Das Tremolo im B-Gehäuse?

  • Meint ich da finde ich genug Platz, um alle Potis, Buchsen, Platine und Schalter unterzubekommen?
    Habe es mal bestellt und werde es versuchen, zur Not lagert hier noch ein BB-Gehäuse ein ;D

    Für Ratschläge hinsichtlich der Platzverteilung bin ich sehr angetan, vorrausgesetzt es geschieht unter ein paar kleinen Regeln:
    - Gehäuse der Breite nach, als die langen Kanten nach vorne und hinten und die kurzen Kannten nach links und rechts
    - Klinkenbuchsen nach links und rechts (links Imput, rechts Output bitte ;))
    - DC-Buchse wenn möglich auch zur Seite (kein Muss, aber schöner wärs)

    MfG analogMensch

  • also wenn du "das tremolo" hier aus dem musikding shop meinst wirds auf jeden fall zu eng.
    die platine ist relativ sperrig und dann noch 5 potis, kann mir nicht vorstellen das alles in ein B-Gehäuse zu quetschen

    (vor allem weil es bei dem tremolo hier im shop ratsam is noch einen switch für verschiedene kondensatoren reinzusetzen um das teil ein wenig schneller zu machen)

    gruß
    nico.

  • Die Platine sollte auf Jeden Fall reinpasst, auch wenn sie flächenmäßig schon mal das halbe Gehäuse füllt.

    Die Potis stellen auch kein alzu großen Problem dar, da sie recht flach sind und man die Platine noch obendrauf stapeln bzw an der selben Stelle am Gehäuseboden befestigen kann.

    DC-Buchse und LED passen auch in die letzte Ecke ;)

    Sorgen machen mir die Klinkenbuchsen und der Schalter, da das doch die sperrigeren Teile sind. Wenn die offenen Buchsen nicht passen dann habe ich noch ein paar geschlossene hier.

    Auf verschiedene Kondensatoren verzichte ich, es muss nicht so schnell sein ;)

  • Die Frage ist aber auch, wie benutzerfreundlich das dann wird.
    Was ich meine ist, das du bei fünf Potis den Fußschalter nicht wirklich "frei" plazieren kannst. Sprich du trittst dir beim an/ausschalten die Potis kaputt.

    Aber vll. bin ich da auch übervorsichtig, mich nervt es schon wenn der Fußschalter oberhalb der Batterie und nicht ganz unten sitzt :D

    [Size=1]schönen Gruß, Martin[/Size]

  • Ich habe mir bei meinen Ideen da etwas Beispiel an den Geräten von Z.VEX genommen (z.B. Box Of Rock, Fuzz Fectory Vexter (letzteres hat sogar auch fünf Potis mit genau den Potiknöpfen wie ich sie benutzen will)).
    Da links und rechts neben der Platine noch Platz im Gehäuse ist wollte ich die Klinenbuchsen oben hin und darunter rechts die DC-uchse und links den Fußschalter setzen.

    Fest stehen wird es auf jeden Fall auch, wird auf meinem Stressbrett verschraubt :)

  • Zitat von tehMartin;291328

    Die Frage ist aber auch, wie benutzerfreundlich das dann wird.
    Was ich meine ist, das du bei fünf Potis den Fußschalter nicht wirklich "frei" plazieren kannst. Sprich du trittst dir beim an/ausschalten die Potis kaputt.

    Aber vll. bin ich da auch übervorsichtig, mich nervt es schon wenn der Fußschalter oberhalb der Batterie und nicht ganz unten sitzt :D

    Wenn man die Alpha 9mm Potis nimmt, ist das wirklich kein Problem...

  • Ich hab mal einen Box-of-Rock-Clone gesehen, da war die Platine hochkant an der langen Gehäusekante angebracht, mit den Widerständen hochkant eingelötet. Das wäre doch eine elegante Lösung.

    Mit der Originalplatine halte ich das Ganze für ein gewagtes Unterfangen. Was sind eigentlich die genauen Maße von der Platine?

  • Die genauen Maße der Platine kenne ich nicht einmal, ich habe nur mal an Hand von Fotos mal grob geschätzt. Sie müsste das Gehäuse in der Breite so zur Häfte und in den Tiefe zu 85-90% einnehmen.
    Wenn ich links und rechts daneben noch den passenden Platz habe dann bekomme ich den Rest auch noch unter.
    Genaueres erzähle ich euch, wenn ich die Teile habe (auch gerne mit Photos).

  • Hallo,

    die Maße der Platine sind ca. 54 x 46 mm².

    Noch'n Tip zum Testen: Um die Elemente von einem Effekt in einem Gehäuse zu simulieren nehme ich als Dummy für die Platine ein entspr. Stück Hartschaum (ähnlich wie Styropor, bröselt aber nicht so, Quelle: Baumarkt), die Höhe angepaßt der Bestückung.

    Für Leute, die mehr als einmal sowas machen - und nicht über ein 3D-CAD verfügen - empfiehlt sich ein Satz "geköpfter" Buchsen, Schalter, Potis etc.
    Die Dinger sind da abgeschnitten/-geflext, wo sie durchs Gehäuse gehen würden. So kann man auch enge Designs exakt planen.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hi,

    ich mache das viel einfacher: Ich hab seit alten Atari-Zeiten eine sehr simpel zu bedienende Textverarbeitung namens "Papyrus". Hab mir ein Dokument angelegt, dass Gehäuse und die wichtigsten Bauteile als leere Textobjekte enthält. Die kann man beliebig schieben, drehen etc. Sollte mit jedem aktuellen Textprogramm ähnlich gehen, oder zB mit einem DTP-Prog wie Scribus (freeware).

    mfg, Immo

  • Mit 54x46mm ist die Platine sogar noch ein Stück kleiner als ich geschätzt hätte. Das macht die Sache natürlich noch etwas einfacher.
    Das Gehäuse hat 111x60mm außen, also sagen wir mal ungefähr 107x56mm innen. Da bekomme ich die Platine sogar den langen Weg rum rein. Links und rechts der Platine bleiben dann je knapp 3cm, was für Schalter und Buchsen ausreichen sollte.

    Warum macht ihr das alle so eigenartig mit Programmen und Spezialteilen? Ich nehme mir einfach ein Blatt Papier, einen Bleistift und ein Lineal :p

  • Hallo,

    ohne daß das zum Glaubenskrieg wird: Ich habe auch beide Methoden zur Verfügung/angewendet, aber bei einer richtig vollgepackten "Kiste" brauche ich meine "3D in Echt"-Methode um den Bohrplan zu erstellen...:)

    Und wenn man die abgesägten Teile einmal hat, ist das auch kein (Zeit-)Aufwand mehr.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Zitat von eBernd;291360


    Und wenn man die abgesägten Teile einmal hat, ist das auch kein (Zeit-)Aufwand mehr.

    Dann ja, aber soviel Teileschwund habe ich nicht dass ich da genug übrig hätte ;)

  • Zitat von atomiclove;291359

    ... Links und rechts der Platine bleiben dann je knapp 3cm, was für Schalter und Buchsen ausreichen sollte. ...

    Hi,

    wenn die Buchsen über/unter den Potis angebracht werden müssen, ist es in der Höhe bei einem B-Gehäuse recht knapp.
    Da muss dann die Bohrung für die Buchsen genau stimmen. Und wenn Du geschlossene Buchsen verwendest, muss evtl. die Nut des Deckels abgefeilt werden, wenn Du keine Unterlagscheiben innen bei den Buchsen verwendest.

    Hier kannst Du erkennen, dass es reicht, die Buchsen aber mit der Kante abschließen: http://forum.musikding.de/vb/attachment.…=1&d=1272403806
    Bei offenen Buchsen ist etwas mehr Platz, aber da muss man dann darauf achten, dass es beim Einstecken der Klinke keinen Kurzschluss gibt.


    Gruß
    Ulrich

  • Bohrungen genau auszuführen ist nicht so schwer, da muss man nur sauber ankörnen. Es sind nur kappe 2mm Luft drum rum, aber passen tut das. Habe ich bei anderen Geräten schon öfters gemacht.

  • Ich kündige an: Es funktioniert! :)

    Tut einwandfrei seinen Dienst, und das alles in einem B-Gehäuse. Eng war es, aber es geht alles.

    Photos folgen heute oder morgen Abend!

    ___________________________________________________________________

    Edit:
    Wie versprochen die Photos, zu finden im Anhang (5 Photos, 800x600px)

    1. Platine mit Litze
    2. Platine mit Litze, passen verdrillt
    3. Bauteile im Gehäuse
    4. Platine am Gehäuseboden
    5. Fertigmontage

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