Kurze Frage - Kurze Antwort! Festgenagelt!

  • Okay, der Reihe nach:

    • Mit (A) meinte ich die Leitung im Schaltplan. Quasi die push/pull Mitte. Mir fehlt der fachausdruck :D
    • Hatte ich beim Testen nicht offen. Allerdings hat das Gehäuse keinen Metallboden. Ob das hilft lässt sich ja leicht testen.
    • Ah, da muss ich nochmal messen ob es 50 oder 100 Hz sind. Die Leitungsführung sieht für mich okay aus. Mit der verdrillung zwischen Schalter und kaltgerätebuchse war ich unzufrieden. Die hab ich eben neu gemacht, aber ohne Besserung.
    • Brummschleife halte ich für unwahrscheinlich. Wegen der DI Geschichte besteht keine Masseschleife.

    Edit: Es ist 50Hz Brummen

    Einmal editiert, zuletzt von simon.bethke (11. November 2021 um 06:32)

  • Anderes Thema: Bei Bass ist es ja fast üblich, dass die aktiv sind. Bei Gitarre eher wenn es high-gain sein soll. Außerdem stell ich mir an nem aktiven instrument vor, dass man durch ne wesentlich niedrigere Ausgangsimpedanz bessere Tonqualität erreichen kann.

    Blabla... problem ist natürlich, dass Batterien immer leer sind. Bzw. immer dann wenn man nicht dran denkt und sie trotzdem braucht. Deswegen wundert mich, weshalb es nicht schon fast üblich ist, aktive Bässe und Gitarren mit Phantomspeisung zu betreiben. Bei Mikrofonen macht man es ohnehin und für DI-Boxen soweit ich weiß auch. Warum also nicht für Gitarren? Man könnte statt nem input-buffer auf dem Floorboard ne phantomspeisung verbauen und hätte das Problem mit leeren Batterien endgültig gelöst. Man könnte die elektronik in der Gitarre gleich so bauen, dass sie aktiv ist, wenn Phantomspeisung gegeben ist und passiv bleibt wenn nicht.

  • Nostalgiegründe - gewachsene Soundgeschmäcker...

    Das passive System Pickup(s) - Poti(s) - Kabel (!)* zum Amp hin formt durch resistive und kapazitive Belastung der PU-Wicklungen den Sound (Resonanzabsenkung/-betonung/-verschiebung und Tiefpaßwirkung). Würde man den PU direkt erst mal buffern müßte man die Wirkung dieser primitiven Bauteile erst mal elektronisch nachbilden um die gewohnten Soundvorstellungen zurück zu erhalten.

    * Wer kennt noch diese tierisch langen Instrumenten-Spiralkabel? Das waren Kapazitäts-Monster und erheblich (Mumpf-)Sound bestimmend. ^^

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Dazu kommt, dass viele Leute mehrere Gitarren haben, ggf aktive und passive, zwischen denen sie wechseln. Man müsste immer dran denken, die Phantomspeisung abzuschalten... Ich möchte generell keine Gleichspannung auf dem popeligen Klinkenstecker haben.

    Seit es aufladbare 9V Lithium Akkus mit 700 mAh gibt, gibt es eigentlich auch gar keine Probleme mehr mit der Versorgung innerhalb der Gitarre.

    Um den Klangeinfluss des Kabels nachzuempfinden, reicht doch pragmatisch ein Kondensator nach Masse am Eingang des Buffers/Boosters. Das mag technisch betrachtet nicht 100% exakt gleich sein, aber das ist im Alltag doch völlig egal.

  • Man liest ja überall, dass phantomspeisung auf ner passiven Gitarre egal ist. Daran glaube ich aber nicht. Ein starker elektromagnet wird das Schwingungsverhalten der saiten definitiv einschränken.

    Um ne passive Gitarre gegen das phantom zu schützen braucht man doch nur nen kondensator einschleifen.

  • Das Problem ist das laute Krachen, wenn man am Stecker zieht. Lösbar, aber völlig überflüssig.

  • Ich weiß nicht, ob hier von echter Phantom-Speisung ausgegangen wird. Die benötigte symmetrische Signalführung. Das sind zwei Signaladern im Kabel plus Schirmung wobei die Signaladern auf gleichem (+) DC-Potential liegen und so das Signal nicht beeinflussen, da die DC ein Gleichtaktsignal ist.

    Es gibt über einadrig abgeschirmte Kabel noch die FET-Buffer Fernspeisung (wie bei den Elektret-Mikrofonkapseln), die fälschlicherweise auch als Phantomspeisung bezeichnet wird. Da muß man dann in jede passive Git einen Blockkondensator einbauen. Das gibt aber je nach Größe dieses C und Empfindlichkeit des PU auch einen Magnetisierungsstromstoß beim Einstecken.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Moin

    ich habe 2 Stück Magnoval-Sockel in Fender-Ausführung bestellt, man hat mir aber diese Dinger hier geliefert. Wenn man den Metallring von oben aufbringt, ragen die Sockel einen halben Zentimeter weit aus dem Chassis heraus. Von unten würde es gehen, dann würde der Sockel in etwa mit dem Chassis bündig abschließen. Spricht irgend etwas dagegen, den Metallring von unten zu montieren? Oder bin ich einfach nur zu d**f, diese Sockel richtig einzubauen? Habe diese Sorte noch nie verarbeitet.

    Gruß, Bernd

  • Spricht irgend etwas dagegen, den Metallring von unten zu montieren?

    Nö,hatte ich mit den Oktal Sockeln von Belton auch so gemacht,schlossen dann Bündig mit dem Chassis ab,was ich so wollte,zu beachten gibt es da nur,wenn Du Röhren mit breitem Fuss ala KT88 o.ä hast,könnten die Schrauben der Befestigung evtl. die Röhre davon abhalten,komplett auf dem Sockel auf zu sitzen,habe ich gelöst,indem ich statt Schrauben,Poppnieten verwendet habe ;)

  • Nö, sind EL504, die sind nicht wesentlich dicker, als die Fassungen selbst. Dachte zuerst, daß der Metallring dann zu nahe an den Kontakten der "Hochspannung" sitzen würde, scheint aber nicht so zu sein. Eine Einbauvorschrift kann ich auch nicht finden. Thanks!

  • Da gibts bestimmt auch nen Kniff für :/,auch gut möglich,das die trotz Lötaugen für PCB Montage sind,und der Ring als zusätzliche Stabilisierung dient :/ .

    Verwende,sind es die gängigen Typen ,eigentlich nur noch die Kunststoff Sockel von Belton,da mir das Porzelangeschisse immer was zu Mimosig ist || ,allerdings wer weiß.man kennt das ja mit dem Elephanten im Porzellanladen....... :D :D :D

  • Ich verarbeite eigentlich ausschließlich Sockel aus Keramik. Ich hatte mal einen Engl Screamer 50, da waren nach ein paar Jahren alle Sockel der Vorstufenröhren total zerschmolzen. Die hatten da billigste Plastik-Fassungen verwendet und seitdem bin ich skeptisch gegenüber Kunststoffen. Man hört aber oft, daß die Belton-Teile auch ordentlich sein sollen.

    Gruß, Bernd

  • Man hört aber oft, daß die Belton-Teile auch ordentlich sein sollen.

    Hatte jetzt schon einige in den Händen,und bin von der Quali sehr begeistert,ist nen renomierter Hersteller,man sollte meinen das die das hinkriegen sollten,vernünftige Hitzebeständige Kunststoffe zu verwenden :/ ,Nehme mal an,viele der Amp Hersteller,beziehen Ihre Bauteile aus China Massenproduktionen,da im Großeinkauf billiger.

  • Wie muss ich den EMG SPC Mid-Booster anpassen, wenn er aus zwei Batterien symmetrisch (+/-9V) versorgt werden soll?

    Die Widerstände vor den nicht-invertierenden Eingängen der OPV's weglassen und die direkt mit dem Mittelpunkt der Batterien verbinden?

    Wie müsste ich dann den Pulldown am Eingang ändern, um die gleiche Eingangsimpedanz zu erhalten?

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