RTD2 Fehlersuche nach Elkoentladung

  • Hallo,

    als kompletter Neuling war ich total froh den RTD2 Bausatz perfekt gebaut und zum Klingen gebracht zu haben. Dann das Malör: beim Aufstecken der Abschirmbecher (Gerät war vom Strom und allem abgezogen) gab es einen Funken zwischen A (quasi plus) und Masse - also der 220u Elko (und evtl. alle anderen Elkos) vom Gleichrichter muss sich entladen haben. Nun habe ich komische Geräusche - Eigenschwingungen, Knacksen etc. je nach dem wie ich die Potis drehe (bei auf mehr Krach). Verstärken und zerren tut er noch, aber es ist wegen der Geräusche kein Vergnügen.
    Nun meine Frage wo fange ich an, welches Bauteil geht als erstes kaputt? Die Röhren, die Kondensatoren, die Widerstände???

    Über jeden Hinweis wäre ich sehr dankbar.


    Hier der Plan zum RTD2:
    [Blockierte Grafik: http://www.klausludwick.de/offen/bild/RTD2plan.gif]
    als Filter hängt zwischen TSA und TSB:
    [Blockierte Grafik: http://www.klausludwick.de/offen/bild/filterplan.gif]

  • Hi,
    ich seh kein Plan...
    Welcher Abschirmbecher, der der Röhre? Hast du das Ding selbst kurz geschlossen?

    Grüße
    Andy

    Dobse (kramusha) nach seinem Hanfbier:<br />&quot;Jo, ich bin steif *g&quot;<br />xD

  • Hi Andy,

    habe den Plan noch mal reingesetzt, sollte nun zu sehen sein.
    Ja, der Abschirmbecher der Röhre.
    Ja habe es selbst geschafft. Hatte das Kistchen vom Strom und nicht damit gerechnet, dass noch so viel Power in den Elkos steckt :cool:
    Das auf der Schaltung dargestellte A ist mit A* verbunden und die A*-Leitung hat dann mit dem Gehäuse des P3 (Harmonics) gefunkt soweit ich das nachvollziehen kann.

    Besten Gruß
    Klaus

  • 3 ???

    Von diesem RTD2 hab ich keine Ahnung,
    sehe nur das dort einige Röhren drinnestecken.
    Doch bei meinem Amp ist es genauso, dort stecken auch einige Röhren
    unter einem Abschirmbecher drin (Marshall JCM 900 MKIII).

    Wenn das Gerät angeschaltet ist, unter vollem Strom,
    sollte man diese Abschirmbecher ganz gefahrlos anfassen können.
    Dort darf kein Strom fliessen, dort soll es nur heiss werden.

    Auf keinen Fall soll es zu irgendwelchen Entladungen der Elkos kommen, die sind bei einem MKIII enorm gross (47µ) und das wäre enorm gefährlich.
    Du solltest das ganze Konzept nochmal durchsehen oder am besten durchsehen lassen, da stellen sich einem ja die Haare zu berge.

    Die Fehlergeräuschquelle ist da erst mal zweitrangig finde ich.

    Tendenziell können die Bahnen der Potentiometer zuviel gekriegt haben.
    Beschriebene Geräusche hatte ich sowohl bei Gitarren- wie Effektgerät -Potis.

  • jepp, der RTD2 ist im Prinzip eine Röhrenvorstufe wie sie wohl in jedem Tubeamp so oder ähnlich vorkommt. In diesem Falle wird sie genutzt um einen röhrigen Sound auch in anderen Umgebungen - an Transamps oder bei direkter Einspielung ins Pult zu kriegen.
    Die Becher sind selber an Masse. Wie ich es jetzt nachvollziehen kann habe ich die Elkos über den P3 (Poti) entladen und den werde ich mal als nächstes prüfen - tauschen, obwohl die Prüfung mit meinem Voltmeter kein schlechtes Ergebnis brachte, der Widerstand steigt und fällt bei Drehung auf den geforderten Wert.
    Werde mich dann wieder dazu äussern...

  • Hallo,

    Fragen wie "mein xxx macht (nach der Zeitumstellung, plötzlich, nachdem eine Flasch Bier reingelaufen ist) so komische Geräusche - was kann das sein?" machen nicht viel Sinn.

    Wie wäre es denn mit ein paar Fakten? Hast du vor dem Knall mal die Betriebswerte (z. B. die Spannung am 220µ-C) gemessen und könntest sie mit denen, die jetzt auftreten vergleichen?

    Wenn man z. B. eine Technikerstunde (nicht das, was er bekommt sondern das, was sein Chef nimmt ;)) veranschlagt, könnte man auch statt messen einfach alle Bauteile des "Netzteils" durch neue ersetzen.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Rundumsanierung

    Toll, das freut mich,
    Saugeiles Teil...

    Übrigens hatte der Vorbesitzer meines Marshall JCM900
    nicht nur Treckeröl in die Potis geölt,
    sondern auch im Trafo für Funkenflug gesorgt
    durch oben beschriebene Flasche Bier (die konnte garnix dafür)
    und die Verwendung falscher Sicherungen.

    Böse bin ich ihm nicht.

    So kam ich preiswert an ein Bastlergerät
    und ich war vorher nicht umsonst Schlagzeuger gewesen,
    weil ich in Elektrotechnik ne Niete war.
    Jedenfalls in der unnachahmlichen Art und Weise,
    das mein Vater dachte ich spreng mich nur in die Luft mit sowas.

  • rtd2

    Ich mein interessiert ja auch jeden
    was fürn Verstärker ich hab und so...

    Egal,
    a) ich seh da keinen Abschirmbecher auf dem Foto.

    b) Die Bahn der Potis ist wohl irgendein Ferrit, die
    können magnetisiert werden durch so einen Blitz.

    c) Das ist aber eine sehr merkwürdige Röhrenvorstufe,
    öfter ist es ja so das nur eine Röhre da ist oder die
    Röhren Bestandteil des Filters sind.

  • Als Material mit hohem elektrischen Widerstand ist eine Fe-Cr-Al-Legierung bekannt, das Material weist eine geringe Tempearaturabhängigkeit auf, ist jedoch ferromagnetisch. Es enthällt 17-26% Cr und 2-6% Al.

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