Kurze Frage - Kurze Antwort! Festgenagelt!

  • Hi zusammen,
    Kurze Frage: "Was macht einen Splitter zum Splitter?"
    Mein Verständnis ist so: Splitter = Input --> mehrere (einzeln) gebufferte Ausgänge

    Vergleicht man "den Splitter" (https://www.musikding.de/docs/musikding…itterschalt.pdf) mit "dem 4Split" (https://www.musikding.de/docs/musikding…plit_schalt.pdf), dann fallen Unterschiede ins Auge und es stellen sich mir Fragen. Weiterhin noch der Splitter-Teil vom "Splitter-Blend" von Runoffgroove (http://www.runoffgroove.com/splitter-blend.html) als Referenz, bzw. eine Variante davon, die bei diystompboxes.com vorgeschlagen wurde (https://postimg.cc/sQHqHBmZ). Hier wurde diskutiert, ob man denn überhaupt separat gebufferte Ausgänge braucht oder es nicht nur ein Buffer tut. Daher wurde der Splitter-Teil mit nur einem OpAmp-Buffer realisiert, hinter dem dann das Signal aufgeteilt wird.

    • Warum brauche ich beim "Splitter" noch zusätzlich den Eingangsbuffer aus Q1?
    • Warum brauche ich den beim "4Split" nicht?
    • Warum überhaupt ein Transistorbuffer, könnte man doch ebenfalls mittels OpAmp realisieren?
    • Ist ein Splitter ein Splitter oder doch nur ein Buffer, wenn er keine einzeln gebufferten Ausgänge hat, sondern so ausgeführt ist, wie im verlinkten Forumspost?
    • Ziel ist doch, die aufgeteilten Ausgangssignale voneinander zu entkoppeln, um Interaktionen zu vermeiden --> Dafür brauche ich doch einzelne Buffer

    Danke für euer Hirnschmalz, manchmal machen die vermeintlich einfachen Themen wie "Buffer und Splitter" schon ziemlich Spaß, finde ich :D
    Lieben Gruß,
    Max <3

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Hi Max,

    wie Du schon vermutet hast, ist der zusätzlich Eingangstransistor beim "Splitter" so unnötig, wie sonst was. Rauschquelle. Da sind Opamps mit JFET Eingang in der Stückliste, besser geht's nicht.

    Einzelbuffer werden wohl auch in den allermeisten Fällen unnötig sein, wenn man einen Opamp- Ausgang hat, der ja über einen Regelkreis seinem Ausgang das Signal sehr niederohmig aufzwingt.
    Die Run-off-grove-Schaltung mit Puffer vor dem Mixer hat damit nochmals eine Verhinderung von Rückkopplung.
    Letztendlich kann man sich fragen, in welchen Fällen man welchen Aufwand benötigt. Wie immer sind Teile mit sehr hoher Verstärkung schwinggefährdeter.
    Wenn schon so viel Aufwand, dann frage ich mich, ob man nicht irgendwo die Masse auftrennbar machen sollte über einen Differenzeingang.

    Gruß Christof

  • Moin Leute.

    Ich hatte mir vor 2 Monaten ein "Neunaber Expanse" zusammen mit diesem Fußschalter gebraucht gekauft, seit ich gestern jedoch ein Distortionpedal davorgeschaltet hatte, gibt es ein Problem. Der rechte Regler zeigt plötzlich keine Funktion mehr auf diesem Speicherplatz. Alle anderen Speicherplätze funktionieren, man kann sie auch ganz normal mit Effekten füttern. Neuprogrammierung dieses Speicherplatzes bringt keinen Erfolg. Man konnte vorher mit dem rechten Poti, wenn man z.B. Reverb programmiert hatte, die Intensität des Halls regeln. Nun nicht mehr. Es scheint mir ein Softwareproblem zu sein, da dieser Regler auf den anderen Speicherplätzen funktioniert. Jetzt die Frage: weiß zufällig jemand, ob man diese Geräte von Grund auf neu initialisieren kann? Mit der mitgelieferten Software kann man nur Effekte programmieren und den mittleren und rechten Regler pro Speicherplatz vertauschen, was eine Notlösung darstellt, weil dann zwar die Hallintensität wieder funktioniert, aber dafür der Höhenregler nicht mehr, der ja jetzt auf dem rechten Regler liegt. ^^

    Gruß, Bernd

  • Ja, das ist nur die Software zum Programmieren der Effekte ins Gerät. An die Software, um der Kiste praktisch das "Betriebssystem" neu draufzuspielen, kommt man sicher nicht ran. Danke für's Suchen.

    Gruß, Bernd

  • Hi zusammen,

    manchmal wird ja in youtube Videos versucht, die Netzspannung mit dem Oszi sichtbar zu machen, was durchaus Gefahren birgt, wenn man z.B. die Krokoklemme des Tastkopfes an den Außenleiter klemmt usw.

    Aber rein theoretisch müsste es doch genügen, wenn man lediglich die Spitze des Tastkopfes an den Außenleiter hängt, um die Netzspannung zu sehen.

    Die Krokoklemme, also die "Masse" des Taskopfes, liegt am Oszigehäuse und damit an PE. PE ist im Hausanschlusskasten mit dem Neutralleiter und der Potentialausgleichsschiene des Hauses verbunden. Dann brauche ich die Krokoklemme also gar nicht anschließen. Berühre ich nun (nur) den Außenleiter mit der Tastkopfspitze (z.B. 10x mit 10 megOhm Eingangswiderstand), dann würde über diese ja nur 0,023mA am FI vorbei fließen, so dass nicht mal der auslösen würde. Passieren kann da ja nichts. Wo liegt mein Denkfehler?
    Oder ist es so, dass durch den Massebezug über den PE zum Neutralleiter im Hausanschlusskasten schon so viel Strom über diesen fließt (fließt ja sämtlicher "verbrauchter" Strom des gesamten Hauses durch den Neutralleiter), dass ich die Sinuswelle gar nicht mehr schön sehen kann?

    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Hi zusammen,
    hab gerade ne Kiste voll mit 9V Netzteilen vor mir, die meisten sogar im Bereich 500mA -1A und passendem Stecker für die DC Buchse der Pedals :D müsste nur die Polarität wechseln ausser für die PosGrd's. Beim messen fällt mir auf, das bisher keins tatsächliche 9V aufweist. Es geht ab 12V aufwärts, 18V hab ich bei einigen gemessen, viele um die 15, 16V. egal ob Panasonic oder NoName aus dem Reich der Mitte. Komisch eigentlich, was denkt Ihr? Grüße Tarzan

  • Hi zusammen,
    hab gerade ne Kiste voll mit 9V Netzteilen vor mir, die meisten sogar im Bereich 500mA -1A und passendem Stecker für die DC Buchse der Pedals :D müsste nur die Polarität wechseln ausser für die PosGrd's. Beim messen fällt mir auf, das bisher keins tatsächliche 9V aufweist. Es geht ab 12V aufwärts, 18V hab ich bei einigen gemessen, viele um die 15, 16V. egal ob Panasonic oder NoName aus dem Reich der Mitte. Komisch eigentlich, was denkt Ihr? Grüße Tarzan

    Hi zurück,

    dann handelt es sich möglicherweise um (ältere) ungeregelte 50-Hz-Netzteile --
    d.h. nicht um Schaltnetzteile. Das ist erstmal nicht schlecht.

    Die Netzteile geben dann wahrscheinlich bei der angegebenen Belastung
    (500mA-1A) eine geringere Spannung ab, d.h. etwa die, die draufsteht.

    Bei einem Trafo, der, beispielsweise, gut 10V Wechselspannung (Effektivwert) abgibt,
    gehen bei einem Gleichrichter etwa 1,5V (zwei Dioden, wenn Graetzbrücke)
    verloren. Dann liegen hinter dem Gleichrichter noch etwa 9-10V an, wenn
    das Netzteil belastet wird. Ansonsten -- ohne Last -- wird der Elko hinter dem Gleichrichter
    auf die Spitzenspannung (abzüglich der Spannung, die die Dioden "verbrauchen")
    aufgeladen, und diese hohe Spannung kann man dann so messen.

    18V ist allerdings schon ziemlich viel.

    Gruß

    Torsten

  • Hab gerade meine ibanez s520ex komplett zerlegt, weil an vielen Teilen der lack abgenutzt ist und diese stellen stark korrodiert sind. Einige der Teile will ich ersetzen. Bei anderen ist es eher schwierig, da es sich nicht rechnet (war ja keine superteure Gitarre).
    Meine Frage nun, seht ihr ne Chance metallteile, die viel an der Kleidung schleifen oder anderweitig gewisser mechanischer Belastung ausgesetzt sind zu lackieren?
    Die Teile sollen schwarz lackiert sein. Blöd sind zB die pickups, bei denen die Metallkappen schwarz lackiert wurden. Nur ist dort der Lack teilweise abgeschliffen. Und die pickups sind komplett in das Metall mit Wachs hineingegossen.

    Einmal editiert, zuletzt von simon.bethke (11. März 2021 um 07:21)

  • Moin Simon,

    Gegenfrage: Warum willst du die Teile denn überhaupt lackieren? Einer Gitarre die viel genutzt wird, darf man das nach meiner Auffassung auch ansehen - andere Leute geben für dieses Super Heavy Relic gerne viel Geld aus ;)

    Also mein Tipp. Lass das Teil so, wie es ist und Steck das Geld lieber in ein anderes Selbstbauprojekt z.B. ein Kit von Rockinger.

  • Hi zusammen,
    Relic ist ja nicht jedermanns Sache, Simon mag den Look wohl einfach nicht. Wüsste nicht, was gegen eine Lackierung sprechen sollte. Abschleifen, evtl. Grundierung drauf, Lack. Wie bei Pedalen.
    Welche Metallteile schleifen denn an der Kleidung bei der Gitarre? Kannst du mal Bilder zeigen? Dann kann man sich das besser vorstellen vielleicht.

    Lieben Gruß,
    Max

    Edit: Aaaaaah. Das ist dieses "Cosmo Black". Kenne ich auch, hatte meine RGA32 damals auch. Furchtbar. Das ist nicht abgenutzt, sondern das läuft ganz eklig an. Ich würde die Parts lieber austauschen gegen "normales" Schwarz. Brücke gibt's bei Meinl.

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Relic mag ich schon. Aber halt für alte Gitarrenmodelle. Die Ibanez ist aber ziemlich modern. Da passt das einfach nicht gut. Vielleicht belasse ich es wirklich teilweise used.
    Was mich am meisten genervt hat sind halt die spuren eines feuchten proberaums. Vieles ist korrodiert.

  • Okay, ja. Das ist gut abgeranzt - und auch kein Cosmo Black. Schwierig zu lackieren, weil du ja den Lack runterkriegen bzw. abschleifen musst. Bei all den kleinen Teilen und Lücken wird das sehr schwierig und mühsam. Denke Tauschen ist die einfachste Lösung, wenn der Geldbeutel das hergibt.

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Schrauben tausche ich auf jedenfall. Am tremolo lassen die sich gern jedes teil zahlen als sei es aus Gold gefertigt. Bei den Pickupkappen bin ich am überlegen, ob ich die metallkappen gegen kunststoff tauschen kann. Wenn ich die kappe leicht erhitze bekomme ich den pickup in nem wachsklumpen sicher gut raus. Fragt sich wie gut es dann nachher in kunstoff passt. Vermutlich überhaupt nicht :(

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