Voltmeter anzeige mit LED`s

  • Hallo ,

    Ich bin auf der suche nach nem Schaltplan für einen Voltmeter mit LED`s der im Bereich zw. 210 und 240 Volt Wechselstrom anzeigt .
    Es sollte so in etwa aus sehen wie bei den Furmann Powerconditionern halt nur die anzeige wie die Netzspannung ist .

    MFG

  • Hallo,

    Zitat von underwood;260195

    Kuck Dir mal den LM3915. Mit entsprechendem Spannungsteiler oder besser noch Trafo davor müßte das recht einfach gehen. Der LM3915 ist glaube ich abgekündigt, mir fällt aber gerade nicht die Bezeichnung von dem anderen IC ein, das eine ähnliche Funktion hat.

    oder das alte DDR Pendant der A277D. Suche mal nach Aussteuerungsanzeige. Alternativ kann man sich das auch selber mit Komparatoren aufbauen. Die Netzspannung aber vorher runterteilen und gleichrichten. Evtl. auch gleich eine galvanische Trennung vorsehen, daß es keine ungewollten Überraschungen gibt.

    Gruß Ingo

  • Hallo ,
    habe mir mal das Datenblatt des lm3915 angesehen ; war so weit sehr hilfreich !
    Aber : wie bekomme ich die Netzspannung 230V auf 10V runter ? also so das ich dann mit 2 chips in kaskade nen bereich von 190-250V abdecken kann ?
    Und was ist mit galvanich getrennt gemeint ?

    MFG

  • Hallo,

    galvanisch getrennt bedeutet, daß es keine durchgehende leitende Verbindung (hier zwischen der Netzspannung und deiner Elektronik) gibt.

    Sowas erledigt ein Trafo quasi nebenher. Wenn du mit deiner Elektronik dirket an die zu messende Netzspannung gehst, knallt die durch und du (möglicherweise) gleich mit.

    Zur Schaltung:
    Die zu messende Spannung mit einen kleinen Netztrafo 230 V : 6 V runtertransformieren (und damit auch galvanisch trennen) und mit einer Diode und Kondensator gleichrichten. So wird aus deinem AC-Meßbereich von 190 ... 250 Veff eine DC-Spannung von 6,3.... 8,5 V (dabei wurde eine Diodenflußspannung von 0,7 V angenommen).

    Diese Spannung gibst du dann auf eine Schaltung des LM3914, wie sie auf Seite 11 des NSC Datenblattes (expanded scale meter dot or bar) abgebildet ist (dort mit einem Meßbereich von 4,46...5,54 V). Es müssen ein paar Widerstände angepaßt und das ganze mit 12 V versorgt werden.

    Wenn du das ganze mit 20 LEDs anzeigen willst mußt du diese Grundschaltung kaskadieren.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Dachte eigentlich das ein Trafo die schwankungen der Netzspannung nicht so direkt weitergibt . schwankt am ausgang des trafos die spannung genauso wie am eingang ? aber ok !

    Also : netz -trafo-gleichrichten-schaltung !

    MFG

  • Hallo,

    Zitat

    Dachte eigentlich das ein Trafo die schwankungen der Netzspannung nicht so direkt weitergibt .

    Daß ein Netztrafo (im Allgemeinen) die Spannung kleiner macht, hat ja nichts mit einer Regelung zu tun, er "übersetzt" halt nur, wie ein Getriebe im Auto - und wenn du aufs Gas trittst, solltest du das irgendwie merken (lauter, mehr schwarzer Qualm oder vielleicht sogar Beschleunigung) - oder auf die Abwrackprämie spekulieren. ;D

    Zitat

    schwankt am ausgang des trafos die spannung genauso wie am eingang ?

    Prozentual (also im Verhältnis) ja, absolut (also in Volt) nein.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hey,

    ich habe etwas Ähnliches vor und deswegen benutz ich mal den alten Thread hier.

    Ich möchte mir ein Batterietester in Form einer Spannungsanzeige bauen.
    Ich habe zwei Ideen dazu..

    Ich hab jetz auch nachgeschaut, wie der LM3915 funktioniert.
    http://www.datasheetcatalog.com/datasheets_pdf…/9/LM3915.shtml

    Ich muss 12 bis 20 V an dem IC anlegen und die LED benötigen ca. 3 V oder?
    Der Kondensator ist bestimmt dazu da, damit man die Led etwas länger "hält"

    ODER

    Ich hatte noch die Idee, das Projekt mit Z-Dioden umzusetzen..
    Wenn jetz die Z-Diode 6,4V Durchbruchspannung und ich 9V anlege,
    geht sie nicht kaputt, solange nicht mehr als 1 Watt ist, oder?

    Da aber die Led nur mit 2,2 V klarkommen sollte, brauch ich ja wiederum ein Vorwiderstand, der aber die Spannung an der Diode auch wieder absinken lässt?
    Weiß ja nicht genau, wie ich die Z-Diode damit einberechnen soll.

    Um es ganz klar zu sagen, ich habe keine Ahnung, wie man das am Besten einbauen sollte oder ob das überhaupt so einfach geht und würde mich über Hilfe von euch freuen =)

    mit freundlichen Grüßen
    Buzz

  • Zitat

    Der Kondensator ist bestimmt dazu da, damit man die Led etwas länger "hält"

    Zitat

    Capacitor C1 is required if leads to the LED supply are 6" or longer.

    Wird benötigt wenn die Leitungslänge zu den LEDs länger als 15cm ist.
    Ist also zur Entstörung da.

    Zitat

    Ich muss 12 bis 20 V an dem IC anlegen

    Zitat

    Operates with single supply of 3V to 25V

    funktioniert auch mit 3V.
    Das Schaltbild ist nur ein Beispiel.
    Kann aber sein das es mit weniger Spannung ein paar Einschränkungen im Betrieb gibt, hab mir nicht alles duchgelesen.

    Zitat

    und die LED benötigen ca. 3 V oder?

    zumindest sollte die Spannung nicht höher als 7V sein.
    über die Widerstände kannst du Vref einstellen und die Vref entscheidet dann wie hoch der Strom für die LEDs werden soll.


    Wenn man die Spannung einer unbelasteten Batterie misst, hat man eigentlich kein sehr aussagekräftige Ergebniss über die Kapazität der Batterie.

  • Hallo,

    hier mein schnodderiger - aber dennoch konstruktiv gemeinter - Beitrag:

    Wenn es dir ums Basteln geht, dann studiere das Datenblatt des LM3914 genau, es enthält genug anschauliche Schaltungsbeispiele.

    Wenns dir ums Batterietesten geht:

    Für alle üblichen 1,5 V Batt/Akkus sowie 9 V-Blöcke, kann ich dir von Pollin für zwofuffzich den Tester mit der Art.-Nr. 270 018 empfehlen.
    Der belastet die Batterien ordentlich beim Messen (1,5 V: 4,7 Ohm, 9 V: 215 Ohm). Und braucht selber noch nicht mal Batterien zum Betrieb.

    Diesen Tester gibts auch - meist für einen Euro mehr - in vielen Ein-Euro-Läden vor Ort.

    Auch noch interessant ist ein ganzes Multimeter für unter 5 € (Art.-Nr 830 194). Das belastet die Batterie beim Messen auch (30 Ohm/1,8 kOhm), aber nicht so stark.

    Ansonsten tut es jedes Multimeter, dem man einfach seinen Wunsch-Belastungswiderstand parallelschaltet.

    Mit solchen Batterie-Testern mit LCD-Säulen-Display, wie sie bei den üblichen Discountern von Zeit zu Zeit angeboten werden, habe ich keine guten Erfahrungen gemacht...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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