Hallo,
gestern habe ich meine Übungsbox (2x8" mit je 8 Ohm) an einen Röhrenverstärker (Klampfomat/Martin/TT) anschliessen wollen und zur Sicherheit mal nachgenessen, weil ich am richtigen Ausgang (4/8/16 Ohm) eistöpseln wollte. Bis dahin waren nur Rubys, Little Gem M II und konsorten drauf. Aus diesem Grund auch parallel danit ich die 4 Ohm für die Transen-Amps habe.
Da messe ich doch 2,1 Ohm bei parallel und jeden einzeln nur3,7 -3,9 Ohm.
Hab sie dann seriell verbunden und bin jetzt bei ca. 7 Ohm.
Dass die LS nie genau die Impedanz aufweisen war mir klar, mein Greenback hat 6,5, der G12T 75W / 16 Ohm liegt bei 14,3. Aber weniger als die Hälfte?!
Liegt da wirklich ein Fehler der Hersteller vor oder höhre ich das Gras wachsen. Ich setze immer bei Röhrenverstärker ,die ich baue, einen AÜ mit Wahlmöglichkeit ein, weil ich lauter unterschiedliche Impedanzen bei meinen LS habe und aus diesem Grund flexibel bleiben will.
Ich möchte mir keine Fehlanpassung antun und schon gar nicht einen AÜ himmeln. Allein wenn ich mir voestelle, dass ich beim 8 Ohm Ausgang 3,7 Ohm dranhänge und mich wundere, warum der nicht so klingt und mir aus diesem Grund den Amp vornehme.
Also: langer Text - aber messt eure NoName LS sicherheitshalber durch!
Liebe Grüsse
Hans-Jörg
Impedanzüberprüfung bei No-Name Lautsprecher
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Salü,
Wie hast du den gemessen? Mit dem Multimeter (Widerstandsmessbereich) misst du nur den DC-Widerstand also den ohmschen Widerstand des Drahtes, nicht aber die Impendanz.
mfg sven -
Hallo,
Zitat...Impendanz
dann aber auch Impenndanz. ;D
Sorry, bei dem (und ein paar anderen Fachbegriffen) reagiere ich immer allergisch, weil ich bei Fachgesprächen, die ich bei meinem ersten Besuch "über den großen Teich" führen mußte, selber von 'Im-pö-dänz (und nicht Im-'piiie-dnz) sprach und unerklärliche und seltsame Gesichtsausdrücke bei meinen Gegenübern wahrnahm... :-[
;D
Gruß, Bernd
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Salü,
Hab grad mal bei wikipedia nachschauen müssen. War mir bis jetzt nicht bewusst das es Impedanz ohne n heißt. Danke für die Info! Hab grad mal die Suchfunktion bei TT mit Impe(n)danz gefüttert. Ist anscheinend ein beliebter Fehler ;D
mfg sven -
Ich war grad mit´m Kleinkind beim Doc, zum Impen. Das war vielleicht ein Danz...

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Mal zurück zum Topic,
Hallo Hans-Jörg,
Die Speakerimpedanz läßt sich, mit etwas Aufwand, mit Funktionsgenerator, einem ca 10 Ohm Meßwiderstand sowie Oszi und oder NF-Voltmeter ermitteln.
Einfacher geht es mit PC und Soundkarte.
Such mal nach LIMP von "arta" ist kostenlos.
Gruß
Peter -
Hallo,
ja, habe nur mit dem Multimeter den Widerstand der Spule gemessen. Habe aber nie einen Betrag in Ohm weniger als 60 % der Impedanz gemessen.
Also ein 8 Ohm Speaker hat so um die 6-7 Ohm (DC Widerstand). Aber 2,1 ? Is mir zu wenich.
Grüsse
Hans-Jörg
PS: höhre ichs Gras wachsen? Oder begreife ich nur was nicht. -
Salü,
ZitatAber 2,1 ? Is mir zu wenich.
Warum willst du den mehr? Ein größerer DC-Widerstand würde mehr Verluste in Form von Wärme bedeuten -> der Wirkungsgrad sinkt!
Der DC-Wert kann man zum Schätzen der Impedanz eines unbekannten Lautsprechers hernehmen, mehr aber auch nicht! Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Impedanz und ohmscher Widerstand der Schwingspule! Die Impedanz ist der AC-Widerstand des Lautsprechers bei seiner Resonanzfrequenz. http://www.itwissen.info/definition/lex…-impedance.html
Deinen Verstärker interessiert nur die Impedanz!
mfg svenEdit: Die Impedanz wird nicht auf die Resonanzfrequenz bezogen, sondern auf 1kHz. Kleiner Fehler meinerseits

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Hallo Sven,
na dann bedanke ich mich recht artig, dass du mir den Kummer genommen hast - und für den Link.
Liebe Grüsse
Hans-Jörg -
Salü,
Gern geschehen
mfg sven
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