Kurze Frage - Kurze Antwort! Festgenagelt!

  • Hi Volker,


    TL064 und Rauschen hatte ich mir leider so schon gedacht. Und bessere Opamps ziehen eben leider reichlich Saft :( (Sry, das Rechnen hätte ich wirklich auch selber machen können.)
    Dann wird es eben doch auf eine andere Spannungsversorgung hinauslaufen müssen. Phantomspeisung wäre eben praktisch gewesen, da ich das Gerät als Pre-Mixer-Preamp - Preamp konzipiert habe.


    Auch dass diese Schaltung nicht so ganz das Beste ist ... Da werde ich wohl eher auf http://sound.westhost.com/p30a_f4.gif zurückgreifen.
    Mit Trafo wäre zwar nice to have, aber das Ganze soll sich noch im akzeptablen Bereich bewegen - ein Jensen JT-16-A o. ä. ist mir da ein wenig zu teuer.



    Gruß
    Ulrich

  • Hallo Ulrich,


    den Übertrager habe ich nur erwähnt, weil der die Quellimpedanz in einen Bereich anheben könnte in dem JFET-Input Sinn machen würde. Aber selbst dann wäre TL0xx definitiv immer noch die falsche Wahl. Für die Standardquellimpedanz von 200R bei Mikrofonen kommt aber ohne Übertrager nichts anderes als Bipolar-Input in Frage.


    Walters Vorschlag wäre auch mein Vorschlag gewesen, besserer bang for the buck ist schwer zu finden an der Front. Alternativ gibt es noch den SSM2019 bzw. die moderneren THAT1510/12. Dafür könnte ich dir auch ein paar Platinen anbieten wenn du willst. Die Lösung(en) setzt aber ein ordentliches stabilisiertes Netzteil voraus.



    Gruß
    Volker

  • Hab da ein defektes Gerät, wo ich die Versorgungsspannung falsch gepolt eingesteckt habe.
    Jetzt ist irgendwo ein Kurzschluss bei diesem IC http://doc.chipfind.ru/pdf/torex/xc9503b093.pdf
    Ich denke das müsste der richtige sein.
    Warscheinlich ist es einer der Mos-Fet. Jedenfalls ist der Kurzschluss weg wenn ich ihn raus nehme und heiß wird er auch beim einschalten.


    Am Mos-Fet steht "XY", wie weiß ich welchen Ersatz ich dafür nehmen kann oder welche Daten der hat?
    Im Datenblatt sind 2 gleiche eingezeichnet, am Print sind aber verschiedene.



    [ATTACH=CONFIG]10009[/ATTACH]

  • Ja,


    das ist ärgerlich mit den SMD Codes. Alle Quellen, die ich zur Verfügung habe, sagen, dass es eine Zener-D (11 V bzw. 75 V) im SOT23 Gehäuse ist - nix MOSFET.
    Aber eine Aktualiserung dieser Quellen erfolgt auch nicht immer zeitnah. Und es gibt viele Doppelt- und Dreifachbelegungen bei den Codestempeln.


    Gruß, Bernd

  • Ich würde eigentlich am einfachsten einen Dpdt verwenden. :D
    Wie funktioniert das denn mit Optokopplern?


    Greetz Chrizz

    Built: Dod250, Sho, Obsidian, Channelswitch, OneKnobFuzz, Woolly Mammoth, Little Gem, Bluebox, 3-Kanal Batterie/Solar Verstärker

  • Hallo,

    Quote from walter11;333754

    Warum nicht ein einfacher Preamp auf der Basis eines INA217? genau dafür ist er doch gemacht...z.B. http://www.audiomasterclass.com/?a=588


    Quote from marshmellow;333757

    ... den Übertrager habe ich nur erwähnt, weil der die Quellimpedanz in einen Bereich anheben könnte in dem JFET-Input Sinn machen würde. Aber selbst dann wäre TL0xx definitiv immer noch die falsche Wahl. Für die Standardquellimpedanz von 200R bei Mikrofonen kommt aber ohne Übertrager nichts anderes als Bipolar-Input in Frage.


    Walters Vorschlag wäre auch mein Vorschlag gewesen, besserer bang for the buck ist schwer zu finden an der Front. Alternativ gibt es noch den SSM2019 bzw. die moderneren THAT1510/12. Dafür könnte ich dir auch ein paar Platinen anbieten wenn du willst. Die Lösung(en) setzt aber ein ordentliches stabilisiertes Netzteil voraus. ...


    ok, überzeugt: Ich werde ein INA217 nehmen; einfacher gehts wirklich nimmer.


    Mmmmh, dann muss ich mir nur noch die Spannungsversorgung überlegen. Netzteil/Trafo will ich hierfür nicht; es soll ein Bodentreter werden. 9V-Netzteil ist auch nicht wirklich was ...



    Gruß
    Ulrich

  • Quote from Chrismettal;333787

    Ich würde eigentlich am einfachsten einen Dpdt verwenden. :D
    Wie funktioniert das denn mit Optokopplern?


    Ähm, da kann ich gleich ein Relaus nehmen und so ein DPDT-Fußschalter sieht in einem 19"-Preamp auch shice aus ;)

  • Hallo,

    Quote from elkulk;333821

    ... ok, überzeugt: Ich werde ein INA217 nehmen ...


    btw:
    Eine Anfrage bei Klaus/Musikding lohnt sich zum wiederholten Mal in solchen Fällen:
    Er will mir den INA217 in einigen Tagen/einer guten Woche liefern und das zu einem so günstigen Preis, wie ich ihn so auf die Schnelle in D nicht gefunden habe ;)


    Näheres, wenn ich das IC habe.



    LG
    Ulrich


  • Hi Ulrich,
    Stellt sich die Frage was ist preiswert. Bei 4.50€ wirste bestimmt auch landen.


    MfG uwe

  • Hey Ulrich,
    die Schaltung mit dem INA217 ist wirklich genial einfach. Ich habe damit einen Mikrofonvorverstärker gebaut und in einem super kleinen Gehäuse unterbekommen. Ich habe hier keinen Direktvergleich zu Highend-Geräten, aber der Unterschied zu einer Soundkarte ist gigantisch, was z.B. das Rauschen betrifft!
    Schönen Gruß,
    Chryz

  • Quote from Chryz;333922

    Hey Ulrich,
    die Schaltung mit dem INA217 ist wirklich genial einfach. Ich habe damit einen Mikrofonvorverstärker gebaut und in einem super kleinen Gehäuse unterbekommen. Ich habe hier keinen Direktvergleich zu Highend-Geräten, aber der Unterschied zu einer Soundkarte ist gigantisch, was z.B. das Rauschen betrifft!
    Schönen Gruß,
    Chryz

    Hi Chryz,


    wie hast Du die Spannungsversorgung aufgebaut?



    Gruß
    Ulrich

  • Moin Ulrich,
    da gab es hier mal ein Thema dazu wo wir verschiedene Varianten diskutiert haben.
    Ich habe zwei Regler (7818 und 7918) genommen um +/-18V rauszukriegen. Eingang ist ein 18VAC Netzteil (momentan provisorisch ein 15VAC). Davor sitzt noch eine Schaltung zur Spannungsverdopplung. Parallel dazu sitzt noch eine Dopplerschaltung, die einen LM317 versorgt, der die Phantomspannung bereitstellt. Bei Interesse kann ich mal schauen, ob ich noch den Plan davon da hab.
    Schönen Gruß,
    Chryz


    P.S. Ich sehe gerade: Hier hatte ebernd u.a. eine Spannungsversorgung eingestellt, die ich halbweg übernommen habe:
    http://forum.musikding.de/vb/s…125&viewfull=1#post234125
    Die Diskussion geht anschließend noch weiter.

  • Bin für einen Kumpel gerade dabei Überlegungen anzustellen. Er hat zwischen Pedalboard und Amp sage und schreibe 25m Kabelweg, spielt doch schon oft auf etwas größeren Bühnen. Nur leider brummt und surrt es mal öfters, bei so viel Kabelwegen kann da einiges einstreuen.
    Nun meine Idee, einfach die Signale an der Quelle zu symetrieren und am Ziel wieder zu asymetrieren. Einfachster Weg, vier Symetrietrafos rein. Oder doch lieber anders? Vorschläge?


    Info: Geldmäßig ist er da nicht so kleinlich, sofern er danach Ruhe hat. Also wenn es mal 300€ werden wäre das kein Ding sagt er.

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