• Guten Tag, alle zusammen!

    Ich bin nicht nur neu hier, sondern auch generell im Thema Ampbau.:)
    Nach etlicher Zeit des Einlesens fühlte ich mich bereit dazu, den Lötkolben anzuschmeissen und orderte mir einen Madamp G2 Bausatz.
    Chassis Bohren, Potis und Buchsen installieren ging einwandfrei.
    Gleichrichterplatine bestücken auch, eigentlich alles bis es zum ersten Spannungsmessen kommen sollte. Ich schließe das Ding an, messe Gerade die 6,4 Volt am V1 Filament, da fängt der erste Widerstand(270 Ohm) direkt hinter dem Brückengleichrichter an zu Qualmen.:mad:
    Ich kontrolliere alles noch einmal, kann aber keinen Fehler feststellen.
    Ich löte einen neuen 270 Ohm Widerstand ein, teste erneut und schon wieder der selbe Mist.
    Was zur Hölle kann das sein? EIn falsch gelöteter Brückengleichrichter würde wohl die Sicherung fallen lassen... Könnte der PT vielleicht zuviel Spannung liefern?

    MfG Pascal

  • Hi,

    Also wenn der Widerstand abbrennt, fliesst dahinter zu viel Strom. Du solltest also als erstes erstmal die NT Platine separat in Betrieb nehmen. Dann kannst du abgehend von der NT Platine deine Ub+ Spannung nach hinten erstmal auf Kurzschluss messen, welcher mit Sicherheit vorhanden ist, ansonsten würde der R nicht abbrennen.

    MfG uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Vielen Dank, ich denke das Problem liegt am Gleichrichter, der sperrt nämlich nicht mehr!
    Nun muss der ersetzt werden. Der jetzige hatte 500V, Nennstrom 1,5 A.
    Allerdings liegt vom PT an ihm "nur" 190 VAC an. Meine Frage nun:
    Kann ich stattdessen einen 250 Volt Gleichrichter mit 1,5 A nehmen, die Spitzensperrleistung liegt dort ja immerhin bei 600V?

    Mit freundlichen Grüßen Pascal

  • Hallo,

    da Gleichrichter nomalerweise für die Wechselspannung (AC) spezifiziert sind, die sie gleichrichten sollen, tut es einer mit 250 V AC.

    Aber Vorsicht, so ein Gleichrichter brennt nicht aus Spaß oder Langeweile durch, da liegt auch sonst noch ein Verdrahtungsfehler vor.
    kann es sein, daß du den 100k über dem Elko mit dem 10k, der davon abgeht verwechselt hast? Polarität der Elkos stimmt?

    Am besten mal den Amp von der Netzteilschaltung abklemmen und erst mal nur das Netzteil messen.

    Ein alter Inbetriebnahmetrick für Leute ohne Trennstelltrafo ist, eine normale Glühlampe (20 Watt für kleine Amps, 100 W für große) in Reihe mit dem Netzanschluß des Verstärkers zu schalten. Bleibt die Lampe bei Einschalten des Verstärkers nach kurzem Aufleuchten dunkel, kann man den Verstärker auch ohne sie einschalten...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Danke, Leute. Habe die NT Platine neu aufgebaut und sie funktioniert.;D
    Am Trafo konnte ich 194 V statt 190 V messen, denke das liegt im Toleranzbereich. An der Heizung konnte ich 6,4 V messen, d.h. voll im grünen Bereich.
    Voller Tatendrang baute ich nun den Amp zusammen. Nachdem ich alles kontrolliert habe, hing ich den Kleinen an die Netzspannung. Die Röhren leuchten. Sehr gut. Alle Spannungen waren im Toleranzbereich, bis auf die Anodenspannung. Die war nicht da!
    Stecker raus, Elkos entladen, alles neu überprüfen. Alle R's sind korrekt. Elkos richtig gepolt und die Anoden liegen an Masse. He?
    Stecker erneut rein. Die Röhren leuchten nicht. Der Netztrafo liefert nur noch 150 VAC und an den Drähten der Heizspannung liegt keine Spannung an. Alle sonstigen Spannungen liegen auch 28- 35 V unter Soll. Natürlich immer noch keine Anodenspannung.
    Der Netztrafo war auch richtig heiß, ich weiß allerdings nicht, wie heiß der werden darf.

    Ist das nicht ungewöhnlich, daß der Trafo plötzlich reduzierte Spannung fährt?
    Ich weiß echt nicht mehr weiter, bin kurz vor der Kapitulation. Dabei hat alles so schön angefangen...

    Grüße Pascal

  • Wenn die Spannung am Trafo runtergeht, muss er zu viel Strom hergeben. Da ist immer noch irgend etwas im Argen mit Deinem Aufbau!

    Welche Spannungen liegen an, wenn Du nur die Netzteil Platine anschließt?

  • warum liegen die anoden an masse? dann ist es kein wunder, dass der NT heiß läuft und du keine spannung gegen masse auf den anoden hast. da ist wohl irgendwo nen kurzer drin. zwischen anode und masse solltest du irgendwas um 210kOhm messen.

    und zu der niedrigen spannung: kann sein, dass du da nen windungsschluss im trafo hast.

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