Ich glaub trotzdem nicht das es auf Dauer ne gute Lösung ist.
Aber das ist meine Meinung. Er solls ruhig machen, villeicht passt es für ihn wirklich....
9V Batterienetzteil aus 6 Babyzellen?
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Zitat von raphrav;286644
zu den problemen: mal hat die erdung n schuss, mal fehlt das verlängerungskabel, mal ist wo n wackler drin. ich hatte schon genug stress, auch wenn ich zugeben muss, dass es am ende dann doch immer irgendwie geklappt hat.
volle batterien? ich check vor nem gig mein gear eh immer durch...
teuer? haben wir oben schon abgehandelt. das zeuch hält mal ne weile.
und wissen, wie voll son teil ist? ne lastmessung hat jedes billigmulti drauf...die gegenargumente taugen wie früher schon angemerkt nur, wenn das teil für besondere anwendungen wie gigs vorbehalten bleibt. dass so was nicht zu täglichen üben taugt, sind wir uns glaub einig und so wars auch nicht gedacht.
Stimmt genau. Alles schon erlebt!

Thhherapy, ich kann deine Vorbehalte schon verstehen, aber für mich ist der "Baby Brick" tatsächlich einfach ein praktischer Helfer! Wenn es zu einem Gig oder einer Jamsession geht, packe ich den zusätzlich zum normalen Netzteil ein und bin gerüstet..
Meine Pedalboards sind alle so verkabelt, dass ich nur ein Netzteil an zentraler Stelle einstecken muss und fertig. Gibt es Probleme mit dem Hausstrom, stecke ich das Baby Brick ein und fertig.Ich weiss ja nicht, auf welchen Bühnen Du spielst, aber mir ist es z.B. schon oft passiert, dass zwar im hinteren Teil der Bühne bei den Amps Strom vorhanden, aber am vorderen Rand der Bühne, wo dann mein Pedalboard stehen soll, keinerlei Anschluss vorhanden ist. Gerne z.B. bei Open Air Gigs mit mobiler Bühne.. Also legst Du entweder ein extra Verlängerungskabel nach vorne (wenn du eins mit hast, was lang genug ist), oder du stellst dir einen Baby Brick unter's Board. Praktisch.

Ein anderes Beispiel:
Im Proberaum von Freunden von mir ist die Elektrik anscheinend sehr schlecht, so dass alle Netzteile extrem brummanfällig sind. Woran das liegt? Keine Ahnung. Ändern kann man's selber anscheinend leider nicht, und so spielt man bei 'ner Jamsession entweder mit Netzteil und Brumm, oder mit Batterien und ohne Brumm. Praktisch.Zum täglichen Üben soll das Ding nicht benutzt werden, erstens habe ich leider gar keine Zeit um täglich zu üben (:p), und zweitens gibbet zu Hause schönen Strom aus der Dose.
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Soo, habe die Kiste nun seit guten zwei Wochen im Einsatz und bin äusserst angetan von dem Ding. Das BabyBrick liefert immer noch klaglos Strom für diverse Geräte und das Pedalboard ist einfach ruck zuck aufgebaut und startbereit.
Was jetzt noch genial wäre, wenn man sich die verbleibende Kapazität der Batterien anzeigen lassen könnte.. Ist es theoretisch möglich, zum Beispiel ein kleines digitales Amperemeter mit anzuschliessen, das mir den Ladezustand der Batterien anzeigt?
Da ich wenig Fachwissen habe, befürchte ich, dass ein ständig im Kreislauf hängendes Amperemeter ja auch ständig die volle Leistung abzieht, oder? Dann wären die Batterien innerhalb kürzester Zeit leergesaugt und die Verbinder würden knalleheiss werden..
Oder ist das nicht so?
Mehrere zusätzliche DC Buchsen Ausgänge kann ich ja problemlos parallel mit der bislang verbauten DC Buchse verschalten, oder?
Habe in meinem grossen Setup zwei getrennte Boards (eins vor dem Amp, eins im FX-Loop), da könnte mir das BabyBrick bei Bedarf beide Boards mit Strom versorgen. -
um eine wirklich sinnvolle aussage über den ladezustand einer Batterie zu geben, musst du deren ausgangsspannung unter last messen.
dies ist nicht mal so schwer.
dafür brauchst du im prinzip einen dickeren widerstand und irgendwas, was dir die spannung anzeigt. LED-Reihe mit entsprechendem Treiber-IC, Drehspulinstrument etc.
vorgehensweise ist, den lastwiderstand zwischen die pole zu hängen und dann parallel dazu die spannung zu messen.
kitzlig dabei ist nur die dimensionierung des ganzen. ab wann ist eine batterie leer? wie groß soll die testlast sein? usw.und du hast schon recht, dass das nicht dauerhaft da drin hängen darf, weils die batterie leer nuckelt. aber das ist mit einem taster ja kein problem: wenn du testen willst, drückste einfach kurz drauf.
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Ah, danke für den Hinweis! Sehr gut.. Ich muss also ein Voltmeter benutzen, und kein Amperemeter, richtig?
"LED-Reihe mit entsprechendem Treiber-IC" <- das ist mir leider zu hoch.
"Drehspulinstrument" <- das wäre dann quasi das Voltmeter, nicht das Amperemeter, richtig?Kann ich theoretisch einen Widerstand (wäre ein 1M Widerstand ok?) fest an den Plus Pol anlöten, den Minuspol mit einem Taster verbinden und den Taster zu dem Widerstand weiterleiten? Über den Widerstand dann parallel das Voltmeter?
Taster offen => Keine Verbindung der Pole über den Widerstand
Taster geschlossen => Pole über den Widerstand verbunden, Strom fliesst und wird gemessenOder stört der Widerstand im offenen Zustand des Tasters dann die eigentliche Funktion irgendwie? Sollte an sich nicht, aber da icke Laie.. ;-)=
Das Voltmeter müsste dann halt durch den Messstrom gespeist werden, gelle? (Wenn es ein digitales ist)
Die analogen, die mir bislang untergekommen sind, sind irgendwie alle so riesig / klobig..Mal recherchieren, was es so alles an Voltmetern gibt..
Dankeschön!

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Zitat von quasi;287982
Ah, danke für den Hinweis! Sehr gut.. Ich muss also ein Voltmeter benutzen, und kein Amperemeter, richtig?
richtig.
Zitat von quasi;287982"LED-Reihe mit entsprechendem Treiber-IC" <- das ist mir leider zu hoch.
ist nichts besonderes. es gibt ic's, die für so was gebaut sind: die haben einen spannungseingang und ausgänge für mehrere LED's. und je höher die spannung ist, desto mehr LED's gehen an. wird normalerweise für pegelanzeigen verwendet.
Zitat von quasi;287982
"Drehspulinstrument" <- das wäre dann quasi das Voltmeter, nicht das Amperemeter, richtig?ein drehspulinstrument kann als beides verwendet werden, kommt auf den typ und die verschaltung an.
Zitat von quasi;287982Kann ich theoretisch einen Widerstand (wäre ein 1M Widerstand ok?) fest an den Plus Pol anlöten, den Minuspol mit einem Taster verbinden und den Taster zu dem Widerstand weiterleiten? Über den Widerstand dann parallel das Voltmeter?
Taster offen => Keine Verbindung der Pole über den Widerstand
Taster geschlossen => Pole über den Widerstand verbunden, Strom fliesst und wird gemessenOder stört der Widerstand im offenen Zustand des Tasters dann die eigentliche Funktion irgendwie? Sollte an sich nicht, aber da icke Laie.. ;-)=
kannst du so machen, ja. nur ist der widerstand viel zu groß. über den sollte schon ein gescheiter strom fließen, um eine aussage treffen zu können. sagen wir mal so 500mA, dann brauchst du nach R=U/I=9V/0,5A=18Ohm. Die belastbarkeit (das meinte ich mit "dick") muss dann entsprechend sein, also mindestens P=U*I=9V*0,5A=4,5W, also 5W
Zitat von quasi;287982
Das Voltmeter müsste dann halt durch den Messstrom gespeist werden, gelle? (Wenn es ein digitales ist)das würde ich direkt von der batterie nehmen
Zitat von quasi;287982
Die analogen, die mir bislang untergekommen sind, sind irgendwie alle so riesig / klobig...geschmackssache
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Hallo!
Habe mir so eine kleine "Messkiste" nun mal wie oben theoretisch beschrieben gebaut und es funktioniert soweit auch alles.
Allerdings zeigt mir das digitale Panelmeter immer genau 1V weniger Spannung an, als z.b. mein Multimeter, wenn ich selbiges zur Messung an den gleichen DC-Ausgang halte.
Ist dieses eine Volt quasi der vom Panelmeter selber zur Messung und Anzeige verbrauchte Spannung? Wenn es so wäre ist es ja ok, dann muss ich einfach für den realen Wert immer 1V zur Anzeige dazu addieren.. Oder kann man das noch "in Richtig" bauen?

Und: Gibt es "festgelegte" Angaben, ab wieviel Spannung eine Batterie "leer" ist?
Meine ersten sechs Babyzellen hatten heute Abend noch 8,64 Volt auf dem Multimeter angezeigt (7,64 Volt auf dem Panelmeter), eine ganz frische Ladung Babyzellen zum Vergleich getestet kommt auf ca. 9,85 Volt auf dem MM..
Mein komplettes Board läuft aber mit den alten Babyzellen noch ohne Probleme.. Also, gibt es Erfahrungswerte, wie weit runter die Spannung gehen kann, bevor man endgültig neue Batterien nehmen muss?
Grüße,
quasi -
Also,
erstmal ist Volt (V) die Einheit für Spannung, für Strom ists das Ampère (A).
Dann haben die meisten Voltmetermodule ein Problem damit, die Spannung zu messen mit der sie betrieben werden.
Wann eine Batterie "leer" ist, hängt vor allem vom Verhalten des Gerätes ab, das sie versorgt...
Messung über den Zustand einer Batterie im Leerlauf (also ohne angeschlossene Last) sind bei modernen Multimetern (= hoher Eingangswiderstand) ohne viel Sinn.
Gruß, Bernd
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Danke!
Habe den Einheiten-Brei da oben mal korrigiert.
Heisst das, ein Multimeter zeigt auch nicht die tatsächlich "noch nutzbare" Spannung an?
So gesehen bringt eine Messung mit welchem Messintrument auch immer also eigentlich nix, ich erkenne erst, dass meine Batterie(n) zu wenig Spannung haben, wenn meine Pedale ausgehen? -
Zitat von quasi;289107
Heisst das, ein Multimeter zeigt auch nicht die tatsächlich "noch nutzbare" Spannung an?
So gesehen bringt eine Messung mit welchem Messintrument auch immer also eigentlich nix, ich erkenne erst, dass meine Batterie(n) zu wenig Spannung haben, wenn meine Pedale ausgehen?du hast leider nichts davon verstanden, was ich dir in den posts davor geschrieben habe

also: eine batterie ist chemisch gesehen ein galvanisches element, in dem eine elektrochemische reaktion abläuft, deren resultat eine an den batterieelektroden anliegende spannung ist. und diese spannung ist nur von den beteiligten elementen abhängig und immer, ABSOLUT IMMER GLEICH, egal wie "voll" oder "leer" die batterie ist
wenn du deine batterie jetzt mit der zeit entlädst, wird der chemikalienvorrat in der batterie verbraucht, es entstehen abfallprodukte (z.b. nichtleitende oxide) und treiben den innenwiderstand der batterie hoch.und das heißt eben, dass an einer unbelasteten aber leeren batterie nach wie vor die VOLLE SPANNUNG anliegt! so, und jetzt überlege dir, was passiert, wenn du eine last an die batterie hängst: es fließt logischerweise ein strom, der auch durch den innenwiderstand der batterie muss und daran einen riesigen spannungsabfall verursacht. das resultat ist eine am lastwiderstand anliegende deutlich geringere spannung.
so, und wenn du das jetzt verstanden hast, sollten dir einiges klar sein: weshalb ein multimeter nicht zum batteriemessen taugt (es ist darauf optimiert, die spannungsquelle möglichst wenig zu belasten, um eben innenwiderstände usw. nicht "mitzumessen"), warum der dicke lastwiderstand sein muss (dass eben doch ein strom fließt um den mit der entladung steigenden innenwiderstand zu berücksichtigen) und warum "kleine" verbraucher viel länger mit einer batterie klarkommen als ein stromfresser.
und wann ne batterie leer ist? wenns halt nicht mehr geht... meine erfahrung zeigte, dass bei vielen effekten, v.a. zerrern der übergang fließend ist. sogenannter sag-mod, kann sogar gut klingen, wenn die batterie in die knie geht. einige, vor allem digitale effekte sind dagegen ziemlich schnell beleidigt und quittieren den dienst mit einer fehlfunktion. hatte nen chorus, der hat dann immer böse angefangen zu rauschen...
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