Lil Gem als DIY-Debüt

  • hallo,

    also ich habe mir schon öfter überlegt, mir effektmäßig oder eben verstärkermäßig irgendwas zu bauen, und nachdem als einstieg bei effekten nur zerrer/booster in frage kommen, mach ich mir halt einen Verstärker.
    Ich hätte da an den little gem gedacht, so wie er von Oliver Adelstein beschrieben ist (http://diy.musikding.de/content/view/47/8/). nur anders, und zwar mit einem 4ohm-out und vielleicht noch etwas mehr watt und gain/volume getrennt regelbar.
    diy-erfahrung hatte ich bis jetzt nur bei einer gitarrenbox...

    was haltet ihr von der idee, könnt ihr mir helfen?


    aso ja, ps: 1. möchte ich das ganze so machen, dass ich immer wieder dran weiter basteln kann sprich ich werde das ganze nicht gleich in ein gehäuse pferchen, geht das?
    2. von löten usw. habe ich keine ahnung aber mein vater hat elektriker gelernt.

  • http://www.runoffgroove.com/ruby.html Der hat Volume und Gain getrennt. 4Ohm wird er dir hoffentlich verzeihen, wenn du sie ranhängst. Schlimmstenfalls geht halt der 386 durch, was ich aber nicht wirklich glaube.

    zu Punkt 1: Diese Frage soll doch wohl ein Witz sein. Nenne mir einen vernünftigen Grund, warum ein Gerät nur im Gehüse funktionieren sollte...

    Für die restlichen Punkte: Eigne dir dein eigenes Wissen an! Es wird dir schon nicht schaden. Das was du hier verlangst ist, dass dir jemand deinen Custom Amp zusammenstellt.

    In solchen Fällen hast du dann eher die Wahl zwischen Eigeninitiative oder Bezahlung. Wenn du konkrete Fragen hast, die dir das Internet und deine Logik nicht beantworten können, helfen wir gerne weiter.

    mfg

    Edit: http://forum.musikding.de/vb/showthread.…ht=little+rebel Der Amp hat schon etwas mehr drauf. Jedoch Ist der nicht mehr das ideale Einstiegsprojekt.

    Signalverfolgung - the real answer to life the universe and everything

  • Zitat von rrhoads33;270220

    ... http://forum.musikding.de/vb/showthread.…ht=little+rebel Der Amp hat schon etwas mehr drauf. Jedoch Ist der nicht mehr das ideale Einstiegsprojekt.

    Hi,

    das ist doch eine gute Idee:
    Die "Endstufe" des Little Rebel ist praktisch der zweite Teil des Little Gem MkII, welcher nicht viel umfangreicher als der Ruby ist.
    Also wäre der Little Gem MkII doch eine gute Ausgangsbasis, sich nach und nach den Little Rebel zusammenzustellen.

    Gruß
    Ulrich

  • Zitat von rrhoads33;270220

    http://www.runoffgroove.com/ruby.html Der hat Volume und Gain getrennt. 4Ohm wird er dir hoffentlich verzeihen, wenn du sie ranhängst. Schlimmstenfalls geht halt der 386 durch, was ich aber nicht wirklich glaube.

    Für die restlichen Punkte: Eigne dir dein eigenes Wissen an! Es wird dir schon nicht schaden. Das was du hier verlangst ist, dass dir jemand deinen Custom Amp zusammenstellt.

    lesen hilft allen: das datenblatt des verwendeten LM386 spuckt als mindestimpedanz des chips 4ohm aus, von daher klappt das, ja.

  • Einen Ruby hab ich mir heute zusammengebaut. Sehr gut für cleane Sounds, fängt beim Aufdrehen schön zum bröseln an, gibt aber nicht wirklich viel Zerre her.
    Da hier ja "etwas mehr watt" und regelbares Gain gewünscht wird, würd ich einfach den Little Gem MkII bauen und als Vorstufe einen beliebigen Verzerrer gleich mit reinbauen.

    Ansonsten könnte man sich mal was mit nem LM380 überlegen (auf den bin ich neulich beim rumstöbern gestoßen), der läuft ab 10 Volt und bringt satte 2,5 Watt - wär vielleicht mal ne Überlegung wert ;D

  • da ist bei mir grad was ähnliches am gären (bzw. das meiste ist schon zusammengebaut, vllt noch n mittag arbeit):

    der ruby, ehemals geplant als studentenzimmeramp, ist mir irgendwie doch nicht genug gewesen, vor allem als vollwertiger übungsamp, und vor allem da ich in meiner wohnung doch mehr krach machen kann als erwartet. (im gegenteil, ich bekam von einigen nachbarn auch schon ernst gemeintes lob für den krach bzw. dessen niveau).

    also wird das ganze etwas höher angelegt: eine vorstufe mit opamps als treiber und ner ecc82 im low-voltage-betrieb zum zerren und als endstufe eine schaltung, abgewandelt aus einem autoradio-endstufen-kanal (basis TDA1519C), die etwa 5-6W abliefern wird. versorgt wird das ganze aus einem steckernetzteil mit 15-18V (mal sehen, was mir da übern weg läuft), und seinerseits versorgen wird es die offene 6,5"-Box, die sich schon an meinem Ruby bewährt hat.

    bisheriger Fortschritt: das netzteil, das 12,6V DC für sowohl heizung als auch anoden liefert, ist schon genauso wie die (linear gehaltene, zerre kommt rein aus der vorstufe) endstufe fertig und läuft. die versorgung für die endstufe ist schnell fertig, ein LC-hochpass an die eingangsspannung und dahinter direkt die endstufe, auf stabilisierung der endstufenversorgung verzichte ich.
    die vorstufe ist geplant und simuliert, sie besteht aus einem nichtinvertierenden opampverstärker mit per poti regelbaren 0-20dB verstärkung, und besagter röhrenschaltung danach.

    werde das ding noch fertig machen, testen, optimieren, und dann kommen genauere details, zumal ich mir das auch gut als DIY-Projekt für die Seite hier vorstellen kann :)

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