• Hi!

    Bin neulich durch Uwe auf den Molten Voltage MV53 aufmerksam geworden und möchte mir was zusammenbasteln, was dem Teil im Video auf der Seite ziemlich ähnlich sein wird...

    Aus der Beispielschaltung im Datenblatt wird deutlich, dass der Chip mit 3,3 Volt versorgt werden muss - in der Schaltung ist aber nicht angegeben wie man das mit einer 9-Volt-Batterie anstellen kann. Anscheinend ist das für die meisten Elektronik-DIYer täglich Brot, für mich als Neuling, der immer nur Kits baut oder nach Schaltplänen arbeitet, noch ein bisschen zu hoch.

    Beim Umtun im Netz sind mir ein paar Möglichkeiten untergekommen, um 9 Volt nach 3,3 Volt zu konvertieren:

    - Spannungsteiler
    - Zener-Diode
    - Positiver Spannungsregler wie z.B. der 7809CKC

    Hab' aber keine Ahnung was da letztlich angebracht wäre...
    Am einfachsten sieht für mich bis jetzt die Zener-Diode aus - obwohl: Müsste man da nicht wissen wie viel Strom der Chip zieht? Das wird für mich aus dem Datenblatt irgendwie nicht ersichtlich...

    Habt ihr Tipps?

    Gruß,
    raberaucht

  • Salü,
    Also: 1. Spannungsteiler ist ganz schlecht wenn die Spannung belasten will.
    2. Zener Diode geht schon eher, so lange die Lastschwankung nicht zu groß is.
    3. Festspannungsregler ist lastunabhängig und damit für die wohl die beste Wahl. Der 7809 spuckt dir allerdings 9V hinten raus, du willst aber 3,3V. Dafür gibts aber auch Spannungsregler (z.B. LM1084; LM1085; LM1086; LM 2937)
    mfg sven

  • Hallo,

    gerade wenn die 3,3 V aus einer 9 V Batteriespannung erzeugt werden sollen, fallen Spannungsteiler und Zenerdiode weg.

    Das "Datenblatt" (ist eine Frechheit, bei dem Preis - es geht schließlich um die richtige Behandlung des teuren Bausteins) des LFO gibt wirklich keinen Gesamtstrom her. Aber wenn 2 LEDs à 4 mA und die zwei Ausgänge maximal belastet sind, dann sind das schon 16 mA. Und bei einer Sample-Rate von über 1 MHz verbraucht das IC selbst auch ein "paar" mA...

    Also Spannungsregler - wo bei das auch unökonomisch ist, weil fast 2/3 der Batterieladung vergeudet werden.

    Es gibt z. B. den 78L33 Regler (genaue Bezeichnung variiert je nach Hersteller - 3,3 V, 100 mA im TO-092 Transistorgehäuse).
    Gut erhältlich sind einstellbare Regler wie der LM317LZ (ab 1,27 V einstellbar, 100 mA). Da brauchst du nur zwei Widerstände um die gewünschte Spannung genau einzustellen.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Danke für eure Antworten!

    Ich habe auch noch mal direkt bei Molten Voltage angefragt, sie benutzen folgenden Spannungsregler:

    L78L33ACZ
    Manufacturer: STMicroelectronics
    Description: Linear Regulators - Standard 3.3V 0.1A Positive

    Nach deren Aussagen zieht der Chip ca. 40 - 50 mA.

    Gruß,
    raberaucht

  • noch besser bei batteriebetrieb wäre ein spannungswandler mit gutem wirkungsgrad, dann wird (fast) nichts mehr verheizt...

    oder du spendierst dem chip eine eigene batterieversorgung mit zwei oder drei AAA- oder AA-batterien, letzteres eventuell mit "vordiode" ( -0,7V).
    frag mal, welcher spannungsbereich zur versorgung zugelassen ist.
    viele microcontroller können nämlich mit spannungen bis max. 6V betrieben werden. aber wie gesagt lieber erst mal beim Anbieter fragen!

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