Paypal Alternative?

  • Hallo,

    da sich hier ja gewiss außer mir noch mehr G.A.S und P.A.S. geschädigte rum treiben, die auch mal öfters im Ausland einkaufen und vielleicht auch überschüssiges verkaufen, kennt vielleicht jemand eine gute Alternative zu Paypal?

    Nach dem was ich hier:

    http://www.beschwerdezentrum.org/paypal.html

    gelesen und des öfteren im Fernsehen gesehen habe, will ich das nicht nutzen. Moneybookers scheint auch nicht besser zu sein!

    Danke und Gruß
    Jürgen

  • Habe am 20.04.09 eine größere Bestellung bei musictoyz.com (USA) vorgenommen (Attenuator, Pedal, einige Meter High-Quality-Patchkabel) und mit PayPal bezahlt, ein paarhundert Dollar. - Ganz dem Werbeslogan vertrauend: "Pay with PayPal - and you´re covered!"

    musictoyz bot im Verlauf der Kaufabwicklung für internationalen Versand für mein Paket via Flipmenü zwei Versandoptionen an: UPS (teuer), USPS Air Mail International (billiger). Auf ihrer Website äußerten sie sich schon, dass UPS International sauteuer geworden sei (wg. Treibstoffkosten), und man internationalen Käufern deshalb auch die Option USPS Air Mail anbieten würde:

    "NOTE: Due to the ever increasing cost of fuel, UPS has become especially expensive. This has caused us to ship alot of packages via US Air Mail to defer costs. For example Australia now is over $35 UPS so alot of the parcels are going US Air Mail."

    Ja, schön, die US Air Mail (USPS) mit dem windschnittigen Weißkopfseeadler-Kopf-Logo kenne ich ja, USPS ist ja quasi die Standardpost der USA, habe ich schon öfter Sendungen drüber bezogen, arbeiten hierzulande ja auch mit der DHL zusammen. Und außerdem ist mein Kauf ja auch PayPal-versichert, dachte ich. Der Shop zahlt dafür ja sogar richtig Gebühren.

    Bekam dann auch eine Kaufbestätigung von Musictoyz und eine PayPal-Bestätigung, dass hier gerade mal ein paarhundert $Dollars transferiert wurden. Alles okay soweit.

    Und folgendes fand ich dann doch schon etwas ungewöhnlich:

    Erst mit der VERSANDbestätigung erfuhr ich seitens Musictoyz quasi durch die Blume, dass hier gerade mein mehrere hundert US-Dollar teures Übersee-Paket UNVERSICHERT *!SCHLUCK!* abgeschickt worden war:

    "Your Order # xxxx was proccessed and shipped out today. Your tracking info should be fowarded to you directly from UPS and you may track it at www ups com For our International customers who used US Air mail there is no tracking info. [...]"

    Es wurde vorher in keiner Weise, weder auf der Website noch während der Kaufabwicklung, explizit darauf hingewiesen, dass es bei USPS Air Mail KEINE Trackinginfo gibt - also auch keine Möglichkeit sich selbst nach dem Verbleib des Pakets zu erkundigen.

    Auf meine Rückfrage hin erhielt ich von Musictoyz sogar eine lapidare Antwort, welche vorläufig das letzte Lebenszeichen von Musictoyz bleiben sollte:

    "Dear Customer, Thank you for contacting us. You paid for USPS Air Mail. You don't get a tracking with USPS. Please feel free to contact us if you have any additional questions. Sincerely, xxxx"

    Meine Rückfrage, ob das Paket denn nun trotz nicht vorhandener Tracking ID versichert sei, blieb unbeantwortet. Spätere Reklamationen, dass kein Paket bei mir angekommen sei, blieben unbeantwortet. (Es kamen immer nur die üblichen Email-Eingangsbestätigungen.) Mittlerweile habe ich bei PayPal gemeldet, dass ich den Artikel nicht erhalten habe. Musictoyz hat darauf bisher (seit über einer Woche) nicht geantwortet. Meine Bitte an Musictoyz, selbst eine Paketverfolgung bei USPS zu starten, blieb unbeantwortet.

    Also nahm ich die Sache selbst in die Hand und mailte USPS an. Schnelle Email-Antwort von einer Sachbearbeiterin:

    "I apologize; without a tracking or confirmation number I cannot provide any specific information regarding your mailpiece via email. [...]"

    Um Informationen über den Aufenthalt des Pakets zu bekommen, empfahl sie aber, der US-Absender selbst solle doch eine Paketrückverfolgung starten und dazu eine bestimmte Telefonnummer wählen. - Diese Mail habe ich mit Bitte um Erledigung natürlich sofort an Musictoyz gemailt. ... Keine Antwort - nur die übliche Email-Eingangsbestätigung!

    DAS ist doch mal ein Customer Service! Tja, von den Amis können wir Deutschen uns in Sachen Kundenbetreuung noch eine Scheibe abschneiden, heißt es ja immer ...

    Wenn man ein paarhundert Dollar ins Nirvana geschossen hat, beginnt man natürlich wirr zu phantasieren:
    ---------------------------
    Die erste wirre Phantasie war, das Paket war wg. Zollabfertigungsbestimmungen von außen mit dem Warenwert deklariert (aber nicht versichert) und der erste unterbezahlte Versandunternehmens-Mitarbeiter hat es sich unter den Nagel gerissen, um den Inhalt demnächst bei ebay oder so anzubieten.

    Die zweite wirre Phantasie war mindestens ebenso beunruhigend:

    Die von mir mangels vernünftiger Alternativen gewählte, da wie selbstverständlich angebotene, Versandart war nur für Sendungen mit einem Maximalgewicht von 2lbs (weniger als 1 kg) verfügbar. Meine Sendung (so denke ich heute, ohne je die Möglichkeit gehabt zu haben diese nachzuwiegen) war vermutlich schwerer als 2 lbs. Der Laden hat meine Sendung also stur und ohne jede Rückmeldung abgeschickt, seinen Versandnachweis erhalten (denn etwas anderes verlangt PayPal gar nicht) - und das Paket kam postwendend als unterfrankiert zurück.

    Nun hat der Versender eine Versandbestätigung und auch immer noch das Paket. Wenn der Käufer nun, was vorhersehbar ist, einen Antrag auf PayPal-Käuferschutz stellt, legt der Verkäufer einfach seinen Versandbeleg vor - und PayPal schmettert den Antrag auf Käuferschutz ab. Der Verkäufer hat dann schon einen prima Ersten Preis für die nächste Weihnachtstombola - finanziert von irgendeinem naiven Deppen aus Europe!

    Wirre Phantasien ENDE.
    -----------------------------------------------------

    Weiß nicht, ob sich die Szenerie wie oben beschrieben wirklich so abgespielt haben kann. Aber dass Musictoyz das Nichtvorhandensein einer Tracking ID erst dann mitgeteilt hatte, also die Ware lt. Musictoyz bereits abgeschickt war, erscheint mir ebenso unseriös wie das Nichtantworten auf Emails und das Nichtreagieren auf meine PayPal-Beschwerde!

    Man sieht ja ziemlich alt aus so überm Teich. Das wissen die wahrscheinlich auch!

  • ... Oder guck mal bei MEK nach ... nicht gerade ein Fachmann in Sachen "Viel-Wind-um-die-eigenen-Produkte-machen", aber enorm tiefes Flanging hat der ebenfalls zu bieten!

    Beim USA-Kauf sehe ich derzeit die Gefahr, dass der Käufer hier u.U. in eine Insolvenzmasse einzahlt (ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen). Online einen guten Eindruck machen ist leicht - aber wie sieht´s hinter den Kulissen aus?

    Und UNBEDINGT nach versichertem Versand erkundigen! In meinem Fall habe ich den Eindruck, dass der Laden Interesse daran hatte, sich mit entsprechenden Angaben zurückzuhalten.

    Hatte bisher, soviel sei erwähnt, sehr gute Erfahrungen beim USA-Online-Kauf gemacht (von der nervigen Zollamtfahrerei mal abgesehen). Eine USPS-Sendung aus USA war mal deutlich schneller da als ein zeitgleich abgeschicktes Hermes-Paket, das innerhalb meines Bundeslandes verschickt wurde. Bei Musictoyz hatte ich allerdings zum ersten Mal bestellt, wähnend, dass es sich um einen altehrwürdigen, seriösen Laden handeln würde.

    Mein PenPal aus Überteich meinte allerdings:

    "How long has it been? I have heard a few bad stories about Muzictoyz.com lately. I have never dealt with them so I have no personal experiences. [...]

    Musictoys should have an idea about how long it will take to get to you. They didn't tell you how long it would be? There isn't any way to tell if they insured it or not unless they tell you they did. My experience with Paypal is that if they didn't put tracking on the package, whether you wanted it or not, it's pretty easy to get your money back. Paypal requires tracking for all of their transactions in order for the seller to be "protected". It's also up to the seller to put tracking on it so they can't say that you didn't want it."

    Da sich der "Musikspielzeuge-Laden" jedoch ziemlich sicher zu fühlen scheint (keinerlei Kommentar zu meiner PayPal-Beschwerde, unbeantwortete Emails), befürchte ich Schlimmstes (phantastisches Schreckenszenario 2, s.o.).

    "Am Effekt löten statt im Affekt töten!"
    (Delay Lama)

  • Aber wenn ich deinen Brieffreund richtig verstanden habe, müsste es doch einfach sein, dein Geld zurück zu bekommen. Gerade weil musictoyz keine Trackingnummer angegeben hat, oder?

    MFG
    Christoph

    [SIZE=2][SIZE=1]Breasts are kind of like video games: They are both made for children but grown men play with them more. Because there's so much more fun you can have with them when you know what you're doing! -Philip DeFranco[/SIZE] Meine Gallerie[/SIZE]

  • Meinem Mailfreund nach: Ja!

    Wir sind ja noch mitten drin in der Gruselgeschichte! Mein Bericht soll andere (die mir hier schon oft sachdienlich geholfen haben) in erster Linie zum Nachdenken und zur gebotenen Vorsicht anregen - um sich selbst ähnlichen nervenzehrenden Ärger vom Leib halten zu können.

    Allerdings ist so ein US-Musikalienversand ja auch nicht blöd (unterstelle ich jetzt mal): Werden kaum etwas Wertvolles versenden, ohne sich vorher abgesichert zu haben. Das für mich Naheliegendste: In der Versandabteilung werden Dämlaks beschäftigt, die nicht für´s Denken sondern für´s Verpacken bezahlt werden. Die hauen alles raus wie ihnen gesagt wird, achten aber auf den Versandbeleg. - Und unterwegs zu mir hatte dann halt mal jemand das Paket in den Händen, der wie ich ebenfalls Verwendung dafür hatte.

    Wissentlich hätte ich mir das Paket NIEMALS unversichert - ohne Tracking - zusenden lassen!

    Fakt ist: Ich habe eine teuer bezahlte Musictoyz-Sendung nach knapp vier Wochen nicht erhalten, und Musictoyz reagiert nicht auf Email-Reklamationen. Wahrscheinlich haben die Mitarbeiter Anweisungen sich in solchen Fällen einfach tot zu stellen. Wahrscheinlich gibt es auch unterschiedliche interne Verhaltensregeln für innerorts oder overseas, berühmt oder nicht berühmt, Altkunde oder Neukunde.

    Und ich bin demnach ein unbekannter Depp aus Overseas, der vorher noch nie etwas bestellt hatte.

    "Am Effekt löten statt im Affekt töten!"
    (Delay Lama)

  • "Hi,
    $14.95 does seem really low for international shipping for those items.
    It's possible that the package was never sent or it was sent back to them for the incorrect shipping. It's just impossible to know unless Musictoyz can tell you a tracking #.

    If they can use USPS International Airmail, they should be able to use Priority or Express International. I don't know why they wouldn't give that option.

    It seems their website doesn't calculate the weight of the package right and then doesn't apply it right to the shipping options. $14.95 does sound about right for 1-2 lbs but is completely wrong for your package which is probably around 10 lbs. or more.

    It's possible that they saw this error and saw that what the website charged for shipping and what they actually had to pay for shipping was a lot different so they didn't ship the package at all. In this case they should have refunded your money or contacted you about the error.
    I don't know. All this is guessing. The only people that really know what is going on is Musictoyz and they don't seem to be too helpful."

    "Am Effekt löten statt im Affekt töten!"
    (Delay Lama)

  • Danke, Bernd! Ich weiß es zu schätzen, dass Du mir in solchen schweren Zeiten mit Deiner Anteilnahme zur Seite stehst! - Wie es ausgehen wird, liegt wohl ganz im Ermessen von PayPal.

    ... Oh! Wie ich gerade feststellen musste, hat musictoyz auch einen gleichnamigen ebay-Account! - Und wie ich sehe, hatten bereits andere vor mir *surprise, surprise* mit dieser - ich nenne sie natürlich nur ganz scherzhaft "Unterfrankiert-Masche" - Bekanntschaft machen dürfen (siehe Attachment)!

  • Ami und die Unterfranken - Ein deutsch-amerikanisches Versandmärchen

    -------------------------------------------------------------------------------------

    Ami und die Unterfranken - Ein deutsch-amerikanisches Versandmärchen:

    - Es war einmal eine böse Hexe namens Ami, die hatte einen Laden für neckische Musikspielzeuge in den USA, verschickte aber auch nach Übersee und bot zudem FairyPay an. (Der Käufer sollte sich ja auch wirklich SICHER fühlen.) Außerdem bot Ami zwei Versandoptionen für internationalen Versand an, die eine, teure, für Sendungen bis knapp 500 Gramm, die andere (zudem billigere) für Sendungen bis knapp 1000 Gramm. Ami war klar, dass mit den Bezeichnungen "1 lbs" und "1 to 2 lbs" ein internationaler Käufer eh nichts anzufangen wüsste.

    Auf ihrer Website hatte die böse Hexe Ami aber bei allem Eifer *huch* ganz vergessen darauf hinzuweisen, dass die Versandoption für Sendungen bis knapp 1000 Gramm (2 lbs) von ihr UNVERSICHERT, ohne Tracking-ID, verschickt wurden. Auch hatte sie, abweichend von der Konkurrenz, keine USPS-Alternativen für den internationalen Versand anzubieten, für höhergewichtige Pakete.

    Überhaupt waren die von Ami angebotenen Versandoptionen für internationalen Versand reichlich unterproportioniert, denn sobald der Käufer mehr als einen Artikel auf einmal bei Ami bestellte, würde die Sendung in jedem Fall das Höchstgewicht überschreiten: "Hihihihi!", dachte sich die böse Hexe.

    Eines Tages kam online wieder so ein argloser junger Käufer aus Germany des Weges, der gleich mehrere Artikel auf einmal orderte. Ein neues Opfer! Der junge Käufer aus Germany ging also wie von Haus aus gewohnt über die Kaufabwicklung, öffnete per Flip-Menü die spärlichen Versandoptionen für internationalen Versand, wunderte sich über die Gewichtsangaben, wie "1 lbs" oder "1-2 lbs" und entschied sich aber für "USPS Air Mail INTERNATIONAL 1 to 2 lbs", das zum einen die billigere Variante war, zum anderen anscheinend aber auch die die, wie er vermutete, für seine vermutlich etwas höhergewichtige Sendung geeigneter war. Wenn es nicht passte, würde der Verkäufer sich schon melden, dachte sich der Käufer aus Germany und drückte den Kaufen-Button - und ging damit der bösen Hexe Ami in die Falle!

    Sein Geld wurde nun durch einen Geldzauber von FairyPay zu Ami hinübertransferiert. Ami verlor keine Zeit und brachte die natürlich unterfrankierte Sendung schleunigst zum Post Office und erhielt dort die begehrte Versandquittung. Denn die böse Hexe Ami wusste aus Hexenpraxis-Erfahrung ganz genau, dass FairyPay diese nichtssagende Quittung als Versandbeleg schon akzeptieren würde.

    Ihrem arglosen "Käufer" aus Germany schickte sie nun, wie schon ihren anderen Opfern zuvor, folgende Versandmitteilung:

    "Your Order # xxxx was proccessed and shipped out today. Your tracking info should be fowarded to you directly from UPS and you may track it at www ups com For our International customers who used US Air mail there is no tracking info. [...]"

    Heissa! Zum allerersten Mal hatte die böse Ami ihren "Käufer" elegant darauf hingewiesen, dass sie seine teure Sendung gerade unversichert abgeschickt hatte: "For our International customers who used US Air mail there is no tracking info.", natürlich erst NACH Absenden der unterfrankierten Sendung! "Hihihihihi!", lachte sich die böse Hexe ins Fäustchen.

    USPS schickte die unterfrankierte Sendung natürlich nicht zum Empfänger, sondern leitete diese postwendend mit entsprechendem Hinweis des "incorrect shipping" versehen an Ami zurück. Nun hatte Ami die eben versandte Ware wieder zurück - und zudem den begehrten, da von FairyPay im Streitfall geforderten, Versandnachweis in der Tasche!

    Natürlich wusste Ami, dass ihr Opfer im Laufe der Wochen immer nervöser werden und Ami mit Emails zuspammen würde, spätestens dann, wenn ihm langsam dämmerte, dass er mit einer plumpen Betrugsmasche um viele Goldtaler betrogen worden war. Aber Ami brauchte auf diese Emails ja nicht zu antworten, was sie natürlich auch nicht tat - ebensowenig wie auf die Beschwerde ihres Opfers bei FairyPay. Denn sobald ihr Opfer Käuferschutzantrag stellen würde, würde sie einfach triumphierend ihren Versandnachweis präsentieren - den sie ja in der Tasche hatte, obwohl sich die versandte Ware schon längst wieder in ihrem Besitz befand. FairyPay würde diesen, wie schon etliche Male zuvor, bestimmt auch dieses Mal wieder akzeptieren, schließlich war Ami ja ein guter, regelmäßiger, provisionszahlender Kunde!

    Ihr Opfer hielt sich (wie etliche vor ihm) jetzt für ganz schlau - und mailte USPS direkt an. Die Antwort war jedoch ernüchternd:

    "I apologize; without a tracking or confirmation number I cannot provide any specific information regarding your mailpiece via email. [...]".

    Amis mittlerweile verzweifelter "Käufer" bat nun wiederum die böse Hexe Ami per Email direkt mit USPS Kontakt aufzunehmen, um sich, im Interesse aller (wie Amis Opfer aus Übersee noch gutdünkend wähnte), nach dem Verbleib der Sendung zu erkundigen. - Natürlich ließ Ami auch diese flehende Email unbeantwortet. ... -
    -----------------------------------------------------------------------------------

    .... Erfahren Sie demnächst, wie dieses spannende Märchen weitergeht.

    "Am Effekt löten statt im Affekt töten!"
    (Delay Lama)

  • Bei allem Mitgefühl für Deine Situation... Herauszufinden, wieviel "1 to 2lbs" ist, ist nun wirklich keine große Kunst. Und gerade, wenn ich im Ausland bestelle, schlage ich sowas nach (vielleicht einfacher, als so mancher denkt: Klick) und nehme ggf. Kontakt mit dem Händler auf. Oder?

    Edit: Und diese Seite hast Du Dir vorher auch angeguckt?

  • Nun, im Zuge der Online-Kaufabwicklung werden meiner Erfahrung nach die zuvor durch den Händler eingespeicherten, zu den einzelnen Artikeln gehörigen, Gewichtsangaben zum Ermitteln des Gesamtgewichts der Sendung automatisch zusammenaddiert. Beim Checkout werden dann die zum Gesamtgewicht der jeweiligen Sendung passenden Versandoptionen aufgezeigt.

    Erstmal war ich davon ausgegangen, dass es sich bei Musictoyz um einen alteingesessenen, seriösen US-Laden handelte. Es standen mir beim Checkout ja nur zwei Versandoptionen für internationalen Versand zur Verfügung - also wählte ich natürlich die "höhergewichtige" von beiden. Ich ging davon aus, dass sich Musictoyz wegen des Versandes schon nochmal melden würde, wenn es "nicht passt".

    Ich sage ja nicht, dass ich keine Fehler gemacht habe. Wohl aber hege ich den Verdacht des Tatbestands der arglistigen Täuschung!

    Ich hatte weiter oben im Thread einen Bericht über mein Erlebnis verfasst, mit dem 50m vorangestellten Warnschild versehen: "Achtung, jetzt kommt ein Kartong!" Vor meinem Musictoyz-Kauf waren keine Warnschilder aufgestellt gewesen. Das ist wohl auch der Grund, warum gutgemeinte Belehrungen immer erst hinterher erteilt werden. Dass 1 lbs nur knappe 500 g sind, das habe ich hinterher irgendwann auch durch Googeln festgestellt.

    Bei einem Laden wie Musictoyz geht man aber doch wie selbstverständlich davon aus, dass die da wissen, was sie tun! - Und wenn ja, warum haben sie dann für den internationalen Versand keine geeignete Versandoption aufgezeigt? - Die Konkurrenz kann das doch auch (hatte nur leider nicht die von mir gesuchte Ware)!

    Und was noch schwerer wiegt: Wie ein Attachment weiter oben im Thread zeigt, ist doch kürzlich schon einmal jemand, der sich bei Musictoyz für "USPS Air Mail" entschieden hatte, um sein vieles Geld gebracht worden und hat Musictoyz zwei entsprechende ebay-Negativbewertungen verpasst! - Warum hat Musictoyz daraus nichts gelernt? - Oder gab es hier vielleicht gar nichts zu lernen? Ist Mutwilligkeit im Spiel, so wie in meinem "Versandmärchen" weiter oben dargestellt?

    Edit: Ja, "diese Seite" habe ich mir auch angeguckt, ich glaube, ich habe weiter oben sogar daraus rezitiert. Aber beim Checkout tauchten für den internationalen Versand in der Tat nur die Versandoptionen auf, die ich hier noch mal als Attachment beifüge.

  • Paypalkunde?

    Ich bald nicht mehr. Hier die Geschichte, warum.

    Ich habe bei Ebay eine neue Bassbox gekauft. Edles Teil für freundliche 1300 Euro`s. Die Zahlung erfolgte via Paypal umgehend nach Abschluss des Kaufes. Paypal bucht das Geld auch brav einen Tag später von meinem Konto. Der Verkäufer meldet sich nicht. Hä? Was'n los? Also nochmal zum Status auf der Paypalseite. Tjaaaaaahhha, Sicherheitsüberprüfung nennen die das. Das kann 4-7 Tage dauern, bis mein Geld beim Verkäufer landet. Also flugs eine Mail an Paypal gesendet und Fass aufgemacht. Es kam leider nur der lapidare Satz, den ich in der FAQ zur "Sicherheitsüberprüfung" auch schon gefunden habe. Hilft aber im Moment nicht weiter. Also noch eine Mail mit der Drohung: Kohle weiterleiten sonst Bankstorno und Paypal kann mich mal da wo die Sonne nicht hinscheint...
    Das zog. Die Kohle wurde weitergeleitet und morgen soll nun meine schicke TECAMP L-215 endlich ankommen.
    Fakt ist, wenn der Betrag nur hoch genug ist, wird hier auf Kundenkosten fein Zinsrahm abgeschöpft. Ohne mich. Ich werde mein Paypalkonto löschen, sofern das geht. Und dann ist Popolecken....
    Ich bin nun auch schon einige Jahre Paypalkunde, habe aber bei meinen sonstigen Kleinbeträgen derartiges noch nicht erlebt.


    Gruß Ingo

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!