Kurze Frage - Kurze Antwort! Festgenagelt!

  • Kurze Rückmeldung zum Thema Speaker:

    Habe mir den Celestion V-Typ in 8 Ohm kommen lassen, als Alternative zum V30. Fazit: Hammer Lautsprecher kann ich nur sagen. Ein sehr warmer, weicher, perliger Cleansound, weiche Mitten und angenehme Höhen, nicht so ätzend und spitz wie beim V30. Verzerrt sehr ähnlich dem V30, sehr rockig, aber angenehmer im Ohr, nicht so beißend. Haargenau der Speaker, den ich gesucht hatte. Kostet neu 99.- Euro, in Kleinanzeigen gebraucht so um die 60 Euro. Ich hatte Glück, meiner war nagelneu, OVP für 55.- Habe mir für meine Isobox gleich noch einen bestellt.

    Gruß, Bernd



  • Hallo,

    im Internet taucht öfter diese Amp-Schaltung auf: 60 Watt Amp

    Ich finde den übersichtlichen Aufbau ganz sympathisch und überlege den Amp mal aufzubauen. Allerdings fehlen mir viele der Bauteile und da dachte ich, bevor ich mit bestellen loslege, hier nochmal kurz nach zu fragen was ihr von der Schaltung haltet: Werden sich damit cleane Sounds erzeugen lassen und eignet sich die Schaltung als Basis um darauf aufzubauen/modden?


    Grüße Mm

  • Hi
    Ich vermute, dass du noch keinen Amp gebaut hast. Diese Anleitung gibt eigentlich null Auskunft darüber wie der sichere Aufbau mit Netzspannung auszusehen hat. Insofern würde ich dir auf jedenfall raten, lieber nen einfachen Madamp bausatz zu bauen.


    Gruß,

    Simon


    PS: Vielleicht haben die 60W es dir angetan? Ich weiß noch nicht wann ich das machen kann, aber ich hab nen 60W transistor Amp zuhause. Ich würde den mal gegen nen 3W Madamp G3 antreten lassen und die Dezibel messen (so gut ein telefon das kann)

  • Danke für die Antworten:


    ich habe schon ein paar Projekte mit Trafo aufgebaut. Z.b. einen Hybrid-Amp mit Ecc82 und Tda2030 oder eine Pseudo-Röhrenvorstufe mit FET und LM1875 als Endstufe. Den Trafo habe ich auf einer Platte aufgebaut mit geerdeter Grundplatte und entsprechender Sicherung.


    cebersp : Unter Strom Gegenkopplung verstehe ich Emitterwiderstände um Temperaturanstieg und damit größeren Stromfluss auszugleichen. Ist das nicht was R11 und R12 bezwecken?

  • Ich habe mir eben den Schaltplan des Boss OS-2 angeschaut.

    Warum hat der Opamp U1A kein Vcc/2 als Referenz am non-inverting Input?

    Ich muss dem doch Vcc/2 am "+" geben (z.B. C5 kurzschließen) damit ich das Signal sauber übertrage oder übersehe ich hier was?


    Der U1A kriegt in diesem Fall seine Referenzspannung über den inv. Eingang. Nicht "elegant", aber es funzt.


    Gruss

    Chris

  • Der U1A kriegt in diesem Fall seine Referenzspannung über den inv. Eingang. Nicht "elegant", aber es funzt.


    Gruss

    Chris

    Echt? das geht? Mein Simulationstool (QUCS) zeigt mir da anderes an, aber dort kann ich einen OPAMP auch nur sehr rudimentär implementieren.

    Danke für die Aufklärung Chris! Hatte mir sowas schon gedacht, hatte bisher aber nie den Fall und hab das selber auch noch nie so aufgebaut.

  • verstärkerumbau Vermona III

    Zum Thema Strom Gegenkopplung.

  • Kurze Grundlagen ... oder nennen wie es Anfängerfrage:


    Kann man Kondensatorentypen beliebig tauschen, solange die Kapazität hinhaut?

    Zum Beispiel einen Folienkondensator gegen einen eventuell passenden Elektrolytkondensator?


    Grüß und Dank,

    Daniel

  • Hi Daniel,


    Jein. :)


    Neben der Kapazität gibt es noch andere Charakteristika, die (je nach Anwendungsfall) relevant sein können. Z.B. die Spannungsfestigkeit. Außerdem sind Elkos polarisiert, Folienkondensatoren nicht. Weiterhin muss natürlich die Baugröße passen. Und es gibt noch etliche andere Eigenschaften (Temperaturstabilität, Toleranz, Serienwiderstand, etc.). Außerdem werden verschiedenen Kondensatortypen unterschiedliche Klangeingeschaften zugeschrieben. Ob das Unsinn ist oder nicht darf jeder selbst entscheiden.


    Lieben Gruß,

    Max

  • War ehr so eine generelle Frage. In manchen Kreisläufen sind teils große Folienkondensatoren drin, die sind natürlich etwas preisintensiver. Deshalb gefragt ob das möglich ist.


    Aber wie gesagt eine generelle Frage.

    Zu dem muss ich mich jetzt mal outen: ich bin ja kein Gitarrenspieler. Ich nutze Effektpedale im Einsatz mit Synthsizern und habe vor einen Synth mit Effekteinheit zu erschaffen.

    Und bei Pedalbauern lernt man echt am meisten über Elektronik und den möglichen Einsatz von Bauelementen. :)


    EDIT:

    Was mir gerade noch dazu einfällt: nach welchen Gesichtspunkten würde man denn einen Kondensator auswählen aus einem Schemata heraus?



    Zum Beispiel steht in diesem Schema ja nur dass die Kondensatoren 100nF haben sollen ... Das Symbol sagt ja was unpolarisiertes also sehr wahrscheinlich ein Folienkondensator. Hab ich aber jetzt z.B. nicht da. Ich würde zielstrebig zum Elko greifen ...

  • Hi,


    ich hab ein Problem und schon ne Idee:


    Das Problem ist, dass ich bei vielen Effekten - vor allem overdrives - den Level regler kaum so weit herab regeln kann, dass der Level bei eingeschaltetem Gerät nicht exorbitant lauter ist als im Bypass.


    Die Lösung die ich mir dazu vorstelle ist folgende: Ich schätze dass das Problem mit den Level-reglern daher kommt, dass ich hauptsächlich strat spiele und dort relativ wenig output habe. Eine Lösung wäre also ein einfacher, linearer Booster (gern mit zuschaltbarem Input Buffer) am anfang der Effektkette. Ist das sinnvoll? Oder wie macht ihr es, dass die level der treter ausgeglichen sind?

  • Das funktioniert so auch nicht. Ich dachte der output aus dem overdrive (zB nen Browneye) sei absoluter. Tatsächlich scheint er aber egal was ich an input gebe bei 10-20% volume so etwa auf das Level des inputs zu kommen. Da bleibt kaum regelbereich. Wenn ich mir vorstelle, dass das Gerät bei 50% nen sweetspot hat, dann kann ich den nicht nutzen, weil ich im Band Kontext ohne zu leise und mit zu laut bin.


    Edit: Ich sehe gerade, dass selbst das Browneye nen trimmer hat. Ich muß wohl mal etwas justieren :)

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