Ich habe heute meine bestellung erhalten und möchte gleich das Fuzz face bauen,ich habe selektierte AC128 Transistoren mit hFE 80-90 und 90-100 bestellt.
Jetzt wollte ich sie mal mit meinem Multimeter auf den genauen hFE überprüfen,allerdings zeigt mir das Multimeter immer einen hFE von 230-240 an,je anch Transistor,das finde ich doch etwas merkwürdig. ???
Ich habe jetzt mal in die Anleitung vom Multimeter geguckt und dort steht,dass es bei der Transistor messung mit 10µA Basisstrom und 3V Kollektor-Ermitter-Spannung arbeitet,hängt es damit zusammen?
Frage zur Transistor-Messung
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Re:Frage zur Transistor-Messung
Hi,
soweit ich weiß, ist die Meßfunktion der meisten Multimeter viel zu ungenau um wirklich aussagekräftig zu sein.
Hier findest du Infos zum selektieren von germanium Transistoren.Viele Grüße
Johannes -
Re:Frage zur Transistor-Messung
Hi!
Mit einem Multimeter kannst du eigentlich nur Silizium Transistoren zuverlässig messen. Germanium Transistoren haben einen relativ hohen Leckstrom, deswegen erhältst du mit deinem MM so hohe Werte.
Um genaue Werte zu erhalten, musst dazu diese Methode hier anwenden: http://www.geofex.com/Article_Folder…g%20transistors
Schöne Grüße,
Klaus
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Re:Frage zur Transistor-Messung
Eine Frage dazu:
[Blockierte Grafik: http://www.geofex.com/FX_images/xstrtest.gif]
was ist dieses Ding da, links vom b des Transistors? einfach ein Schalter? -
Re:Frage zur Transistor-Messung
Hi!
Ein Taster, am besten ein Drucktaster.
Grüße,
Klaus
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Re:Frage zur Transistor-Messung
Könnte jemand vielleicht einen deutschen Bericht für Musikding schreiben?
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Re:Frage zur Transistor-Messung
wenns derselbe text nur übersetzt sein soll,dann würd ich mich dran setzen
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Re:Frage zur Transistor-Messung
Ja, super, Danke!
Ich verstehe den Text nämlich nur einigermaßen und möchte euch nicht dauernd mit Fragen nerfen, wenn ich mal sicher gehen will, dass ich das richtige raushab. -
Re:Frage zur Transistor-Messung
da ich jetzt nicht mehr wie ein verrückter überm lötkolben hänge

hab ich jetzt zeit zum übersetzen,evtl. hab ichs bis heute abend fertig -
sorry
sorry das ich die "totenruhe" dieses threads mal schnell bisschen stören muß

aber ich blicks nicht wirklich

leider bin ich des englischen nicht so wirklich mächtig und komm entsprechend nun an dem punkt wo mein MM mir sachen anzeigt die ich nur schwer deuten kann nicht weiter.
ich wär euch dankbar wenn einer von euch einen link hätte auf den das ganze nochmal auf deutsch erklärt ist, bzw mir sagen kann wie ich nun rechnen muß um auf ein vernünftiges ergebniss zu kommen.
vielen dank schonmal im vorraus für eine antwort und das verständniss das ich das thema nochmal hoch hole

gruß und einen angenehmen sonntag noch
Peter -
um mal ein beispiel zu meinen messungen zu machen und euch die hilfe bisschen zu erleichtern ...
wenn ich den taster offen lasse pegelt sich ein wert um die 70mV ein, betätige ich nun den taster springt der wert auf irgendwas um die 1600mV ...
oder halt 15mV und 280mV bei einem anderem transistor, mit der selben bauteil bezeichnung drauf.
nun erwarte ich aber nicht das mir einer stück für stück "vorkaut" was zu machen ist, sondern einfach eine kurze erklärung wie ich auf ein brauchbares ergebniss kommen kann.
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Hallo,
ist der Taster offen, mißt du (indirekt) den Strom der "von selber" duch den T (e -> c) fließt, Iceo genannt (das "o" steht für offene Basis):
70 mV · 2,47 kOhm = 28,3 µA
Schließt du den Schalter fließt ein Basisstrom von ca. 4 µA (8,8 V/2,2 MOhm).
Dieser verursacht dann einen (zusätzlichen) Kollektorstrom von(1500 - 70) mV / 2,47 kOhm = 619 µA.
Das entspricht einer Gleichstromverstärkung B (nicht ß oder hfe, weil das wäre für Wechselstrom) von
B = Ic / Ib = 619 µA / 4 µA = 155
Nachbemerkung: Iceo wird auch Leckstrom genannt. Deswegen hatten viele Transitoren früher auch eine kleine Zunge am Metallgehäuse.
Gruß, Bernd
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nur um sicher zu gehe das ich es begriffen habe

bei dem zweiten päärchen an beispiel werten (15mV und 280mV) wäre es dann
leckstrom = 15mV / 2,47 kOhm = 6,07 µA
kollektorstrom = (280mV - 15mV) / 2,47 kOhm = 107,28 µAund das ganze würde einer gleichstromverstärkung von rund 27 entsprechen.
richtig?
vielen dank für die verständliche erklärung

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ja, Analogie vollständig und richtig gebildet...
Gruß, Bernd
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also einmal "kann man haben" und das andere mal "ab in die tonne" ?

hast du evtl auch eine idee was für glastransitoren das sein könnten auf denen nichts steht?
das war so ne "ebay geschichte" wo wohl ein dachboden ausgeräumt wurde oder sowas. und nun hab ich hier 30 OC44, 40 TFK AF101 und ca 50 ohne beschriftung (nur halt der rote punkt) mit unterschiedlich großen gehäusen und noch paar andere transistoren und dioden. -
Hallo,
der erste T hat zwar einen höheren Iceo aber auch ein höheres B aber m. M. nix für die Tonne.
Wie die ungestempelten heißen, sollte dir egal sein. Glasgehäuse mit schwarzem Lack war das TO92-Gehäuse der 50er- und 60er-Jahre(Bevor die ersten BC107 u. ä. im Blechmäntelchen daher kamen), da gabs auch schon massig Typen.
Wenn die Eckwerte stimmen (außer Ice0 und B noch obere Grenzfrequenz und Rauschen), sind sie doch für "Wintätsch"-Zerren 1a geeignet...
Ich kann mich daran erinnern, daß ich als Jugendlicher mit solchen noname Glastransistoren meinen ersten UKW-Sender gebaut habe...
Gruß, Bernd
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Zitat von eBernd
der erste T hat zwar einen höheren Iceo aber auch ein höheres B aber m. M. nix für die Tonne.
ich meinte der erste transistor ist was brauchbares und das zweite (B=27) beispeil wäre eben eher was als anschauungs objektalso einfach mal probieren und schauen/hören was bei raus kommt

hab nochmals vielen dank für deine hilfe, und einen schönen rest sonntag.
gruß
Peter
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