aby + "bypass-dazumix" - Schalter

  • Jetzt auch im richtigen Forum...

    Hallo erstmal.
    Bin da schon ne Weile am rumüberlegen, bin aber Neuling auf diesem Gebiet.

    Hab' mich auch schonmal an 'nem "Schaltplan" versucht:
    (kl. Quadrate = Buchsen // gr. Rechtecke = Schalter)

    musikding.rocks/index.php?attachment/3675/

    Würd' mich freuen, wenn mal jemand drüber schauen könnte, der sich auskennt. Funktioniert das so?


    Ist n bisschen kompliziert zu erklären - soll beinhalten:

    - einen Eingang
    - Effektloop
    - aby-Schalter
    - "bypass-dazumix"-Schalter (--> bpdm)*
    - zwei Ausgänge


    LEDs wären wohl sinnvoll, um zu sehen, was man gerade hat, hab' ich aber erstmal übersichtshalber weggelassen.
    Und so müsste es ja auch ohne Strom funktionieren, oder?

    Bei den Bausätzen steht immer:
    "Hochohmige Widerstände an den Ausgängen parallel zum Signal verhindern Knackser beim schalten der Effekte."
    Müssen diese dann an die "Endausgänge" oder schon an die Ausgänge zum DD20 oder an alle?


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    *ich versuch' mal zu erklären was der bpdm-Schalter machen soll:

    Wenn der bpdm aus ist, geht das Signal ganz normal über den loop hin zum aby-Schalter und wird dort auf einen der beiden Ausgänge (a/b) oder beide (y) geleitet.

    Ist der bpdm-Schalter an soll zusätzlich ein Signal, welches den Effektloop umgeht, im ab-Modus auf den jeweils anderen Ausgang gelegt werden. (im y-Modus hat der bpdm keine Auswirkung)

    Ziel:
    Ich spiele über zwei Verstärker und möchte die Möglichkeit haben, dass auf einem der beiden das Effekt-Signal ankommt, während auf dem anderen das Gleiche in trocken ankommt. (ohne auf die normale aby-Funktion zu verzichten)


    Um's dann noch 'n bisschen komplizierter zu machen:

    Ich hab ein Boss DD20 (Delay mit Dauerloop-Funktion und Stereo Ein-/Ausgang) welches so eingebunden werden soll, dass (bpdm angeschaltet) der oben beschriebene (effektierte) Signalweg gelooped werden kann ohne jedoch den bypass mit zu loopen oder aber (bpdm aus) eben normal im ab- oder y-Modus gelooped werden kann.


    also zB:

    - kanal a wählen + effektloop an + bpbm schalter an
    --> kanal a = effektiertes Gitarrensignal, Kanal b = bypass

    - riff spielen und mit DD20 loopen
    --> nur kanal a wird gelooped, kanal b kann danach was anderes spielen oder auch nichts mehr


    Danke für's lesen schonmal.

  • OK, um's auf den Punkt zu bringen:

    1. Läuft das schwarze Kabel so richtig (hier z.B. ist es ja auch mit allen Buchsen verbunden), oder muss es irgendwo unterbrochen werden?

    2. Wenn ein Signal über den lila Weg zum Output kommt (egal an welchen) geht es ja theoretisch über das blaue Kabel zum DD20-Return, und dadurch an die Ausgänge des DD20.
    --> Kann das Signal rückwärts durch ein Effektegerät laufen (und da evtl. was kaputt machen)?

    3. Müssen die Widerstände zur Knackser-Vermeidung nur an die beiden Outputs ganz am Schluß oder auch an die DD20 Send Buchsen?

  • Ich hab's mal noch abgeändert, der bpdm-Schalter soll nicht einfach nur den uneffektierten Kanal dazuschalten, sondern auch noch rechts links tauschen.

    hier der Plan
    musikding.rocks/index.php?attachment/3703/

    Bitte, bitte schaut doch mal drüber.
    Die Fragen bleiben die gleichen wie oben.

    + warum ist eigentlich der preisliche Unterschied von 3pdt auf 4pdt so groß?
    wenn ich noch leds einbauen will, bräuchte ich ja 2 von den 4pdt-Dingern, das wird teuer :(

  • Hallo,

    ich bin kein Freund von mal-eben-über-wuselige-Verdrahtungspläne-drüberschauen - dafür gibts Schaltpläne.

    Aber grundsätzlich kann ich dir zu deiner Idee folgendes sagen:

    1. Ein Signal, das zuvor über einen Effekt geschickt wurde, dann mit sich selber mischen, kann zu ungeahnten/ungewollten Sounds führen, wenn man nicht weiß, ob das Signal im Effekt in der Phase gedreht wurde oder nicht.
    Da du damit aber praktisch auch den Anfang und das Ende des Effektes miteinander verbindest, kann es auch sein, daß das Ganze durch Rückkopplung zu schwingen beginnt (Pfeifen, kreischen) oder garnichts mehr rauskommt.

    2. Zwei Signale einfach per Schalter miteinander "vermählen" führt zu unbestimmten Mischungsverhältnissen. Und zwar

    a) durch unterschiedliche Pegel, die die Signale haben und

    b) durch unterschiedliche Innenwiderstände der Quellen (Beispiel PU: eher höher, Effekt-Out: eher niedriger Innenwiderstand -> Effekt-Out killt das PU-Signal.

    Um so etwas "richtig" zu machen, muß man entweder beide Signale buffern (s. "Buffer") oder in einer (Opamp-)Mischstufe zusammenführen.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Genau, sieh dir zB mal den Paralooperbausatz bei Uwe an. Eine Möglichkeit, die Phase zu drehen fehlt da allerdings auch.
    Ansonsten schließe ich mich Bernd an: Ich hab kurz versucht, mir das Gewusel anzusehen, aber schnell aufgegeben.

    mfg, Immo

  • Hey, vielen Dank für Eure Antworten erstmal.

    Kenn mich leider mit richtigen Schaltplänen nicht aus und hab versucht es übersichtlich zu machen. Ist schon ein ziemliches Wirr-Warr geworden, aber so ist es dann ja auch wenn es in echt verkabelt ist ;). hab das so gemacht, da bei den Bausätzen hier auch Bilder der Verkabelung gezeigt werden. Werd mich bei Gelegenheit über Schaltplan-machen informieren (Tips?).


    Bin aber die ganzen Verbindungen jetzt auch schon öfters durch und hab keine "Fehler" gefunden. Also, es gibt keine Schleifen, da das Signal irgendwann einfach nicht mehr weiterverbunden wird und es kommt immer nur ein Signal pro Ausgang an. Und da da dann zwei verschiedene Amps dranhängen werden die beiden Signale ja auch nicht "vermählt", demnach dürfte es doch eigentlich auch nichts ausmachen wenn zB die Phase gedreht wurde, oder?
    Im Endeffekt ist es so (bzw soll es so sein), als ob 2 Gitarristen das Gleiche spielen, nur dass einer seine Effekte anhat.


    Aber noch eine Frage, ein Freund von mir meinte man könnte eventuell Dioden einbauen, die das Signal nur in eine Richtung durchlassen um das 'zurücklaufen' zu verhindern. Stimmt das? Und macht das Sinn? Und was sind das dann für Dioden? Bekomme ich die auch hier im Musikding-Shop?

  • Wenn ich den ersten Post nochmal genauer lese (den unteren Teil), schwant mir, dass du die doppelte Bedeutung des Wortes "Looper" nicht verstanden hast. :rolleyes: Was dud a beschreibst, braucht eine komplexe digitale Schaltung mit einem Speicher, siehe zB das Boss RC-2. Das hat doch mit Looper=Signalschleife nix zu tun.

  • Eh, nicht ganz... Mir ist schon klar, dass Looper zwei Bedeutungen hat.

    Das loopen im RC-2 Sinne übernimmt ja das DD-20 (wie bereits gesagt ein Delay mit DauerLoop-Funktion).

    Der in dem geplanten Gerät eingebaute Effektloop ist da, um alle anderen Effekte auf einmal komplett rauszunehmen aus der Kette (Bypass).

    Der ominöse bpdm-Schalter soll ermöglichen auf einem Verstärker mit Effekten zu spielen (ich nenne es mal Horst) und auf dem anderen ohne (= Herbert) sowie dass eben Horst mit dem (externen! also nicht in meinem Gerät eingebauten) DD-20 gelooped (im RC2 Sinne) werden kann ohne das Herbert davon beeinflusst wird.

    Wenn der bdpm aus ist, ist es ein ganz normaler aby-Schalter mit vorangehendem Effektloop.


    Wo kann ich mich denn am besten über Schaltpläne informieren bzw, wo bekomm ich einen richtigen Schaltplan von zB einem aby-Schalter her, damit ich mich mal dran versuchen könnte?

    Eigentlich brauch ich ja nur die Symbole für In- und Out-Buchsen sowie 2pdt- und 3pdt-Schalter.

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