Hallo
Ich hab mir kürzlich den Range genauer angesehen und hab ein paar Fragen dazu.
Zuerst zum Schaltplan: Welche Bauteile bestimmen den Arbeitspunkt des Transistors und was passiert, wenn man diese verändert (klanglich meine ich)? Geht dadurch der Transistor oder sogar die ganze Schaltung kaputt?
Nun zu den Transistoren: Ich habe die Möglichkeit zwischen einem OC44 (ungematcht, ohne Angaben zu hfe oder Leakage) und einem AC128 (handselektiert, hfe 81-90, keine Angaben zu Leakage). Soll ich beide ausprobieren oder ist der OC44 nur mit genaueren Angaben sinnvoll?
Welche weiteren Germanium-Transistoren kann ich in den Range einbauen?
Gruss, Marc
Der Range - Fragen zum Schaltplan und alternativen Transistoren
-
-
Den Arbeitspunkt bestimmt das Verhältnis zwischen P1 und R5. Richtig eingestellt sollte der Kollektor im Ruhezustand auf Ub/2 (also 4,5V bei 9V Betriebsspannung liegen.) .
Jeder Transistor macht da Sinn. Ich habe gerade russische drin und bin vom Klang begeistert. Mein Arbeitspunkt ist zwar total falsch eingestellt, jedoch klingt die leichte Zerre, die ich dadurch bei voll aufgedrehtem Boost erhalte in meinen Ohren sehr gut.
Btw: mein Transistor hat beinahe kein leakage aber ein hfe um 55. Der klingt um nichts schlechter als die im Bereich um 70-80. letztere Komprimieren in meinen Ohren etwas mehr, sonst höre ich keinen Unterschied. Also letztere klingen etwas glatter, die mit niegrigem hfe natürlicher und dynamischer.
mfg
-
Zitat von funny_cinnamon_spunk;272585Alles anzeigen
Hallo
Ich hab mir kürzlich den Range genauer angesehen und hab ein paar Fragen dazu.
Zuerst zum Schaltplan: Welche Bauteile bestimmen den Arbeitspunkt des Transistors und was passiert, wenn man diese verändert (klanglich meine ich)? Geht dadurch der Transistor oder sogar die ganze Schaltung kaputt?
Nun zu den Transistoren: Ich habe die Möglichkeit zwischen einem OC44 (ungematcht, ohne Angaben zu hfe oder Leakage) und einem AC128 (handselektiert, hfe 81-90, keine Angaben zu Leakage). Soll ich beide ausprobieren oder ist der OC44 nur mit genaueren Angaben sinnvoll?
Welche weiteren Germanium-Transistoren kann ich in den Range einbauen?
Gruss, MarcWürde auch sagen: Ausprobieren!
Man kann natürlich eine Schaltung bauen, um hfe unter Berücksichtigung des Leckstroms exakt zu bestimmen, siehe z.B. geofex.com im Artikel "Technology of the fuzz face". Aber eltztlich entscheidet das Ohr.Wenn der Arbeistpunkt nicht stimmt, entstehen zB Verzerrungen, aber neutral klingt das Teil ja eh nicht. Ich fange bei solchen Schaltungen immer mit einem Trimmer an, eingestellt auf den Widerstandswert, der nominal im Schaltplan steht, drehe dann da nach Gehör und mit Blick auf das Multimeter dran. R.G. Keen spricht davon, dass das Teil mit 6.8-7.1 V am Kollektor am besten klingt, er nimmt sogar Trimmer für den 3k9 (also einen 1k Trimmer) und für den 68k (100k Trimmer).
Möchte auch nochmal die russischen Transen ins Spiel bringen, Uwe hat zB den MP21D, der klingt in meinem Rangemaster auch sehr ordentlich.
btw: Hat jemand dazu ein Datenblatt oder wenigstens die wichtigsten Daten?
Kaputt machen kannst du durch etwas verstellten Arbeitspunkt nichts, Germaniumtransen sind aber allgemein etwas empfindliche Kandidaten, also sollte man schon im Blick haben, wieviel Spannung/Strom der jeweilige Typ verträgt und sie zB nicht einer falsch gepolten Spannung aussetzen. Hitze mögen sie auch nicht, also sockeln oder ggf sehr zügig einlöten.
r.g. keen / geofex.com zum RangemasterSehr gute Seite über Transistoren, die ich grad gefunden habe.
mfg, Immo
-
Zitat
Mein Arbeitspunkt ist zwar total falsch eingestellt, jedoch klingt die leichte Zerre, die ich dadurch bei voll aufgedrehtem Boost erhalte in meinen Ohren sehr gut.
Ich hab schon einmal ein Boostpedal gebaut, bei dem ich den Arbeitspunkt mit einem Trimmer verändern und so den Transistor leicht zum Zerren bringen konnte. Klang wirklich toll!
ZitatDen Arbeitspunkt bestimmt das Verhältnis zwischen P1 und R5.
Müsste man R5 vergrössern oder verkleinern, damit der Transistor schon bei sehr niedrigem Boost leicht verzerrt? Ich überlege mir gerade, ob es nicht interessant wäre, anstelle von R5 einen zweiten Potetiometer zu installieren, mit dem man dann den Arbeitspunkt, und somit auch die Verzerrung, regeln kann!?
Laut dem Link von Roseblood (r.g. keen / geofex.com) hat R3 aber auch noch einen Einfluss auf den Arbeitspunkt!?
Gruss, Marc -
Hallo,
ZitatDen Arbeitspunkt bestimmt das Verhältnis zwischen P1 und R5
das stimmt nicht.
Der Arbeitspunkt einer Transistorstufe ist der Kollektorstrom (Ic) ohne Eingangssignal, von dem aus dann ein Eingangssignal den Ic steuert. Damit und mit dem Kollektorwiderstand (Rc) kann man die Spannung am Kollektor (Vc) berechnen, die im weiteren Sinne auch zum Arbeitspunkt gehört.
Rechnen wir mal die Range-Stufe durch. Es sind alles nur Anwendungen des Ohmschen Gesetzes.;)
[Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/vb/attachment.php?attachmentid=3567&stc=1&d=1248001176]
Wir vernachlässigen, daß der Basisspannungsteiler durch den Transistor belastet wird; und nehmen außerdem eine typische Basis-Emitter-Spannung von 0,1 V an - für einen Ge-Transistor, der bei niedrigem Ic betrieben wird, ist das erfahrungsgemäß ein passender Wert.
Vbat sei -9,0 V. Dann ist
Vb = Vbat · Rb2 / (Rb1 + Rb2) = 9 V · 68k / (470k +68k) = 1,14 V
Achtung, bei einem pnp-Transistor müssen alle Spannungen und Ströme als negative Werte herauskommen, damit die Zählrichtung in obigem Bild stimmt. Ich habe das Minuszeichen bei den folgenden Rechnungen der Übersicht halber weggelassen
Das benutzen wir, um Ve zu berechnen (Im normalen Betrieb fällt immer Vbe über Basis-Emitter ab, Vbe_typ: Ge 0,1...0,2 V, Si 0,65 V)
Ve = Vb - Vbe = 1,14 V -0,1 V = 1,04 VDaraus können wird den Emitterstrom Ie berechnen:
Ie = Ve / Re = 1,04 V / 3,9k = 0,27 mAWir nehmen zur Vereinfachung an, daß Ic = Ie ist (eigentlich unterscheidet er sich um Ib, den wir hier vernachlässigen) und können damit die Spannung am Kollektor Vc berechnen:
Vc = Vbat - Ic · Rc = 9 V - 0,27 mA · 10k = 6,3 V
Unten habe ich noch eine Tabelle angehängt mit "echten" Messungen (keine Simu) mit drei AC128 (n = neuere Produktion, o1/2 ältere Produktion, Iceo = Leckstrom, Das Exemplar o2 hat den niedrigsten).
Es zeigt sich, daß man trotz solcher Vereinfachungen, sehr nahe an der Realität liegt.Diese Art der AP-Berechnung geht auch, wenn Re mit einem Kondensator überbrückt ist. Sie dient dazu, festzustellen um welchen "Punkt" das Ausgangssignal (Ic und Vc) bei Aussteuerung mit einem Eingangssignal herum schwingt und wann mit Begrenzung (Clipping) von Vc zu rechnen ist. Außerdem macht es Aussagen über die Belastung des Transistors, was aber bei solchen Kleinsignalstufen weniger von Interesse ist.
Keine direkte Aussage kann man über den Verstärkungsfaktor damit machen.
Wenn man jedoch den gefundenen AP in ein Kennlinienfeld eines Datenblattes (was für solche pnp Ge schwer zu finden ist) einträgt, erhält man auch das.Gruß, Bernd
-
Ich verstehe nur noch Bahnhof! ;D
Welchen wert muss ich jetzt verändern, damit der Transistor anfängt zu klippen? -
Wie man es praktisch und einfach macht, erklärt doch r.G. Keen in dem link oben:
ZitatAlles anzeigenI recommend you do the actual tuning this way:
1. Build up your circuit by one of the methods shown later. Leave the Rb1and Re resistors out, attaching a 100K and a 10K pot respectively on long wires for each.
2. Use a DMM and set these pots to the nominal 68K and 3.9K respectively, and make a temporary mark on the pot and shaft to note the pot rotation at these values.
3. Apply battery voltage and measure the collector voltage to ground. You
would like to see –6.6 to –7.2V with a fresh battery (9.0 to 9.3V).
4. If the collector is too high (the transistor is too “off”) increase the Rb1
value. If you go very near the highest resistance before you get to –7V,
reset the Rb1 pot to the 68K mark and inch the Re value down a bit, then
try tuning the Rb1 value again.
5. If you go near the low end of the Rb1 resistor before you get to –7V,
increase the Re value slightly.
6. Once you get to –7V on the collector, turn it off , remove the pots, being careful not to turn the shafts. Measure the resistances and solder in the nearest standard value fixed resistors.
7. If Rb1 is below27K or above 82K, or if Re is below 2.7K or above 5.1K,
your transistor either has the wrong gain or is too leaky to use, you’ll have
to use another one. -
Da ich jedoch den Arbeitspunkt mit einem Potentiometer regeln möchte, werde ich es folgendermassen machen:
Anstelle von R3 nehme ich ein 100k-Poti, wie R. G. Keen es vorschlägt. Die meisten Germanen sind ja für ca. 20V oder mehr ausgelegt , da kann ich also ohne Bedenken an diesem Poti herumdrehen. Den Widerstand R5 ersetze ich durch ein Trimm-Poti, so dass ich die von R. G. Keen beschriebenen Einstellungen vornehmen kann.
Liege ich mit meinen Ausführungen richtig? -
Ich muss mich da wohl entschuldigen. Ich sehe selbst, dass ich mich falsch ausgedrückt hatte.
Meine Aussage sollte eher lauten: Der AP ist unter anderem durch P1 und R5 festgelegt.
Jedenfalls reicht es einen dieser Bauteile im Wert zu ändern. Es liegt wohl näher den Widerstand zu Trimmen, als das Poti zu ersetzen. An eine Änderung des 68k habe ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht.
Die Analyse von Bernd ist natürlich noch einmal etwas aufschlussreicher und besser erklärt.
Danke Bernd für diesen Beitrag.
mfg
@fcs: Damit liegst du richtig.
-
Hallo,
Zum Verzerren:
Dieser Booster ist durch R5 stark gegengekoppelt. Das verhindert Verzerrung - bis es dann plötzlich ins mehr oder weniger musikalische Clipping umkippt, halt Transistorzerre.
Über den Daumen haben wir hier eine Verstärkung von P1/R5 = 2,5.Das Ersetzen von R5 durch einen Trimmer macht hier das Spielen mit dem Verstärkungsfaktor möglich und erhöht damit auch die Verzerrung vor dem Clippingeinsatz.
Das Verschieben des AP mit R3 als Trimmer macht ein Verschieben des Clippings (symmetrisch -> unsymmetrisch) möglich und ändert ebenfalls den Sound (ungeradzahlige/geradzahlige Oberwellen).
Aber Achtung: Der Eingangswiderstand setzt sich aus R3 parallel zu R4 (und dann noch der Transistoreingangswiderstand parallel dazu) zusammen. Macht man R3 zu klein, plättet man das Eingangssignal.
Noch ein Tip zu Experimentieren: Wenn man parallel zu R3 ein 10k Poti/Trimmer in Reihe mit einem 10...50 µ Elko setzt, kann man damit die Verstärkung ändern ohne den Arbeitspunkt zu verschieben. Die Größe des Elkos bestimmt dabei auch noch den Baßanteil. Den Outputpegel kann man ja nach wie vor mit P1 anpassen.
Gruß, Bernd
-
Hallo,
ich plane grad, einen Rangemaster (pnp mit neg. gnd) zusammen mit einem Verzerrer auf JFET Basis (Catalinbread Dirty Little Secret - Marshall in a box...) in ein Gehäuse einzubauen, um damit den Verzerrer stärker anzublasen. Nun klingt der Verzerrer aber mit 9V anders als mit 18V und beides macht Sinn. Aber wenn der Rangemaster mit 9V gebiased ist, da das Pedal meistens wohl mit dieser Spannung laufen soll, stimmt der Arbeitspunkt ja nicht mehr, wenn mal 18V dran hängen, oder? Wie kann man das am einfachsten und elegantesten so lösen, dass der Rangemaster mit 9 oder 18V Eingangsspannung klarkommt?
mfg, Immo
-
Also,
bei einer Stromaufnahme < 1 mA könnte eine R-ZD||CE Kombi es tun. Also Vorwiderstand, 9,1 V Zenerdiode parallel mit 10...47 µ Elko. Ein Spannungsregler ginge auch, aber bei Betrieb mit nur 9 V hat man da evtl. keine saubere Funktion. Müßte man ausprobieren...
Gruß, Bernd
-
Hallo,
ich recycle jetzt mal diesen alten Thread... habe nämlich eine ähnliche Frage: Ist eine gescheite Idee, sich mit dem Range-Bausatz, der ja, wie ich anderswo gelesen habe, gewöhnlich einen EFT83 drin hat (?), noch andere (Germanium-)Transistoren mitzubestellen, um dann auszuprobieren, wie die jeweils klingen? Wenn ja, welche, und vor allem: mit welchen hFe-Werten? Und was für einen hFe-Wert hat der im Bausatz mitgelieferte Transistor?
Oder hätte das Ganze – verglichen mit den oben angesprochenen Arbeitspunkt-Tweakereien – dann doch gar nicht so viel Einfluss auf den Klang?Hoffentlich keine allzublöde Frage,
danke, lg, Tobias -
Hi,
Ein original Rangemaster hatte einen Hfe zwischen 80 und 90Uwe
-
Hi,
Ein original Rangemaster hatte einen Hfe zwischen 80 und 90Uwe
Hallo Uwe,
was bewirkt denn der Hfe soundtechnisch beim Rangemaster?
Angenommen ich habe nun einen Transistor mit einer Hfe zwischen 80 und 90
und einem andern Transistor, mit einer Hfe von sagen wir 100+ ?
Ist der Unterschied im Sound so beachtlich?Ich habe in meinem Testaufbau mit OC44 Hfes von 78, 96, 116 und mit AC128 eine Hfe von 136 getestet
und keinen wirklichen Unterschied festgestellt.
Mit etwas Wohlwollen bilde ich mir ein, das die Zerre etwas "härter" wird und es etwas komprimierter mit höherem Hfe klingt.
Aber der Unterschied ist für meine Begriffe wirklich nur minimal.Wenn ich den entgültigen Rangemaster fertiggestellt habe, dann würde in ihm der OC44 mit einer Hfe von 96 arbeiten,
oder ist mehr Hfe grundsätzlich besser, oder gar schlechter? Oder entscheidet hier der persönliche Geschmack?Gruß
Steffan -
Hi,
Ich hatte nicht geschriebem was besser oder schlechter ist, nur den Fakt, daß z.b. ein originaler RM von Anno Tutti damals z.b. einen HFE von 86 hatte. Mit Sicherheit, kann es sich da auch um einen Einzelfall handeln. Die Streuung gabs damals auch. Und mit Sicherheit wurde alles verbaut. Nicht umsonst testeten Leute wie Blackmore alles was an RM da wur durch und pickten sich einen raus. Jimmi Hendrix mit den FF's war auch so einer
.
Ich sehe da auch keine grossen Unterschiede. In meinen Geräte, halte ich mich allerdings immer zwischen den 80 und 90. Es funktionieren aber auch 50er und 60er.
Ansonsten müsstest du einen Plausch mit RM Guru Bernd C. Meiser machen
.MfG uwe
-
Hallo Uwe,
verstehe meine Frage bitte nicht falsch, ich wollte nichts in Abrede stellen oder anzweifeln.
ich habe nun schon viele Dinge über den RM gelesen, was mich doch etwas verwirrt hat.
wie z.B. in einer Ausgabe der Gitarre und Bass in der ein Hfe von 100+ für erforderlich gehalten wird,
dann wie du es geschrieben hast zwischen 80 und 90.
Aus diesem Grund dachte ich, es gibt bei der Hfe eine, sagen wir mal "Iidealempfehlung".
Darum auch meine Frage.Aus deinem letzten Beitrag lese ich jedoch heraus, das ein OC44 mit einem Hfe von 96 einsetzbar ist.
Gruß
Steffan -
Empfohlen wird vieles - auch viel Blödsinn. Du hast doch selbst schon ausprobiert, was funktioniert und was nicht.
Ich habe in meinem Testaufbau mit OC44 Hfes von 78, 96, 116 und mit AC128 eine Hfe von 136 getestet
und keinen wirklichen Unterschied festgestellt.
Mit etwas Wohlwollen bilde ich mir ein, das die Zerre etwas "härter" wird und es etwas komprimierter mit höherem Hfe klingt.
Aber der Unterschied ist für meine Begriffe wirklich nur minimal.Hi,
Ich hatte nicht geschriebem was besser oder schlechter ist, nur den Fakt, daß z.b. ein originaler RM von Anno Tutti damals z.b. einen HFE von 86 hatte. Mit Sicherheit, kann es sich da auch um einen Einzelfall handeln. Die Streuung gabs damals auch. Und mit Sicherheit wurde alles verbaut. Nicht umsonst testeten Leute wie Blackmore alles was an RM da wur durch und pickten sich einen raus. Jimmi Hendrix mit den FF's war auch so einer
.
Ich sehe da auch keine grossen Unterschiede. In meinen Geräte, halte ich mich allerdings immer zwischen den 80 und 90. Es funktionieren aber auch 50er und 60er.
Ansonsten müsstest du einen Plausch mit RM Guru Bernd C. Meiser machen
.MfG uwe
Da hfe ja keinen großen Unterschied macht und OC44 generell wenig lecken (wie wir ja durch die Diskussionen der letzten Tage festgestellt haben), werden die meisten wohl brauchbar gewesen sein. Ob die Transistoren bei Dallas getestet wurden oder nicht, ist aber schlicht und ergreifend nicht bekannt.
Dasselbe gilt für's Fuzz Face. Möglicherweise hat Arbiter einfach gematchte Paare gekauft. Die hfes der Transistoren liegen wohl meist sehr dicht beieinander (übrigens eher niedrig, meist im Bereich der 50er und 60er; Leckstrom war eher hoch im Verhältnis zu den hfes, ist bei so niedrigen hfes aber offenbar notwendig).
Klar, dass es da eine gewisse Streuung gab, was den Sound angeht. Und zudem ist auch noch alles von der Temperatur abhängig. Es macht schon Sinn, sich das Gerät auszusuchen, das den eigenen Tonvorlieben entspricht. Wenn unsereins Transistoren selektiert um "seinen" Ton zu finden, dann machen wir doch im Endeffekt dasselbe.
-
Hallo zusammen,
mir stellt sich noch eine andere Frage bezüglich des optimalen Arbeitspunktes.
B.C. Meiser schreibt in seinen Artikeln was von Kollektorspannung zwischen -6,5V bis -7,5V.
Messe ich die Kollektorspannung bei meinem Range komme ich auf -6,7V, gemessen habe ich zwischen Kollektor und na ja,
in dem Fall GND.
Laut B.C. Meiser und r.G. Keen müsste das doch der korrekte AP sein, oder müsste der auf 7V optimiert werden?Oder mache ich mir einfach nur unnötig Gedanken über Details?
Könnte mir bitte jemand sagen, ob der AP bei meinem Range korrekt ist oder nicht?Gruß
Steffan -
Hallo zusammen,
mihhh......Ich fürchte den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen, mit meiner Frage.
Vermutlich wird man mir gleich sagen: "Schau mal weiter oben im Thread, da findest du die Antwort auf deine Frage".
Sorry, ist nicht böse gemeint, manchmal sind mir die Zusammenhänge nicht ganz so einleuchtend, ich möchte
auch nichts falsch machen oder Kleinigkeiten übersehen. Darum meine gezielten Nachfragen.Gruß
Steffan -
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!