• Hier geht ja einiges :)
    Will auch grade noch meinen Eindruck zum DLS schildern. Also, gegen die JCM 800 kommt es nicht an. Klingt irgendwie greller, obwohl es obenrum nicht so schön britzelt. Und weniger Bass hat es auch. Irgendwie flacher.
    Ich nutze es zur Zeit recht clean (Gain 10 Uhr) für eher cleane Sache, weil es diesen aggressiven Attack nicht so gut hat und trotz weniger Bass irgendwie unten rumwabbelt. Für ruhigere Klänge sehr schön...


    Allerdings muss ich sagen, dass ich grade den Zerrkanal meines Orange AD30 wieder total geil finde (und das nicht bei schaurig-lauter Einstellung) Das können die Treter irgendwie nicht, obwohl die schon nah dran kommen. Aber vielleicht muss ich mir auch mal den ROG English Channel anschauen. Die ROG Sachen scheinen ja eh echt gut zu sein.

  • So, hab jetzt den Thor mit aktiver Klangregelung fertig.


    Es ist misteriös, ich kann mit dem Teil, mittles der verschiedenen Schalter richtige Game Boy Musik machen^^
    also gain-, volume-, mitten- und höhen-poti, sowie bright- und bottom-Schalter haben Einfluss auf die Frequenz eines (sehr:mad:) störenden Pfeiftons (klingt allerdings sehr sauber, könnt ich fast als oszi verwenden :D)


    Wenn ich die Klangregelung abschalte, tritt dieses Problem nicht auf.


    Dessen ungeachtet ist der Klang einfach der Knaller, wenn man denn mal ne schalter/potiposition findet die nicht so nervig fiepst.


    Ich hab keine Verdrahtungsfehler o.Ä
    Was meint ihr, wo der fehler liegen könnte?
    Vielleicht n defekter IC?

  • Hallo
    Hört sich ganz nach einer Rückkopplung an.
    Kontrollier noch mal, ob du nicht irgendwo eine Lötbrücke hast.
    Dann kannst du noch versuchen die Kabel anders zu positionieren, es kann gut sein dass die ineinander einstreuen.
    Schönen Gruß

  • Quote from DCLXVI;297299

    Hallo
    Hört sich ganz nach einer Rückkopplung an.
    Kontrollier noch mal, ob du nicht irgendwo eine Lötbrücke hast.
    Dann kannst du noch versuchen die Kabel anders zu positionieren, es kann gut sein dass die ineinander einstreuen.
    Schönen Gruß


    Danke, alson dien position der kabel hat einen einfluss^^

  • Ja, oder auch das Layout selbst. Poste das mal und auch ein Bild vom Aufbau, auf dem man erkennt, welches Kabel wohin führt.


    mfg, Immo

  • also, es ist alles schwer zu erkennen, sorry! Mit den vielen Effekten wars sehr schwierig die Kabelverbindungen ordentlich zu verlegen.


    Nochmal zum Problem: Fiepsen (Rückkopplungen) kommen nur, wenn die Klangregelung eingeschaltet ist. beim Microamp und Minibooster gibts keine Probleme.


    Blaue Leitungen: Effekt In / Out und Signal an Buchsen
    Grüne Leitungen: Potiverbindungen
    Gelbe Leitungen: Schalterverbindungen
    Rot: 9v
    Schwarz: Masse


    Potis und Schalter von links nach rechts (von unten gesehen, also wie auf den Bildern):
    1. Reihe: Thor Volume / Treble / Middle / Bass / Gain
    2. Reihe: Microamp Volume / S(chalter) Klangregelung (Thor) / S Bottom (Thor) / S Bright (Thor) / der rest gehört zum Mini Booster


    Layout und Schaltplan im Anhang. Es ist ein fehler in den Bauteilbezeichnungen auf dem Layout, C19 ist 10uF, dies bitte ignorieren. Ist richtig verbaut. Ansonsten hab ich auch dort keine Fehler gefunden


    Ich hab das Netzteil weggelassen. also die eingerahmten Bauteile im Schaltplan


    Könnte das Problem daher rühren, dass ich C15 und C16 auf dem Plan direkt an die Potis anlöten sollte?


    Schonmal vielen Dank für die Tips, aber Lötbrücken hab ich immer noch keine gefunden.


    MFG


    Moritz

  • "Fiepen" deutet auch nicht unbedingt auf eine Lötbrücke hin, sondern eher darauf, dass es durch zu große Nähe zweier Leitungen eine Feedbackschleife entsteht. Ich hatte mal ein Layout, da lief die Leiterbahn zum Output direkt zwischen den Beinen des Eingangskondensators durch - pfeifen ohne Ende. Erst die Änderung des Layouts hat das Problem gelöst. Prüf mal, ob Bereiche am hinteren Ende des Tonestacks dem "vorderen" Teil der Schaltung irgendwo sehr nahe kommen. Ändert sich das Pfeifen, wenn du die Platine aus dem Gehäuse raus nimmst und bewegst?


    mfg, Immo

  • Ists denn auf dem plan ok?
    tonestack s3 ist der eingang, tonestack s1 bzw. Pin 7 am IC der ausgang.


    Ja es ändert sich, wenn ich sie bewege, aber nicht sehr stark. Auch ändert sich der ton, wenn ich gewisse punkte auf der platine berühre. z.B. Masse, etc.



    edit: ach sorry, du schreibst "dem vorderen Teil der Schaltung" also, dem teil kommt es definitiv nicht nahe, zumindest nicht auf der Platine

  • Quote from deafbutpicky;297400

    hast du die Kabel denn verdrillt. Hatte das fiep Problem beim trebel-Schalter, bis ich die Verdrillung wieder aufgemacht und die Kabel maximal gekürzt hatte.


    Naja, dafür hab ich ja das foto hochgeladen, also nix verdrillt.


    Das seltsame ist ja auch, dass es nur fiept, wenn die Klangregelung angeschaltet ist.
    Der Bright Schalter hat dann auch gehörigen einfluss aufs fiepen. Der hat eEinfluss auf die Frequenz. (angeschaltet fiepts ne Quarte höher, wie ne sirene^^)

  • Hallo Zusammen,


    ich hänge mich mal mit hier dran denn mein Thor will ebenfalls nicht so wie ich will.


    Dummerweise habe ich das Layout von runoffgroove 1:1 übertragen und erst kurz vor Ende mit Erschrecken festgestellt das das ganze ja natürlich von der Bestückungsseite gezeigt wurde. Ich hab es dann weiter durchgezogen.
    Fotos kann ich zur Zeit leider keine liefern da ich leider keine Digicam im Zugriff habe. Ich werd mal im Freundeskreis rumfragen.


    Folgendes habe ich bereits gecheckt:


    Die korrekten Bauteile sollten an den korrekten Positionen sein.
    Im Bypass leuchtet die LED und der Sound entspricht der gewöhnten Qualität.


    Gemessene Spannungen sind folgende:


    Code
    D     S    G
    Q1    4,48    0,48    0,00
    Q2    4,41    0,20    0,00
    Q3    9,07    4,86    2,17
    Q4    4,34    0,53    0,00
    
    
    
    
    V=9,07

    Wenn ich jetzt das Knöpchen drücke habe ich zwar Zerre, aber kein Bass mehr. Je nach Gain und Volume Stellung klingt das ganze auch ein wenig fuzzig.
    Im Anhang eine Aufnahme an der ich ein wenig an den Knöpfen spiele. Zuerst das Clean Signal. Signalweg ist: Gitarre -> Thor -> Interface -> Fender Amp Simulation.


    Hat jemand eine Idee? Vielleicht sogar Referenzspannungen?


    Gruss,
    Chris

  • Also, ich gehe bei solchen Effekten von den Standardwerten aus und stelle dann nach Gehör ein.
    Die Werte können ja auch nur eine Orientierung sein, da die Bauteilwerte, insbesondere die FETs ja doch stark schwanken (korrigiert mich, wenn ich falsch liege)
    Bei höherem Gain klingts bei mir allerdings auch ein wenig "fuzzy"
    Wenn ich die Klangregelung angeschaltet hab, lässt sich dies aber bei jeder Gain Einstellung schnell ABSOLUT umgehen. Ich schalt die gar nicht mehr aus...

  • Ist die Drainspannung von Q3 nicht ein wenig hoch? Ich dachte immer der Arbeitspunkte müßte bei 9V bei ca 4,5V liegen.


    Mhh, lesen müßte man können. Q1 ist jetzt bei 6,4V aber es klingt immer noch sehr dünn.

  • Quote from Ghostnote;297629

    Ist die Drainspannung von Q3 nicht ein wenig hoch? Ich dachte immer der Arbeitspunkte müßte bei 9V bei ca 4,5V liegen.


    Mhh, lesen müßte man können. Q1 ist jetzt bei 6,4V aber es klingt immer noch sehr dünn.


    Vielleicht hat das Problem etwas mit der Bright- oder Bottom Schaltung zutun
    ansonsten keine Ahnung

  • Hallo,


    das hab ich mir auch gedacht.. Hab rund rum alles überpüft und nachgelötet. Das hat es nur schlimmer gemacht. Ich werd nochmal von vorne Anfangen. Übung macht den Meister ;)
    Gruss,
    Chris

  • Quote from Ghostnote;297629

    Ist die Drainspannung von Q3 nicht ein wenig hoch? Ich dachte immer der Arbeitspunkte müßte bei 9V bei ca 4,5V liegen.

    Mhh, lesen müßte man können. Q1 ist jetzt bei 6,4V aber es klingt immer noch sehr dünn.



    Hi Ghostnote !
    Schau mal in den Schaltplan , Spannung bei Drain Q3 muss höher liegen als bei den anderen Transen , liegt ja mow an Versorgungsspannung an .
    Wenns nach dem Nachlöten schlimmer wird hast Du logischerweise beim Löten was vereiert . Beim Nachlöten immer Transen und Ics rausnehmen ! Alle anderen Bauteile sollten es eigentlich überlebt haben ( ist ja keine Diode drin ) . Du musst die Schaltung vielleicht nicht nochmal neu aufbauen , aber sicherstellen , dass alle Leiterbahnen ok sind ( je nachdem ob Du Platine geätzt hast oder Lochraster genommen hast ) und dass empfindliche Bauteile ok sind ( halt Transen und Ics eventuell Elkos ) , gerade nach falsch aufgebauter Schaltung ( spiegelverkehrt , ist mir auch schon passiert ;D ) .
    Alles andere hört sich auch nach falschem Bias an . Bei mir ist Q1 ca. 4,5 V , aber wie schon von anderen Usern erwähnt , je nach Streuung der JFets ist das unterschiedlich .

    LG Carsten

    P.S. Schau ob die Transen richtig in den Sockeln stecken ( ich hoffe Du hast gesockelt ) , bei Zweifel nach "datasheet 2N5457 bzw. J201" googeln.
    Oder Du hast beim Nachlöten die Kippschalter gekillt ??

  • Hallo Napoleon,


    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. IC und Transistoren habe ich gesockelt und auch festen halt überprüft. Die Kippschalter sind auch ok. Letzendlich spielt das jetzt keine Rolle mehr da ich es nochmal sauber aufgebaut. Man sieht
    Beim Nachlöten habe ich es dann noch zusätzlich verbaselt da danach nur noch fiepen zu hören war. :rolleyes:


    Wir stellt ihr das mit dem Nachlöten an. Habt ihr klemmen die ihr benutzt um das entsprechende Bauteil vorm rausrutschen zu schützen, oder wie hab ich mir das ganze vorzustellen?


    Eine zweite Frage habe ich auch noch: Wenn ihr Verbindungen über drei/vier Lötaugen macht, wie geht ihr davor? Ich hab den Eindruck das man, wenn man nur den Lötzinn erhitzt, das man dann kalte Lötstellen erzeugt.
    Apropos kalte Lötstellen: Wie stellt ihr sowas fest?


    Gruss und vielen Dank nochmal,
    Chris



  • 1. Da die Bauteile ja normalerweise durch 2 Lötverbindungen gehalten werden , sind Klemmen eigentlich nicht nötig . Beim Nachlöten ( wie beim normalen Löten auch ) , vor dem Löten immer etwas Lötzinn auf die Spitze geben ( steigert Hitzeübertragung ) , nie direkt an der Lötverbindung rumbraten .

    2. Je nachdem , bei 3-4 Lötaugen reichen ja teilweise schon die Enden der Bauteile um eine Verbindung zu schaffen , so dass nur eine Lötstelle zur Verbindung nötig ist . Gibt glaub ich auf www.diy.musikding.de ein gutes Tutorial zum Löten auf Lochraster .

    Kalte Lötstellen : z.B. Messgerät auf Widerstand stellen und die Lötverbindungen austesten , ob das Gerät anzeigt . Wenn nicht : kalte oder unzureichende Lötstelle .

    Schade , Deine Messergebnisse sahen schonmal gut aus , und der Fehler lag wohl an einer Kleinigkeit . Ohne Fotos ist Dir wohl nun schwer zu helfen , und auch nur dann , wenn Du sicher bist , keine sensiblen Bauteile gegrillt zu haben , dat sieht man auf nem Foto ja nicht:rolleyes:.

    Viel Glück

    LG Carsten

    P.S.: SuFu mal nach " Audioprobe" bzw. " Signalverfolgung" . Das könnte in Deinem Fall schwer weiterhelfen , um das Problem/die Probleme einzugrenzen .

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