Zitat von roseblood11;286743Was die Auswirkung von best. Kondensatortypen angeht, oder die leidige Frage, ob Metallschichtwiderstände bei den kleinen Spannungen/Strömen irgendeinen Vorteil haben, fehlt mir letztlich schlicht das Wissen. Beim Lemme kann man nachlesen, was Keramik-C´s mit dem SOund machen, aber in welchem Umfeld wird das wie relevant? Keine Ahnung... CC-Widerstände bringen entgegen allem Mojogesülze in 9V-Effekten keinen Klangvorteil, das hab ich begriffen - aber rauschen sie in diesem Bereich mehr als Metallfilm? Keine Ahnung... Wenn einer dazu was wirklich Fundiertes beitragen könnte, wär nicht schlecht.
die für unsere anwendung relevanten negativen eigenschaften von keramikkondensatoren sind in erster linie mangelnde frequenzstabilität (means: die kapazität der dinger ist abhängig von deren frequenz) und die durch den piezoeffekt hervorgerufene mikrofonie. dies wiegt deutlich schwerer als die relativ hohe parasitäre kapazität von folienkondensatoren (dazu müsste die frequenz des signal höher sein, dass das wirklich stört) aber weniger schwer als die negativen eigenschaften von elkos, allen voran "unsymmetrie" und leckströme.
und zu den widerstandstypen: der hauptunterschied ist erstens mal die bei metallfilmwiderständen geringe toleranz und zweitens das hier:
http://www.elektronikinfo.de/strom/widerstandsrauschen.htm
und im sommer kann ich dann mehr dazu erzählen, dann hab ich nämlich "passive bauelemente" gehört, und in der vorlesung wird genau das abgehandelt.