• Habe mir heute meinen Little Gem fertig gebaut, muss sagen, hammer Klang und vor allem wenn man bedenkt aus was das Ding eigentlich besteht.

    Echt klasse.

    Klean geht da aber nicht, oder? Es ist IMMER Gain dabei, sehe ich das richtig? oder ist das nur bei mir so? Muss dazu sagen, ich benutze eine einfache 20W 4Ohm Anlagenbox, mit hoch und mitteltönern drinne, liegt das vielleicht auch daran?

    Und mein einziges Problem ist, ich bekomme nirgendwo so einen 25 Ohm Poti.
    Sprich die Lautstärke kann ich nicht ändern, ist bei der Lautstärke auch nicht unbedingt das Problem, aber wollte Fragen ob jemand einen Tip zur Beschaffung hätte, oder wie man das sonst noch machen könnte?!

    Jetzt muss ich erstmal eine "angemessen kleine" Verpackung dafür finden. In was habt ihr eure Little Gems so eingepackt?

    Habe meinem übrigens noch eine LED Statusleuchte gegönnt, welche beim spielen dann lustigerweise mit dem Klang flackert, sieht cool aus! :D

  • Re:Little Gem

    Passt zwar nicht wirklich hier hinein,will aber nicht extra nen Thread eröffnen.

    Könnte man den Littlegem auch mit mehr Watt bauen? So ca. 5?
    Wenn ja,was müsste ich ändern?

  • Re:Little Gem

    Hi,

    clean geht mit dem Gem auf jeden Fall !!! Und dass sogar echt wohlklingend (VINTÄTSCH)

    Schau Dir mal die Gainregelung an, bzw. wie hast Du das gemacht?
    der IC hat intern zwischen den Pins (ich glaub es war 8 und 1, oder?) einen integrierten Widerstand von 1.35 K
    Ich bin kein Elektronikmeister, aber nach meiner Erfahrung ist eine
    Gainregelung nur recht grobschlächtig möglich, weil Du nur einen relativ eingeschränkten Bereich hast, nämlich alles, was zwischen 1.35K Ohm und NULL liegt.

    Ein 2 oder 3 K Poti reicht da im Grunde aus um auf dem ganzen Regelweg fein abgestuft einen Effekt zu haben. Lässt Du die Pins 8 und 1 offen, also ohne eine Verbindung, hast Du den Klang clean.
    Du kannst das Teil auch durch Boosten ins Zerren treiben, klingt nicht schlecht. Oder nimmst einen Overdrive, kommt auch gut.

    Zur Frage von acdcrulez:

    auf der Basis glaube ich nicht, dass Du mehr als zwei Watt aus der Büchse rausholen kannst.
    Lautstärketechnisch genügt aber sogar die ca. 1 Watt der ersten LittleGem Version, um schon die Nachbarn ein wenig zu ärgern
    ;D

    Ich hab vor längerer Zeit mal im Netz einen Schaltplan für einen Transistoramp gefunden, weiss aber absolut nicht mehr, wo oder welche Seite....
    Denke aber, dass man mit jedem gängigen VerstärkerIC eine relativ leicht aufgebaute Ampschaltung hinbekommen sollte.

    ciao
    Oliver

  • Re:Little Gem

    Also ich habe beim bauen auch auf eure Erfahrungen zurückgegriffen, aus folgendem Threat: http://forum.musikding.de/yabbse/index.p…lay;threadid=62

    Habe also im Moment ein 1K Poti dran hängen.
    Ist das damit schon möglich nen Cleanen hinzubekommen? Also ich meine ich würde in jeder Stellung noch deutlich verzwerrung hören können.

    Woran kann das denn noch liegen?

    Kann es auch daran liegen, das ich noch ne LED mit eingebaut habe?
    Oder sollte ich mal nen anderen gain Poti benutzen? Was habt ihr da für nen Wert dranhängen?!

  • Re:Little Gem

    Hallo

    Den Little gem mit mehr Leistung geht wohl nicht.

    Aber deu kannst den Craig Anderton Practiceamp mit dem TDA2003 Bauen, sind fast genauso wenig Teile, und der hat sogar 10!W(an 2ohm) und ca.5-6 an 4ohm.

    Ich habs zeitlich leider noch nicht geschafft den AMP aufzubauen, aber die Teile liegen schon alle bei mir rum inclusive Plazinen Layout.

    Zufinden ist die schaltung bei General guitargadgets, allerdings hab ich ein eigenes Layout(vorerst Schaltung- man kann nur eine Dat anhängen) mit einem Gainpoti angefügt.

    (persöhnlich finde ich das von GGG etwas zu groß.

    Bei interresse an den gesamten Layouts einfach schreiben.

    Grüße

  • Re:Little Gem

    Hi,

    wie hasst du denn die LED verbaut? Also wenn sie wärend des spielens "mit dem Klang flackert" nehme ich an sie liegt im Signalweg, oder? Nicht das du dir jetzt ein Diodenclipping in deinen LittleGem gebaut hast und es deshalb immer verzerrt klingt.

    Den LittleGem will ich mir nach dem vielen Lob hier auch mal bauen. Ist ja kein großer Aufwand. Würde ihm dann aber noch einen Preamp gönnen.
    Dann hätte ich zumindest endlich einen Grund mir mal ne 2x12er Box zu bauen, was ich eh schon länger vorhatte.

    Viele Grüße
    Johannes

    Think about all the good in your life, it's only temporary.<br />Think about all the positive sides in life, they never last forever<br /> - In remembrance of Sentenced

  • Re:Little Gem

    Hallo

    Die LED Flackert, weil die Stromversorgung zu schwach ist und jedesmal, wenn ein starker Impuls an den Verstärker geht, sinkt auch die Spannung etwas ab, was darauf beruht, das der Amp in dem Moment einen größeren strom zieht.(besonders extrem bei gitarrensignalen)

    Ich hoffe ich habe das so Richtig erklärt, ich hab das auch nur aus Praktischen Erfahrungten gelernt, bei mir warens 2LED.

    Der Little gem mit Vorstufe gibts auch schon und zwar als Ruby bei ROG.

    Noch kurz zum Layout. Die vier Dioden bilden einen Brückengleichrichter(billig) dafür mussen aber 2 der 4 andersherum gepolt sein.
    Die vielen Pads danach für Siebelkos.
    R5 ist ein Vorwiederstand für eine LED in reihe(danch kommen 2 Pads)gegen Masse.
    C1 und C2 sind nicht eingezeichnet, weil ich ein etwas älteres Programm benutze. einfach dem schaltplan nach folgen.
    Nach C2 kommt ein Jumper(draht) zu den Wiederstanden.
    Das (Print)Poti zeigt nach vorne zu Frontplatte, und daneben kommt der IC, welcher direkt an die Platte geschraubt wird.
    Vielleicht müsste man noch etwas unterlegen, wie gesagt, ich hab sie Leider noch nicht getestet.
    Ach ja die Kabel vom Trafo werden vor den dioden angelötet, wenn man allerding das Netzteil nicht braucht, kann man die Dioden Lehr lassen, ein Sibelko wäre für das Verhalten des Verstärkers bei impulsen sicher gut, als überbrückung.

    Grüße

  • Practiceamp

    Hallo

    Ich hab grad mal die Datenblätter verglichen, das Pinout ist gleich-von daher kein Problem.

    Die Eingangsimpedanz variert, beim TDA2003 sinds 150K
    beim TDA2030 sinds 5M

    Was ansich ja nichts schlechtes ist. Ich habe keine Ahnung obs funktioniert, aber ein Ton müsste schon rauskommen.
    obs gut klingt kann ich nicht sagen, aber vom Feeling würde ich sagen die sind austauschbar.

    Falls ich jetzt was falsches gesagt habe bitte korrigieren.

    Und ich würds, wenn ich nur noch den Tda 2030 rumliegen hätte bevor ich nen anderen kaufe erst mal mit dem Probieren.

    Bei GGG gibts noch nen Verstärker für den TDA2040 vielleicht sind die eher austauschbar.

    Grüße

  • Re:Little Gem

    Der 2003 klirrt nämlich bei 4-5W schon mit 10%!
    Ich denk da sollte der 2030 höher kommen.

    Aber wenn man mal auf GGG guckt, bekommt man auch irgendwie ein extremes Kribbeln in den Fingern, die gerne den 68Watt Verstärker bauen wollen.

  • Re:Little Gem

    Hallo

    Also das stimmt, das der TDA 2003 etwas klirrt.
    ABER ich habe schon mal vor nem jahr einen fliegend für Hifi aufgebaut und der geht immer noch.
    Das ding ist verdammt laut für seine 5W und den klirr hörst du bei nem normalem Lautsprecher auch nicht mehr.
    Bei Gitarre ist das schon mal ganz anders. Die Röhrenverstärker sind so Populär, weil sie ein hohes maß an KLirr haben, Characteristisch ist hier für eine 5W Endstufe so 3%@3WRMS Ausgangsleistung.

    Meistens bzw ab und zu spielt man auch noch mit verzerrung, da juckt des bisserl Klirr keinen mehr.

    Positiv für den 2030 wäre die höhere eingangsimpedanz.

    Den 68W Amp sehe ich schon etwas Problematisch.
    Fürden TDA2003 reicht für die Stromversorgung zur not noch ein stinknormales Steckernetzteil.
    Für den 68W verstärker ist das Netzteil schon ein Problem-besonders billig wird das nicht mehr, Größerer Trafo, Gleichrichter, und noch mal ordentliche siebelkos, sonst sind es dann auch nicht die 68W->wobei wir wieder bei der Blinkenden LED wären.
    Ich weiss jetzt nicht auswendig, ob der IC auch 68W RMS Leistung bringt-ich glaube eher das es Musikleistung sein wird.

    Problematisch ist immer die Vorstufe, Endstufe kann man ja jede beliebige Hifiendstufe nehmen.

    Hier noch ein Link

    http://www.redcircuits.com/Music.htm

    Gruß
    Chicken

  • Re:Little Gem

    Zitat von Black_Chicken


    Die LED Flackert, weil die Stromversorgung zu schwach ist und jedesmal, wenn ein starker Impuls an den Verstärker geht, sinkt auch die Spannung etwas ab, was darauf beruht, das der Amp in dem Moment einen größeren strom zieht.(besonders extrem bei gitarrensignalen)

    Ich hoffe ich habe das so Richtig erklärt, ich hab das auch nur aus Praktischen Erfahrungten gelernt, bei mir warens 2LED.

    hast du die beiden LED dann wieder rausgemacht? Oder was hast du gemacht?

    Denke nicht das das verzerren an der LED liegt, aber werde ich in der letzten instanz einfach mal ausprobieren, mich würde nur wie schon gesagt interessieren, was ihr so für Werte beim GAIN Regler genommen habt?

  • Re:Little Gem

    Moin,

    als Gainregler sollte ein 2K2 oder 3K ausreichen, Dein 1K hat wohl zur Folge, dass der Widerstand zwischen den Pins 1 und 8
    zu gering wird, und der IC schon ins Clippen gerät.

    Mach mal den Test und Löte eines der Potipins vom Kabel ab, sodass im Grunde keine Verbindung mehr zwischen den Pins 1 und 8 besteht, dann hast Du den reinen Sound des IC ohne Verzerrung.
    Wie schon gesagt, reicht dass auch im Grunde aus (Lautstärketechnisch und Klangtechnisch), für Zerre einfach Boosten oder Zerrpedal davor.

    Obwohl die Zerre bis zu einem Gewissen Grad vom IC selbst recht gut klingt.

    bis dann
    Oliver

  • Re:Little Gem

    Das werde ich nachher gleich mal machen.
    Habe ja noch andere Werte da Heim, werde also mal rumprobieren.

    Wollte gerade sagen, das zerren des Little Gem hört sich garnicht sooo schelcht an. Also für ein bisschen spielen zu Hause oder zum mitnehmen usw ist das doch super. Vor allem finde ich die relation von Aufwand zum Ergebniss total überwältigend (wie ich das auch schon paar mal gesagt habe *gg*).

    Ich probier das mal, danke für den Tip

  • Re:Little Gem

    Hallo

    Hatte versucht so was ähnliches wie den Little gem zu entwerfen, und zwar mit dem TDA7053-der liefert schon 1,2 Watt, und das in kombination mit einer Vorstufe, die aus dem Muffboost mit anschliessender Big Muff tone regelung bestand.
    Hörte sich nicht so extrem toll an-habs dann gelassen-weil ich es geschafft habe damit einen 3W Lautsprecher zu killen..... ;)

    ich werd auch mal den LG bauen müssen, so wie der hier bewertet wird, jetzt kommt aber erst mal der TDA2003 und der Little Rebel-der 2xden LM386 verwendet.(dann hab ich noch ein Kleines eigenes Projekt mit einem 1W Klasse A high Power MOSFET-soll klingen wie Röhre und macht auch mindestens so viel Hitze....)
    Also an Übungsverstärkern mangelt es bei mir in zukunft nicht..

    Grüße und viel Spass mit euren LG

  • Re:Little Gem

  • Re:Little Gem

    Also kannst du die Teile aufzählen und kann ich nen kleinen aber recht lauten lautsprecher ins gehäuse bauen?

  • Re:Little Gem

    Der Little gem ist ein fertiger Verstärker, ja!

    Den nimmst du und schließt entweder Fest einen Lautsprecher an, oder machst das ganze über nen Klinkebuchse flexibel.

    Aber die Schaltung ist ein fertiger, funktionierender, und guter MiniAmp.

    Du kannst damit zwar keine Auftritte auf ner Bühne machen, aber zum üben zu Hause oder sowas kann man den ganz gut verwenden.

    Klang ist auch TOP

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