Kurze Frage - Kurze Antwort! Festgenagelt!

  • Auch wenn sie Schrott sind, darf man sich auf Mojo was einbilden :D
    Notfalls werden sie total überteuert wieder verkauft, irgendwann... :D

    Edit: wo bekommt man denn die Mojo Vishay Dale Widerstände, die aussehen wie kleine Leberwürstchen?

  • Zitat von lmkv15;332731

    Moin Immo,

    jepp, das wäre ein Job für Magnus. Und voher erstmal üben, z.b. aus Schimmels, Zebras machen;D

    MfG Uwe

    Das wird per Tauchbad aber schwierig. Die Viecher sollte er lieber erstmal mit Klebeband abkleben.

  • Zitat von roseblood11;332724

    voelkner hat sie auch für 5€, liefert aber ab 25€ bei Sofortüberweisung versandkostenfrei.
    Wenn ich mal auf Conrad angewiesen bin, lasse ich es in der Filiale bestellen, zur Abholung, das spart wenigstens die Versandkosten.

    edit: 5 passende Angebote: http://www.ebay.de/sch/i.html?_fr…-All-Categories :rolleyes:


    jau, das bei Ebay sieht gut aus, hatte gar nicht an die Bucht gedacht - Preisvorschlag gesendet! ;)

    Voelkner hab ich auch gesehen, aber ich seh auch da die 5€ nicht ein, wenn sich ein quasi gleichwertiger Oktalsockel für auch nur die Hälfte gewinnbringend verkaufen lässt...

    Danke!

    Grüße,
    Raph

  • Naja ich find die einfach hübsch anzusehen, ob die jetzt den magischen Klang haben oder einfach andere Werte (Toleranzen) ist doch egal. Bei mir isst das Auge auch mit. Ich finds einfach stylischen wenn ich jetzt nen alten ToneBender oder so D*A*M Teile baue und ein paar Oldschool Bauteile dabei habe!


    He Immo, hast du den Wampler Triple Wreck eigenlich mal gebaut oder nur den Dominator? Hab gestern den Triple fertiggemacht und mir gefällt der deutlich besser als der Dominator! Jetzt bräcuhte ich nur noch ne Gitarre mit ein wenig "heisseren" PU´s. Die TV Jones Classic sind ja nicht unbedingt als Hi Gain Monster bekannt :D

  • Hab ich nicht. Dominator und Mad Prof reichen mir, ich brauche selten so viel Gain, und wenn, dann eher Fuzz.

    Wieso müssen deine PU's "heißer" sein? Der Triple Wreck hat doch Gainreserven ohne Ende. :confused:

  • Frage: Wenn ich die FetzerValve-Schaltung nur ausschließlich zur Klangformung benutzen möchte, sprich einfach röhrenähnliche Harmonische hinzufügen will, ohne jedoch zu verstärken versteht sich, dann ist es doch richtig ihn als Drainschaltung anstatt als Sourceschaltung zu beschalten - oder? Der sollte mir doch auch das Signal am Source ungedreht verzerren - oder gibts da nen Unterschied?

    Weiter ist es doch dann sicher sinnvoll einen FET mit größerem Ugs(ab 3Vss) zu verwenden (also mal keinen J201), weils ja nicht auf Verstärkung ankommt. Das soll ein Verstärker hinter Schaltung tun - geht einfach effektiver.

  • Hey,

    prinzipiell hast du recht, aber tatsächlich geht dir durch die ganzen Kniffe und Tricks beim Fetzer Valve die Verstärkung eh den Bach runter, so dass du nachher selbst mit einem J201 und Sourceschaltung froh sein kannst, wenn du ne schwarze Null hast, was dB angeht.

    Das ist also schon richtig so. ;)

    Abgesehen davon bin ich mir relativ sicher, dass du das beabsichtigte, die Klangformung, den Klirr usw. mit einer Drainschaltung durch deren hohe effektive Gegenkopplung (keine Ahnung, wie ich das ausdrücken soll) nicht hinkriegst...

    Grüße,
    Raph

  • Hi Ralph,

    deinen letzten Abschnitt versteh ich nicht so recht ;) - es ist ja keine Drainschaltung in dem Sinne beim Fetzer. Die Fetzerschaltung soll ja im Grunde bleiben wie sie ist, nur will ich das Signal am Source statt am Drain abnehmen. So effektiv gegengekoppelt erscheint mit dir Fetzerschaltung gar nicht...

    Aber du hast richtig erkannt mir gehts um den Klirr, kam nur gestern nacht nimmer auf das Wort ;D

  • Also:

    Der Fetzer (egal welche Variante) ist eine stromgegengekoppelte Sourceschaltung.
    Wenn du das Signal an Source abnimmst, machst du daraus eine Drainschaltung, weil Drain dann das gemeinsame Bezugspotential hat.

    Wenn du aber das Signal einfach so an Source abnimmst, wirst du so nicht allzu viel Freude haben. Denn das Signal wird im wesentlichen durch den variablen Spannungsteiler bestehend aus Drain-Source-Strecke und entweder Drain- oder Sourcewiderstand erzeugt, und der entscheidende ist in der Regel deutlich größer. Eine Ausnahme bildet die Cathodynschaltung als Mischform.

    Ergo müsstest du den Sourcewiderstand also massiv größer und den Drainwiderstand kleiner machen, um überhaupt ein von der Amplitude her verwertbares Signal rauszubekommen. Und mit steigendem Sourcewiderstand wächst deine (Strom-)gegenkopplung, die dir wiederum den Klirr frisst, den du ja haben willst. Funktioniert also nicht so einfach.

    Noch mal zurück zum Cathodynprinzip: Wäre sicher mal interessant, sich mit genau dem Fetzer-Kochrezept eine gegebene Cathodyn-Phaseninverterstufe vorzunehmen. Damit kämst du dann bei deinem Vorhaben in etwa raus.
    Muss ja nicht als PI-Stufe nehmen, einfach dann das Signal einer Seite abgreifen und das andere für die Symmetrie etwas belasten.
    Interessant vor allem deswegen, weil der so viel gelobte Endstufenzerrensound in vielen Fällen (gerade die kleinen britischen ClassAB-Amps mit zwei EL84, also Eighteen oder AC15) hauptsächlich aus der PI-Stufe kommt.

    Grüße,
    Raph

  • Hallo,

    ich möchte keinen vom Rumprobieren abhalten, die Theorie hinter dem FETzer Valve ist jedoch, dass durch ganz bestimmte Widerstandswerte dem FET, dessen Steuerkennlinie (Also Id = f(Ugs)) quadratisch ist (also exp 2), die Steuerkennlinie einer Röhre (exp 3/2) in etwa anerzogen wird.

    Das sollte aber wie gesagt keinen vom Experimentieren abhalten, denn all die erfolgreichen FET-Emulationen von Röhren-Amps halten sich auch nicht an die FETzer Valve Prinzipien...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo Herrschaften, mal eine taktische Frage. Ich habe ja ein recht großes Labornetzteil hier rumstehen, mit Remoteeingang. Darüber kann man sowohl eine Spannungsüberwachung an der Last realisieren, als auch eine Abschaltung der Ausgangsspannung über einen potentialfreien Schließer.
    Abschaltung über Schließerkontakte ist natürlich nicht so das Non-Plus-Ultra, wahrscheinlich ist es so gelöst damit bei unbelegtem Remoteeingang keine Brücke genacht werden muss um Spannung zu haben.

    Nun hatte ich die Idee, diesen Kontakt an einen der Meldekontakte meines Notaus-Relais zu hängen. Sprich das Relais meldet dass ein Notaus gedrückt wurde, der Kontakt schließt, die DC-Spannung wäre damit dann auch weg.
    Ich weiß, es ist privat, theoretisch kann ich machen was ich möchte. Würde mich nur mal interessieren ob das so offiziell zulässig wäre.

  • Rein offiziell muss ein Not-Aus alle Steckdosen eines Elektroarbeitsplatzes ausschalten. Da Dein Netzteil dann ja sowieso vom Netz genommen wird, ist eine weitere Abschaltung nicht nötig. Letzlich auch besser so, denn auch dein Netzteil könnte ja einen Fehler haben und dich unter Strom setzen. Dann wäre ja auch durch den Remote Eingang keine wirklich unabhängige und sichere Abschaltung gegeben

  • Meine Notaus-Schalter hier schalten nicht alles ab, sondern lediglich einen Stromkreis in dem ich Geräte einstecke an denen ich arbeite. Alle anderen Steckdosen sind immer an (außer natürlich der FI oder die Sicherung lösen aus) und für Werkzeuge gedacht.
    Neben den Notaus-Schaltern gibt es auch noch normale Taster für "Ein" und "Aus". Beide beleuchtet, damit ich den aktuellen Zustand sehen kann. Die Notaus-Schalter sind dafür gedacht, dass ich ihm Ernstfall beherzt eingreifen kann bevor mir eines meiner Geräte abraucht.

    Nun arbeite ich ja auch oft mit dem Netzteil als Hilfsspannungsquelle, und deswegen sollte dieses am besten auch abschalten wenn ein Notaus betätigt wird.

  • Deckt ihr eure frisch lackierten Gehäuse eigentlich ab, um sie vor Staub zu schützen, oder reicht es, sie in einem unstaubigen Raum trocknen zu lassen?

    Greetz Chrizz

    Built: Dod250, Sho, Obsidian, Channelswitch, OneKnobFuzz, Woolly Mammoth, Little Gem, Bluebox, 3-Kanal Batterie/Solar Verstärker

  • Ich habe eine kleine "Lackierkabine" aus Holz gebaut, mit Lüfter, Drehteller unten drin und Klappe. Lackieren, dann Klappe zu! 100% Staubfrei bekommt man es so sicherlich auch nicht, aber wenigstens ist nachher nicht das ganze Gefussel mit drauf.

  • So eine "Lackierkabine" bin ich mir auch gerade am bauen und deshalb auch meine Frage. :D
    Ich überlege nähmlich einen Klappdeckel anzubauen..

    Einen Drehteller habe ich allerdings nicht geplant, ich habe 4 Stelzen gebaut, die in die Ecken eines B-Gehäuses passen. Wenn ich nur 2 verwende passts für A und eine Stelze für diese Minigehäuse :D

    Vielleicht mache ich das ganze aber auch noch Drehbar, die Idee ist nähmlich gut von dir :D

    Built: Dod250, Sho, Obsidian, Channelswitch, OneKnobFuzz, Woolly Mammoth, Little Gem, Bluebox, 3-Kanal Batterie/Solar Verstärker

  • Ich hab mal gehört zum Auto Lackieren soll man eine leere Garage haben, bei der macht man mit dem Gartenschlauch alle Wände nass, dann gibts dort keinen Staub mehr. ;D
    Ok, für Effektlackierung etwas übertrieben.
    Lackierkabine ist super, kann man auch aus Pappe machen, dann kann man sie Platzsparend verstauen wenn man sie nicht benötigt.
    Was noch hilft, den Lack vorher auf den Heizkörper stellen oder sonnst irgendwie warm machen. Nach dem aufsprühen trocknet er dann ziemlich schnell an der Oberfläche und der Staub bleibt nicht kleben.

  • Das mit dem Drehteller war sowas von einfach, ist nämlich ein alter Plattenteller ;) Habe einige Gewindeschrauben reingesetzt, als Stelzen für die Gehäuse. Drehgelenk ist auch vom Plattenspieler, und als Antrieb sitzt ein winzig kleiner DC-Motor dran der ungefähr 10U/min macht. Der Lüfter ist ein alter Schaltschranklüfter.

    Deckel auf, Gehäuse drauf, Drehteller und Lüfter an. Lackieren, Drehteller aus! Der Lüfter stoppt selbst nach etwa 6 Minuten.

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