• Hallo,
    ich habe eine Frage zu den Lochraster Aufbau (Elkulk). Wenn man ihn mit dem Schema vergleicht, habe ich den Eindruck, dass die Potibelgungen verkehrt sind. Z.B. Ic Pin 5 sollte mit Poti ein und Schleifer verbunden sein. Tatsächlich sehe ich es umgekehrt.
    Keine grosse Sache, aber der Regelweg der Potis könnte verkehrt sein. Liege ich da richtig, oder trügt mich da mein Halbwissen?
    Grüsse
    Hans-Jörg

    Nur wer fragt, wird (irgendwann) wissend. ;D

  • Zitat von Hans-Jörg Mühlberger;292934

    Hallo,
    ich habe eine Frage zu den Lochraster Aufbau (Elkulk). Wenn man ihn mit dem Schema vergleicht, habe ich den Eindruck, dass die Potibelgungen verkehrt sind. Z.B. Ic Pin 5 sollte mit Poti ein und Schleifer verbunden sein. Tatsächlich sehe ich es umgekehrt.
    Keine grosse Sache, aber der Regelweg der Potis könnte verkehrt sein. Liege ich da richtig, oder trügt mich da mein Halbwissen?
    Grüsse
    Hans-Jörg

    Hi Hans-Jörg,

    ja, das könnte sein.
    Es ist zu lange her, als dass ich das noch wüsste.

    Probier es doch einfach aus; da es sich um ein Poti mit linearer Kennlinie handelt, stimmt ja nur die Drehrichtung nicht, falls es verkehrt herum angeschlossen ist.

    Gruß
    Ulrich

  • Hallo,
    habe jetzt das SVF in meine (Strat)Ibanez eingebaut (Lochrasterversion von Elkulk) und bin begeistert. Den Potianschluss muss ich noch bei Zeiten ändern, aber das stört nicht. Das Teil bringt jetzt, je nach Amp, wirklich hörenswerte Klangvariationen. Bei mehrmaligen Auf- und Zudrehen des Stereopotis während des Spielens, kann man ein schönes WahWah rausholen. Ist doch geil.
    Ne, im Ernst, hat diese alte Bastelgitte wirklich aufgewertet.

    Grüsse
    Hans-Jörg

    PS: Obwohl ich ungern die Platine wieder rausholen möchte (ist immer ein Riesenaufwand - Saiten runter - rauf, ewig lange wiederholtes Stimmen ) werde ich bei meinem nächsten Anfall vieleicht C4 und C5 ändern, zB auf 47 n. Nur um zu sehen ob man da noch was nachbessern kann. Nötig ist es nicht.:rolleyes:

    Nur wer fragt, wird (irgendwann) wissend. ;D

  • Hallo,
    ja Gain und Res.Frequenz sind verkehrt rum. Ist aber kein Problem, beim nächsten Saitenwechsel wird umgelötet. (Man sieht es, wenn man den Schaltplan mit dem Lochraster-Layout vergleicht). Ich gehe davon aus, dass die Potis von unten betrachtet werden, als 3, 2, 1 die Anschlüsse. Z. B.: Frequ. Pot müsste R7 auf 3 gehen und R4 auf 2.(Pfeilrichtung auf Schaltplan)
    Komischerweise ist es das Gleiche wie beim Yamaha NE-1 (Stereopoti verkehrt)
    Grüsse
    Hans-Jörg

    Nur wer fragt, wird (irgendwann) wissend. ;D

  • Jup, da habe ich gar nicht darauf geachtet, aber ja, da stimme ich dir zu. Aber Volume passt :D
    Grüsse
    Hans-Jörg
    Edit: der Trimmpoti (Verstärkung 1-10-fach) ist mM in der Grösse übertrieben. Ich stehe (gefühlsmässig ) auf 1-2. Ab 3-4 fängts dann in den Bässen zu matschen an. Wird aber von Gitarre zu Gitarre und Amp zu Amp unterschiedlich sein.

    Edit: zu den Potis: es könnten ja im Original CCW Potis gedacht sein?

    Nur wer fragt, wird (irgendwann) wissend. ;D

  • Hallo Ullrich,
    genau so sollte es passen, da ich es ursprünglich so verkabelt habe, wie du es auf dem Layout hattest. aber die Richtung eindeutig verkehrt war. Selbst habe ich die Potis noch nicht umgestellt (zu faul). Aber, wie gesagt, es ist eindeutig eine klangliche Bereicherung für die Gitarre. Ich werde es für mein Tele-Fake auch einbauen. Das braucht dann aber paar Holzarbeiten. Stört mich aber nicht, weil ich dieser Gitarre auch schon ein Snakeskin-Outfit verpasst habe.
    Danke
    Hans-Jörg

    Nur wer fragt, wird (irgendwann) wissend. ;D

  • Ich muss mich entschuldigen, aber der Frequenzregler war korrekt (im Uhrzeigersinn kommen die Höhen). Also nur das StereoPoti (welches im Uhrzg.sinn dumpfer wird) gehört geändert.
    Grüsse
    Hans-Jörg

    Nur wer fragt, wird (irgendwann) wissend. ;D

  • Zitat von Hans-Jörg Mühlberger;294083

    Ich muss mich entschuldigen, aber der Frequenzregler war korrekt (im Uhrzeigersinn kommen die Höhen). Also nur das StereoPoti (welches im Uhrzg.sinn dumpfer wird) gehört geändert.
    Grüsse
    Hans-Jörg

    Hi Hans-Jörg,

    bevor ich Dich missverstehe:
    Mit "Frequenzregler" meinst Du das Gainpoti, also das, welches für die Überhöhung bei der Resonanzfrequenz zuständig ist; dieses hätte also bleiben können?!
    Das Stereopoti ist für die Einstellung der Resonanzfrequenz zuständig; und dieses muss also geändert werden, wie im Link in meinem vorherigen Beitrag gezeigt?!


    Gruß
    Ulrich

  • Ja, genau. Mit den richtigen Begriffen habe ichs nicht so. Es ist definitiv "nur" das StereoPoti, welches verkehrt rum ist (war). Sorry für den Irrtum. Obwohl ichs nicht begreife. Der Unterschied zw. (altem) Layout und Schaltplan war, die Potis betreffend verkehrt. Aber vom klanglichen her bleibt (blieb" nur das Stereo zu ändern. (wenn ich davon ausgehen darf, dass Höhen und Lautstärke im Uhrzeigersinn geregelt werden).
    Grüsse
    Hans-Jörg

    Nur wer fragt, wird (irgendwann) wissend. ;D

  • Dann will ich den alten Thread hier nochmal hochkramen ;D

    Also ich habe mir mal nach dem Layout von Elkluk die Platine geätzt und den SVF aufgebaut.
    Tragischerweise funktioniert irgendetwas nicht so ganz, wie es sein soll, oder es funktioniert und gefällt mir nicht :rolleyes:

    Also ich habe den Filter direkt nach dem 5-Way Rotary und nem Toggle für Aktiv/Passiv angeschlossen. Wenn ich nun die Resoanzüberhöhung voll aufdrehe und die Frequenz maximal einstelle (also je 0Ohm beim Stereopoti), dann klingt es einfach wie die Gitarre auf passiv (nur minimal mehr Höhen - so wie wenn man ein Tuner ohne True Bypass nach der Gitarre hat).
    Drehe ich die Resonanz runter, dann wird es einfach nur dumpf und leise, drehe ich bei maximaler Resonanz die Frequenz runter, dann habe ich sowas Wahwah-Artiges (so sollte es ja normal sein).

    Mein Problem ist, dass die Resonanzfrequenz vom Tonabnehmer einfach da bleibt, wo sie ist und sich nicht verändert. (Was sie ja eigentlich nicht tun sollte, da die einzige Kapizität, die da ist die vom PU-Kabel und vll vom Drehschalter die Resonanzfrequenz wohl nicht so krass runterziehen kann) Ich kann einfach nur wie mit nem WahWah regeln - jedoch nur nach unten. Dabei fahre ich dann auch durch die Resonanz des Abnehmers und habe eine Monsterübherhöhung :o
    Lauter machen mit dem Trimmer am OP1 geht auch, aber warum die Resonanz sich nicht nach oben verschiebt verstehe ich nicht?!

    Hat mal irgendjemand Klangbeispiele zu dem Teil?
    Ich hatte mir so gedacht "Hmm, klemmst du direkt nach dem PU dran, Resonanzfrequenz vom PU verschiebt sich auf vll 8-10kHz, mit SVF selbst ne Frequenz und Überhöhung von 300-4800Hz mit 0-15dB einstellen"


    Gruß Blubber

    [SIZE=1]Wer im Glashaus sitzt soll nicht im stehen pinkeln![/SIZE]

  • Hallo,

    Zitat von Blubber;296551

    ... warum die Resonanz sich nicht nach oben verschiebt verstehe ich nicht?! ...


    wenn Du in mein Frequenzgang-Diagramm (in der Galerie: http://forum.musikding.de/cpg/albums/use…filter_ffts.jpg) schaust, wirst Du sehen, wo die maximale Resonanzfrequenz bei dieser Schaltung liegt.

    Lies Dir auch mal das durch:
    http://www.guitar-letter.de/Knowledge/CSwi…iableFilter.htm

    Und auch Lemme schreibt zu seinem SVF entsprechendes:
    http://www.gitarrenelektronik.de/index.php?page…chk=1&Itemid=26

    Deine passiv betriebenen Pickups haben von sich aus eine bestimmte Resonanzfrequenz und bei dieser auch eine entsprechende Überhöhung.

    Wenn nun zufällig der SVF ziemlich genau maximal diese Resonanzfrequenz aufweist und eine entsprechende maximale Überhöhung dort trifft, klingt passiv und aktiv kaum unterschiedlich.
    Nur dass Du eben, wenn der SVF richtig funktioniert, die Resonanzfrequenz nach unten verschieben und die Resonanzüberhöhung runterregeln kannst.


    Gruß
    Ulrich

  • Hallo,
    ich habe das SVF in meiner Ibanez Strat im Einsatz und bin sehr zufrieden.
    Kannst du es noch bei einer anderen Gitarre ausprobieren? Einfach wie ein Effektgerät zwischenschalten. Habe ich auch so gemacht, bevor ich es eingebaut habe. Da es da drinnen ziehmlich eng werden kann, kann auch der eine oder andere unerwünschte Kontakt, oder Kurzschluss kommen, der dann zu Einschränkungen im Betrieb führen kann.
    Grüsse
    Hnas-Jörg

    Nur wer fragt, wird (irgendwann) wissend. ;D

  • Hey,

    also funktioniert jetzt alles!
    Spannenderweise war einfach der OP-Amp, den ich ganz neu gekauft hatte am Ar... :confused:
    Das mit dem Stompbox-Wiring hatte ich natrülich als erstes ausprobiert, noch bevor er in die Gitarre wanderte.
    Ganz lustig die Sache eigentlich. Ich muss nur das Frequenzpoti gegen ein 10k oder 20k tauschen und mit dem Resonanzpoti muss ich mir zwecks besserer regelbarkeit auch noch was einfallen lassen.
    Funktioniert aber eigentlich sehr gut, außer dass es bei hohen Frequenzen etwas rauscht (gut sind halt auch passive PUs) und ich aus meinem JCM 800 halt keine Akkustig-Like Cleansounds bekomme (wird wohl am Amp und am Speaker liegen :rolleyes: )

    Wenn ich mal Zeit finde, dann nehm ich mal ein paar Samples auf, denn immerhin redet jeder davon, aber keiner hat Soundsamples dazu! ;D

    Gruß und Danke!
    Blubb

    [SIZE=1]Wer im Glashaus sitzt soll nicht im stehen pinkeln![/SIZE]

  • Hey Glückwunsch!!

    Zitat von Blubber;296801

    ... Wenn ich mal Zeit finde, dann nehm ich mal ein paar Samples auf, denn immerhin redet jeder davon, aber keiner hat Soundsamples dazu! ;D ...

    Blubb blubb, das mach mal, gute Sache.

    Ich bin eben kein Klampfer und gebaut hab ich das Dingens auch noch nicht für meinen Bass (bzw. als ich es für einen Bekannten gebaut hatte, habe ich glatt vergessen, mal was aufzunehmen), so dass das für mich noch alles graue Theorie ist.

    U.

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