Kurze Frage - Kurze Antwort! Festgenagelt!

  • Zitat von atomiclove;336811

    Ganz interessant ist auch mein Adapterstück, dass es mir erlaubt Signale aus dem Insert auszuschleifen. Einfach ein Stereostecker (Ring und Tip verbunden) auf eine Monobuchse.

    Hallo,

    da muss ich mich melden. Mein Aavtar zeigt immer hin den Plan eines Inserts mit Schalter statt Schaltbuchse.

    Die Insert-Schnittstelle, bei Instrumentenverstärkern, mit 2 Buchsen aufgebaut, serieller Einschleifweg genannt, gehört zu den segensreichsten Erfindungen des vorigen Jahrhunderts. Auch als Aus/Eingang für Steckfelder eröffnen sie, besonders für Recording, viele Möglichkeiten.

    Leider wurde im laufe der Jahre die Belegung verändert. Früher war Ring send und Tip Return. So habe ich als ein neues Mischpult da war vor der Aufgabe gestanden 48 Buchsen in meinen Steckfeldern um zu löten. Ich habe dann allerdings nur bei den 16 Zuleitungen die Beschaltung geändert.

    Gruß, Fritz.

  • Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich,

    ganz kurze Frage:
    Wo kauft/bestellt ihr euer Eisenchlorid, bzw welches alternative Ätzmittel benutzt ihr?

    Grüße,
    Lucas

    Built: Dod250, Sho, Obsidian, Channelswitch, OneKnobFuzz, Woolly Mammoth, Little Gem, Bluebox, 3-Kanal Batterie/Solar Verstärker

  • Zitat von Chrismettal;337132

    ... bzw welches alternative Ätzmittel benutzt ihr?


    Früher hatte ich zum Ätzen immer ein Gemisch aus Wasserstoffperoxyd (30%) + Salzsäure (30%) + Wasser (jeweils ein Drittel) verwendet. Gabs damals für paar Ostmark in der Drogerie.
    KA, ob man das Zeuch heute noch bekommt und bezahlen kann.

    Die Höllenmischung ist extrem fix: Ätzzeiten 1-2 min.

    http://de.wikibooks.org/wiki/Platinen_…#.C3.84tzmittel

  • Nimm nen Oszi und kontrolliere, ob ein Strich oder ne Buckelpiste angezeigt wird.

    Obwohl es genaugenommen nur ein lausiger Tiefpaß ist, ist Berechnung komplex, weil die Last, die den Wirkungsgrad des Tiefpasses mindert, mit berücksichtigt werden muß.

  • Ah danke, das Persulfat habe ich hier garnicht gefunden. Habe einfach falsch gesucht.

    Kann man damit auch kalt arbeiten? Den Stress mit warmhalten um die 50 grad möchte ich mir nicht antuhen. dafür nehm ich die längere Ätzzeit absolut in kauf. :D

    Dein Gemisch meikel klingt mir zu extrem. :D Aber danke dir trodzdem. Nur komme ich als minderjähriger noch nicht an Salzsäure ran. :D

    Built: Dod250, Sho, Obsidian, Channelswitch, OneKnobFuzz, Woolly Mammoth, Little Gem, Bluebox, 3-Kanal Batterie/Solar Verstärker

  • hi,
    spielt bei mir als Raucher keine Rolle mehr;D
    Salzsäure bekomt man z.b. bei den Jawoll Märkten, Wasserstoffperoxyd via Ebay.
    Wenn man für ordentliche Belüftung sorgt, ist es auch nicht schlimmer wie mit dem schwarzen Dreck Eisen-(III)-clorid. Es geht jedenfalls schneller und man schafft dm³ ;D

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Zitat von Meik1970;337137

    Wie berechne ich die Größe der Kondensatoren in einem Netzteil nach der Gleichrichtung ?
    Also die zum Glätten meine ich.

    Simple Faustregel: Pro mA ein uF. Verlangst du deinem Netzteil also 200mA ab, dann nimmst du einen Elko mit 200uF. Habe ich mal so "gelernt" und bin bisher immer gut damit gefahren :)

  • Es ist schlimmer. Bei Salzsäure/Wasserstoffperoxid kriegt man ein Salzsäure-/Chlorgasgemisch in die Kiemen. Bei Eisen(III)-chlorid kriegt man nur Salzsäure ab. (Bei Peroxodisulfat gar nix.)

    Schwarzes (?) Eisenchlorid? Das wasserfreie? Wie wendet man das an? In Wasser lösen? Wenn ja, könnte man auch das gelbe Hydrat vom Eisenchlorid verwenden!? Das würde bei weitem nicht so stark gasen (beim Ätzen ja, aber bei der Handhabung nicht).

  • Weil Meik grad das Netzteilthema wieder rausgeholt hat - hab ich auch gleich nochmal ne Frage:

    Ich bin dabei ein Netzteil zu planen. Es soll einen "etwas besseren" Transistor/IC-Amp also Vorstufe, Klangsteller, Koppelstufen, Einschleifwege, Boxen-Simulation und die Endstufe mit Strom versorgen. Ausgangsleistung habe ich mir 18 bis 25 Watt an 8 Ohm in den Kopf gesetzt. Das Netzteil soll symmetrische Spannung mit +- 15V und 1,5A liefern.

    Erstmal versuche ich natürlich dazu eine Netzteil-Simulation in LT-Spice zusammenzubasteln. Das klappt ganz gut - ich find nur nirgends ein Modell für die LM7815 bzw. LM7915 Spannungsregler die ich einbauen möchte. Oder gibt es nun etwas "Besseres"? Hat jemand einen guten Vorschlag und/oder vielleicht die Spice-Modelle zur Hand?

  • Zitat von lmkv15;337153

    spielt bei mir als Raucher keine Rolle mehr;D


    Jau! "Nur die Harten, komm' 'n in 'n Garten."
    a. ich rauche seit 1962.
    b. geätzt hatte ich mit der "Höllenmischung" nur von ca. '80 bis '89. Da allerdings in größeren Mengen.
    "Nicht nachmachen, Kinder!"

    Zitat

    Salzsäure bekomt man z.b. bei den Jawoll Märkten, Wasserstoffperoxyd via Ebay.


    Hatte spaßeshalber mal danach gesucht...

    Zitat

    Wenn man für ordentliche Belüftung sorgt,


    Wat sonst. Als Parfüm sind weder dampfendes Kolophonium noch Clorgasverbindungen geeignet.

  • Bei Conrad gibts komischerweise vom Eisen3Chlorid keine 1Kg Beutel mehr im Online Shop. Die 250Gr Packung für 1,53€ ist aber auch ganz günstig, von der Flüssigvariante würde ich aber die Finger lassen, das ist für Faule.
    Findet man übrigens alles unter Ätztechnik, nicht unter Ätzmittel wie die anderen Säuren.
    Ich hatte so meine Probleme mit der Lagerung der grossen Tüte, musste dann alles Mixen weil der Spass in Granulatform ziemlich Wasser zieht. Dann stehste da mit drei Flaschen voll Säure....
    Einfach eine Ätzschale mit der Plörre drin in heissem Wasser schwimmen lassen (Hahnenwasser reicht, es muss ja nicht kochen) und gut ists. Ich hatte zwar mal gegen das Zeug gewettert, aber irgendwie klappt das Platinenätzen damit besser als mit Ammoniumpersulfat. Vom Gehäuseätzen mal abgesehen :D

  • Zitat von tuck;337183

    Ich hatte zwar mal gegen das Zeug gewettert, aber irgendwie klappt das Platinenätzen damit besser als mit Ammoniumpersulfat. Vom Gehäuseätzen mal abgesehen :D

    Echt? Gehäuseätzen hab ich bisher nur mit FeCl3 hinbekommen.

  • Ok ich korrigiere mich, ich hatte es undeutlich geschrieben:
    Ich hatte zwar mal gegen das Zeug gewettert, aber irgendwie klappt das Platinenätzen damit besser als mit Ammoniumpersulfat. Gehäuse kann man ja scheinbar nicht mit Ammoniumpersulfat ätzen, aber das können die Chemiker unter uns besser erklären warum wieso etc. :D

  • Aluminium bildet bei Behandlung mit ausschließlich oxidierend wirkenden Ätzmitteln eine passivierende Oxidschicht aus. (Kupfer nicht.) Bei Anwesenheit von komplexierend wirkenden Chloridanionen löst sich auch Alu auf.

    Peroxodisulfat ist das stärkere Oxidationsmittel (thermodynamisch), könnte aber evtl. aus kinetischen Gründen beim Platinenätzen anspruchsvoller in punkto Reaktionsbedingungen sein. (Temperatur, pH-Wert, Konzentrationen etc.).

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