problem rebote delay 2.5

  • abend.
    also ich hab folgendes dummes problem und hoffe hier hilfe zu finden. ich hab das rebote delay 2.5 von tonepad versucht zu bauen und naja das ist irgendwie komisch, denn an sich funktioniert es, aber wenn ich das delay-poti aufdrehe wird das audiosignal extrem laut und fängt an zu stören.
    am anfang ging gar nix, dann hab ich eure tipps mit lötstellen überarbeiten usw alle ausprobiert und bin jetz mit allen punkten durch. hab alle bauteile auf funktion usw überprüft und weiß einfach nich weiter.
    nur wenn das delay-poti wie gesagt komplett abgedreht ist kommt ein "normaler" ton raus und naja den kann ich halt mitn repeats bissl variieren, das ist ja aber nicht der sinn und zweck.
    kann es sein das mein delay-poti kaputt ist??? wie könnt ich das überprüfen?

    wäre um jede anregung dankbar, ums zu erwähnen, zuvor hab ich nur 3 fuzzer gebaut, also das delay is für mich schon bissl mehr.
    mfg

  • Servus,
    für mich sehen einige Lötstellen nicht sauber gelötet aus. Du musst die Stelle so lange erhitzen, bis sich das Lot mit der Kupferfläche verbindet. Nicht länger und nicht kürzer. Ansonsten besteht die Gefahr von "kalten" Lötstellen, sprich schlechtem oder gar keinem Kontakt.
    Bei einem deiner Potis steht ein einzelnes Drähtchen aus der Litze ab. Kontrollier nochmal alle Stellen, ob es durch sowas möglicherweise ungewollten Kontakt gibt.

    Anschließend: Schnapp dir ein Multimeter und miss die Spannungen nach. Ggf. auch Leiterbahnen auf (ungewollten) Widerstand zu benachbarten Bahnen prüfen.
    Benutzt du eine Batterie oder ein Netzteil?
    mfg

    Chryz

  • ok, also die lötpunkte hab ich alle überarbeitet und die litze is auch weg. werd heut nachmittag mitten gerät drüber schauen.
    und auf die frage,ich benutz ein netzteil, batterie ist nicht vorgesehen.

    danke erstmal

  • Zitat von Chryz;279217

    Ggf. auch Leiterbahnen auf (ungewollten) Widerstand zu benachbarten Bahnen prüfen.

    Vor allem das! Da ist so viel nachträglich rumgekratzt, dabei schafft man schnell mal einen neuen Kontakt. Ich teste Platinen immer komplett auf korrekte Verbindungen durch, bevor ich sie verwende.


    mfg, Immo

  • Zitat von roseblood11;279239

    Vor allem das! Da ist so viel nachträglich rumgekratzt, dabei schafft man schnell mal einen neuen Kontakt. Ich teste Platinen immer komplett auf korrekte Verbindungen durch, bevor ich sie verwende.


    mfg, Immo


    ja ok hab da noch bissl was weggekratzt um vermeindliche brücken zu vermeiden, aber das sieht schlimmer aus als es ist... ^^

    naja und ich arbeite eigentl ordentl, aber irgendwie war der lötzinn diesma auch kacke, hab haufen dreck mit dabei gehabt, werd mal das mit dem KONTAKT 360 Spray probieren...

    vielen dank für weitere anregungen

  • ich empfehle "audioprobe"

    google mal

    ein audio tester, ganz einfach zum selberbauen - damit hörst du den signalweg von anfang an ab und kannst hören an welcher stelle es hapert

    lg
    Greg

  • Zitat von walter11;279240

    In solchen Fällen ist auch Kontakt LR (z.B. http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=…45eba2ca71dc28f) ein zuverlässiger Helfer. Damit bekommt man den ganzen Lötschmodder von der Leiterplatte und sieht wesentlich besser wo potenzielle Probleme sind

    Hi Walter,

    Spiritus und ne Handwaschbürste machen das auch. Und ist günstiger;D,, und mit der Bürst bekommste auch unliebsame kleine Verbindungen weg.;)

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Zitat von parabol;279241

    ja ok hab da noch bissl was weggekratzt um vermeindliche brücken zu vermeiden, aber das sieht schlimmer aus als es ist... ^^

    naja und ich arbeite eigentl ordentl, aber irgendwie war der lötzinn diesma auch kacke, hab haufen dreck mit dabei gehabt, werd mal das mit dem KONTAKT 360 Spray probieren...

    vielen dank für weitere anregungen

    HI,

    Tip vom Profi;D,, Spare nie am Lot.. Nimm entgegen den Regeln z.B. SN60PB40...
    Und dann ´kein 1mm sonder 0.7 oder was noch dünner ist 0.56mm.
    Ich löte generell mit 0.7mm.
    Ich kann das leider nicht anbieten,, da die Kunden bei dem Preis gleich umfallen;D.

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Zitat von lmkv15;279315

    HI,

    Tip vom Profi;D,, Spare nie am Lot.. Nimm entgegen den Regeln z.B. SN60PB40...
    Und dann ´kein 1mm sonder 0.7 oder was noch dünner ist 0.56mm.
    Ich löte generell mit 0.7mm.
    Ich kann das leider nicht anbieten,, da die Kunden bei dem Preis gleich umfallen;D.

    MfG Uwe

    Morgen Uwe,

    oh, echt? So dünn überrascht mich jetzt. Ich nutze ja neuerdings das 60/38/2 100gr Rollle Lötzinn von dir und komme gut damit zurecht. Vorher immer das Staniol 1mm 60/38/2 vom bösem C gehabt, was auch gut war und auch nicht billig - also nenn ruhig mal, was es kosten würde. So nach Pedal nummer 35 weiß man auch als Hobbyist, was gutes Lot wert ist.;)

    Gruß
    Helge

    The Rules of hacking:
    Rule #11: Don’t drink and solder (chapter 7).
    Rule #23: Distortion is Truth. (Poss’s law; chapter 23).

  • Hey, ich woolte nicht extra einen neuen Thread erstellen darum hier:

    Ich habe ebenfalls Nebengeräusche, nicht extrem laut. eher sehr dezent aber eben vorhanden. Klingt nach leisem Rauschen welches nur mit dem Delay auftritt, also erst wenn der Effekt einsetzt, der erste Klang ist noch rauschfrei.

    Weiß jemand woran das liegen kann?

    Achja, als Layout diente dieses hier. Als R5 hab ich 237k anstatt 240k genommen, kann es daran liegen?

    Und für die 82 nF Cs hab ich diese genommen, riesen Dinger, liegts vllt daran das die für bis 630V ausgelegt sind und deswegen der Arbeitspunkt nicht stimmt?


    http://%22http//www.sabrotone…elay-2.5.gif%22

  • Vermutlich hörst du nur das völlig normale Rauschen des PT2399. Das Ding ist nunmal alles andere als hi-fi. Wenn immer vom "analogen Sound" des Rebote, PT-80 etc geredet wird, meint man damit nur, dass die hohen Frequenzen beschnitten werden - um die Nebengeräusche einigermaßen in den Griff zu kriegen.

    Eine wirklich einfache Lösung für ein "modern" und hochwertig klingendes digitales Delay sehe ich zur Zeit nicht. Der FV-1 kann zwar eigentlich genug, hat auch eine ausreichende Samplingrate etc, rauscht aber leider auch zu sehr.

  • Ok danke für die Info.

    Trozdem schade, hatte gehofft es liegt am Op-Amp^^

    Naja, darf mich wohl auch nich groß beglagen bei Bauteilkosten von ca. 15€, da kann ja nichtmal Behringer mithalten^^

  • du solltest längere delayzeiten hinbekommen, wobei die wiederholungen beim pt2399 dann auch beschissener klingen.

    Was glauben sie was hier los wär, wenn alle wüssten was hier los ist?

  • Au scheisse. jetzt hab ich das "Delay"-Poti mit dem "Repeats"-Poti verwechselt. Also wenn du das änderst sollte sich nicht viel ändern, da das "Repeats"-Poti nur nen variabler Spannungsteiler ist.
    edit: auf jeden fall würde ich den 15k widerstand(ist im tonepad-layout orange eingefärbt) entweder sockeln oder nen trimmer einsetzten, das du je nach bedarf die wiederholungen nochmal feineinstellen kannst, falls sich der erhöhte poti-wert sich doch bemerkbar macht.

    Was glauben sie was hier los wär, wenn alle wüssten was hier los ist?

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