• Leute Leute..

    [Blockierte Grafik: http://forum.musikding.de/vb/attachment.php?attachmentid=2993&stc=1&d=1240494936]

    Vor dem zweiten JFET müssen zwei Widerstände (2x1M) hin, damit das Gate auf halber Betriebsspannung liegt. Sonst wird das nie funktionieren....

    Und dann noch DC mäßig abkoppeln vom Tonestack --> Kondensator.

    Weiters fällt mir auf, dass Volume mit 10k ziemlich klein ist. Fg von Volume + dem 47n davor beträgt.. 338Hz.

    Und überhaupt.. Warum ein Puffer vorm 386? Macht nicht wirklich einen Sinn...

    Lg :)

  • Hallo Kramusha,
    Da ich die Fetzer Schaltung einfach davorstelle (möchte sowenig wie möglich auf der Lochrasterplatine verändern - wird immer eine Sauerei, weil ich immer für die Ewigkeit baue - ist der Buffer einfach schon da. Schaden tut er nicht und das Volume erhöhe ich auf 100k. Der 47 n nach`m Fetzer kommt auch weg.

    "Und dann noch DC mäßig abkoppeln vom Tonestack --> Kondensator"

    Du meinst zw. TrebleAbgriff und Gate vom Buffer noch mal einen 100u Elko auf Ground?

    "Vor dem zweiten JFET müssen zwei Widerstände (2x1M) hin, damit das Gate auf halber Betriebsspannung liegt. Sonst wird das nie funktionieren...."

    Ich reduziere doch schon den EingangsTransistor auf halbe mit dem Timm!? Danach nochmal? Das war bei der Grundschaltung vom Ruby auch nicht vorgesehen.
    ????????
    Der Fetzer fetzt es rauf - der Passive Tonestack suckt es down - der Buffer bufft ihn wieder ein bisschen hoch und der 386er bringt den LS zum klirren.
    So seh ich das.
    LG
    Hans-Jörg

    Nur wer fragt, wird (irgendwann) wissend. ;D

  • Zitat von Kramusha;266351

    ... Vor dem zweiten JFET müssen zwei Widerstände (2x1M) hin, damit das Gate auf halber Betriebsspannung liegt. Sonst wird das nie funktionieren. ... Weiters fällt mir auf, dass Volume mit 10k ziemlich klein ist. Fg von Volume + dem 47n davor beträgt.. 338Hz.

    Die halbe Betriebsspannung gibt es beim Ruby (und bei vielen Schaltungen mit JFETs) auch nicht und die 47n/10k Kombination ist auch vom Ruby: http://www.runoffgroove.com/ruby.html

    Zitat von Kramusha;266351

    ... Und überhaupt.. Warum ein Puffer vorm 386? Macht nicht wirklich einen Sinn...

    Ich habe ihn mal dringelassen, da der Eingang des LM386 soweit ich weiß rel. niederohmig ist und der Tonestack dadurch stark belastet würde.

  • Zitat von elkulk;266358


    Ich habe ihn mal dringelassen, da der Eingang des LM386 soweit ich weiß rel. niederohmig ist und der Tonestack dadurch stark belastet würde.

    Ok, dasn Argument!

    Der N-Channel JFET wirkt gleich wie eine Röhre, der Puffer ist also ein Kathodenfolger mit wenig Spannung. Du musst das Gitter auf halbe Ub legen, damit der JFET einen Arbeitspunkt finden kann. Ansonsten würde das Gate irgendwo in der Luft bzw. auf Masse hängen.

    Mit dem Kondensator meinte ich einen 47n mit einer Seite an den Trebleabgriff und mit der anderen Seite aufs Gate.

    Lg :)

  • Zitat von Kramusha;266351

    ... Vor dem zweiten JFET müssen zwei Widerstände (2x1M) hin, damit das Gate auf halber Betriebsspannung liegt. Sonst wird das nie funktionieren....


    Jetzt habe ich auch wieder die Erklärung gefunden, weshalb das nicht richtig ist:
    http://www.rason.org/Projects/jfetamp/jfetamp.htm (Abschnitt "Drain Characteristics")
    oder hier:
    http://%22http//www.radartuto…hl21.de.html%22

  • Mh.. müsste man mal messen, aber rein von meinem theoretischen Überlegungen her ists so nicht richtig. Ich bin aber auch nur Röhrenfuzzi ( JFET --> Triode).

    Bei einer Röhre würde die Vorspannung so groß werden, dass kein Strom fließt, bzw. gerade ein bissi.. Der Arbeitspunkt wäre extrem beschissen.

    Bei Halbleitern und den viel kleineren Spannungen kann das ganz anders sein.

    Probieren wär das klügste.

    Lg :)

  • Ja, das schon..

    Ein JFET hat eine N Bahn, und am Gate ist eine P Schicht aufdotiert. Legt man jetzt eine positive Spannung ans Gate (gegenüber Source) an, hat man eine Diode und Strom fließt.
    Macht mans negativ, baut sich eine Sperrschicht auf und weniger Strom kann von Drain nach Source fließen.

    Soweit die Theorie.

    Legt man jetzt das Gate an Masse (=0V), könnte ein Strom durch den JFET fließen, aber dann fällt eine Spannung am Sourcewiderstand ab (>0V), d.h. es baut sich eben diese Sperrschicht auf und weniger Strom fließt. Da der Sourcewiderstand arg groß ist, wird auch mächtig Spannung abfallen (bzw. die Gegenkopplung is groß) und kaum Strom fließen.. Kacka Arbeitspunkt.

    Evtl. wissen die studierten hier Rat *g*

    Lg Stefan :)

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