerstand sowieso erst besorgen muss, vorab die Frage: Könnte dies des Rätsels Lösung sein?

    Noch ein neuer Hinweiß zum Soundverhalten. Wenn ich einen Tube-Screamer davor hänge ist der Bassüberschuss so gut wie weg, dann kann ich fast eine normale Einstellung an der Klangregelung vornehmen.

    Und was mir noch aufgefallen ist, wenn ich das Klinkenkabel vom Input raus ziehe, also keine Gitarre angeschlossen ist, brummt der Verstärker wieder. Mit Klampfe dran nicht.

    Danke und Grüße,
    Klaus

  • Hi,
    hast du die Buchse so verschaltet, dass wenn du das Gitarrenkabel ziehst, die Signalleitung auf Masse gezogen wird?
    Erst dann ist Ruhe im Karton, Schaltbuchsen sollten es sein ;)

    Grüße
    Andy

    Dobse (kramusha) nach seinem Hanfbier:<br />&quot;Jo, ich bin steif *g&quot;<br />xD

  • Zitat von andyp99;298133

    Hi,
    hast du die Buchse so verschaltet, dass wenn du das Gitarrenkabel ziehst, die Signalleitung auf Masse gezogen wird?
    Erst dann ist Ruhe im Karton, Schaltbuchsen sollten es sein ;)

    Grüße
    Andy

    Wenn das Kabel gezogen ist, ist die Signalleitung über einen Wiederstand (1M) mit Masse verbunden. Korrekt, oder?
    Gruß, Klaus

    Gibts Meinungen zum Widerstand R10? (Wie oben beschrieben)

  • Nope... die Buchse soll die Signalleitung direkt auf Masse ziehen, der 1M geht dahinter von Hot nach Masse um die Eingangsimpedanz zu erhöhen...

    Ain't no tube, ain't no sound...

  • Zitat von bluesfreak;298157

    Nope... die Buchse soll die Signalleitung direkt auf Masse ziehen, der 1M geht dahinter von Hot nach Masse um die Eingangsimpedanz zu erhöhen...

    Sorry, Denkfehler.
    Masse und Signal sind immer über den Widerstand verbunden. (Damit also korrekt)
    Ohne Stecker in der Buchse geht Masse noch nicht direkt aufs Signal. Das sollte dann wohl das brummen ohne Stecker erklären. (Wird gleich geändert)

    Kannst du mir was zum falschen R10 Wert und meinem Bass-Problem sagen? Kann`s dass sein?
    (Ändern werde ich es sowieso, bin nur Neugierig :))

    Danke.
    Gruß, Klaus

  • Mini Plexi, Plexi Mod funzt :)

    Hallo,
    lange nichts hören lassen :) (Beruflicher Stress)

    So, der Amp läuft, brummt nicht und klingt geil. Allerdings habe ich auch einiges verändert. Fast alle Änderungen habe ich von bluesfreak übernommen (Dickes Dankeschön).
    Anbei noch mal aufgelistet was ich umgebaut habe:

    R2/R6 von 33k auf 68k
    R7 von 820 auf 1.5k
    R8 von 120k auf 100k
    C5 entfernt
    C7 von 680nF auf 1µF
    VR3 mit einem 100pf/500V überbrückt
    C8 entfernt
    R9 von 100k auf 470k
    R10 entfernt
    C9 entfernt
    R11 von 120k auf 100k
    R12 von 680 auf 1k Ohm
    R12 mit 22µ überbrückt
    R14 von 33 K auf 56 K
    C11 von 470 pf auf 1 nf
    R15 von 56 K auf 100 K
    Enstufenröhren von JJ auf Sovtek EL 84

    Kondensatoren sind alle Mallory`s, Widerstände habe ich teilweise in Kohlepress-Ausführung verarbeitet.

    Zwei Fragen möchte ich aber doch noch stellen :)

    Der Amp klingt sehr gut, nur würde ich mir noch ein bisschen mehr Brillianz und Anschlagdynamik wünschen. Er ist immer noch ein bisschen schwammig. (Ich jammer auf hohme Niveau) Ich glaube nicht dass da in der Vorstufe noch was rauszuholen ist. Habe das Gefühl der Endstufe fehlt so der letzte Biss. Habt ihr hier evtl. auch ne kleine Anregung ;)

    Meine zweite Frage bezieht sich ganz banal (interressehalber) auf die BIAS Einstellung. Warum wird beim M15 nichts dazu erwähnt bzw. warum ist offensichtlich keine notwendig?

    Danke und Grüße

  • jammern über schwammiges verhalten auf hohem niveau...
    mhm, und das bei ner EL-84-PP-Endstufe mit 15W - irgendwann ist halt das optimum einer schaltung erreicht. die wird halt in den bässen niemals so extrem tight wie eine mit zwei mal zwei 6L6 in PP mit 100W... ;)

    zum bias: der amp hat autobias, also wird die (negative) gittervorspannung so erzeugt, dass einfach die kathode durch den kapazitiv gebrückten kathodenwiderstand im vergleich zum gitter etwas positiver gemacht wird :)
    bei kleinen amps, die nicht ewig ultraclean und extrem tight sein müssen, durchaus eine einfachere alternative zum fixed bias...

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