• Ich meinte eine Mischung aus beiden; Die Audioprobe hat er versucht (Post #73)

    Das mit dem knacksen kann ich jetzt schon so schön langsam nachvollziehen. Ich hoffe, du hast mit der Pinzette immer nur einen Punkt berührt, besonders beim IC. Der mag Kurzschlüsse nicht so gern. So wie es aussieht liegt dein Fehler gleich ganz am Anfang, da deine Berührungen mit der Pinzette vom Gerät verstärkt wurden. mich verwundert aber, dass die Platine im Bypass knacken sollte. Hmm... Ändert sich im "Bypass" etwas, wenn du an den Reglern vom Distortion drehst?

    So wie es aussieht ist es höchstwahrscheinlich wirklich der Schalter.

    Verstehst du, wie der 3PDT arbeitet? Wenn ja, löte alle 6 Kontakte (Auf die LED kannst erstmal pfeifen) ab und verbinde sie so, wie sie im eingeschalteten Modus verbunden sein sollten. Wenn's jetzt funktioniert liegts eindeutig am Schalter.

    mfg

    Signalverfolgung - the real answer to life the universe and everything

  • Ne auf Kurzschlüsse hab ich verzichtet.:)

    Ich weiß nicht wie der Schalter arbeitet. Ich hab mir zwar nen Plan vom Schalter rausgesucht. Allerdings ist diese Plan auch mit Nummern beschriftet.
    Also hab ich mal die Suchmaschine angeschmissen aber nur einen Thread hier ause Board gefunden, und der beantwortet die Frage auch nicht richtig.

    Wenn ich den Schalter beschrifeten würde müsste es dann so sein?

    1 2 3
    4 5 6
    7 8 9

    oder:

    1 4 7
    2 5 8
    3 6 9

    Ich hoffe die Rechtschreibung is jetzt besser der Post von vorhin ist echt grausam zu lesen wenn man nicht weiß was ich meine (was ich ja weiß)

    stift

  • Damit du ihn so beschriften willst musst du ihn erst einmal richtig drehen.

    http://diy.musikding.de/mambots/conten…us.pluswire.jpg
    http://diy.musikding.de/mambots/conten…bilder.3PDT.gif

    So auf den beiden Pics ist der Schalter gleich gedreht. Beim 2. sind die 3 Schaltebenen eingezeichnet. Ich hoffe, jetzt fällt dir der Groschen.

    Ansonsten kannst du dir das auch so denken: Beim eingeschalteten Effektgerät müssen Platinenein- und Ausgang mit den Buchsen verbunden sein.

    mfg

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  • Hi,

    kann man denn nicht mal selbst rausfinden, welche Kontakte der Schalter jeweils verbindet? Entweder mit dem Multimeter auf Durchgangstest oder wnn man keins hat mit Batterie und ner kleinen Birne... Es heißt DIY!!!

    mfg, Immo

  • Ja jetzt hab ichs verstanden. danke!
    @roseblood: Dies hier ist doch schließlich ein Forum zum nachfragen oder?
    Deshalb finde ich deien Kritik etwas unangebracht, wenns dich nervt muss du das ja nicht angucken doer?

    Stift

  • Ich finde Immo's Kritik sehrwohl angebracht, da das Alles hier schon niedergeschrieben wurde und es viele User gibt, die die SuFu befragen und sich durch zig Threads durchackern, bevor sie ihre Fragen stellen.

    Zur Fehlersuche gibt es übrigens einen sehr leicht auffindbaren Standardthread, welcher Alles enthält, was zur Fehlersuche gebraucht wird.

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  • Diesen Thread hab ich mir auch schon durchgelesen;)

    Ich bau an dem Teil nun schon ungefähr 6 wochen in fast jeder freien Stunde rum und er funktioniert immer noch nicht richtig deshalb bin ich etwas frustiert. ICh habe mir auch schon genügen Threads zum Thema durchgelesen, so das ich hier ankommen und einfach drauflos frage ist also auch nciht richtig

  • So jetzt wieder zu Thema:

    ICh haben den Effekt angemacht dann den Ausgang mit dem Eingang verbunden( am Schalter). Die Folge: Ich habe ein hörbares Signal;D Auch am effekt out knackt es jetzt. Nur leider nicht verzerrt oder ähnliches.

    Wenn ich nun den Distortionpoti aufdrehe wird das Signal immer leiser. liegt das an einer falschen Verkabelung? ICH meine irgendwo gelesen zu haben das potis auch funktionieren wenn man sie falsch verkabelt, sie arbeiten dann einfach nur anderesrum. Das drehen am Outputpoti verändert das Signal nciht.

    Ich schließe mal daraus das der Schalter kaputt ist. Ist das soweit richtig?

    Warum ist das Signal nciht verzerrt?

    Stift

  • Das mit dem Distortionpoti hast du dir eben selbst beantwortet: Wenn's zerrt, sobald du zudrehst, musst du die äußeren Pins vertauschen.

    Dann kontrolliere, wie du das Output-Poti verkabelt hast.

    Der Schalter kann kaputt sein. Das einzige was sich zeigt ist, das die Schaltung (fast) funktioniert. Bringe diese einmal perfekt zum laufen.

    Der Schalter ist entweder kaputt, oder er war falsch verkabelt.

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  • Mit den Infos können wir dir nicht mehr weiterhelfen. Dafür kann es viele Ursachen geben. Entweder postest du anständige Fotos oder findest den Fehler selbst.

    Ich sehe da einfach keinen grünen Zweig mehr mit diesen Ferndiagnosen.

    mfg

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  • Genau, mach scharfe Nahaufnahmen von beiden Seiten der Platine und von der Verkabelung, sonst geht das nicht voran hier...

    mfg, Immo

  • Zitat von Stift;264778

    ... weil der Server hier immer abgeschmiert ist


    Kein Wunder, bei 23,5MB.

    Deine Lötarbeit ist leider nicht optimal. Kann gut sein, dass darin das Problem liegt.

  • So auf die schnelle: Die Elkos hast du beise verpolt! Der 3PDT scheint richtig verkabelt zu sein. Ich vermute, dass er beim Löten kaputt gegangen sein könnte und du deshalb Schaltprobleme hattest.

    Die Lötstellen auf der Platine sind für das erste Projekt in Ordnung. Die Restlichen teilweise diskutabel.

    mfg

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  • Hi!

    Zitat von rrhoads33;264804

    Die Restlichen teilweise diskutabel.

    Hübsch gesprochen! :D
    Die Art, wie du die Kabel verlötest, provoziert geradezu Fehler. Da sollten keine unisolierten Enden überstehen oder gar einzelne Adern der Litze in die Luft ragen. Diese losen Adern können zB bei den Kabeln an der Platine durchaus ungewollte Kontakte herstellen, es sieht auf einigen Bildern so aus, als wäre das der Fall.
    -> Solche Litzen isoliert man auf max. 5mm ab, dann ordentlich verdrillen und vorverzinnen. Was nach dem Einlöten übersteht, gehört sofort abgekniffen. Wenn du mit Litze nicht so gut klarkommst, nimm Schaltdraht. Da muss man dann allerdings aufpassen, dass er beim Hin- und Herbiegen bei der Fehlersuche nicht bricht;).
    Ganz allgemein: Alle Verbindungen kurz halten, übersichtlich verlegen, möglichst wenig unisolierte Bereiche übrig lassen, ggf mit Schrumpfschlauch isolieren. (Auch die Beine der LED sollten nicht in die Gegend ragen).
    Auch sind die Lötstellen an der Platine zum Teil sehr dick und spitz (da steht auch noch ein Kabel raus...). Sowas sollte nicht sein, denn wenn man Pech hat, drückt sich so eine Spitze durch das Papier oder die Folie, die man zur Isolation druntergelegt hat. Ich hab mal eine Stunde gesucht, bis ich gemerkt habe, dass sich ein Lötpunkt durch´s Gaffatape gedrückt hat - seitdem nehme ich als Unterlage nur noch feste Plastikfolie, zB die Deckel von Schnellheftern.
    Am 3pdt-Schalter sollte man die Kabel vor dem Löten zB mit einer "Dritten Hand" in Position bringen, aber nur so, dass sie in der Öse stecken und diese berühren, nicht an die Öse anknoten o.ä. ... Dann sehr schnell mit der Lötspitze gleichzeitig an Öse und Litze, der ganze Lötvorgang sollte pro Öse keine Sekunde dauern. Die Dinger sind unheimlich empfindlich, wenn man die zu lange brät, schmelzen sie im Innern und funzen nicht mehr richtig.

    Grundsätzlich sollte man zunächst die Platine samt Potis fertigstellen und dann ohne Schalter, Buchsen etc testen. Erst wenn die läuft, wird sie eingebaut. Wenn dann was nicht klappt, hat man die Fehlerquelle schon auf die Verkabelung eingegrenzt.

    Das mit den verpolten Elkos kann man vermeiden, wenn man nicht nur das Layout benutzt, sondern beim Löten immer wieder mit dem Schaltplan abgleicht und sich bei jedem Teil fragt, warum das da sitzt...

  • Danke für die viele Antworten

    Den Schaltplan haben ich auch benutzt.. BAer leider nur zum zuorden der einzelnen Teilen und deren PLatz. ICh dachte halt bei den Elkos das es egal is wie sie reinkommen (wie bei einem Widerstand). Dank Wikipedia bin ich jetzt schlauer. Sind diese Elkos jetzt kaputt?

    An der PLatine entstehen keine Kurzschlüsse ( kein Lötpunkt berüchrt den anderen).

    @rrhoads:
    Eig hab ich die Potis richtig verkabelt oder? Daher verstehe ich auch nciht das er anderstum arbeitet

    Stift

  • Die Elkos sind ziemlich sicher kaputt.

    im Grunde hast du die Potis richtig verkabelt. Jedoch sehen die Lötstellen nicht sehr vertrauenswürdig aus (eventuell Kurzschlüsse, kalte Lötstellen, kein richtiger Kontakt)

    mfg

    Signalverfolgung - the real answer to life the universe and everything

  • Hi,

    ich habe mal ein paar Punkte eingekreist, die verdächtig aussehen. Evtl haben sie keinen guten Kontakt, oder es besteht evtl eine ungewollte Verbindung, die ja evtl auch erst dann entsteht, wenn du die Platine ins Gehäuse setzt bzw den Deckel schließt. (Am Schalter gibt es da gerne Ärger, die haben zum Boden hin nicht viel Luft - Kurzschlussgefahr...

    Auch die schräge schwarze Brücke am Schalter sieht nicht gut aus - als wäre sie vom Lötzinn des Mittelkontakts angeschmolzen worden.

    Die Unterseite der Platine ist eigentlich einigermaßen ok, aber zur Sicherheit solltest du auch da mal mit einem Seitenschneider alles abkneifen, was unnötig dick aussieht und hochsteht, das kann man ganz vorsichtig auch bei zu dicken Lötzinnnasen machen.
    Wenn an einem Loch wenig Lötzinn landet, aber darüber bildet sich ein dicker Knubbel, ist das evtl eine kalte Lötstelle, das sollte man nachlöten, ebenso alle Punkte, wo die Lötöse nicht bündig, flach und glänzend mit Lötzinn abgedeckt ist.

    Nochmal zum Löten:

    -nimm einen Kolben mit höchstens 15W
    -mit bleistiftdünner Spitze (nix flaches, meißelförmiges)
    -Bauteil so fixieren, dass es von alleine hält (mit dritter Hand, Klebeband etc - niemals festhalten, durch das leichte Zittern der Fingerchen entstehen kalte Lötstellen!). Ich mache es immer ökonomisch: Alle Widerstände und Dioden stecken, ganze Bestückungsseite mit Gaffatape zukleben, so dass alle Teile fest sitzen, umdrehen, löten. Gaffa ab, alle Kondensatoren stecken, Gaffa wieder drauf...
    -mit der Lötspitze an den Punkt gehen, wo das Bauteilbeinchen und die Platine Kontakt haben und beides gleichzeitig kurz erhitzen (halbe Sekunde, höchstens)
    -während die Spitze noch dort bleibt, den Lötzinn an die Verbindungsstelle der beiden Teile geben (der Zinn soll an die Bauteile/Platine, nicht an die Lötspitze!). Er umfließt jetzt von alleine das Beinchen und bildet auf dem Lötauge eine glatte Schicht
    -erst Lötzinn und 0,38402 Millisekunden später die Lötspitze wegziehen und darauf achten, dass man dabei Platine und Bauteil nicht bewegt oder zum Wackeln bringt. Wenn das evtl passiert ist, gleich nochmal kurz erhitzen.

    Auch beim Nachlöten verdächtiger Punkte darauf achten, dass man möglichst zügig das gesamte Zinn verflüssigt und mit der Spitze zum Verbindungspunkt von Bauteil und Platine vordringt. Dann nicht lange rumbraten, sondern fix wieder wegziehen.

    Nim auch mal Aceton und eine alte Zahnbürste und reinige die Lötseite der Platine gründlich, manchmal bestehen Verbindungen, die man kaum sieht. Verdächtige Stellen kann man auch mit einem Cuttermesser ordentlich ausschaben, das sieht zwar nicht schön aus, aber wenn man ins Plastik ritzt, ist sicher, dass keine leitende Verbindung mehr besteht.


    So sieht ein wirklich sauberer Innenaufbau samt guter Lötstellen aus (DOD 250 von Magnus). Das dauert zwar länger und erfordert etwas Übung, aber die Zeit spart man bei der Fehlersuche glatt wieder ein, weil es keine "verdächtigen" Stellen gibt:


    mfg, Immo

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