Das Face 69 mod.

  • Hallo.
    ich will bald das 69 Face bauen.
    Ich will ein fuzz das so vielseitig wie möglich ist aber nicht unnötig kompliziert ist.

    Und beim stöbern im internet habe ich dann das hier gefunden:

    http://www.aronnelson.com/gallery/main.p…ST_MOD.jpg.html

    und das hier:

    http://www.aronnelson.com/gallery/main.p…ITCHER.gif.html

    Wäre das sinnvoll?!
    (Mir geht es vorallem um den transistor schalter)


    Wie Müsste ich das verkabeln,weil ich garkeienen plan habe wo das drann muss.

  • Hi,

    beides macht Sinn, allerdings brauchst du beim Transistorschalter nur einen 2pdt, denn die Basen musst du nicht mitschalten, direkt verbinden reicht.
    Wirklich interessant wird der mod, wenn du zB Siliziumtransistoren auftreibst, die ähnliche (evtl etwas höhere) hfe-Werte wie deine Ge-Transen haben. Müssen halt auch pnp-Typen sein. Vgl: http://fuzzcentral.ssguitar.com/axisface.php

    Siehe auch hier:
    http://www.beavisaudio.com/Projects/FuzzLab/byocfuzzmods.htm

    Was beim 69er Sinn macht: Den Ausgangskondensator C3 um den Faktor 10 verkleinern. Dann landest du bei 10n, wie im originalen Fuzz Face. Das Gerücht, das Fulltone 69 habe da einen 100n, was wohl beim Bausatz umgesetzt ist, soll nicht stimmen. Mir war das Ding jedenfalls zu basslastig/matschig.

    Ich habe auch noch den 2,2µF am Eingang durch einen Folienkondensator ersetzt. Der ist zwar riesig, der Soundgewinn ist aber auch deutlich. Wenn man eine mehr sägende/bassärmere Variante haben will, die sich besser durchsetzt, kann man den zB umschalten zu einem 0,047µF.

    Zu den Transen: Ich fand die mitgelieferten nicht so prickelnd, es klang eher ziemlich grätzig. Habe dann mit einigen 2n1307 und MP20d bzw MP21d rumprobiert, die klangen deutlich besser. (gibt´s bei uk-electronic.de)

    mfg, Immo

  • Hallo zusammen,
    ob es Sinn macht beide Transistoren zu Germanium/Silizium schaltbar zu machen,
    wie es bei Beavisaudio verlinkt ist mag ich zu bezweifeln...

    Ich habe bei meinem Germanium Fuzz Face lediglich
    den Transistor Q2 umschaltbar von Germanium zu Silizium gemacht,
    hatte aber auch eine handvoll Transistoren und habe da den besten selektiert...

    Beide Emitter liegen normal an, Basis und Kollektor
    werden vom 2PDT angewählt, siehe Dateianhang ;)


    MfG
    Magnus

  • Hallo,

    wenn man schon zwischen zwei Transistoren (Ge- und Si-pnp) umschalten will, sollte man den Kollektorwiderstand - als 10k-Trimmer ausgeführt - auch verdoppeln (also mit umschalten), denn es ist höchst unwahrscheinlich, daß ein Ge- und ein Si-Transistor mit dem selben Rc (welcher hier deutlich den Arbeitspunkt bestimmt) "richtig liegen".

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hi,
    wenn es nicht klingen würde hätte ich das auch gemacht,
    scheint aber als habe ich Glück gehabt dass mein GE-SI-Mix sehr gut klingt ;)

    Da stirbt kein Ton krächzend ab oder so,
    klingt alles recht rund und warm nur eben
    etwas mehr komprimiert und höhenbetonter...
    Unter 'ner Hand voll Transistoren war eben einfach was gutes dabei :)


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Hi,

    Zitat

    Ich bezog mich auf den Austausch von Q2 - was ich besser dazugeschrieben hätte...

    Ich spreche doch auch von Q2 ;)

    Oder meinst Du wenn man entweder 2 x SI oder 2 x GE umschalten möchte?
    Dann ist es natürlich logo...


    MfG
    Magnus

    Bester DIY-Tip: Vorverzinnen...

    ~Bisgon Pes Laul~

  • Erstmal danke für die schnellen antworten.
    hatten zwischendurch kein internet deswegen konnte ich erst jetzt wieder hier nachgucken.

    Also.
    Ich will die meisten mods von Beavisaudio (http://www.beavisaudio.com/Projects/FuzzLab/byocfuzzmods.htm) machen.
    Aber es gibt noch so ein zwei sachen die mir nicht ganz klar sind.

    Erstens Wo muss ich den Boost-Mod anlöten?!
    An R5?!
    Und welcher Wiederstand wäre geeignet?!


    Auch wenns eine dumme frage ist aber,
    Wozu ist der Bias da?!


    Danke schonmal im vorraus;)

  • Boost mod steht doch da: Statt dem 470R des FF nimmst du den Schalter, um zw. 470R und 1k umschalten zu können.
    Beim FF69 sitzt da allerdings ein 220R und ein 1k-Poti in Serie, d.h. du kommst dort von 220R bis 1,22k, und das stufenlos. Viel besser als die Lösung mit dem Schalter also! Ein bisschen sollte man schon Schaltpläne lesen können...:rolleyes:

    Wenn du mit BIAS den Regler des FF69-Bausatzes meinst: Den sollte man eher mit "Smooth" o.ä. beschriften, denn genau das tut er - ausprobieren! Am besten an einem lauten und eher aggressiv klingenden Amp, a la anzerrendem Marshall o.ä. An einem Weichspüleramp braucht´s den Regler nicht.

    Das meiste bei den Beavis-mods ist nur SPielerei, wirklich sinnvoll wäre noch eine Umschaltung für den Eingangskondensator zB zwischen 2,2µF und 0,047µF oder so.

    Bei so viel mods und Knöppen sollte man an die Bühne denken: Verwirrt nur, erhöht die Chance von Fehleinstellungen etc. Und was nicht dran ist, kann nicht im entscheidenden Moment kaputt gehen.

    mfg, Immo

  • Hey leute, glaube habe den falschen schalter bestellt. nämlich den 2pdt von alpha und wollte den eingangsmod mit den 2 kondensatoren nachbauen, allerdings mit ner status led, die mir anzeigt welcher kondensator an is. wollte nur mal fragen, ob es da auch irgendeine möglichkeit gibt das zu verkabeln mit der einen reihe des 2pdt schalters.

    thx

  • Zitat von Marro;286817

    Hey leute, glaube habe den falschen schalter bestellt. nämlich den 2pdt von alpha und wollte den eingangsmod mit den 2 kondensatoren nachbauen, allerdings mit ner status led, die mir anzeigt welcher kondensator an is. wollte nur mal fragen, ob es da auch irgendeine möglichkeit gibt das zu verkabeln mit der einen reihe des 2pdt schalters.

    thx

    Hi,

    was'n das für Mod? Schaltest du einfach nur zwischen zwei Eingangs-Cs? Wen ja: Input an den mittleren Pin einer Ebene des Schalters, an den beiden drüber und drunter jeweils das eine Bein des jeweiligen Cs, die anderen beiden Beine der Cs zusammenlöten und von da aus zum Input auf der PCB. Schon hast du einen Ebenen frei für die LED.

    Gruß
    Helge

    The Rules of hacking:
    Rule #11: Don’t drink and solder (chapter 7).
    Rule #23: Distortion is Truth. (Poss’s law; chapter 23).

  • Alternative:

    Beide Kondensatoren in Serie schalten und den Schalter so drüber setzen, dass er in jeder Stellung je einen der Kondensatoren überbrückt. (Also Mittelpin der Schaltebene an den Verbindungspunkt beider Kondensatoren usw.). Hat den Vorteil, dass beide C´s immer beidseitig verbunden bleiben, das knackt nicht beim schalten.

    mfg, Immo

  • Ich werde mir auch einen Boostmod einbauen - ich steh nur grade auf dem Schlauch - wenn ich den Boost per Fußschalter schaltbar machen will, und das ganze eine LED bekommen soll - brauch ich doc ein 3dpt Fussschalter?!
    Wie sieht da die Verdrahtung aus?
    Für den Transistorselect hab ich mir einen 4P3T Drehschalter besorgt - ich will damit zwischen 3 unterschiedlichen Transistorpaaren wählen können - auch hier ist mir die Verdrahtung nicht ganz klar.
    Wenn mir jemand mal ne Skizze machen könnte - wäre super

  • Hallo Ulrich,

    ja, gute Frage - wo liegt denn der qualitative Unterschied?
    Ansonsten möchte ich eigenlich mehr dB, etwa für Solospiel...
    Wie sehen die beiden Boostmods als layout 7 Schaltung mit LED aus?
    Wie lassen sich die Transistoren mit einem 4p3t drehschalter wählen?

  • Hallo Leute!

    Der Thread hier ist zwar schon etwas älter, aber als ich mich mit dem 69er Fuzz beschäftigt habe, hat mir das hier geholfen, daher dachte ich ich schreib mal was zu meinem Teil.

    Angemerkt:
    -Das war mein erstes Projekt
    -Ich bin überhaupt kein E-Techniker. Ich habe mich soweit mit den Schaltplänen auseinandergesetzt, dass ich zumindest ein wenig Ahnung habe, aber das was ich hier schreibe, beruht eher auf meinem Verständnis als Gitarrist und soll Leuten dienen, die auf meinem Wissensstand sind und sich wie ich überlegen, was man noch alles an diesem Bausatz so anstellen kann.

    Ich habe zwar keine Si Transen verwendet, aber doch ein paar Mods durchgeführt.
    Zuerst einmal hab ich als Q1 einen OC44 verwendet (bei TAD gibts den (immer noch) unter den Sonderposten). Ich schätze das war zwar nicht sehr "wissenschaftlich absicherbar" da ich v.A. nur einen bestellt habe und ohne durchmessen reingesetzt. (Vom Voodoo verführt ;) ) Natürlich hab ich noch den Standard dagegen ausprobiert. Mir hat der OC44 einfach besser gefallen, und ich hatte damit vor Allem weniger Gain - und das war dann ausschlaggebend.

    Dann habe ich, wie von roseblood empfohlen - Danke! - C3 gegen 10nF ausgetauscht. Da habe ich den Standard (100n) nicht ausprobiert. Aber ich muss sagen mir gefällt die Helligkeit echt gut. Das tolle hierbei ist, dass der 69er von Haus aus wirklich sehr gut mit dem Gitarrenpoti arbeitet (ich weiß das steht bei jedem zweiten Boutiquepedal). Meine Hollow Body Ibanez hat das normale ab Werk Ibanez-Billig-Wiring und wird daher beim Volume zurückdrehen relativ mulmig, und als Verstärker ist ja Orange auch nicht gerade führ seine klaren Höhen berühmt (ein AD30 - also mit Vox AC30 ähnlicher ClassA Schaltung). Aber wenn ich mit dem Fuzz davor den Volume Poti meiner Gitarre zurücknehme hab ich echt schöne klare crispy Cleansounds.

    Weiters habe ich noch von Beavis Audio (http://www.beavisaudio.com/Projects/FuzzLab/byocfuzzmods.htm) den Howl of Flaming Death mod durchgeführt und diesen zusätzlich noch mit einer LED (über nen 3PDT) versehen. Auch den Mod hab ich ziemlich randomly durchgeführt, ohne vorher viel Ahnung zu haben, was da eigentlich soundtechnisch rauskommen wird. Ich war recht erstaunt muss ich sagen, als ich diesen Flaming Death Howl zum ersten Mal gehört habe - und habe zugegeben ziemlich gegrinst ;). Also wenn man den Poti raufdreht kommt ab einem gewissen Punkt - welcher auch stark von der Einstellung des Fuzz Potis abhängt - ein schriller Pfeiffton. Dessen Höhe ändert sich einerseits bei Weiterdrehen dieses Potis, als auch bei Drehen des Gitarren Volume-Potis. Das Ganze ergibt dann im Zusammenspiel ziemlich verrückte Sachen.
    Aber dieser Mod hat auch unter "normalen" Umständen seinen Zweck. Wenn man den Poti kurz vor den Punkt dreht an dem die ganze Sache beginnt zu schreien, hat mann einen ziemlich coolen Boost für Single Note Lead-Geschichten. Also vom Sound her wird alles ziemlich kratizg-höhenreich und schmerzt schon fast in den Ohren und man hat - je nachdem wie nah man am erwähnten "Schreipunkt" ist - ein leises, krank klingendes Geräusch im Hintergrund. Mir gefällts jedenfalls!

    Was ich mir momentan noch überlege durchzuführen, ist den Minitrimmer (RV1) auszubauen und stattdessen einen per - an der Außenseite liegenden - Kippschalter regelbaren Widerstand einzubauen. So könnte man denke ich zwischen Extremstellung (ganz nach rechts gedreht -> Töne sterben schnell ab) und Normalstellung schalten.

    Für alle die sich überlegen das 69er Fuzz zu bauen; man erhält ein mMn ziemlich nach Overdrive klingendes Pedal und in Normalstellungen nicht wirklich DIE Fuzz-Säge (zumindest bei mir mit niedrigerem hFE vom OC44 und 10nF C3).
    Noch wichtig: Bei den Bauplänen stimmt in dieser Abbildung http://diy.musikding.de/system/html/pl…er-a1752d16.jpg die Polarität von C1,2,4 und D1 nicht. In der Abbildung zur Verdrahtung http://diy.musikding.de/index.php/face…/face69wire.pdf ist alles richtig - soweit ich das sehe und verstehe, oder ich hab irgendwo anders nen Fehler drinnen

    So. Ich hoffe einigen geholfen zu haben und obendrein nicht allzuviele E-Techniker unter euch in Rage versetzt. Wenn ja möge man mir das verzeihen.

    MfG Lukas

  • Hallo,

    ich möchte mir noch ein zweites Fuzz Face 69 bauen und mit ein paar Mods versehen. Ich hab auch schon ein bißchen das Netz durchforscht, aber ich dachte bevor ich jetzt loslege und bestelle, frag mich mal noch in die Runde, was ihr von den Mods haltet, welche ihr empfehlen könnt und welche sich vielleicht weniger lohnen.

    1. Umschaltbarer Ausgangskondensator C3, im Original FuzzFace 10nF, im Fuzz 69 100nF, zumindest laut Plan. Ich hab aber gerade nochmal in meins reingeschaut und da ist ein 10nF drin. Also entweder schickt Klaus schon lange den 10er statt dem 100er mit und Schaltplan/Stückliste sind nicht auf dem neuesten Stand oder ich hab damals gleich den 10nF dazu bestellt. Kann mich da nicht mehr dran erinnern... Hat da jemand Erfahrung mit anderen Werten? Zwischenwerte 22, 47nF ??

    2. Umschaltbarer Eingangskondensator C1, im Original 2,2µF. Ich hab im Augenblick ein Dunlop FuzzFace zur Reparatur da, welches von Michael Bender (der hat vor ein paar Jahren mal den Seventeeth ToneBender über ToneToys angeboten, falls das jemandem was sagt) modifiziert wurde. Dort ist stattdessen ein 0,22µF verbaut. Ich stell mir da sowas in der Richtung vor:

    http://www.youtube.com/watch?feature=…d&v=rLjqkM7Y_PA

    Mir würden aber 6 Optionen dicke reichen. Kann ich das mit diesem Drehschalter realisieren? -> http://www.musikding.de/Schalter/Drehs…ffen::1148.html

    3. zusätzliche Tonblende, like this: http://forum.musikding.de/vb/showthread.…=fuzz+face+mods

    4. RV1-Poti nach außen legen. Im Face69 ist ja statt dem originalen R5 8,2k ein 1k Widerstand + 10k Trimmer verbaut. Lohnt es sich denn nach außen zu legen? Im oben erwähnten gemoddeten Dunlop FuzzFace bei R5 ein 18k Widerstand verbaut (und bei R4 1k, also quasi der Roger Mayer Mod). Nach meinem Physikverständnis komm ich mit dem 1k + 10k Trimmer nicht bis 18k. Hat da schon mal jemand nen 20k oder 25k Poti verbaut?

    5. zuschaltbarer Eingangsbuffer. Man liest ja immer wieder das Buffer vor nem Fuzz eher nicht so dolle ist und ich hab da durchaus auch schon diese Erfahrung gemacht, aber dieses bereits mehrfach erwähnte gemoddete Dunlop FuzzFace hat von Michael Bender einen Eingangsbuffer spendiert bekommen. Zumindest sieht es für mich stark nach einem aus und mein Gitarrenkollege, für den ich es repariert habe (ein Kabel war ab ;) erwähnte auch den Buffer Mod. Wie auch immer, diese FuzzFace klingt ausgezeichnet. Kann natürlich an dem besonders passenden Buffer liegen..?

    6. Voltage Sag Mod. Ist vielleicht noch ganz nett, probier ich vielleicht auch mal noch aus...

    7. Howl of Flaming Death Mod, hab die Schltungen jetzt noch nicht verglichen, aber hört sich recht stark nach FuzzFactory an... da wird vermutlich zumindest sowas ähnliches gemacht worden sein... Die Factory hab ich schon gebaut, von daher brauch ichs nicht unbedingt noch im FuzzFace.

    So far... Meinungen, Anmerkungen, Kritik. Her damit, bin für alles offen...


    Grüße
    Johannes


    PS: ist hier eigentlich jemand aus dem Raum Stuttgart?

  • 1. 10nF belassen. 100nF war ein Fehler, das wird zu bassig. Ist vermutlich auch bei Fulltone nie so gewesen. Wenn fett, dann etwas anders, siehe "Big Phatty" Mod im Link unten.
    2. Macht Sinn, aber man braucht nicht sehr viele Werte. Ich schalte zB im Meathead nur zwischen 47nF und 2,2µF - ausprobieren. Spätestens oberhalb von 1µF tut sich klanglich eh nix mehr.
    3. Warum nicht? Ich brauch sie nicht, denn so grell ist ein Ge-Fuzz mit relativ niedrigem hfe ja nicht, ist aber Geschmackssache.
    4. Als Trimmer so belassen, wie es beim Bausatz ist. Es geht da eher darum, einen passenden Arbeitspunkt für den Transistor zu finden. Es gibt etwas Spielraum, in dem man nach Gehör entscheidet, aber das ist nur ein kleiner Teil des Regelwegs. Und wenn man den Regler versehentlich verdreht, klingt's scheiße, also wäre es mit externem Poti weniger live-tauglich.
    Selbst wenn man mehrere Transistoren umschaltbar macht (siehe Link, ich halts für Quark), würde ich eher Festwiderstände umschalten.
    Größeren Trimmer als 10k würde ich nur nehmen, wenn dessen Regelbereich nicht reicht, denn sonst wird der "sinnvolle" Einstellbereich nur unnötig enger. Bin mit 10k+1k bisher immer hingekommen. Wichtig beim FF sind passende hfe-Werte, ich nehme gerne 90 für Q1 und 120 für Q2, oder jedenfalls ungefähr dieses Verhältnis. Beim Meathead (ein Si-Fuzz Face) zB eher 200 und 260 oder so)
    5. Mit externem Buffer probieren, zB irgendein Boss-Treter ohne True Bypass etc. Es klingt in manchen Stellungen evtl ganz gut, aber die Fuzzschaltung hängt dann nicht mehr als Last an den Pickups; die spezielle Reaktion des Fuzz auf Änderungem am Volume- oder Toneregler der Gitarre fällt damit flach. Meine Meinung: im Fuzz weglassen... Eher auf dem Pedalboard an erster Stelle ein Pedal mit schaltbarem Buffer vorsehen, ich hab da zB einen Booster oder einen Compressor zur Auswahl, die man mit zusätzlichem Fußschalter entweder auf "True Bypass" oder "buffered Bypass" schalten kann. So hat man die Option "mit/ohne Buffer" auch für andere Pedale zur Verfügung, bei manchen Overdrives macht es ja auch einen Unterschied.
    6. Ist ja nur ein Poti, ausprobieren lohnt sich! Ich hab ein Netzteil mit regelbarem Ausgang (Fame DCT-200) - noch praktischer.
    7. Ist halt schräg - wenn man's brauchen kann... Hier, wie auch bei manch anderen der Mods, könnte man ja gleich die Möglichkeit einplanen, das nachträglich zu ergänzen, zB die fraglichen Bauteilbeinchen, an die die zusätzlichen Kabel des Schalters gehören, gleich etwas länger lassen, also das Bauteil etwas höher setzen.

    http://www.beavisaudio.com/Projects/FuzzL…loneMods_V2.gif

    mfg, Immo

  • Vielen Dank für die ausführlichen Infos. Ich denke ich werd ich werd die meisten Mods aus dem Link mal ausprobieren, Transistor Switching und Bias Mod ausgenommen. Und mit den Eingangskondensatoren werd ich mal rumprobieren, verschiedene Transen sowieso, da hab ich auch noch einige rumliegen...
    Den Buffer bau ich vielleicht separat oder in meinen Mosfet-Booster, wollte den eh wieder aufs Board packen...

    mfg
    Johannes

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!