Reihen/Parallelschaltung

  • Hi, ich hab eine kleine Frage zu folgender Schaltung:

    Mit welcher Formel kann ich die Spannung von V ausrechnen?

    edit: wenn ich jetz für R1, R2 und R3 1000 Ohm nehme, und für R4 100 Ohm, dann fallen an R1 und R2 jeweils 4,5 Volt ab, an
    R3 8,18 Volt und an R4 0,818 Volt.

    Und V ist dann die Differenz aus den beiden Spannungen, die nach R1 und R3 "übrig" bleibt oder wie? Das verstehe ich nicht ganz...

    (V ist das Spannungsmessgerät und der Widerstand von V ist näherungsweise unendlich groß)

  • Du misst hier den Potentialunterscheid der beiden Spannungsteiler (R1,R2 und R3,R4)
    Das heist: (9V*(R1/R1+R2))-(9V*(R3/R3+R4))
    Zuerst berechnen wir die Spannung die an R1 abfällt und davon ziehen wir die Spannung die an R3 abfällt ab und erhalten somit die Differenz.

    P.S. irgendwie sieht das nach Hausaufgaben aus XD

    Tschüssi

  • Hallo,

    indem du zweimal die Spannungsteilerformel* anwendest und aus den beiden Ergebnissen die Differenz bildest

    * U2 = U0 · R2/(R1 + R2)

    U0 entspr. in deinem Bild den 9V, U2 ist die Teilspannung, die über R2 abfällt.

    Gruß, Bernd

    Ja, ja, ich war zu langsam! ;D

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Achtung,

    über dem Meßgerät ist ein (Zähl-)Pfeil angegeben. Wenn der berücksichtigt werden soll, dann ist die Differenzspannung (also die, die du ausrechnen sollst) negativ anzugeben (-3,682 V).

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hm ja, den Zählpfeil soll man schon berücksichtigen. Heisst das dann, das ich, wenn ich für Uab mit der Formel (9V*(R2/R1+R2))-(9V*(R4/R3+R4)) was positives rausbekommen, dann das Ergebnis negativ angeben muss?


    [Zählpfeile geben in elektrischen Schaltplänen an, in welcher Richtung die angegebenen Größen als positiv zu werten („zu zählen“) sind.]

  • Hallo,

    ja, wenn man die Pfeile in deinem ersten BIld berücksichtigt:

    Maschenumlauf (bereits nach der gesuchten V? umgestellt):

    V? = V(R4) - V(R2)

    Spannungsteiler (zweimal):

    V(R4) = Vbat· R4/(R3+R4) = 9 V · 0,1k/1,1k = 0,818 V

    V(R2) = Vbat · R2/(R1+R2) = 9 V · 1k/2k = 4,5 V

    in Maschengleichung eingesetzt:

    V? = V(R4) - V(R2) = 0,818 V - 4,5 V = -3,682 V

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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