Mehrere LEDs an das Plus!

  • Hi,

    welche LED's hast du vor? Der Durchmesser sagt nicht viel aus - Farbe und ob superhell oder low current sind wichtigere informationen.

    wenn du z.b. drei ganz normale rote led's nimmst, gehst du von je 2V pro LED, also insgesamt 6V spannungsabfall aus. damit kannst sie in reihe schalten und die 9V versorgung reichen noch aus.

    in dem fall musst du noch drei volt "kleinbekommen". wenn du von max. 10mA strom ausgehst (vorschlag meinerseits ;)) brauchst du einen vor widerstand von R=U/I=3V/0,01A=300Ohm, und nach der E-Reihe nimmste dann den nächst größeren, also 330Ohm.
    Für max. 5mA: R=U/I=3V=0,005A=600Ohm, nächstgrößerer Wert also 620.

    und das alles, ich habs schon beschrieben, in reihe.

    und wenn du noch mal was anderes willst, also andere LED's, andere anzahl usw, selber rechnen ;)

    grüße,
    Raph

  • hi,

    theoretisch könntest du die leds parallel schalten. praktisch hast du aber dann den dreifachen strom und das ist unnötig.

    es stimmt auch, dass du die drei LED-widerstands-einheiten ausm bausatz nicht einfach so seriell hintereinanderschalten kannst - dafür bräuchtest du dann tatsächlich eine höhere spannung.

    der trick dahinter ist, dass du einen völlig neuen vorwiderstand berechnest und dafür wie in meinem rechenbeispiel alle drei LEDs einbeziehst.
    Dann kannst du ohne probleme die drei leds zusammen mit dem widerstand in serie betreiben und die 9V des effekts reichen noch immer!

    grüße,
    Raph

  • ups... ^^ ich hab was von 3 mit 6mm gelesen ^^ sorry.

    dann beschaltest es wie im anhang, alle sechs parallel zu verschalten ist auch da nicht sinnvoll.

    den vorwiderstand berechnest du nun folgendermaßen:
    du bleibst bei den 3V, die du kleinbekommen musst, musst aber den strom, der durch ne einzelne led soll, verdoppeln, da du ja zwei stränge parallel hast.

    elkulk: warum eigene vorwiderstände? das ist absolut nicht nötig...

  • Unter Annahme gewisser Toleranzen wäre eine reine Parallelschaltung vorzuziehen (idealerweise mit getrennten Vorwiderständen!), ggf. verschaltet man mehrere parallele Stränge dann in Reihe.

    Supertoll wäre noch eine Konstanstromquelle (LEDs dann in Reihe), wenn die Spannung langt - aber das ist alles Overkill und Korinthenkackerei und eher bei Beleuchtungszwecken von Belang.

    Im Zweifelsfall bestellst Du mehrere Widerstände, kosten ja nix und sollte man eh in der Grabbelkiste haben; dann messen, ob größere Unterschiede zwischen den LEDs sind (Reihenschaltung, Gesamtstrom und die einzelnen Spannungsabfälle messen, alternativ genau andersrum) und dann über die Verschaltung Gedanken machen.

  • Hallo,

    Zitat

    Supertoll wäre noch eine Konstanstromquelle (LEDs dann in Reihe), wenn die Spannung langt - aber das ist alles Overkill

    die "kleinste" Konstantstromquelle ist ein FET, dessen Gate an die Source geklemmt wird. Der kommt dann - anstatt des üblichen Vorwiderstandes - in Reihe mit der (oder den) LED(s).

    Einziger Haken: man muß den FET nach gewünschtem Strom selektieren.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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