16Ohm (Speaker) an 8Ohm (Amp)?

  • Hi,
    folgendes Problem:
    Ich würde gerne einen alten Fane-Speaker in meinen Carvin Vintage 16 einbauen. Der Speaker hat 16 Ohm. Der Carvin kann leider nur 1x 8 Ohm.

    Ich meine mal gelesen zu haben, dass mal bedenkenlos einen Speaker mir höheren Widerstand als der Amp anschließen kann. Nur wenn der Widerstand vom Speaker kleiner ist, als der des Amps wirds kritisch.

    Stimmt das? Bitte nicht steinigen, falls falsch ;)

    -Basti-

  • nö, der einzige, der steinigt, bist du, und der amp die arme sau...

    was du sagst, ist für gitarrenverstärker mit transistorendstufen richtig. denen ist eine größere speakerimpedanz egal, außer dass sie an solche weniger leistung abgeben können.

    im falle eines röhrenamps wie deinem ist das kritischer: ganz ohne speaker, also mit unendlicher impedanz schießst du mit großer wahrscheinlichkeit den ausgangstrafo ab, sofern der amp keine schutzschaltung besitzt (was ich bei deinem amp nicht weiß). und die wahrscheinlichkeit sinkt, je näher du an die nennimpedanz kommst.
    doppelte speakerimpedanz - testweise kann das gut gehen, aber ich garantiere für nichts und ne dauerlösung ist das schon zweimal nicht.

    mit schutzdioden in dem amp machst du erst mal nichts kaputt, aber optimal und damit ne dauerlösung ist das dann auch nicht.

    ich rate dir also, von dem experiment abzusehen.

  • Hi basti,
    wenn der Fane Speaker 16Ohm hat und der Amp nur 8Ohm rausgibt kannst du den Speaker bedenkenlos anschließen, auch auf Dauer, den einzigen Nachteil den du akzeptieren musst: du hast theoretisch nur die halbe Leistung des Amps zu Verfügung!
    Andersrum bitte auf garkeinen Fall!! (16Ohm Amp + 8Ohm Speaker)
    Und außerdem gehts hier in keinster Weise um den Fall, falls gar kein Speaker angeschlossen ist!

    Grüße
    Andy

    Dobse (kramusha) nach seinem Hanfbier:<br />&quot;Jo, ich bin steif *g&quot;<br />xD

  • Hi,
    danke, dann werde ich es mal testen :)


    P.S.:
    der Fane hat übrigens 15 Ohm und nicht, wie ich oben geschrieben habe 16 Ohm. Da ist der Unterschied zu den 8 Ohm garnicht mal soooo groß :P :D

  • Hi,

    die gängige Faustregel ist die, dass Transenamps nicht unter- Röhrenamps nicht überangepasst werden dürfen. Wie alle Verallgemeinerungen ist das zumindest für Röhrenamps nicht ganz richtig. Fehlanpassungen um die Hälfte bzw. das Doppelte werden in der Regel problemlos weggesteckt, es hängt aber von verschiedenen Faktoren ab: der Robustheit der Ausgangstrafos, ob der Amp heiß oder oder kalt gebiased ist (also viel oder wenig Strom bei Vollaussteuerung fließt) und von der Gegenkopplung. Fenders gelten als gutmütiger als alte Marshälle oder Vöxe. Mit Freilaufdioden verhindert Du schon mal den AT-Exitus bei Leerlauf.
    Aber am meisten holst Du aus Deinem Amp, wenn Du einen Speaker mit passender Impedanz anschließt.

    ne schöne Jrooß, Mathias

  • Hi,

    ich hab mir gerade mal Deinen anderen Carvin Vintage 16 Thread durchgelesen. Nach dem Schaltbild bei Hasse mods hat der AT eine 4 und 16 Ohm Anzapfung, die solltest Du vielleicht mal aktivieren, wenn Du kein Risiko eingehen willst.

    ne schöne Jrooß, Mathias

  • Hi,

    Zitat von The stooge;295839

    Hi,

    ich hab mir gerade mal Deinen anderen Carvin Vintage 16 Thread durchgelesen. Nach dem Schaltbild bei Hasse mods hat der AT eine 4 und 16 Ohm Anzapfung, die solltest Du vielleicht mal aktivieren, wenn Du kein Risiko eingehen willst.

    ne schöne Jrooß, Mathias

    oh man, auf das naheliegensde bin ich natürlich nicht gekommen. *selberohrfeig*

    Ich werde die eine Buchse lassen und per Drehschalterzwischen 4, 8 und 16 Ohm schalten. Welchen Drehschalter aus dem Shop würdet empfehlen? Halten die alle die elektrischen Belastungen aus?

  • Hi,
    so, jetzt hab ich endlich Zeit für den Umbau (dank Ferien).

    Aus dem AÜ gehen 4 Kabel raus: schwarz (Masse), grün (für 8Ohm), orange (?) und weiß (?)

    Grün und schwarz sind klar. Jetzt gibt es aber 2 Probleme:

    1. Welches der anderen 2 ist für 4 Ohm bzw. 16 Ohm?
    Ich habe einfach mal zwischen den Kabeln und Masse gemessen (Amp war aus) und habe gehofft, dass ich auf ähnliche Werte komme (also z.B. 2, 6 und 14 Ohm). Leider ist dem nicht so. Zwischen grün und schwarz bekomme ich 1,6 Ohm, zwischen orange/weiß und schwarz jeweils ca. 2 Ohm. Wie bekomm ich die richtigen Werte?


    2. Weiß und orange sind einfach abgezwickt worden, und zwar sehr weit unten am AÜ. Gibt es da einen Trick oder muss ich die du unten abisolieren und verlöten (wäre ne ziemliche Fummelei)?

  • Ampeg Jet J-12R

    Hallo Ihr lieben netten Menschen.
    Ich google da schon eine ganze weile nach diesem Problem, bzw. nach einer Erlärung.

    Es dreht sich um folgenden Gitarrenverstärker: Ampeg Jet J-12R
    Dieser hat auch nur einen 8Ohm Ausgang. Mein Wunsch ist es, bei bedarf eine zweite Box mit Lautsprecher anzuschließen.

    Aufgrund meines Elektrotechnischen wissen (Elektroinstallateuer) dachte ich mir folgendes um eine Fehlanpassung zu umgehen bzw. anzupassen:

    [INDENT]Ich nutze eine zweite Box, in dieser möchte ich einen weiteren 8Ohm Speaker nutzen. Diesen verschalte ich in Reihe mit den internen Speaker. Somit habe ich jetzt 16Ohm. Kann ich diese Fehlanpassung mit einen 16Ohm/25w oder 50w Drahtwiderstand anpassen?
    [/INDENT]
    Wenn nein, kann ich das Problem warscheinlich nur lösen wenn ich den AÜ wechsel, der dann die entsprechenden Anzapfungen hat.

    Kann mir da jemand einen Tipp geben.

    Vielen Dank

    Gruß Christian

  • Solche Widerstände verbraten dir einiges an Leistung in Wärme, bringen also eigenlich mal garnichts! Schließlich kannst du auch die 16Ohm-Box am 8Ohm-Amp betreiben, der kann das ab.
    Was du nicht tun darfst ist mit der Box unter die Impendanz des Amps zu kommen, darüber ist das (zumindest technisch) kein Problem.

  • Wird sich der Sound dadurch verändern? Andy schrieb ja weiter Oben, halbe Leistung!

    Also Passieren kann da nichts. Das freut mich dann schonmal. Somit kann ich die Speaker in Reihe auf 16Ohm betreiben.

    Christian

  • Handelt es sich bei dem Amp um ein Röhren- oder ein Transistorteil?

    Bei Transistor gilt (wie bereits beschrieben) höhere Impedanz schadet dem Amp nicht, dabei reduziert sich aber die Leistung.

    Bei Röhrenverstärkern ist das anders:
    Die verkraften zu niedrige Impedanzen besser als zu hohe.
    Aber eine Fehlanpassung von 8 auf 16Ohm bzw von 8 auf 4Ohm sollten die meisten Röhrenverstärker überstehen.

    Grüße
    Alex

  • Der Ampeg ist ein Vollröhrencombo, und deswegen ist das ganze, wie schon beschrieben, keine gute Idee.
    Gibt es einen Schaltplan von dem Teil? Evtl sind ja am AÜ mehrere Abgriffe vorhanden.

  • Hallo,

    im Schaltplan habe ich leider nichts gefunden, was auf mehrere Anzapfungen am AÜ hinweist. Ich bin am Mittwoch wieder im Proberaum, da steht er grad. Da werde ich ihm mal aufschrauben und hinein schauen.

    Mein ziel ist es, da keinen kompromiss einzugehen, auch wenn es geht, mit eventuellen Leistungseinbruch.

    Die Idee die da hinter steckt ist, dass ich da Flexibler und Probierfreudiger mit einer zweiten externen Box spielen kann. Auf ne session nehm ich nur den Amp als Combo mit, im Proberaum und auf der Bühne mal mit externen Box und mal Ohne. Je nach lust und laune.

    Dann würde ich da lieber einen anderen AÜ einbauen, der da Passend ist, wenn dass mehr sinn macht.

    Christian

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